Tag-Archiv für 'Umfrage'

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Blick über den Tellerrand vom 23. January 2010

Umfrage erstellen ohne Plugin (22. January 2010)

Aber es geht ja auch ohne WP-Polls (oder ähnlichen Plugins) – und zwar auch hier wieder mit Google Text und Tabellen. Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist.

WordPress: Blog-Archiv mit Bordmitteln (22. January 2010)

Bevor man sich daran macht Plugins zu installieren und der functions.php eine Kaffekochen-Funktion spendiert, sollte man schauen welche Bordmitteln WordPress anbietet, wenn es darum geht ein Blog-Archiv aufzubauen.

Movies of the Zeros (20. January 2010)

So, this post will be something like a Best Movies of the Decade List, widely influenced by my own personal opinion. The Zero-Decade is the decade in which my interest for movies and culture in general developed into what it is today. I was 15 years old when the century began and 25 when it ended. From rhapsodic teenager over nocturnal metalhead, I’ve become a wannabe-cineast with a preference for movies you’ve either never even heard of, or movies you only know because your parents like them.

Google Nexus One: It’s the search, stupid (20. January 2010)

Das ist der Grund, warum Google ein eigenes Handy haben musste und Android 2.1 zunächst nur darauf präsentiert: Erst die ideale Hardware garantiert, dass diese “Beta”-Anwendungen auf eine Art und Weise funktionieren, welche die Anwender überzeugen kann. Innovation, habe ich mir mal sagen lassen, besteht ausschliesslich in dem, was die Leute annehmen, nicht in dem, was Ingenieure entwickeln.

Top of the Blogs 2009

Top of the Blogs 2009

Die Bestenlisten häufen sich immer mehr und hier gibt es eine Bestenliste der Bestenlisten! Meine zehn Alben hatte ich vorgestellt, doch da war ich nicht die Einzige, denn insgesamt 14 deutsche Blogs haben sich an einer Umfrage beteiligt (siehe Links am Ende) und die E-Mail mit den Ergebnissen kam eben an wie die ersten veröffentlichten Artikel zeigen. Insgesamt 109 107 Alben wurden von 30 Teilnehmern vorgeschlagen und das Ergebnis lässt hoffen für die Musikzukunft Deutschlands[1]. Wer Spotify nutzen kann, kommt in den Genuss acht der zehn Alben, die ich eine Playliste gepackt habe. Here goes:

Platz 10: Fever Ray – s.t.

Platz 10 - Fever Ray - s.t.Das vermeintlich kälteste Album des Jahres, zumindest wenn man die verzerrte Stimme und die dumpfen Synthiesounds die ersten Male auf sich wirken lässt. Doch hinter dem eisigen Wasserfall sind ungeahnte Landschaften zu finden. Ruhig stapft das Album weiter, über afrikanische Steppen hin zum windigen Atlantik. „When I grow up, I want to live near the sea.“ Ein Album, das schnell wächst, mal tanzend, mal geruhsam fortwärtsschreitend, um sich dann auf den Tafelbergen niederzulassen und zur Antarktis zu schauen. „I put my soul in what I do.“ Das glauben wir aufs Wort.

Platz 9: Sunset Rubdown – Dragonslayer

Platz 9 - Sunset Rubdown - DragonslayerDas vierte Werk von Sunset Rubdown droht anfangs missverstanden zu werden, versteckt sich seine Komplexität doch tückisch hinter einer simpel anmutenden Fassade. Wer den Kanadiern berechenbaren Pop nach einem simplen Schema unterstellt, hat nicht richtig hingehört und verpasst Großartiges. Die Mannen hinter Wolf Parade und Handsome Furs fahren hier teils vertraute Stützen wie Spencers gewohnt eilende Stimme auf, doch kribbelt es dahinter mit jedem Hördurchgang immer mehr; es wächst und gedeiht, über das umzäunte Beet hinaus.

