Tag-Archiv für 'Spaced'

Englisch lernen mit TV-Serien #25: to descale

Alle bereit für eine äußerst wichtige Lektion in Sachen alltäglicher Überlebenskampf auf den britischen Inseln? Was könnte das sein?! Nun, wie wir alle wissen bzw. denken, ist Tee das Hauptnahrungsmittel der Briten (neben Bier und Fish ‘n Chips und im Norden Deep Fried Mars Bars und Irn Bru). Die Zubereitung dieses Getränks folgt hochwissenschaftlichen Abläufen und ist streng geheim. Es ist nur bekannt, dass Wasserkocher und runde, flache Nylonsäckchen eine große Rolle in der komplizierten Prozedur spielen.

Uns soll hier nur die Maschine interessieren bzw. deren Erhaltung, denn der böse Kalk kann da einen Strich durch die Rechnung machen. Manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Damit es nicht soweit kommt, lernen wir heute die entsprechenden Vokabeln. Dazu wenden wir uns zur Serie Spaced, die ich vor einigen Tagen vorgestellt hatte und zwar zur Folge 1.2 Gatherings. Wie schon in der Serienkritik beschrieben, gibt es sehr viele popkulturelle Anspielungen und gleich treffen wir auf Indiana Jones (Raiders of the Lost Ark / Jäger des verlorenen Schatzes – siehe kursive Zeile). Zum besseren Verständnis der visuellen Jokes habe ich Screenshots eingefügt.

TIM
Listen, I’ve got an idea.

DAISY
What ?

TIM
Something I think you’re gonna like.

DAISY
I’ve got to be getting on.

TIM
It’s important, Daisy. Trust me.

It's important Marianne/Daisy. Trust me.

9 1/2 Minutes Later

TIM
Hm. I’m glad we did that.

DAISY
We had to really.

TIM
It was inevitable. I’m just glad we did it sooner rather than later.

Serienkritik: Spaced

Spaced-DVD“Tonight is gonna be a large one” ist der Untertitel des Blogs von bullion und seit einigen Tagen weiß ich endlich, woher der Spruch stammt, nämlich aus der britischen Sitcom Spaced. Bevor jetzt alle schreiend davon rennen, bleibt mir noch ein bisschen gewogen und lasst Euch davon überzeugen, dass wir es hier mit einem Meisterwerk zu tun haben!

Vor über zehn Jahren lief die erste Staffel und in den sieben Episoden erfuhren wir vom Leben einiger durchgeknallter und doch völlig normaler Mittzwanziger in London. Tim ist ein Comiczeichner, der es bisher zum Aushilfsverkäufer in einem Comicshop gebracht hat und er zieht mit Daisy zusammen, die gerne Schriftstellerin wäre, aber bis auf einige fragwürdige Selbsthilfeartikel noch nie was veröffentlicht hat. Rund um die beiden gibt es schrullige Freunde und Hausbewohner und sehr, sehr, sehr viele popkulturelle Anspielungen, besonders Filme und Videospiele, die der typische Geek gut findet und entsprechend auch erkennt.

Der Grund für die vielen Anspielungen liegt im Team begründet, die selber große Film-, Comic- und Videospielfans sind. Die Rede ist von Simon Pegg (Tim, Drehbuch), Jessica Stevenson (Daisy, Drehbuch) und Edgar Wright (Regie), die einige Jahre später durch Shaun of the Dead richtig berühmt wurden. Auch Nick Frost ist mit von der Partie und macht in seinem ersten Schauspieljob eine hervorragende Figur. Überhaupt sind alle Charaktere, Haupt wie Neben wie Gast, hervorragend besetzt und Kenner des britischen Fernsehens werden auf viele bekannte Gesichter treffen (Bill Bailey, David Walliams, Mark Gatiss, John Simm, Lee Ingleby, Ricky Gervais, …). Die Besetzung alleine würde keine tolle Serie ausmachen, aber die knackigen Drehbücher und filmische Regie perfektionieren das Unterhaltungspaket.




15 Abfragen (151 gecacht) in 0.826 Sekunden. Verwendeter Speicher: 34,79MB