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Whenit.ws: What I was listening to on this day

Für Spotify-Nutzer gibt es mal wieder ein neues Spielzeug, das sich whenit.ws nennt. Man kann ein beliebiges Datum eingeben und erhält (soweit vorhanden) die Charts der USA oder aus dem UK von der Woche.

Ich probiere das mal aus mit einem Datum von vor 33 Jahren, an dem ich allerdings noch keine Musik gehört habe, da ich gerade mal zwei Stunden atmend an diesem Tag verbracht habe:

Wenn Ihr das Widget nicht sehen könnt, probiert diesen Direktlink zu Spotify.

Ohne TV und Radio – geht das?

Um die Antwort vorweg zu nehmen: natürlich geht das! Seit über einem Jahr habe ich weder ein TV-Gerät noch einen Radioempfänger und ich habe es keine Sekunde bereut. Nicht mal vermisst. Warum und wieso, möchte ich hier erklären.

Fangen wir von vorne an. Schon seit Jahren habe ich immer weniger Fernsehen geschaut, höchstens mal den Tatort oder während dem Essen nebenbei rumgezappt. Nicht mal mehr die Tagesschau hat mich noch interessiert. Das Radio habe ich nur morgens für ein paar Minuten eingeschaltet, um zwischen den einzelnen Snooze-Intervallen nicht wieder einzuschlafen. Stattdessen habe ich mehr und mehr DVDs geschaut bzw. selbstbestimmt Musik gehört. Es war also keine plötzliche Entscheidung, sondern eine logische Entwicklung. Während der WM habe ich also meinen Fernseher verschenkt (und jemanden sehr glücklich gemacht), meine Anlage kurz darauf verkauft und das letzte verbliebene Radio entsorgt.

Smash TV

Foto von bovinity unter dieser CC-Lizenz

Es mag unglaublich erscheinen, aber im letzten Jahr habe ich nie auch nur das Bedürfnis verspürt, den Fernseher bzw. das Radio einzuschalten – ich habe nicht einen Gedanken daran verschwendet. Wann immer ich Serien (oder seltener: Filme) schauen möchte, wähle ich eine Folge aus und gucke genau diese. Wann immer mir nach Musik ist, öffne ich Spotify oder MediaMonkey oder schließe meine Festplatte an meinen Monitor an (der Audio- und Videodateien abspielen kann) und höre genau das, worauf ich Lust habe.

Spotify-Playlisten mit (fast) allen Albumveröffentlichungen pro Quartal

Erneut habe ich fleißig neue Albumveröffentlichungen in eine entsprechende Spotify-Playliste eingetragen und habe diese öffentlich gemacht. Wer also in der glücklichen Lage ist, einen Account zu haben, möge folgende Playlisten als Inspiration bzw. Informationsquelle nutzen, um auf dem Laufenden zu bleiben:

2011/3 (bisher erst ein Album)
2011/2
2011/1

Und weil die vom letzten Jahr fleißig nachträglich gefüllt wurden, gibt es auch die Links dazu:

2010/4
2010/3
2010/2
2010/1

Als Veröffentlichungszeitpunkt wurde wo möglich der entsprechende Wikipedia-Artikel genommen. Ansonsten die Angabe von Amazon (UK/DE/US). Meiner Erinnerung nach gab es keine Überschneidungen über Quartalsgrenzen hinweg, so dass leicht unterschiedliche Daten keinen Einfluss hatten.

Es sind natürlich längst nicht alle Alben vorhanden, was am fehlenden Vorhandsein bei Spotify liegt (viele vermisste aus dem letzten Jahr sind mittlerweile verfügbar), meinem fehlenden Aktualisierungsdurchhaltevermögen (v.a. gegen Ende letzten Jahres fehlen noch Alben) und/oder dass das Album in den Blogs, die ich zu Rate ziehe, nicht erwähnt wurde.

Wer fehlende Alben entdeckt, bitte melden!