Twitter-Umfrage von Gilly

Gilly stellt einige interessante Fragen zu dem Dienst, der 2009 explodierte und auch mich infizierte. Deswegen nehme ich an der Umfrage teil und weil es einen Amazon-Gutschein zu gewinnen gibt und auch weil morgen mein Blogjulklapp-Beitrag bei Gilly erscheinen wird[1]. Dann mal los:

  1. Wie ist dein Twittername?
    Abgeleitet von meinem Blognamen: 49suns
  2. Hast du einen weiteren Twitter Account oder twitterst du bei einem Gemeinschafts-Account mit?
    Ganz neu bei einem Gemeinschaftsaccount SongDesTages, der genau das macht, was der Titel sagt.
  3. Wie viele Follower hast du und wie vielen Leuten followst du?
    Ich folge 241 und 250 verfolgen mich. Ein paar Mal im Monat schaue ich mir meine Verfolger an und je nach Eindruck blocke oder verfolge ich zurück.
  4. Wie viel Zeit verbringst du täglich schätzungsweise mit twittern?
    Mit selber Tweets schreiben verbringe ich nur wenige Minuten, aber ich schaue den ganzen Tag über immer wieder rein.
  5. Benutzt du am PC/Mac ein Programm zum Twittern oder benutzt du die Website von Twitter?
    Wie viele andere auch nutze ich das unglaublich praktische Tweetdeck.
  6. Twitterst du unterwegs?
    Nein, ich habe keinen mobilen Internetzugang und dafür SMS zu verschwenden ist es mir nicht wert.
  7. Wenn ja, welchen Client verwendest du auf deinem Handy/Smartphone?
  8. Unter welchen Bedingungen followst du einem neuen Follower zurück?
    Wenn ich die Person schon kenne (als Blogger oder persönlich) oder wenn deren Tweets interessant sind, d.h. nicht nur Blogbeiträge, Links/Werbung und Retweets. Wobei mich nach diesen Kriterien kaum jemand verfolgen wird…

Auswertung der Umfrage zum Bezahlfernsehen und ein paar Zahlen zur Digitalisierung

Vor zwei Wochen fragte ich, für welche Arten von Fernsehen ihr bezahlen würdet und nach 43 abgegebenen Stimmen sieht die Verteilung so aus:

Mit 18 Stimmen (42%) stimmten fast die Hälfte für “gar nichts” und das überrascht mich nicht wirklich. Sascha hat gestern einen Erklärungsversuch geschrieben, in dem er dem Fernsehen keine große Zukunft vorhersagt und die Gründe nennt. Als Hauptgrund wird das Internet genannt, wobei ich den Prozentsatz der Fernsehverzichter in der Gesamtbevölkerung nicht so hoch einschätzen würde.

Analoges Fernsehen (Satellit und Kabel) erzielten jeweils zwei Stimmen (je 5%), was bei geringen Unterhalts- und Anschaffungskosten seltsam erscheinen könnte, aber es ist ein Auslaufmodell und es werden wenige Programme angeboten. Die neue Variante des digitalen Fernsehens gibt es in drei Ausführungen, d.h. ebenfalls Satellit und Kabel und zusätzlich noch Antenne[1]. Letzteres bietet eher wenig Programme, aber die geringen Anschaffungs- und wegfallenden Unterhaltskosten, ließen immerhin 9% das Überallfernsehen wählen. Mehr Angebot, aber auch mehr Kosten verursacht Kabel, das 12% der Abstimmer wählen würden. Die größte Gruppe der Bezahlfernseher würde digitalen Satellit wählen (28%), wo es nach hohen Anschaffungskosten keine laufenden Kosten und ein sehr großes Programmangebot gibt.

Zum Thema digitales Fernsehen und ob sich das in HD lohnt, hat sich auch Hombertho Gedanken gemacht. Zur Sprache kam dort das Angebot HD+, bei dem man einige Privatsender gegen Gebühr in HD-Auflösung schauen kann.

Umfrage: Für welches Fernsehen würdet Ihr bezahlen?

In der gestrigen Sendung Markt beim NDR ging es um Flachbildschirme. Dort wurden Tipps gegeben, worauf man achten muss, z.B. für HD und digitales Fernsehen. Es wurde auch erwähnt, dass evtl. in Zukunft die privaten Sender ihre Signale verschlüsseln und man dafür extra zahlen muss.

Das brachte mich auf die Frage, ob und wie viel man für welches Fernsehen bezahlen würde, d.h. ob Kabel oder Satellit, analog oder digital. Passenderweise gibt es von einer früheren Markt-Sendung eine Übersicht über Kosten und Vor- und Nachteile der fünf Möglichkeiten (zusätzlich zu obigen Kombinationen noch DVB-T, digitales Antennenfernsehen).

