- Tag gegen die Todesstrafe: weniger Henkerstaaten, aber mehr Hinrichtungen (10. October 2009)
Immer weniger Staaten richten Menschen hin, doch einige wenige Staaten richten immer mehr Menschen hin. Das ist das Fazit von Amnesty International anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober.
- TESTING OUR SOON TO BE RELEASED WIDGET (9. October 2009)
Untill now, we’ve had no means to track all these small music blogs. But now we do! We have developed a Twones Widget that allows individual blog owners and their visitors to see what is being played on their blogs in real-time. As a Twoner, you can follow any individual blog that has the Twones Widget installed, and all your plays will be aggregated to your Twones account.
- Der blanke Wahn (9. October 2009)
Und die Sache mit Johnston ist in der Zusammenballung von Vergangenheits- und Möglichkeitsformen nun besonders anspruchsvoll, schließlich ist er der Nicht-mehr-noch-nicht-Schwiegersohn der Nicht-mehr-Gouverneurin und Noch-nicht-Präsidentschaftskandidatin, genau genommen sind beide im Moment also ungefähr nichts.
- Uncut's Top 20 Albums Of The '00s (9. October 2009)
It’s 2009, so in addition to the usual year-end list, as fall turns to winter we’ll be drowning in end-of-the-decade lists, too. It’s only October, but you can add Uncut’s Top 20 Albums Of The ’00s to Pitchfork’s Greatest Albums Of The ’00s. (Thanks for the tip, Ben.) Putting the two side by side illustrates why it can be fun getting into list mode: Beyond putting Funeral in the Top 10, these couldn’t be any more different.
Tag-Archiv für 'Songlisten'
- Zeit zum Lesen: Ich empfehle “Love is a Mix Tape” von Rob Sheffield (27. August 2009)
Ich behaupte mal ganz frei, dass jedem Musik liebendem Menschen, der Spaß daran hat für sich oder seine Mitmenschen, Mix Tapes oder Mix CDs aufzunehmen, dieses Buch gefallen wird. Es wird durchaus dem Anspruch gerecht, mit „High Fidelity“ oder „Soloalbum“ in eine Schublade, oder in ein Bücherregal, gesteckt werden zu können.
- mufin player verlässt Beta: Musikstartup setzt auf Freemium-Modell (27. August 2009)
Der mufin player ist ein vollwertiger, direkt an die mufin-Website angeschlossener Musikplayer für den Windows-Desktop, der es ermöglicht, die eigene Musiksammlung nach Klangmerkmalen zu sortieren. Zum Einsatz kommt dafür eine zusammen mit dem Fraunhofer Institut entwickelte Technologie, um anhand von klanglichen Charaktermerkmalen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Songs zu erkennen.
- Just one more dead Kennedy (26. August 2009)
Es ist fast zum Lachen: Die Amerikaner haben, als sie ihre Nation 1776 gründeten, dem ganzen verkrusteten Feudalschwachsinn einen Tritt in den Allerwertesten gegeben – nur um sich dann eine eigene Form der Aristokratie zu schaffen, den – ich nenne ihn mal: Politikeradel. Von seinem frühneuzeitlichen europäischen Pendants unterscheidet er sich kaum, sogar in Punkto Erbrecht.
- Spotify.fm – New Last.fm Mashup (26. August 2009)
Spotify.fm lists the most recent releases (going back 6 months) from your favourite artists. Enter your Last.fm username to display a list sorted by date released on Spotify then by artist:
[...]
Perhaps the killer feature of Spotify.fm however is its ability to list new releases based on genre:
Achtung! Stöckchen-Content! Der Sommer ist noch nicht vorbei und so sind Stöckchen als Lückenfüller eine willkommene Abwechlsung[1]. Liliana bewarf mich indirekt mit dem Song-Stöckchen, bei dem man die vorgegebenen Fragen mit den Songs einer einzigen Band bzw. eines Künstlers beantworten soll. In der Überschrift steht auch schon in verklausulierter Form, dass ich mich für Ocean Colour Scene oder kurz OCS entschieden habe, die ich nächsten Monat in ihrer Heimatstadt Birmingham live sehen werde. Mit über 100 Songs in meiner Bibliothek (einige Dopplungen wegen Liveaufnahmen) sollte die Beantwortung auch zufriedenstellend möglich sein. Los geht’s:
Are you male or female? Me, I’m Left Unsure
Describe yourself: The Face Smiles Back Easily
How do you feel about yourself? Third Shade Of Green
Describe your current boy/girl situation: Up On the Downside
Describe your current location: Top of the World
Describe where you want to be: The Seventh Floor
Your best friend is: Perfect Stranger
My favourite colour is: It’s a Beautiful Thing
You know that… I Want to See the Bright Lights
How’s the weather? Flood Tide Rising
If your life was a television show what would it be called? Everything Comes at the Right Time
What is life to you? Crazy Lowdown Ways
What is the best advice you have to give? Go To Sea
If you could change your name what would you change it to? Robin Hood
Das nächste große Ding im Bereich Musik und Internet ist/wird der Streaming-Player Spotify, das aber hierzulande bisher nur über ein kostenpflichtiges Abo nutzbar ist. Die verfügbare Musik ist unglaublich groß und wird ständig erweitert. Dass es sich um einen Streamding-Dienst handelt, merkt man überhaupt nicht. Wer nicht weiß, was genau das ist, der möge diesen knackigen und treffenden Beitrag bei tonspion lesen.
Für diejenigen, die Spotify schon nutzen, muss ich das tolle Ding nicht mehr erklären und komme gleich zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags: meine soeben frisch zusammen gestellte Spotify-Playlist mit dem kreativen Titel Sunify 2009 so far. Wie der Titel andeutet, sind darin Songs enthalten, die dieses Jahr erschienen sind. Die erste Hälfte besteht aus Songs, die mir häufiger (z.B. in anderer Leute Spotify-Playlisten) über den Weg gelaufen sind und die zweite Hälfte aus Songs, die auf meinen bisherigen Alben-des-Jahres-Kandidaten drauf sind.
Weitere empfehlenswerte Playlisten finden sich bei HotJack, beetys Spotlight, nicorolas Spot-a-hula, Drowned in Sounds Spotifriday und das eigens dafür eingerichtete Blog Indiefy.
Beetys Blog-Parade zum perfekten Mixtape[1] läuft noch bis Ende des Monats und da mein Mixtape mit dem Thema “Herzeroberung” nicht eigens für diese Aktion zusammengestellt wurde, habe ich ein weiteres erstellt.
Die Vorgabe war 60 Minuten, da viele Kassetten diese Länge hatten/haben. Mein erstes Tape hatte knapp 45 Minuten Länge (A-Seite einer 90-Minuten-Kassette) und dies hier sollte die B-Seite “Herzschmerz” in 45 Minuten werden. Aber wie das so ist mit der Musik habe ich kein Ende gefunden und deswegen präsentiere ich hier eine komplette 90-Minuten-Kassette mit A- und B-Seite.
Vorher habe ich noch ein bisschen Recherche betrieben und diverse Beiträge zum Erstellen von Mixtapes gefunden. Zum einen bei wikiHow “How to Make a Perfekt Mix Tape”. Ganze zwei Beiträge mit vielen Regeln gibt es bei Sounding Plumbline (Teil 1, Teil 2), an die ich mich teilweise gehalten habe. Sehr wichtig fand ich folgende Zeilen:
What joins scope and theme together is transition: between songs, between sides or between tapes/discs, between the overall ideas of your mix. Transition is the actual movement from A to B, how you get from your first song to your last one. Good transition involves both scope and theme.
Auf den Handlungsspielraum (scope) habe ich diesmal sehr viel Wert gelegt, da ich es darüber auch geschafft habe, die Songs auf 90 Minuten zu begrenzen. Ich wäre übrigens dafür, dass beety zum Ende der Parade das T-Shirt verlost, auf dem folgendes Zitat aus High Fidelity steht:
Wie schon angekündigt, war ich am Freitag auf großer Fahrt ins regnerische Mecklenburg, um mir +/- anzusehen. Sie spielten im Mau-Club in Rostock, der nicht ganz gefüllt war. Dass ich wegen dem ungünstigen Fahrplan der Bahn in Rostock übernachten musste, erwies sich als Vorteil als meine Anfrage auf Fotografieren mit der DSLR abgelehnt wurde. So konnte ich schnell ins Hostel um die Ecke gehen und die große Kamera gegen meine kleine Knipse umtauschen. Doch ich war ja nicht zum Fotografieren, sondern zum Musik hören und Band gucken gekommen. Damit Ihr auch was davon habt, habe ich eine YouTube-Playliste zusammengestellt und am Ende eingebettet. Vorher gibt es aber noch eine wortreiche Beschreibung von mir.
Um halb elf war es dann endlich soweit und sie legten gleich mit Fadeout vom dritten Album Let’s Build a Fire los. Danach forderte Sänger/Gitarrist Patrick Ramos das Publikum mit “Come Closer” auf, den etwas lächerlichen Abstand zur Bühne zu verkleinern, was auch dankbar angenommen wurde. Danach ging es mit Snowblind vom aktuellen Album Xs on Your Eyes weiter, das live wesentlich lebendiger wirkt, was für alle Songs des Abends galt, denn es wurde richtig gerockt! Mit You’ve Just Got it All (von der EP Holding Patterns bzw. von der neu aufgelegten You Are Here [Extended]) wurden alle drei Alben abgehandelt, die ich kenne. Sänger/Gitarrist James Baluyut erzählte zwischendurch (in erstaunlich gutem Deutsch), dass ihm das lokale Bier – Rostocker – sehr gut schmecke, was das Publikum nicht ganz glauben wollte und was sie alles in den verschiedenen Städten gegessen haben. Bei The Important Thing is to Love übernahm erstmals Patrick das Mikro und dann endlich folgte Unsung auf den ich mich am meisten gefreut habe. Bis hierhin stimmen die gespielten Songs mit der Setlist überein, die ich nach Beendigung des Konzerts ergattern und mit Autogrammen versehen lassen konnte (von oben nach unten Bassist Tony Sanella, Patrick, James, Drummer Chris Deaner – Klick für Vergrößerung):
Der beety hat mal wieder eine Blog-Parade mit einem hervorragenden Thema gestartet und zwar soll das perfekte Mixtape gebastelt werden. Die Zusammenstellung soll mit sehr viel Liebe geschehen und ins 21. Jahrhundert transportiert werden, sprich die Möglichkeiten der Veröffentlichung und Bekanntmachung im Internet genutzt werden, damit alle (Leser) was davon haben.
Das perfekte Instrument dazu hat mir Uriel empfohlen, denn 8tracks ist genau dafür gemacht, dass man Playlisten mit mindestens 30 Minuten Laufzeit (entspricht ungefähr acht Songs) erstellt. Dank Einbindung von Last.fm und Twitter ist der Dienst angenehm zeitgemäß. Dem Mixtape-Gedanken wird dadurch Rechnung getragen, dass maximal zwei Songs vom selben Album und/oder Künstler in einer Playliste enthalten sein dürfen[1].
Kommen wir also zum Mixtape selber, das ich zugegebenermaßen nicht für diese Blog-Parade zusammengestellt habe, sondern für eine frühere Aktion. Aber auch damals ging es darum, ein Mixtape mit zwölf Songs zu erstellen und zwar mit dem Thema Eroberung des Herzens. Da dies der Mixtape-Erstellungsgrund schlechthin ist, übernehme ich meine Zusammenstellung. Außerdem existiert mein mit Muxtape erstelltes Mixtape von damals nicht mehr, da der Dienst mittlerweile eingestellt wurde. So, genug der Vorrede, hier ist das Meisterwerk (am besten beim Lesen abspielen lassen):
- Jaja, das hat eigentlich rechtliche Gründe, aber so klingt es doch viel besser, oder? Das Recht verlangt außerdem, dass ab dem zweiten Abspielen die Songs geshuffelt werden. [↩]
Zuerst bei beetFreeQ entdeckt[1] habe ich diese Liste von Songs, die laut einer RTL Chartshow (Chartsshow?) die Lieblingssongs von Männern und Frauen sein sollen. Beety hat die Songs danach bewertet, ob er sie liebt oder hasst oder neutral gegenüber steht. Und dann das Ganze als Stöckchen umdeklariert, das ich mir natürlich geschnappt habe.
Die Songauswahl ist fast durchweg klischeehaft, doch ein paar Überraschungen lassen sich finden. Außerdem fiel mir auf, dass die Frauen eher Songs aus den letzten Jahren wählten, während die Männer eher Klassiker gut finden. Wäre interessant zu wissen, wie die Liste entstand (Befragung auf der Straße oder Ausfüllen eines Internetfragebogens? Waren Songs vorgegeben oder konnten Vorschläge gemacht werden?). Jedenfalls übernehme ich die Rot-Grün-Kennzeichnung von cimddwc, d.h. Songs in Grün finde ich gut, Songs in Rot mag ich und ansonsten ist die Schriftfarbe schwarz. Da ich aber eine Frau bin und viel mehr Farben unterscheiden kann, habe ich die Palette erweitert, d.h.
- rote Songs finde ich wirklich grässlich
- dunkelrote Songs mag ich nicht
- schwarze Songs finde ich weder gut noch schlecht
- grüne Songs finde ich ok
- hellgrüne Songs finde ich richtig gut
Am Ende wird gezählt, wobei die extremen Farben zwei Punkte und die normalen Farben einen Punkt zählen. Wenn einige Entscheidungen seltsam erscheinen, bitte in den Kommentaren nachfragen! Erstaunlicherweise kenne ich alle Songs und muss nicht, wie die beiden genannten Herren erst noch vorhören. Deshalb habe ich auch viel mehr Farbe in die Sache gebracht!
Achtung Stöckchen-Content! Nach langer Zeit mal wieder ein Hölzchen, denn dieses konnte ich mir nicht entgehen lassen. Habe es bei cimddwc aufgelesen.
RULES:
- Put your iTunes, Windows Media Player, MediaMonkey etc. on shuffle.
- For each question, press the next button to get your answer.
- YOU MUST WRITE THAT SONG NAME DOWN NO MATTER HOW SILLY IT SOUNDS.
- Tag whoever you want including me.
- Title this note with the name of the last song in the sequence.
Ok, den Auto DJ angeworfen und los geht’s. Zusätzlich zum Song gibt es in Klammern den Interpreten und ein kleiner Kommentar von mir.
- If someone asks “are you okay” you say…?
Mad Mad Judy (Buzzcocks) … ist der Name meiner Psychotherapeutin - How would you describe yourself?
Maggi’s Farm (Bob Dylan) Ich bin viele Tiere! - What do you dream about?
Shadowplay (Joy Division) Ja, das Träumen in schwarzweiß macht viel mehr Spaß! - How do you feel today?
Heartache All Over The World (Elton John) Auf jedem Kontinent… - What do you look for in a guy/girl?
Eleven (Forward Russia) …Arme, Beine, Köpfe soll er haben! - What is your life’s purpose?
Hound Dog (Elvis Presley) Man hat gar nicht gelebt, bevor man nicht mal in einer Jagdmeute mitgelaufen ist! - What’s your motto?
The Sound Of Silence (Simon & Garfunkel) Man hört nur das Klackern des Keyboards… - What do your friends think of you?
Part One (Band Of Horses) Das ist eine geheime Hoffnung, denn die Fortsetzung könnte ja besser sein.
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.












Neueste Kommentare