Albumkritik: Penny Century – Friends and Family

So schnell kann es gehen und schon hat mich erneut ein Album umgehauen. Die schwedische Band Penny Century hatte mich vor exakt zwei Jahren (und einer Woche) mit ihrem ersten Album schon überzeugt und seit März ist der Nachfolger Friends and Family verfügbar. Darüber bin ich zufällig bei Spotify gestolpert und habe es nun einige Male durchlaufen lassen.

Penny Century - Friends and FamilyMit 42 Minuten und 12 Tracks wird diesmal umfänglich mehr geboten. Doch wie sieht es inhaltlich aus? Der quirlige Pop mit Mädchenstimme ist weiterhin berauschend optimistisch schön. Die Bandbreite hat sich etwas erweitert, es sind einzelne dunklere Töne eingestreut, die nach Sehnsucht klingen. Insofern passte es also, das Album in den erwachenden Frühling zu schicken. Doch auch zum Sommeranfang eignet sich das Werk, denn die überall durchscheinende Fröhlichkeit wird nie allzu sehr gedämpft.

Die Melodien sind noch genauso ohrwurmig und “hookig” wie beim Erstlingswerk und ich werde hoffentlich noch lange Freude an diesem Album haben. Das Cover finde ich auch sehr gelungen mit dem träumerischen Motiv in pastelligen Tönen. Mehr Infos zum Album gibt es auf der offiziellen Seite. Fehlt noch ein Video, um einzuschätzen, ob es sich lohnt:

Überzeugt?! Wer sich das Album zulegen möchte, kann dies z.B. digital bei Amazon tun [Partnerlink]. Wer lieber was in der Hand haben möchte, hat leider Pech gehabt.

Blick über den Tellerrand vom 8. May 2011

The Complete Sixth Doctor Adventures (so far..) (8. May 2011)

The Complete Fifth Doctor Adventures (so far…) (6. May 2011)

10 Reasons Why Spotify’s MP3 Store is Awesome! (6. May 2011)

For Premium users it’s mostly business as usual, but for freemiums there’s much to entice you to spend a few pennies. Plus it’s a doddle to use! There’s lots of benefits for both you the listener and Spotify the company: read on for the low-down.

Never Mind The Royals (6. May 2011)

About 1 in every thousand listeners in Britain scrobble God Save The Queen on a typical day (not counting Last.fm radio listens), which isn’t bad going. But on the day of the Royal Wedding it hit nearly five times that, far more than on any other day in the last 12 months.

New To Who? 10 Classic ‘Doctor Who’ Adventures Worth Checking Out | Geeks of Doom (19. April 2011)

Welche Anwendung hat Zugriff auf Google,Twitter, Facebook und Dropbox? (10. April 2011)

Deshalb ist es wichtig, autorisierte Anwendungen regelmäßig zu überprüfen und bei Nichtnutzung den ganzen Krempel mal zu säubern. Aber viele wissen eben nicht, wo diese Einstellungen zu finden sind. Deshalb hier mal die Infos, wie man die autorisierten Anwendungen bei Facebook, Google, Dropbox und Twitter überprüft.

Thirty-One Today

Die gute Aimee Mann hat den perfekten Song für den heutigen Tag geschrieben und damit Ihr alle was davon habt, habe ich eine kleine Spotify-Playlist zusammengestellt.

31 today-Playliste

Eine ähnlich motivierte und viel ausführlichere Playlist gab es letztes Jahr von sab. Nein, ich habe die Idee nicht geklaut, denn ich hatte die schon vor einem Jahr, wo es allerdings irgendwie ein bisschen unterging.

Da leider nicht alle in den Genuss von Spotify kommen können, hier ein Video vom entscheidenden Song:

Blick über den Tellerrand vom 15. März 2011

First Listen: Glasvegas – EUPHORIC/// HEARTBREAK\ (14. March 2011)

The verdict – A natural progression. No-one expected them to tear up the rulebook, but on the evidence of this it’s not like they even needed to. As hard-hitting as their debut but more expansive and less one-dimensional. ‘Glasvegas’ had the songs; ‘EUPHORIC/// HEARTBREAK’ has everything else on top.

