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Beetys Projekt Hörsturz: Runde 53

projekthoersturzDa es heute mal wieder ziemlich heiß und schwül ist, gibt es die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] wieder kurz vor knapp – vorher habe ich mich einfach nicht aufraffen können. Und evtl. auch weil ich meine Tasche für den Urlaub gepackt habe. Aber das ist eine andere Geschichte. Hier soll es jetzt um Musik gehen.

  1. The Low Anthem – Hey, All You Hippies! (von Gondorff)
    Vor zwei Jahren noch hatten die Amis mein fünfliebstes Album des Jahres veröffentlicht, aber irgendwie ist das diesjährige an mir vorbeigerauscht. Muss ich mal nachholen – dank Spotify ganz einfach. Jedenfalls kommt hier Siebziger-Südstaaten-Feeling auf. So ein bisschen Elvis meets Eric (Clapton). Weniger Hall hätte es auch getan, aber soweit bin ich erstmal am Album interessiert.
    Punkte: 4 von 5
  2. Serj Tankian – Empty Walls (von cimddwc)
    Wir lösen die Handbremse und das Dreschtempo wird merklich gesteigert. Natürlich muss bei solchen Songs für die Strophe wieder gebremst und während des Refrains angezogen werden, weil sonst einerseits die Wirkung beeinträchtigt wird und andererseits der Hörer nicht weiß, wo er mitsingen soll.
    Punkte: 2,5 von 5
  3. Medications – Surprise! (von Kristin)
    Einerseits mag ich es nicht, wenn Leute die Kombi einer-/andererseits falsch verwenden, andererseits tue ich es selber auch mal gerne, weil man ja weiß wie’s gemeint ist. Beim vorliegenden Song weiß ich es nicht, weil ich außer einer Aufwärm-Drum-Gitarren-Übung noch nichts vernommen habe. Ah, die Stimme wird auch noch geölt.
    Punkte: 2,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 52

projekthoersturzUnglaublich, aber wahr, dass die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] nicht die nächste nach der letzten ist, sondern die übernächste. Soll heißen, dass die vorletzte meine letzte war, aber natürlich für alle anderen die nächste nach der vorletzten. Alles klar?! Dann kann es ja weitergehen:

  1. Deastro – Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us (von LemonHead)
    In Zeiten von selbst beschrifteten Kassetten wären solche Titel ignoriert worden, aber in Zeiten von scrollenden Beschriftungen ist alles möglich. Abgesehen von beliebigen Songs. Ist einfach nur die Qualität schlecht oder ist das wirklich extrem knatschig-verwurschtelt? Kann man anhören, muss aber nicht.
    Punkte: 2,5 von 5
  2. 3 Daft Monkeys – Paranoid Big Brother (von Michael)
    Dass ein Überwachungsfetischist unter Verfolgungswahn leidet, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch hier gehen wir eher in die perkussive Folkecke und werfen noch ein paar Kelten in den Topf. Der getragene Mittelteil macht die Sache interessant.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. Björk – Crystalline (von Mars)
    Björk halt. Die Dame kann man schlecht einordnen, aber erkennen kann man sie doch immer. Ploppig-knuffig und übertrieben-künsterlisch. Wird mir auf immer fremd bleiben.
    Punkte: 2 von 5
  4. The Eagles vs Dragonforce – G3RSt – Hotel California In Fire And Flames (von maloney8032)
    OMFG! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Göttervergewaltigung. Punkt.
    Punkte: 0 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 50

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] ist ein rundes Jubiläum und dass es immer noch rund läuft, ein großer Beweis für die tolle Organisation von Beety und seine grandiose Idee für dieses Projekt.