Egal wie genau das Angebot sein wird, wofür wärt Ihr bereit, in die Tasche zu greifen? Ich nenne die Anschaffungs- und fortlaufenden Kosten und wie viele Sender empfangbar sind (laut der Liste bei Markt). Wenn man schon ein Gerät mit eingebauter Empfangseinheit hat, fallen diese Kosten weg und wenn die Kabelgebühren in der Miete enthalten sind, hat man keine Wahl. Aber nehmen wir mal an, Ihr könntet alles selbst bestimmen und in Eurer Wohnstätte wären alle Arten Fernsehen möglich. Wem HD-Fernsehen wichtig ist, der muss digitales Kabel oder digitalen Satellit wählen. Zusätzliche Optionen wie bestimmte Sport- und Filmpakete lasse ich außen vor, da es sonst zu kompliziert würde. Wem das wichtig ist, kann diese Gründe in die Antwort einfließen lassen, denn das Grundpaket muss ja vorhanden sein.

* = analoge Satellitenanlagen werden nicht mehr verkauft

Umfrage: Zukunft der Chartspunkte

Meine Chartspunkte-Serie, in der die Neueinsteiger in die Top 20 deutschen Singlecharts beleuchtet werden, ist eine beliebte Zutat auf meinem Blog. Doch wie es aussieht, ist dieser Spaß gefärdet, denn wie es im German Chartblog hieß es letzten Freitag, dass MTV (und damit auch VIVA) auf die Auflistung der deutschen Singlecharts verzichten. Die Firma media control veröffentlicht diese exklusiv und verlangt dafür Geld. Außerdem werden die Charts aufgrund einer mittlerweile veralteten Zählweise erstellt:

Da erhalten Titel also Punkte nach dem Umsatz den sie gemacht haben. Eine verkaufte CD ist also mehr wert als ein (legal erworbener) Digitaltrack. Was da so innovativ klingt, erweist sich allmählich als Krücke, denn die CD-Verkäufe sinken weiter und die Downloads nehmen zu. In den Charts aber wird ein verzerrtes Bild dargestellt. Nämlich ein altes Medium wird überbewertet, während einem neuen die nötige Akzeptanz fehlt.

Da stelle ich mir natürlich die Frage, ob ich nicht auch mit der Zeit gehen soll und die Chartspunkte anpassen. Es ist immer noch möglich, die Singlecharts zu beurteilen, da bei musicload die Top 30 aufgeführt sind. Allerdings ist das unübersichtlich und Neueinsteiger werden nicht hervorgehoben (was natürlich mein Problem ist). Was denkt Ihr, liebe Leser? Dafür habe ich eine Umfrage erstellt und hier eingebunden:[1]

Das Hinzufügen von Antworten habe ich nicht zugelassen und wer einen völlig anderen Vorschlag hat, möge diesen per Kommentar äußern. Vielleicht füge ich den dann noch hinzu. Das verfälscht zwar die Antworten, aber das hier soll nur ein Indikator sein und keine Wissenschaft. Bitte zahlreich abstimmen!

  1. Das ist der erste Versuch und falls etwas nicht klappt, bitte melden. Evtl. müssen Feedleser auf den Blog kommen, um abstimmen zu können. []

Umfrage für Blogger: Subscribe-to-Comments verwenden?

Das Upload-Magazin kassierte eine Abmahnung wegen dem überaus nützlichen und von vielen Bloggern als essentielles Plugin bezeichneten, Subscribe-to-Comments. Es erlaubt auf Wunsch das Verfolgen von Kommentaren, indem eine E-Mail gesendet wird, wenn ein neuer Kommentar geschrieben wird. Das abmahnfähige Problem dabei wurde vom Upload-Magazin sehr schön beschrieben:

Die E-Mail-Adresse wird im Vorfeld nicht überprüft und bestätigt, jeder Nutzer kann im Feld “E-Mail” jede beliebige Adresse angeben. Mögliches Szenario: Dieses Feature wird missbraucht, indem eine fremde Mailadresse angegeben wird und die Benachrichtigungen über neue Kommentare landen dann bei jemandem, der sie nicht bestellt hat. Das klingt für manche sicher harmlos, aber genau diese Lücke im System ist der mögliche Auslöser einer Abmahnung.

Denn habe ich den Fall, dass mein Blog “gewerblich” ist, könnten solche unerwünschten E-Mails als Spam ausgelegt werden. Ob und wann mein Blog gewerblich ist und ob die verschickten Nachrichten Werbung sind – das ist Auslegungssache.[...]

Jan schlägt vor, dass das Plugin um eine Funktionalität erweitert werden könnte, dass erst die Kommentarbenachrichtigung durch eine E-Mail mit einem Bestätigungslink geschickt wird.

