Tag Archive for 'Test'

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Damit Hören und Sehen nicht vergeht: Vipod-Channel.de

Da staune ich doch nicht schlecht. Der Querdenker Wolfgang und Thomas vom News Splitter Blog haben ein neues Projekt gestartet. Hört sich sehr interessant an. Da sie beide den folgenden Pressetext zum ausführlichen Veröffentlichen empfohlen haben, werde ich das mal tun:

Heute schon “genewst” ?
Soziale News-Webseiten wie Digg.com und Newsvine.com waren lange Zeit auf ein englischsprachiges Publikum beschränkt. Jetzt schwappt der Trend auch nach Deutschland über: Seit geraumer Zeit starteten eine ganze Reihe deutschsprachiger Dienste wie Yigg.de, WebNews, Wikio.de….. Die Idee: Anstatt Nachrichten durch Redakteure zusammenzustellen, vertraut man auf den Geschmack und Findigkeit der Nutzer. Diese können einzelne Links vorschlagen und anschließend kollektiv bewerten. Stories mit vielen Stimmen schaffen es auf die Titelseite. Weniger geschätzte Beiträge bleiben auf den hinteren Rängen.

Vipod-Channel.de will das Rad nicht neu erfinden, lediglich die Kernkompetenz liegt in der Aufnahme rein audiovisueller Themen/Beiträge der Video- und Podcast-Szene. Unter Verwendung des Open-Source-CMS Pligg wollen die Betreiber und Blogger Wolfgang Walther und Thomas Liedl) das privat initierte Projekt Vipod-Channel.de als Video- und Podcast Network-Community zur Verbreitung audiovisueller Nachrichten/-Links etablieren.

Nach einer Anmeldung erhalten Sie die Möglichkeit, auf eigene Links oder anderswo gelesene News, Artikel oder Blog-Einträge zu verweisen und eine Kurzbeschreibung des jeweiligen Inhalts zu verfassen. Auch das Einbinden von externen Videos und MP3 Files ist möglich. Ihr Beitrag wird daraufhin in eine Warteschlange (Einsteiger) aufgenommen. Die anderen Nutzer können dann über den Beitrag abstimmen. Ab 5 Stimmen wird Ihr Beitrag in die Hauptseite (Favoriten) aufgenommen. Wie das Ganze im Detail funktioniert, erfahren Sie auf in Kürze in der FAQ .

Mein langsamer Weg in die Blindheit

Vor einiger Zeit bekam ich Post von meinem Optiker: ein Gutschein für einen kostenlosen Profi-Sehtest. Das passte gut, denn ich hatte schon mehrere Monate das Gefühl, dass meine Brillenstärke nicht mehr optimal ist. Also fröhlich hingetrabt und es war auch bitter nötig. Zumindest für das linke Auge. Positive Überraschung: meine Sehstärke hatte sich um 0,75 verbessert! Doch nicht mehr so blind wie geglaubt. Mit Brille würde ich dann sogar wieder 100% Sehfähigkeit erreichen. Wunderbar.

Heute kam der Anruf, dass das neue Glas da wäre und schon geschliffen. Wurde dann gleich vor Ort eingebaut und eine neue Welt tat sich vor mir auf. Ich bekam natürlich auch meinen aktualisierten Brillenpass. Die negative Überraschung: meine Sehstärke hatte sich um 0,75 verschlechtert! Also wieder blinder geworden. Wo lag der Fehler? Die Angestellte hatte sich vertan. Sie hatte beim Vergleich meiner alten Werte mit denen des Sehtestgeräts ihre Schwierigkeiten. Da gibt es wohl verschiedene Schreibweisen. Ich dachte allerdings, dass nur ausgebildete Augenoptiker das Messen der Fehlsichtigkeit machen dürfen. Egal.

Im Endeffekt heißt das, dass meine Augen innerhalb von fünf Jahren von geradeso-Brille-benötigen zu nix-geht-mehr-ohne-Brille mutiert sind. Als ich mit 22 eine wesentlich schlechtere Brille bekam, habe ich den (ausgebildeten) Augenoptiker gefragt, ob das normal sei. Er meinte, das sei noch im Rahmen, aber mit Mitte 20 sollte sich dann nichts mehr verändern. Denkste!

Lichtspiele und Verlustgewinne beim Fischerfest Gaffelrigg

An diesem Wochenende (13. – 15. Juli) findet in Greifswald wieder das Fischerfest Gaffelrigg statt. Gestern abend gab es ein Höhenfeuerwerk und das haben wir zum Anlass genommen das Fest mit entsprechender Fotoausrüstung zu besuchen. Bzw. ich habe meine Nikon D70 mit Standardobjektiv mitgenommen und meine Begleiterin ist mit ordentlichem Stativ und einer Canon 300D400D (ups!) und mehreren Objektiven losgezogen. Beim Ergebnis sehen ihre Bilder dementsprechend wesentlich besser aus. Aber ich greife vor…

[thumb:1554:l]Das Fischerfest findet am Hafen in Wieck statt, wo die berühmte Holzklappbrücke steht (eine der ältesten noch funktionstüchtigen in Europa). Es sind unzählige Buden und Fahrattraktionen aufgebaut, es gibt einen Handwerkermarkt, Sportveranstaltungen für Jung und Alt (Boddenschwimmen, Volleyball, Ryckhangeln) und den Ryck in Flammen. Hinweise: Bodden ist kein Schreibfehler, sondern bezeichnet ein vom offenen Meer durch Landzungen abgetrenntes Küstengewässer an der Ostsee und kann deshalb durchschwommen werden. Ryck ist der Fluss, der durch Greifswald fließt und das Hangeln findet an einem über den Fluss gespannten Seil statt.