Serial 155: Battlefield (23. February 2011)

It came to my attention just after wrapping up the commentary section that Nicholas Courtney, otherwise known as The Brigadier, sadly passed away today, February 22, 2011 at the ripe old age of 81. Just looking at that sentence I just wrote, it’s tough to process, but I’m going to try and articulate exactly how I feel and how much Nicholas Courtney’s portrayal of one of the best companions in Doctor Who history means to me.

Love is a Mixtape – Teil 2: Die Songs (19. February 2011)

Ein Meer aus Nebel (15. February 2011)

Ten Top Spotify Tips! (16. February 2011)

Zweimal zehn knapp daneben-Alben des Jahres

Das neue Jahr ist zwar schon fast zwei Wochen alt, aber wie versprochen präsentiere ich wie im letzten Jahr die Alben, die es aus verschiedenen Gründen nicht in meine Top 10 geschafft haben.

Im letzten Jahr lag das vor allem an Zeitmangel. Es war ein tolles Musikjahr, in dem ich so viel neue Musik wie nie gehört habe (dank Spotify). Die Kehrseite ist, dass ich den meisten Alben nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt habe, wie sie es verdient hätten oder wie ich es gerne gehabt hätte. Die folgende Auswahl ist deswegen nicht als “schlechter als die Top 10″ zu sehen, sondern als “praktisch auch Top 10″. Um den Eindruck zu verstärken, habe ich zwei Listen erstellt.

Die erste Liste heißt Oldtimer und enthält Interpreten, die ich schon kannte und auf deren Alben ich mich teilweise sehr gefreut habe. Dass es doch nicht für die anderen Top 10 gereicht hat, lag meistens daran, dass nicht gleich bei den ersten Durchgängen der Funke übersprang. Eigentlich seltsam, denn oft gefällt mir das nächste Album besser als das vorherige. Vielleicht wird 2010 in meiner Erinnerung als das Jahr eingehen, in dem ich mit dieser Tradition gebrochen habe.

Die zweite Liste nennt sich Newcomer und enthält Interpreten, die (meines Wissens) ihr erstes größeres Werk veröffentlicht haben. Einige dieser Alben habe ich recht häufig gehört und dass diese es nicht in die andere Liste geschafft haben, lag wahrscheinlich daran, dass mir nicht alle Songs durchgehend gefallen haben. Oder dass das Album zu lange nicht bei Spotify verfügbar war und ich es irgendwann aus den Augen verloren habe.

Blick über den Tellerrand vom 6. January 2011

Frau Piel, wir müssen reden (4. January 2011)

Die Verleger sehen in der Präsenz von ARD und ZDF in der digitalen Welt eine Wettbewerbsverzerrung. Es ist eine Wettbewerbsverzerrung, und zwar eine gewollte. Sie bietet die Möglichkeit, frei von den Zwängen, denen kommerzielle Anbieter ausgesetzt sind, gute Inhalte zu produzieren. Öffentlich-rechtliche Anbieter sollen auch dann, wenn es privaten Medien schlecht geht, für Qualität bürgen

Herr Niggemeier, wir müssen reden (4. January 2011)

Nennen Sie mich einen gehässigen Moralisten, aber ich finde es einfach heuchlerisch, wenn die Leute, die gerne öffentlich-rechtliche Sendungen sehen und hören wollen, so tun, als wäre es eine gesamtgesellschaftlicher Verpflichtung, ihr Vergnügen zu finanzieren, weil sie zu wissen glauben, dass alle anderen sich genauso informieren sollten, wie sie es tun. Aber ich schätze, wenn man schon mal dabei ist, ist es nur konsequent, ihnen darüber hinaus auch noch einreden zu wollen, man täte ihnen einen Gefallen mit diesem System.

Why I’m Wired to Spotify (31. December 2010)

Before Spotify, I would lurk on various forums and music sites waiting for recommendations. With a limited budget for CDs (and a constant angst over shady torrenting), I would carefully research and select music I might like. It was often a hit-and-miss affair, and I’d frequently end up thinking what a waste of time/money I’d spent on an album. Spotify has freed me to sample as much music as I can handle, legally and with zero download time.