Schlagwort-Archiv: The Postelles

Song des Tages: The Postelles – Tonight You Belong To Me

Um ein bisschen Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, empfehle ich einen kostenlosen Download von den Postelles feat. Marisa Devetta. Von ersteren hatte ich letztes Jahr so geschwärmt und sie kommen nach langem Touren (nur in den USA soweit ich weiß) endlich mit neuem Material aus den Startlöchern. Eine Single gab es schon (Running Red Lights) und jetzt haben sie eine Coverversion aufgenommen:

Herunterladen könnt Ihr den Song über das folgende Widget gegen eine gültige E-Mail-Adresse. Wenn das nicht sichtbar sein sollte, hier der Direktlink.

Song des Tages: The Postelles – Sound the Alarms

Schon letzte Woche kündigten die Postelles an, dass es ein neues Video für Sound the Alarms gibt. Der Song ist auf ihrem selbtbetitelten Debütalum (das in meinen nie veröffentlichten Jahres-Top-5 gelandet ist), aber irgendwie ist der bei meiner Version nicht enthalten… Jedenfalls ein eher langsames Stückchen für die New Yorker, doch natürlich trotzdem noch knackig beatlesesk. Enjoy:

Musik des Jahres 2011 (Blog-Parade von cimddwc)

Musik des Jahres 2011 (cimddwc)Zum mittlerweile fünften Mal ruft cimddwc dazu auf, von unserem Album, Song und Konzert(-DVD) des Jahres zu berichten. In den Jahren zuvor (2007, 2008, 2009, 2010) habe ich bis auf das erste Mal immer geplittet zwischen einer Band, die mich besonders umgehauen hat und einer verteilten Antwort. Sonst wäre es sehr eintönig geworden. Nun, auch diesmal verfahre ich so, denn ein bewährtes System sollte man nicht ändern:

Album des Jahres (Einzel): The Indelicates – David Koresh Superstar

The Indelicates - David Koresh Superstar

Das Album wurde schon im Frühjahr veröffentlicht, aber aus mittlerweile nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es erst im Sommer entdeckt (s.u.). Es hat sich dafür umso gewalitger in meine Playlisten geschoben. Thematisch geht es um die sog. Belagerung von Waco[1] bei der 76 religiöse Fanatiker bzw. deren Familien ums Leben kamen. Harte Kost, aber sehr gut aufgearbeitet von den Indelicates.

Song des Jahres (Einzel): The Indelicates – The Road from Houston to Waco

Diese Wahl ist zwar eindeutig, aber nur knapp. Der Song ist der zweite auf obigem Konzeptalbum David Koresh Superstar und beschreibt den Lebensweg vom “Helden” vor den tragischen Ereignissen. Sehr pointierter Text und eingängige Melodie. Überzeugt Euch selbst:

Konzert des Jahres (Einzel): The Indelicates im Café Galào, Stuttgart am 23.07.2011

Die erste Super Special Edition außerhalb des UK und dafür habe ich mich extra in den hohen Norden aufgemacht. Es war einfach magisch. Nachzulesen in meinem Konzertbericht oder dem von Veranstalter Holger. In Letzterem gibt es ein Foto vom Publikum inkl. mir im Indelicates-T-Shirt. Zum Neidisch werden dieses Video:

Song des Tages: The Postelles – White Night (Acoustic) [kostenloser Download]

Einen Anwärter für mein Album des Jahres gibt es bereits und jetzt wurde das noch einmal bestätigt durch einen kostenlosen Download einer Akustikversion vom knackigen Song White Night. Die zugehörige Band The Postelles war gerade auf US-Tour als Vorband von den Wombats[1].

Gestern Abend twitterten sie also, dass es beim Nylon Mag den Song zum kostenlosen Download gibt. Und dementsprechend auch hier über das schicke Widget (gültige E-Mail-Adresse erforderlich):

Ah, herrlich. Genau das Richtige für den verschlafenen Dienstag.

  1. Die drei habe ich im September live in Cambridge gesehen und der Bericht mit Fotos steht noch aus. Kommt bald. Also noch dieses Jahr. Wahrscheinlich. []

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 49

projekthoersturzRein numerisch sollte die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] meine Lieblingsrunde werden. Mal sehen, ob wir den Schnitt von 3,3 der letzten Runde (unplugged) noch toppen können.

  1. Dire Straits – Sultans of Swing (von Tenza)
    Gnah, theoretisch ein toller Song, doch erstens ist die latente Souligkeit nicht mein Ding und zweitens geht einem wirklich jeder Song nach 23958734563947x Hören gehörig auf die Nerven.
    Punkte: 1,5 von 5
  2. The Jai-Alai Savant – Arcane Theories (von Kristin)
    Extra Punkte für den knuffigen Namen und für die plussige Seite des Songs. Inhaltlich haben wir es mit einem Sum 41-Weezer-Offspring-Soundalike zu tun. Muss ja nicht schlecht sein, aber irgendwie springt der Funke nicht über.
    Punkte: 3 von 5
  3. Burlap to Cashmere – Build a Wall (von maloney8032)
    Wir gehen auf Reisen und mauern uns ein. Oder so ähnlich. Musikalisch macht das ordentlich was her und dafür ignoriere ich auch die scheppernde Qualität.
    Punkte: 4 von 5
  4. The Cast Of Cheers – Derp (von beetFreeQ)
    Das Albumcover verheißt nichts Gutes, aber es springen dann doch keine Barbarellas mit radioaktiv verseuchten Monden um die Ecke. Allerdings könnte da vielleicht mal eine der grünbehosten Damen dem verhalten schreienden Sänger ein bisschen Dampf machen, damit das nicht wie eine Gitarrenfingerübung, sondern wie ein echter Song klingt.
    Punkte: 2,5 von 5
  5. Paul and Fritz Kalkbrenner – Sky And Sand (von Mars)
    Es ploppt wiederholt und immer und immer wieder und ich bin weg vom (Video-)Fenster. Die Fähigkeit, Autotune und ein programmierbares Keyboard zu bedienen, sollte nicht als Qualifikation zum Veröffentlichen gelten.
    Punkte: 0 von 5

Album”kritik”: The Postelles – The Postelles

Wenn sich eine Lieblingsband quasi in Auflösung befindet (und seit exakt einem Jahr nicht mehr bei MySpace eingeloggt hat), muss man sich Ersatz beschaffen und The Postelles ähneln The Redwalls in vielerlei Weise. Beide musizieren fröhlich in der Tradition der frühen Beatles und damit macht man in meinen Ohren nie was verkehrt. Gesanglich sind sie auch sehr ähnlich, mit leicht rauhem Unterton, der eine junge Stimme vor ihrer Zeit gealtert erscheinen lässt. Wenn das selbstbetitelte Debütalbum noch von Alber Hammond, jr prodziert wird, seinerseits Gitarrist von The Strokes[1], muss ich mir das Ding zulegen. In der Praxis war das aber etwas schwerer als gedacht. Dazu gleich mehr.

The Postelles - s/tAufmerksam wurde ich durch eine kostenlose mp3 at 3pm beim Magnet Magazine, die mich sofort überzeugte und los ging die Suche nach dem Longplayer. Der wurde am 7. Juni veröffentlicht und einige Tage später spielten die vier Jungs beim Bonnaroo Festival. Ähnliche Festivals haben sie wohl in den letzten Jahren häufiger besucht und sich so langsam einen Namen erspielt.

Den fraglichen Titel 123 Stop hatte ich sogar seit letztem Jahr in meiner Sammlung, weil er mal irgendwo irgendwann als kostenloser Download angeboten wurde – wo genau, konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Wer die Videos bei Nerdcore immer alle bis zum Ende durchguckt, der ist im März mal über die Band gestolpert.