Weitere Lobhudeleien – und eine statistische Übersicht über die bisherigen Bewertungen – muss ich leider überspringen, da ich gleich gen Stuttgart aufbreche, die Indelicates zu besuchen. Also gleich ins Abenteuer gestürzt:

  1. The Reborn Identity (Florence + The Machine vs Carbon Based Lifeforms) – Cosmic Lifeforms (von Mars)
    Oje, kein guter Einstieg, so ein verhaltenes Trillern, das mich aggressiv werden lässt. Kommen die da mal bald zu Potte?! Bäh, auch noch Autotune oder was Ähnliches. Geht gar nicht.
    Punkte: 0 von 5
  2. Alex Farnham – Green Lantern Musical (von Owley)
    OMFG, es geht doch noch schlimmer. Ich stelle mir gerade einen kleinen, blassen, dicken, glatzköpfigen Nerd mit gequältem Gesichtsausdruck vor, der in ein Fisher Price-Micro singt und dem vor lauter Effekt-Knöppe drücken auf seinem 10-Dollar-Keyboard die Schweißperlen übers Gesicht laufen. Aha, das Video zeigt eine leicht andere Version, aber der Song bleibt 08/15 ohne jegliche Highlights oder Wiedererkennungsmerkmale.
    Punkte: 0 von 5
  3. Woodkid – Iron (von David)
    Wollt Ihr mich ärgern?! Ok, die Stimme ist annehmbar, aber der Rest ist absolut unerträglich. Und jetzt auch noch Bläser. Nein, danke.
    Punkte: 1 von 5
  4. Future Islands – Tin Man (von Kristin)
    Versagt hier zum ersten Mal die sichere Bank Kristin?! Auch hier ist die Stimme wieder ein Pluspunkt, aber das im Hintergrund lustlos dahingedudelte Gemurkse muss nicht sein. Auch völlig flach und ohne Drive/Pep/Kick.
    Punke: 1,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 49

projekthoersturzRein numerisch sollte die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] meine Lieblingsrunde werden. Mal sehen, ob wir den Schnitt von 3,3 der letzten Runde (unplugged) noch toppen können.

  1. Dire Straits – Sultans of Swing (von Tenza)
    Gnah, theoretisch ein toller Song, doch erstens ist die latente Souligkeit nicht mein Ding und zweitens geht einem wirklich jeder Song nach 23958734563947x Hören gehörig auf die Nerven.
    Punkte: 1,5 von 5
  2. The Jai-Alai Savant – Arcane Theories (von Kristin)
    Extra Punkte für den knuffigen Namen und für die plussige Seite des Songs. Inhaltlich haben wir es mit einem Sum 41-Weezer-Offspring-Soundalike zu tun. Muss ja nicht schlecht sein, aber irgendwie springt der Funke nicht über.
    Punkte: 3 von 5
  3. Burlap to Cashmere – Build a Wall (von maloney8032)
    Wir gehen auf Reisen und mauern uns ein. Oder so ähnlich. Musikalisch macht das ordentlich was her und dafür ignoriere ich auch die scheppernde Qualität.
    Punkte: 4 von 5
  4. The Cast Of Cheers – Derp (von beetFreeQ)
    Das Albumcover verheißt nichts Gutes, aber es springen dann doch keine Barbarellas mit radioaktiv verseuchten Monden um die Ecke. Allerdings könnte da vielleicht mal eine der grünbehosten Damen dem verhalten schreienden Sänger ein bisschen Dampf machen, damit das nicht wie eine Gitarrenfingerübung, sondern wie ein echter Song klingt.
    Punkte: 2,5 von 5
  5. Paul and Fritz Kalkbrenner – Sky And Sand (von Mars)
    Es ploppt wiederholt und immer und immer wieder und ich bin weg vom (Video-)Fenster. Die Fähigkeit, Autotune und ein programmierbares Keyboard zu bedienen, sollte nicht als Qualifikation zum Veröffentlichen gelten.
    Punkte: 0 von 5

Beety Projekt Hörsturz: Runde 48 (Unplugged)

projekthoersturzEin weiteres Sonderthema steht an in der aktuellen Runde zum Projekt Hörsturz[1] und mit Unplugged wurde eines ausgesucht, das evtl. einen besonders guten Rundenschnitt von mir bekommt. Oder es geht komplett in die Hose. Wir werden sehen.

