Im September werde ich zum dritten Mal England unsicher machen und zwei Wochen durch die Gegend reisen. Diesmal habe ich mir die “Mitte” ausgesucht, d.h. es geht von Cambridge über Nottingham und Stratford/Cotswolds nach Oxford. Wie zuvor habe ich bei dieser Gelegenheit Ausschau nach tollen Konzerten gehalten. Die Suche gestaltet sich jedoch bisher sehr frustierend, denn jedes Mal verpasse ich ganz knapp ein tolles Konzert. Eine kleine Auswahl:
Kaiser Chiefs – 11. September – Leeds
Für eine meiner Lieblingsbands würde ich auch einen großen Umweg in den Norden machen, aber leider spielen sie in ihrer Heimatstadt einen Tag bevor ich fliege.
Slow Club – 12. September – Nottingham
Die beiden haben ich vor zwei Jahren schon mal gesehen und es war super. Dieses Konzert würde ich mit Biegen und Brechen besuchen können, aber das würde eine stundenlange Zugfahrt direkt nach dem Flug und ein Ankommen kurz vor knapp (mit Gepäck!) bedeuten. Deswegen lassen wir das lieber.
Emmy the Great – 18. September – Nottingham
Auch dieses Konzert könnte ich theoretisch besuchen, aber logistisch ergibt das keinen Sinn. Am Tag vorher und nachher habe ich Termine weiter im Süden und da keine Züge so spät mehr fahren, müsste ich in Nottingham übernachten.
The Wombats – 22. September – Nottingham // 24. September Cambridge

Ja, die Jahresrückblicke sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber das hier wird mit großer Sicherheit der letzte sein und auch ganz kurz, weil nur jeweils 


Das vermeintlich kälteste Album des Jahres, zumindest wenn man die verzerrte Stimme und die dumpfen Synthiesounds die ersten Male auf sich wirken lässt. Doch hinter dem eisigen Wasserfall sind ungeahnte Landschaften zu finden. Ruhig stapft das Album weiter, über afrikanische Steppen hin zum windigen Atlantik. „When I grow up, I want to live near the sea.“ Ein Album, das schnell wächst, mal tanzend, mal geruhsam fortwärtsschreitend, um sich dann auf den Tafelbergen niederzulassen und zur Antarktis zu schauen. „I put my soul in what I do.“ Das glauben wir aufs Wort.
Das vierte Werk von Sunset Rubdown droht anfangs missverstanden zu werden, versteckt sich seine Komplexität doch tückisch hinter einer simpel anmutenden Fassade. Wer den Kanadiern berechenbaren Pop nach einem simplen Schema unterstellt, hat nicht richtig hingehört und verpasst Großartiges. Die Mannen hinter Wolf Parade und Handsome Furs fahren hier teils vertraute Stützen wie Spencers gewohnt eilende Stimme auf, doch kribbelt es dahinter mit jedem Hördurchgang immer mehr; es wächst und gedeiht, über das umzäunte Beet hinaus.
Die drei jungen Männer aus Loughborough sind ein Garant für hörbar handgemachte Musik mit unglaublich verqueren Texten. War der Vorgänger 









