Eine fast unmögliche Aufgabe stellte Sascha von endgültig, indem er aufrief, die persönlich besten Alben des Jahrzehnts zu küren. Heute endet die Aktion und nach langem Hin und Her habe ich mich für den Moment auf ein Trio beschränkt. Die Auswahl erscheint mir jetzt gerade als die einzig richtige, aber morgen kann das schon wieder anders aussehen. Ich habe drei Meisterwerke ausgewählt, die jeweils stellvertretend für eine ganze Klasse stehen (im mathematischen Sinne) und so zumindest den Schmerz der Vorauswahl ein bisschen gemildert. Tadääää:

The Indelicates – American Demo
Simon und Julia Indelicate tauchten hier in den letzten zwei Jahren öfter auf und American Demo ist auch nach anderthalb Jahren immer noch ein fantastisches Album. Es steht für die Alben, die sich über Jahre entwickelten und mit persönlichem Einsatz, oft auch im eigenen Wohnzimmer entstanden. In den einschlägigen Blogs und Magazinen wurden schon teilweise jahrelang Demoversionen empfohlen und mit Spannung auf das Debutalbum einer neuen, vielversprechenden Band gewartet. Hier war es so, dass ich zwar relativ spät einstieg, aber noch rechtzeitig vor Erscheinen des Albums. Die cleveren Texte und die nicht überproduzierten Stücke machen immer und immer wieder Spaß und genauso ist es z.B. bei den Wave Pictures, Glasvegas, We Were Promised Jetpacks, Slow Club und unzähligen weiteren. Allesamt Bands, die in den letzten zwei Jahren “groß” rauskamen und die ich alle schon live gesehen habe. Also die Beispielbands, nicht die Indelicates selber. Aber immerhin habe ich eine Packung Fudge (Beitrag folgt – wahrscheinlich).
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.




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