Das Dilemma ist nun, dass für viele Kommentierer das Vorhandensein des Plugins eine Voraussetzung ist (evtl. sogar zum Abonnieren des gesamten Blogs). Einige Blogger haben allerdings schon die Konsequenz gezogen und das Plugin deaktiviert (Conny, Neri, Krötengrün, Prinzzess) oder machen sich Gedanken (Caschy, Frank Helmschrott). Ich halte es wie Gilly und werde es (vorerst) nicht deaktivieren, da ich es einfach für viel zu nützlich halte (z.B. beim Liedzeilen-Quiz). Doch was haltet Ihr davon?

{democracy:6}

Die Sache mit dem viralen Marketing und den Blogs und der Käuflichkeit und dem Gewissen

Eine kleine Nachdenkstunde vor dem Wochenende, denn in den letzten Tagen (und Wochen) häuften sich die Vorfälle, wo mir als bloggendes Individuum Angebote per E-Mail gemacht wurden. Da gibt es positive und negative Beispiele und da ich solche Dinge nicht rundheraus ablehne, kann das richtige Einschätzen der Situation schwierig sein. Caschy schrieb vorhin über einen Fall, wo nicht mal eine persönliche Anrede verwendet wurde und dass er eine Antwort-E-Mail dazu verfasst hatte.

Die Bandbreite der Reaktion auf solche Angebote reicht von “verwerfe ich grundsätzlich als unmoralisch” (dann aber bitte konsequent dran halten) und “her mit allem, was mir einen Vorteil verschafft, ich sag es auch keinem”. Ich habe mich für den bzw. einen Mittelweg entschieden, d.h. wenn

  • eine nette, persönliche, erklärende Anfrage kommt,
  • ich das Produkt bzw. den Service tatsächlich ausprobieren möchte,
  • ich offen über meine Eindrücke berichten kann und
  • mir generell die Sache nicht dubios vorkommt,

dann ist es durchaus möglich, dass ich mich in den Dienst des sog. viralen Marketings stelle. Das haben die regelmäßigen Leser sicherlich mitbekommen und ich habe einige Testberichte verfasst. Bei diesen Testberichten habe ich immer einen Hinweis eingefügt, was natürlich nicht Pflicht ist, aber wenn ich anderswo Berichte über das gleiche Produkt ohne Hinweis lese, dann kommt mir das doch ein wenig seltsam vor. Einen Schritt weiter gehen da Dienste wie Trigami, wo man sich extra für solche Tests bewerben kann. Da war ich aber nie angemeldet und werde es auch bleiben lassen, da mir das zu weit geht (Mittelweg und so).

Liedzeilen-Quiz #31

Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Liedzeilen-Quiz, wo es wieder ziemlich schwierig beginnt und es dann nach ca. einer Stunde (gegen 17 Uhr) die “einfacheren” Tipps gibt. Wem es dennoch zu einfach ist, der sei auf das neue auf mehrere Tage angelegte Rätsel vom Postpunk verwiesen. Außerdem verweise ich auf die aktuelle Umfrage (in der Sidebar) zu einer möglichen Wochenend-Ausgabe. Nun aber zum eigentlichen Quiz:

  • Passend zu meiner aktuellen Themenradiorunde taucht ein Städtename auf und der reimt sich auf einen Teil der Anatomie. Das Entscheidende ist jedoch, dass dadurch jemand sein vorzeitiges Ende findet (4 Zeilen).
  • Der Titel des Songs bezeichnet prosaisch den “Aufenthaltsort” nach dem vorzeitigen Ende.
  • Wieder mal gibt es den Song in mehreren bekannten Versionen, u.a. am Ende eines Computerspiels.
  • [nach 1 Stunde] Die Band, von der die bekannteste Version stammt, hat namentlich ebenfalls was mit “nach dem Tod” zu tun.

Auflösung: Wieder ein Wimpernschlagfinale! Gesucht war Lake of Fire, das ursprünglich von den Meat Puppets stammt, aber bekannter ist wahrscheinlich die Unplugged-Version von Nirvana.

Der Text ist bei beiden gleich. Als (offizielles) Video gibt es nur das von Nirvana und von den Meat Puppets einige Liveversionen, z.B von diesem Jahr. Anhören kann man sich das auch und zwar die Meat Puppets bei HypeMachine und Nirvana bei Last.fm.

Doch wen soll ich als Sieger küren? Die richtigen Zeilen wusste zuerst der Postpunk, doch Andreas lieferte den Titel. Und David natürlich Nirvana als Coverinterpreten.

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