  1. The Octave Museum/Stephen Brodsky – Kid Defender (von Kristin)
    Ok, die Gitarre klingt vielversprechend. Nichts besonderes, stimmlich etwas unsicher, aber angenehm. Das Gejaule ruiniert es allerdings ein bisschen.
    Punkte: 2,5 von 5
  2. Golden Silvers – Magic Touch (von Graval)
    Die armen Goldjungs müssen gegen Kirchenglocken anpluggen und da können sie nur verlieren. Aber das Geklatsche hat schon was gottesdienstlichches. Auch hier wackelt die Stimme ein bisschen unter dem Druck im Mittelpunkt zu stehen. Auch hier nichts besonderes und sicherlich ganz nett, wenn man selber dabei ist.
    Punkte: 3 von 5
  3. Sido ft. KIZ – Tanz (Unplugged @ MTV) (von WeGi)
    Yo, da müssen wer wohl durch. Tachchen auch. Ertragbar, aber das war es dann auch.
    Punkte: 1,5 von 5
  4. Oasis – Idler’s Dream (von Nummer Neun)
    Wenn man der Beschreibung glauben darf, ist das ein inoffizieller Edit und kein Unplugged, aber ich will mich nicht beschweren. Schön reduziert und intensiv. So soll das sein.
    Punkte: 4 von 5
  5. Andrew Bird’s Bowl Of Fire – Feetlips (von beetFreeQ)
    Sind wir heute in der Stimmung für Jahrmarktmusik? Eigentlich ganz passend, da ich gestern Stardust ausgelesen habe. Der Akzent stört, denn das klingt nach einem Deutschen, der einen Osteuropäer nachmacht, der besonders französisch klingen möchte. Das Energielevel ist jedoch genau richtig.
    Punkte: 3 von 5

Beety Projekt Hörsturz: Runde 47

projekthoersturzUps, da sind tatsächlich vier Tage ohne neuen Beitrag ins Land gegangen, weil ich so gar keine Lust hatte zu schreiben. Jetzt ist die Motivation soweit zurückgekehrt, dass ich mal wieder kurz vor Toreschluss meine Eindrücke der aktuellen Runde zum Projekt Hörsturz[1] mitteile. Stürzen wir uns also ins Vergnügen.

  1. The Vaccines – Wreckin’ Bar (Ra Ra Ra) (von Nummer Neun)
    Yay! Kurz, aber knackig. Natürlich kenne ich den Song schon lange und bin leicht überrascht, dass der in der Runde so schlecht wegkam. Ist der ideale Opener für die Runde.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. The Grates – Turn Me On (von Kristin)
    Auf Kristin ist Verlass und das hier ist eine waschechte Superentdeckung! Woah, die muss ich mir merken. Sind leider nur zwei Songs von 2006 bei Spotify verfügbar, aber die sind wunderbar. Erinnert ein bisschen an Penny Century.
    Punkte: 5 von 5
  3. The Sounds – It’s so easy (von Konzertheld)
    Wir gehen weitere 15 Jahre zurück und wecken meine Dämonen. Da kann Wikipedia noch so überzeugend behaupten, dass wir es hier mit einer New Wave/Indie Rock-Band zu tun haben. Die Idee ist ordentlich und singen können die wahrscheinlich auch, also warum müssen die das unter diesem grässlichen Teppich von Elektronik verstecken?!?
    Punkte: 0,5 von 5
  4. Pornophonique – Space Invaders (von Mars)
    Pfft, es geht immer noch schlimmer. Naja, wenn ich das selber gespielt hätte, könnte ich die Faszination wohl nachvollziehen und umgekehrt verwirre ich meine Umwelt bei bestimmten Themen in ähnlichem Maße. Aber trotzdem.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 46

projekthoersturzWer geglaubt hat, dass in diesen Minuten die Entrückung beginnt, wird laut Zähler enttäuscht werden, aber die Anzeichen waren da, denn die aktuelle Runde zum Projekt Hörsturz[1] ist die nächste nach einer ausgelassenen Runde! Ja, Guilty Pleasures habe ich feigerweise ausgelassen. Beety hatte mir zwar noch angeboten zu warten, aber dank meiner Chartspunkte-Erfahrung hatte ich zu viel Angst davor[2]. Doch da wir nun wieder in sicheren Gefilden sind, kann ich mich wieder ins Projekt wagen. Abgesehen davon, dass ein Einreichen in der Mitte statt am Ende der Bewertungszeit doch für einen Weltuntergang sprechen würde.