[thumb:1519:r]Am Abend sah es fast so aus, als ob das Feuerwerk ins Wasser fallen würde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aber der Schauer war nur von kurzer Dauer. Doch als wir ankamen, waren die FahrradstellplätzeWiesen gehörig unter Wasser und meine Schuhe wurden gut durchnässt. Außerdem gab es Unmengen an Mücken. Innerhalb von Sekunden wurde ich mehrere Male gestochen. Die Ticketverkäufer am Eingang schlugen völlig verzweifelt um sich und konnten vor lauter Fuchtelei fast kein Geld rausgeben.

8 Dinge über meine verschiedenen Persönlichkeiten

Mein persönlicher Stöckenberaterwerfer hat mich wieder bedacht (Dankeschön), dass ich folgendes tun soll:

* Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich.
* Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln.
* Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht.
* Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog.

Gerade den Teil mit dem Weiterreichen scheint bei Einigen Verwirrung hervorzurufen:

Ich leite das Stöckchen an folgende 8 Perseonen weiter:

1. Julia
2. Julia
3. Julia
4. Julia
5. Julia
6. Julia
7. Julia
8. Julia

Na denn, wir (!) wollen mal loslegen und ich mache dir das gaaaaanz einfach.

Verschickt wird das Ganze an folgende Einzelpersonen (!):

Briefe frankieren 2.0 liefert teures Altpapier

StampIt-CodeWas tut der findige Internetnutzer von heute, wenn er dringend einen Brief verschicken muss und die Briefmarken statt in der Brieftasche (wie der Name schon sagt) zu Hause liegen hat? Natürlich das tolle StampIt benutzen!

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Doch halt, da muss man doch Registrierungsgebühren bezahlen, oder? Nein, diesen Monat nicht! Also schnell zur Registrierung geschritten und darüber informiert worden, dass ich nicht auf den neuesten Stand bin:

Derzeit unterstützte Betriebssysteme sind:

  • Microsoft Windows 98SE
  • Microsoft Windows Millennium Edition
  • Microsoft Windows 2000
  • Microsoft Windows XP (32 Bit)
  • MAC OS X (Version 10.4)

Derzeit unterstützte Browser sind:

  • Microsoft Internet Explorer 5.5 SP1
  • Microsoft Internet Explorer 5.5 SP2
  • Microsoft Internet Explorer 6.0 SP1
  • Microsoft Internet Explorer 6.0 SP2
  • Microsoft Internet Explorer 7.0
  • Mozilla Firefox 1.0.7
  • Mozilla Firefox 1.5 oder höher

Springt man ob dieser hochaktuellen Liste (Firefox gibt es mittlerweile in Version 2, schon mal was von Windows Vista gehört?) nicht sofort aus dem Fenster, kann man ja gnädigerweise die URL von Opera in den Feuerfuchs kopieren. Auch den erforderlichen Adobe Reader-Test (mind. Version 6.04) besteht mein PC mit Bravour.

Nach diesen bürokratischentechnischen Hürden durfte ich mich endlich registrieren. Ging sogar relativ einfach. Auch wenn der Bestätigungslink per E-Mail erst behauptete, dass sie meine Daten zwischendurch verloren hätten. War aber nur ein kurzfristiger Gag, den ein Reload zum Schweigen bringen konnte. Dann noch schnell das Guthaben aufgefüllt mit ein paar Euronen.

Greifswald: dynamisch und zukunftsicher laut Zukunftsatlas

Diese Woche wurde der Zukunftsatlas 2007 veröffentlicht, eine gemeinsame Studie vom Handelsblatt und dem Beratungsunternehmen Prognos. Greifswald hat die Spitzenposition in einer bestimmten Rangliste erhalten, wie man es in der gestrigen OZ (Ostseezeitung) schwarz auf weiß im Artikel Greifswald hat Zukunft lesen konnte (Lokalteil)[1]:

Als schnellster Aufsteiger unter allen 439 deutschen Kommunen macht Greifswald von sich reden. In nur drei Jahren kletterte die Hansestadt im bundesweiten Ranking um 224 Plätze auf Rang 101.

Der Rang an sich ist noch verbesserungswürdig, aber was nicht ist, kann ja noch werden…

Am Tag vorher sprang es uns von der Titelseite entgegen, dass Greifswald Aufsteiger Nummer 1 ist und im Wirtschaftsteil gab es sogar eine große Grafik mit Angaben über die Zukunftschancen und -risiken der einzelnen Regionen. In der Einleitung des Artikels hieß es

Namhafte Forschungseinrichtungen, erfolgreiche Firmen und viele junge Leute machen Greifswald zur dynamischsten Region Deutschlands.

Und woher kommen die ganzen jungen Leute? Einen großen Anteil trägt natürlich die Uni bei (“Greifswald ist eine Universität mit Stadt und nicht eine Stadt mit Universität”) und als Studienanfänger könnte man es schlechter treffen als die älteste schwedische Uni. Neben der schönen Umgebung (“Wohnen wo Andere Urlaub machen”) gibt es eine überschaubare und leicht beradelbare Stadt mit ausreichend (jaha!) Freizeit- und Unterhaltungsangeboten. Die Uni ist zwar nicht mehr sooo klein (fast 11.000 Studenten), aber trotzdem noch familiär, auch in den bevölkerungsreichen Studiengängen. Wer will schon nach München (Nummer 1 in punkto Zukunftssicherheit), wenn es da doch so viel teurer und unüberschaubarer ist?!? Nicht umsonst bekommt jeder Ersti (vor allem ZVS-Opfer) den Spruch zu hören “Wer in Greifswald studiert, weint zweimal: einmal, bevor er kommt und einmal, wenn er geht”. Also warum sich das unnötige Weinen am Anfang nicht ersparen und gleich herkommen? Ich bin übrigens komplett drum herum gekommen, weil ich freiwillig hergekommen und immer noch hier bin…

Wenn Aktualität Aktualisierung verhindert

Hier ein bezeichnendes Beispiel aus der wahren Welt, wo wieder mal demonstriert wird, dass das eigene Sicherheitsbewusstsein oft ein Stolperstein sein kann. Ich bin recht vorsichtig und vor allem immer darauf bedacht, die neuesten Software-Versionen zu verwenden. Und warum kann das ein Problem sein? Weiterlesen!

Heute morgen bekam ich vom Leiter des Rechenzentrums meiner Alma mater eine interessante E-Mail. Darin gab es einen Link zu einer Seite, auf der getestet werden soll, ob die eigene E-Mail-Adresse noch gültig ist. Abgesehen davon, dass wir ungefähr das dritte Mal in diesem Jahr dazu aufgefordert werden, möchte ich noch erwähnen, dass man da auch sein Passwort eingeben soll, obwohl das für das Testen völlig überflüssig ist und auch ohne diese Blödheit funktioniert!

Nun aber zum eigentlich Thema, und dazu heißt es in der E-Mail

Der Test bewirkt, dass Ihr Mailaccount mit einem neuen, automatisch aus den Personallisten erzeugten Verzeichnis (LDAP-Verzeichnis) abgeglichen wird. Ohne Eintrag im LDAP können Sie sich nicht für den zentralen Spamservice registrieren lassen (siehe vorhergehende Mail).

Die vorhergehene Mail habe ich schon gelöscht (nach kurzem Überfliegen und für-unwichtig-befunden-werden), darauf kann ich also nicht weiter eingehen.

Vorbildliche Bürgerin, die ich bin, habe ich natürlich pflichtgemäß auf den Link geklickt. Und was passiert? Firefox serviert mir die Meldung

Firefox kann keine sichere Verbindung zu [...] aufbauen, da die Website eine veraltete, unsichere SSL-Version verwendet.

Klischees, Ursachen und mathematische Leistung

Auf join-the-dots habe ich den Beitrag stereotypes, causes, and math performance gefunden, der im Original so lautet:

Article in Science (abstract, full text) on how women’s math performance is affected by whether they are considering genetic or experiential accounts for the stereotype of women#s underachievement in math.

Stereotype threat is when exposure to a self-relevant stereotype (e.g., regarding something like gender or race) causes someone to behave in such a way that perpetuates the stereotype. The authors of this article wanted to determine whether the causes given for women’s underachievement in math (namely, genetics or experience) affected women’s math performance, i.e., whether stereotype threat was affected by the causes given for that stereotype. (Note that the study was NOT intended to address the question of whether there are innate sex differences in math performance.) To test this, women were given a math test, then an essay to read, and then another math test. The essay either claimed that math-related sex-differences are genetic, experiential, or don’t exist. The women who were given essays stating that math-related sex-differences don’t exist or are due to experience significantly outperformed women who were given essays that claimed genetic causes. Interesting, huh?

(Thanks to Julia for pointing out the article.)

Anmerkung: Ich bin nicht gemeint mit obiger Julia, die die Verfasserin Hanna auf den Artikel hingewiesen hat.

Mein Versuch der Übersetzung:

Artikel in Science ([...]) über die Art, wie die mathematische Leistung von Frauen dahingehend beeinflusst wird, je nachdem, ob sie Klischees mit einbeziehen, die die schwächere mathematische Leistung von Frauen der Genetik oder der Erfahrung zusprechen.

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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