Schlagwort-Archiv: Slow Club

Knapp daneben ist auch vorbei: Konzerte, zu denen ich NICHT gehen werde

Im September werde ich zum dritten Mal England unsicher machen und zwei Wochen durch die Gegend reisen. Diesmal habe ich mir die “Mitte” ausgesucht, d.h. es geht von Cambridge über Nottingham und Stratford/Cotswolds nach Oxford. Wie zuvor habe ich bei dieser Gelegenheit Ausschau nach tollen Konzerten gehalten. Die Suche gestaltet sich jedoch bisher sehr frustierend, denn jedes Mal verpasse ich ganz knapp ein tolles Konzert. Eine kleine Auswahl:

Kaiser Chiefs – 11. September – Leeds

Für eine meiner Lieblingsbands würde ich auch einen großen Umweg in den Norden machen, aber leider spielen sie in ihrer Heimatstadt einen Tag bevor ich fliege.

Slow Club – 12. September – Nottingham

Die beiden haben ich vor zwei Jahren schon mal gesehen und es war super. Dieses Konzert würde ich mit Biegen und Brechen besuchen können, aber das würde eine stundenlange Zugfahrt direkt nach dem Flug und ein Ankommen kurz vor knapp (mit Gepäck!) bedeuten. Deswegen lassen wir das lieber.

Emmy the Great – 18. September – Nottingham

Auch dieses Konzert könnte ich theoretisch besuchen, aber logistisch ergibt das keinen Sinn. Am Tag vorher und nachher habe ich Termine weiter im Süden und da keine Züge so spät mehr fahren, müsste ich in Nottingham übernachten.

The Wombats – 22. September – Nottingham // 24. September Cambridge

Blick über den Tellerrand vom 16. April 2010

FAT32 ohne Datenverlust zu NTFS konvertieren (14. April 2010)

Wer hat eigentlich dieses Gerücht in die Welt gesetzt, dass ein verlustfreies Konvertieren von FAT32 auf das Dateisystem NTFS nicht möglich wäre? Kommt wohl davon, wenn man sich immer an mehr oder minder schicke Klickibuntioberflächen klammert, die eben nicht so mächtig sind wie die hässlichen Konsolenfenster. Verlustfrei und ohne Datenverlust geht ja wohl (was einem nicht die obligatorische Datensicherung abschwatzig machen sollte)

Announcing a new blog: SundayMagazine.org (13. April 2010)

I’ve launched a spinoff blog from Ironic Sans called Sunday Magazine. Every Friday I post the most interesting articles from the New York Times Sunday Magazine that was published exactly 100 years ago that weekend. You can get each week’s articles (probably one to six per week) by subscribing to the RSS feed, or following @sundaymagazine on Twitter, or by becoming a fan on Facebook.

Die Jugend von heute – und ich gehör nicht dazu (13. April 2010)

Seine Mama? Er vergleicht mich mit seiner Mama?! Seine Mama muss mindestens 40 sein, ich will nicht mit seiner .. ach, ist ja auch egal. Ich bin einfach nicht mehr cool, auch wenn ich weiß, wer 2Pac, Justin Bieber und Chuck Taylor sind. Aber dafür hab ich Rehpastete.

geschichte ist ganz weit weg? (13. April 2010)

Musik des Jahres 2009 (Blog-Parade von cimddwc)

Musik des Jahres 2009Ja, die Jahresrückblicke sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber das hier wird mit großer Sicherheit der letzte sein und auch ganz kurz, weil nur jeweils nach DEM Song, Album und Konzert des Jahres gefragt wird.

Ein kleines bisschen schummle ich aber doch und mache es wie im letzten Jahr, indem ich eine Band herausstelle, deren Song, Album und Konzert nenne und dann die drei Kategorien allgemein abarbeite.

Song des Jahres (Einzel): Slow Club – It Doesn’t Have to Be Beautiful
Den Song hatte ich schon als Sommerhit vorgestellt und er hat sich bis heute gehalten. Durch die flufflig-leichten Harmoniegesänge, witzigen Texte und das tolle Video wird der Song auf Jahre hinaus zu meinen Lieblingslieder zählen. Und es gibt ihn immer noch kostenlos beim Magnet Magazine als Download.

Album des Jahres (Einzel): Slow Club – Yeah, So?
Wie schon bei meinen Alben Top 10 geschrieben, ist es unglaublich, was Charles und Rebecca nur zu zweit zustande bringen. Die Bandbreite des Albums ist unglaublich und wer es sich zulegen möchte, sollte unbedingt zur Doppel-CD greifen.

Konzert des Jahres (Einzel): Slow Club @ The Plug, Sheffield, 23. September
Ein berauschendes Konzert und krönender Abschluss meines letztjährigen England-Urlaubs. Auch hier gilt wieder, dass es erstaunlich ist, wie viel Sound und Spaß ein Duo erzeugen kann.

Song des Jahres (Mannschaft): The Decemberists – The Rake’s Song
Vor knapp einem Jahr als kostenlosen Download erhalten, wurde er zum am häufigsten gehörten Song des Jahres. Die bezaubernd verpackte grausame Erzählung des Wüstlings hat immer noch nichts von seiner Faszination verloren und auch das Album findet sich unter meinen Jahreslieblingen.

Blog-Rückblick 2009 (Saschas Blog-Parade)

Blog-Rueckblick-2009-LogoEs ist tatsächlich schon Ende des Jahres und wer im Laufe desselben eine gute Idee hatte, darf die gerne nochmal aus diesem Anlass hervorkramen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Saschas Blog-Rückblick, der vor gut sieben Monaten so ähnlich schon mal stattfand. Ging es damals um Beiträge, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, geht es diesmal um folgendes:

Es ist angedacht, dass ihr euch im Rahmen dieser Blog-Aktion noch einmal eure Artikel aus dem Jahr 2009 ins Gedächtnis ruft und dann auf eurem Blog eure persönliche Top 3 der eigenen Blog-Artikel mit einem Link zum Artikel und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen Artikel vorstellt.

Vorher gibt es aber noch den ultimativen Rückblick auf 2009:

Rückblick auf 2009

Interessanterweise habe ich Artikel ausgesucht, die nicht mit meinem Hauptthema Musik zu tun haben, aber das ist eben das wichtigste Thema und somit intrinsisch wichtig. Außerdem schummel ich ein bisschen, denn drei Artikel sind definitiv zu wenig und so habe ich drei Artikel aus drei Artikelserien ausgesucht:

Englisch Lernen mit TV-Serien

Diese Serie über Serien habe ich tatsächlich erst Anfang des Jahres gestartet auf Anregung von David. Die drei Schwerpunkte sind

Top of the Blogs 2009

Top of the Blogs 2009

Die Bestenlisten häufen sich immer mehr und hier gibt es eine Bestenliste der Bestenlisten! Meine zehn Alben hatte ich vorgestellt, doch da war ich nicht die Einzige, denn insgesamt 14 deutsche Blogs haben sich an einer Umfrage beteiligt (siehe Links am Ende) und die E-Mail mit den Ergebnissen kam eben an wie die ersten veröffentlichten Artikel zeigen. Insgesamt 109 107 Alben wurden von 30 Teilnehmern vorgeschlagen und das Ergebnis lässt hoffen für die Musikzukunft Deutschlands[1]. Wer Spotify nutzen kann, kommt in den Genuss acht der zehn Alben, die ich eine Playliste gepackt habe. Here goes:

Platz 10: Fever Ray – s.t.

Platz 10 - Fever Ray - s.t.Das vermeintlich kälteste Album des Jahres, zumindest wenn man die verzerrte Stimme und die dumpfen Synthiesounds die ersten Male auf sich wirken lässt. Doch hinter dem eisigen Wasserfall sind ungeahnte Landschaften zu finden. Ruhig stapft das Album weiter, über afrikanische Steppen hin zum windigen Atlantik. „When I grow up, I want to live near the sea.“ Ein Album, das schnell wächst, mal tanzend, mal geruhsam fortwärtsschreitend, um sich dann auf den Tafelbergen niederzulassen und zur Antarktis zu schauen. „I put my soul in what I do.“ Das glauben wir aufs Wort.

Platz 9: Sunset Rubdown – Dragonslayer

Platz 9 - Sunset Rubdown - DragonslayerDas vierte Werk von Sunset Rubdown droht anfangs missverstanden zu werden, versteckt sich seine Komplexität doch tückisch hinter einer simpel anmutenden Fassade. Wer den Kanadiern berechenbaren Pop nach einem simplen Schema unterstellt, hat nicht richtig hingehört und verpasst Großartiges. Die Mannen hinter Wolf Parade und Handsome Furs fahren hier teils vertraute Stützen wie Spencers gewohnt eilende Stimme auf, doch kribbelt es dahinter mit jedem Hördurchgang immer mehr; es wächst und gedeiht, über das umzäunte Beet hinaus.

Meine zehn Alben des Jahres 2009

Ein Jahr kann nicht zuende gehen, ohne dass ganz viele Bestenlisten veröffentlicht werden. Dieses Jahr gibt es zusätzlich noch die Jahrzehntslisten und man verliert völlig den Überblick[1] und hat schnell das Gefühl, die eigene Liste sei unvollständig. Doch irgendwann muss man sich mal entscheiden und meine Top 10 gibt es dieses Jahr sogar mit Reihenfolge und Begründung (dank der WhiteTapes). Es finden sich nur wenige der allerorten auftauchenden Interpreten in meiner Liste (mehr sind auf den Plätzen 20-11), da ich die gehypten Alben zwar fast alle gehört habe, sie aber in den meisten Fällen nicht zu mir durchdrangen. Interessant ist ebenfalls, dass die folgenden zehn Alben zwischen dem Februar und Juli erschienen. Das liegt wohl daran, dass ich oft länger für das Entdecken eines Albums brauche, sowohl was das Registrieren des Erscheinens als auch was das Schätzenlernen des Inhalts betrifft. So, nun aber genug der Vorrede und auf ins Vergnügen.

10: The Wave Pictures – If You Leave It Alone

10: If You Leave It AloneDie drei jungen Männer aus Loughborough sind ein Garant für hörbar handgemachte Musik mit unglaublich verqueren Texten. War der Vorgänger Instant Coffee Baby letztes Jahr noch eher an der Spitze meiner Jahrestopalben, so schafft es If You Leave It Alone gerade noch so in die begehrte Top 10. Das Album enthält eine Fülle toller Liedzeilen und instrumentaler Ideen, aber der Nervenkitzel des Neuen ist nicht mehr gegeben (und kein Konzertbesuch dieses Jahr). Anspieltipp:

Anhören: MySpace (alte und neue Songs), Spotify (komplett), Last.fm (nur Titeltrack komplett)

England-Urlaub 2009: Sheffield / Konzert: Slow Club

Nach drei essenslastigen Tagen in York bin ich noch kurz nach Sheffield gereist (ja, die Stadt mit dem dämlichen Gleislayout), um dort am letzten Abend Slow Club in concert zu erleben.

Die Stadt hat mir erstaunlich gut gefallen, denn erstens war unglaublich viel los, da gerade die Studenten für das neue Semester einfielen und zweitens hat die ehemalige Arbeiterstadt (Stahlindustrie) den Absprung ins neue Jahrtausend geschafft und hat sich architektonisch und kulturell herausgeputzt. Am ersten Tag war ich im Weston Park Museum (Spezialausstellung zu Insekten, Infos zur Stadtgeschichte) und im Showroom Cinema (Fish Tank: sehenswert) und vor meiner Abreise habe ich die interessanten Gebäude inkl. den Winter Garden besucht:

Urban Waterfall Crossing the Street City Hall Reflected Ferris Wheel through a Needles Eye Steel Balls Reflections Metal at Millenium Galleries

Am Abend stand dann das lang ersehnte Konzert im Plug an und es war einfach nur fantastisch! Es war das beste Konzert des Urlaubs und somit ein würdiger Abschluss. Slow Club haben (wie üblich) den ersten Song Wild Blue Milk mitten im Publikum gesungen und sind dann auf die Bühne geklettert. Als Ausgleich haben sie die Zugabe Christmas TV draußen gespielt, damit eine Raucherpause einlegt werden kann. Bei Let’s Fall Back in Love haben sie einige Freunde und Fans auf die Bühne gebeten und hatten richtig Spaß. Charles und Rebecca haben jeweils einen Song alleine gespielt und ihren Vätern gewidment, die beide am Abend anwesend waren. Genug der Vorrede, hier ein paar Fotos und die Setlist:

Slow Club Konzert 23. Sep 2009 The Plug Sheffield Slow Club Konzert 23. Sep 2009 The Plug Sheffield Slow Club Konzert 23. Sep 2009 The Plug Sheffield Slow Club Konzert 23. Sep 2009 The Plug Sheffield

Albumkritik: Slow Club – Yeah, So?

Slow Club sind eine meiner Entdeckungen des Jahres und ihr Debütalbum Yeah, So? ist ein Anwärter auf die Jahresalbumcharts. Umso erfreulicher, dass ich Charles und Rebecca heute abend live sehen werde und zwar in ihrer Heimatstadt Sheffield.

Slow Club - Yeah So

Um die beiden einordnen zu können, liefert die Einleitung vom Who Are…-Feature bei eMusic ein paar passende Schubladen:

File Under: Gently subversive, rockabilly-tinged folk
For Fans Of: Belle & Sebastian, The Moldy Peaches, White Stripes (unplugged), Kitty, Daisy & Lewis

Neben den Folkelementen, Tweepopexkursen und lockerleichten Harmoniegesängen haben es mir vor allem die witzig-ironischen Texte angetan. Das Album eignet sich durchaus für stundenlange Dauerbeschallung, da zwischen flotteren Klängen und beschaulicheren Songs abgewechselt wird. Erstaunlich, dass da nur zwei Leute dahinter stecken.

Das Album gibt es in normaler Länge mit zwölf Songs und in einer Doppelversion mit 21 Stücken, wo vier neue Lieder und fünf Liveversionen enthalten sind. Ich empfehle Letzteres, da man für wenig Geld einen echten Mehrwert bekommt (z.B. Me & You). Bei Last.fm kann man das komplette Album anhören und Christmas TV gibt es dort als kostenlosen Download.

Da ich das Video zu meinen Lieblingssong It Doesn’t Have to Be Beautiful schon als Sommerhit vorgestellt habe, gibt es hier das nicht minder verrückte Video zu Because We Are Dead

Käuflich erwerten kann man das Album als Download beim Label Moshi Moshi (21 Songs als mp3 oder aac für £7,99), bei Amazon DE[1](12 Songs als mp3 für €9,63) oder als CD bei Amazon DE[1](12 Songs für €15,95) oder Amazon UK[1] (13 Songs (Extra: Boys On Their Birthdays) für £9,98).

Mein Sommerhit 2009 (Danys Blog-Parade)

Die heißen Tage sind zwar noch nicht vorbei, aber dennoch hat sich mittlerweile ein Song(trio) als mein Sommerhit herauskristallisiert. Jawohl, drei und deswegen stelle ich alle in Zieleinlaufsreihenfolge vor. Welcher es schlussendlich geworden ist, war eine knappe Entscheidung des Augenblicks und die anderen beiden Songs sollten nicht traurig sein. Ach ja, die Entscheidung musste herbei geführt werden, da Dany nach dem Sommerhit 2009 fragt und dies hier mein Beitrag zu ihrer Blog-Parade sein soll.

Slow Club – It Doesn’t Have to Be Beautiful

Seinem Namen machte das Duo alle Ehre und clubbte sich langsam in mein Bewusstsein von der Vorhersage bei Monarchie & Alltag im Januar über kostenlose Downloads beim NME im Mai und Juni bis zum Video bei Hey Tube, als es schließlich bei mir zündete mit diesem beschwingten Indiefolk:

Das Video ist für sich schon empfehlenswert, denn eine in schwarz-weiß gehaltene, anscheinend in einem Stück gedrehte Tour durch das heimische Studio sieht man nicht alle Tage.

Den Song gibt es als kostenlosen Download beim Magnet Magazine in der Rubrik MP3 at 3PM und lesenswerte Kritiken des Albums Yeah So? gibt es bei den Whitetapes und beim Postpunk. Käuflich zu erwerben z.B. beim Label Moshi Moshi[1].

Ausschlaggebend für den Titel Sommerhit des Jahres 2009 war nicht nur der flockige Song mit philosophischem Text, sondern auch ein aufschlussreiches Feature bei eMusic und die Tatsache, dass ich die beiden im September in ihrer Heimatstadt Sheffield live erleben werde. Das wird dann der krönende Abschluss des Sommers!