  1. Wim – See You Hurry (von Mars)
    Bei den bisherigen Bewertern wurde vor allem das Video hervorgehoben, das ich mir natürlich nicht ansehe. Aber dieses leicht evangelikale hört sich erstmal nicht so gut an. Der Typ andererseits schmeichelt sich in harmloser Weise in meine Gehörgänge. Bin noch unsicher, ob das super oder langweilig ist. Mal abwarten……… Hm, Höhepunkte gibt es keine, aber so für nebenher geht das durch.
    Punkte: 3 von 5
  2. Childish Gambino – Freaks And Geeks (von David)
    Das ist also der Typ, der immer retweetet wird, weil es angeblich so witzig ist. Hinweis: Ist es nicht! Und das hier bei allem Willen auch nicht. Den Text bekomme ich vor lauter Luftholen und Hintergrundgequitsche überhaupt nicht mir. Wobei mir einfällt, dass da noch so einige Serien auf meinem sogeannten Pile of Shame liegen, inkl. Community und Freaks and Geeks.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 44

projekthoersturzSonderüberraschung! An dieser Stelle gibt es den aktuellen Beitrag zum Projekt Hörsturz[1] und nicht die Startnummer 26 des GSC, weil der ausfällt[2]. Aber natürlich wird für musikalischen Ersatz gesorgt. Auf geht’s!

  1. De Drangdüwels – Överfahrt (von Michael)
    Grmpf, erst runterladen vor dem Anhören gibt Punktabzug. Ist das eine Kirmeskapelle oder eine Irland-Verarsche? Jedenfalls nicht ernst zu nehmen.
    Punkte: 1 von 5
  2. Opeth – Burden (von Tenza)
    aefmklöasdjklÖÄyl_aüöP+ä#HOIWUEVN””)(§$Z UQOiqufg8 Ups, da ist mein Kopf auf der Tastatur gelandet. Bin aufgewacht, um das Richard Marx-Gedächtnis-Geschwurbel abzuschalten.
    Punkte: 0 von 5
  3. Q and not U – Soft Pyramids (von Kristin)
    Das hingegen könnte man durchaus ernst nehmen. Wenn die sich nicht selber ziemlich ernst nehmen würden. Buchstabiererei ist ein beliebtes Stilmittel, um die Massen auf den Dancefloor zu holen, aber das kann es hier nicht sein. Nimmt man zur blutdrucksteigernden Unaufgeregtheit noch die schmerzenden Brüche hinzu, werte ich diesen Song zwar besser als die zwei Ausfälle davor, aber gefallen tut es mir nicht.
    Punkte: 1,5 von 5
  4. The Naked And Famous – All Of This (von Freddi)
    Aha, das klingt schon besser. Zu jeden anderen Zeitpunkt würde ich das wegen Langeweile verdammen, aber hier ist es eine willkommene Abwechslung. Für das Verbrechen der künstlichen Drums müssen allerdings Punkte abgezogen werden.
    Punkte: 2 von 5
  5. Middle Class Rut – New Low (von LemonHead)
    Kann mein Präsident es richten?! Hm, schlecht ist es nicht, aber auch hier wird nicht mein Interesse geweckt. Ist ordentlich flott, aber ein paar Highlights hätten dem Song gut getan.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 43

projekthoersturzBevor hier ab morgen (jaha, ab morgen!) die GSC-Beiträge beginnen, wende ich mich einer anderen Blogger-Musikaktion zu. In der aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1] ist wieder Normalität angesagt, sowohl vom Thema als auch für den Vorschlag.

Um Euch und mich zu verwirren, verwende ich weiterhin die Fünf-Punkte-Skala mit Halbschritten. Und los: