Schlagwort-Archiv: Projekt Hörsturz

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 62

projekthoersturzJa, es ist kalt und deswegen musste ich erst ein dickes Lagerfeuer entfachen, bevor ich mich bewegen kann. Meine erste Amtshandlung ist natürlich die gerade noch aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1]. Sobald meine Lippen und Knie aufgehört haben zu zittern, kann es auch losgehen:

  1. Reverend And The Makers – Silence Is Talking (von LemonHead)
    Sonntagmorgenmusik. Groovt beschwingt, auch wenn es stellenweise droht in Jan Delay-Gegenden abzudriften, sowohl stimmlich wie instrumental. Dieses Bild verdränge ich aber schnellstens wieder, um nicht schlechte Laune zu bekommen.
    Punkte: 3,5 von 5
  2. Xiu Xiu – Hi (von Kristin)
    Sind das die mit dem Bulimie-Video? Egal. Sehr elektronisch. Richtung Anthony and the Johnsons. Klingt gut, aber irgendwie doch auch beliebig. Guter Hintergrundsong.
    Punkte: 3 von 5
  3. Antimatter – Leaving Eden (von Konna)
    Dem Sänger hat bestimmt jemand mal gesagt, es sei cool, sich den Mund zuzuhalten und er hat es geglaubt. Dazwischen astreine Nirvana-Nachmache. Sowas ist für mich immer ein Grund zum Abschalten.
    Punkte: 1,5 von 5
  4. Free The Robots – Sci-Fidelity (von beetFreeQ)
    Bandname und Titel sammeln schon mal Pluspunkte. Der Song klingt typisch nach Beety, d.h ich sehe Coraline-artige Puppen in einem alten Theater mit Samtvorhängen tanzen und comicartig verzerrte Insektenaliens spielen im Orchestergraben. Die haben natürlich alle keine Stimmbänder.
    Punkte: 2 von 5
  5. Valleys – Tan Lines (von Fabian)
    Ein Song wie ein trister Arktikwinter am Lebensabend. Ohne positive Signale von schneidender Kälter oder Polarlichtern. Ist alles einfach nur deprimierend, ohne jegliche Hoffnung auf den nächsten Sommer. Irreführender Titel.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 61

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] steht wieder an, wie man an zwei beitragslosen Wochen im Blog sehen kann. Also immer ran an die Musik:

  1. Various Cruelties – Great Unknown (von JuliaL49)
    Perfekter Pop. Punkt. Brauch man gar nicht kleinreden.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Autobot – der nächste Song heisst “Fick dich” (von Sebastian)
    Bei solchen Titeln geht bei mir zunächst das Vorurteilsschild hoch. Aber die Gitarre beruhigt mich erst mal. Passt eher in die 80er, was prinzipiell in Ordnung geht. Textlich aus der Feder eines pubertären Gerkänkten, aber noch gerade auf der richtigen Seite. Knackig kurz.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. The Electric Prunes – Sold To The Highest Bidder (von Michael)
    Hier rächt es sich, dass ich zu lange gewartet habe, denn Grooveshark ist nun nicht mehr erreichbar. Auch nicht mit dem von Beety empfohlenen Addon. Aber der internationale Mensch von heute hat ja Spotify und da gibt es den Song.
    Lohnt sich auch. Osteuropäisch hatten wir in letzter Zeit öfter, aber hier ist es sehr westlich verpackt und stilistisch haben die Pflaumen es drauf.
    Punkte: 4 von 5
  4. Lana Del Rey – National Anthem (von David)
    Dieser Track ist nun nicht bei Spotify verfügbar, weil das Album erst nächste Woche erscheint. Aber wofür gibt es WAWSTSF?! Dieses Stück ist nun nicht dazu geeignet die überhypte Dame zu mögen. Sie sollte lieber bei Kleidung und Freizeitaktivitäten bleiben. Viel zu aufgebläht und elektronisch aufgemotzt.
    Punkte: 2 Punkte

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 60 (Musical)

projekthoersturzÜber den Jahreswechsel hatten wir vier Wochen Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1], doch bisher gab es noch nicht viele Teilnehmer. Mag nicht nur an den Feiertagen liegen, sondern auch am Thema: Musical. Es kamen nur acht Songs zusammen und zu diesen werde ich mir ausnahmsweise das Video ansehen, denn bei einem Musical ist das wichtig. Und los:

  1. Starkid Potter – Goin’ Back To Hogwarts (A Very Potter Musical) (von David)
    Die Aufnahmequalität leidet natürlich, wenn die Location eine Hotellobby (?) bei einer Convention (?) ist. Aber was man davon hört, ist gut. Zieht sich nur etwas hin.
    Punkte: 4 von 5
  2. Die Ärzte – Teenager Liebe (aus Richy Guitar) (von Sebastian)
    Klingt alles ein wenig wie von einem Teenager geschrieben, gesungen und produziert. Könnte man als charmant bezeichnen, aber irgendwie wirkt es doch zu gewollt dilettantisch. Und Bläser geben sowieso Punktabzug.
    Punkte: 2 von 5
  3. Barney Stinson – The Suit Song (How I Met Your Mother) (von Mars)
    Wenn damals Schluss gewesen wäre, hätte ich die Serie sicher besser in Erinnerung. Aber darum soll es ja hier nicht gehen. Macht Spaß.
    Punkte: 4 von 5
  4. Forgive Durden – Life is Looking Up (Razia’s Shadow) (von Kristin)
    Seltsamer Mix aus beschwingtem Gassenhauer und metallisierter Hartejungs-Attitüde. Hat Energie und Abwechslung. Wächst.
    Punkte: 4,5 von 5
  5. Hinton Battle – What You Feel (Buffy the Vampire Slayer – Once More, With Feeling) (von cimddwc)
    Dieser Beitrag durfte natürlich nicht fehlen. Der Dämon ist cool, aber Jazz kann bei mir nie punkten. So eine gequetschte Trompete gehört für mich zu den grausamsten Geräuschen, das die Menschheit hervorbringen kann.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 59

projekthoersturzMan könnte den Eindruck gewinnen, dass ich seit über einer Woche nichts veröffentlicht habe und auf die letzte Hörsturz-Runde gleich die nächste folgt[1]. Eigentlich war aber noch ein anderer Beitrag dazwischen geplant, der jedoch aufgrund “fehlender Planung” nicht veröffentlicht wurde. Das versteht nur WordPress selber. Jedenfalls war lange hier nichts mehr los und deswegen stürze ich mich sofort in den Sturz:

  1. Inna Modja – French Cancan (Monsieur Sainte Nitouche) (von Sebastian)
    Wat is das denn?! Nach dem Freigeben von unzähligen JavaScript-Seiten höre ich endlich etwas völlig Unerwartetes. Es erinnert mich an an einen bekannten Chartssong. Dieses Hip Teens-Dings. Keine gute Assoziation.
    Punkte: 1 von 5
  2. Kellermensch – Moribund Town (von cimddwc)
    Bei dem Namen denke ich irgendwie an kurz vor dem Amoklauf stehende, emotional abgestumpfte Mittzwanziger. Klingt auch ansatzweise danach. Naja, vielleicht ein bisschen zu fröhlich für Endzeitstimmung. Aber ne Menge Ärger ist da drin.
    Punkte: 1,5 von 5
  3. Frankie & The HeartStrings – Everybody Looks Better (In The Right Light) (von JuliaL49)
    Hachja, die Jungs laufen bei mir derzeit rauf und runter. Vor allem wenn ich laufe. Da stimmt einfach alles und das hier ist noch mal ein Fortschritt zum letzten Album.
    Punkte: 5 von 5
  4. The Heavy – Big Bad Wolf (von Konzertheld)
    Nein, ich höre jetzt nicht weitere Videos von Frankie, sondern das hier. Leicht anders. Also ein kleines Bisschen. Auch das erinnert mich an Bekanntes. So eine Mischung aus RHCP, Bloodhound Gang und Jimi Hendrix.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 58

projekthoersturzWhoopsidaisy, da hätte ich besser doch letztes Wochenende die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] bearbeitet, denn dann hätte ich nicht ob des Plätzchenbackens gestern heute fast den Einsendeschluss verschwitzt.

Zum Glück hat Beety bei Twitter nochmal nachgefragt. Deswegen ohne große Worte die Bewertungen:

  1. Royal Headache – Surprise (von JuliaL49)
    Knackig kurz. Könnte sich auf Albumlänge auch gut zum Laufen eignen.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Pet Genius – Doomsday (von Kristin)
    Oja, das macht Laune und muss ich mir genauer ansehen. Sehr schön. Hält sich auch bis zum Schluss.
    Punkte: 4,5 von 5
  3. UneXpect – Unfed Pendulum (von beetFreeQ)
    Der Veranstalter hatte uns ja schon vorgewarnt und es kommt, wie es kommen musste. Mir viel zu hektisch und zu katzenjammerisch.
    Punkte: 2 von 5
  4. Ocean Stereo – Waking Up (von Mausz)
    Ist das jetzt ein Box-Tick-Chartsmusik-Stückchen mit beliebtheitserhaschenden Tempiwechseln oder was ordentliches? Die Stimme hebt es über den Einheitsbrei und so auf den ersten Hörer hat das durchaus Potential
    Punkte: 3 von 5
  5. Man Raze – I C U In Everything (von cimddwc)
    Ja, ne.
    Punkte: 2,5 von 5
  6. Rammstein – Mein Land (von Mars)
    Anders als erwartet, aber zu gesprochen und eintönig.
    Punkte: 1,5 von 5
  7. Arkona – Stenka na Stenku (von Sebastian)
    Kurzer Abstecher nach Russland?! Oh, tatsächlich. Aber diese Trümmerdrums wieder, nene.
    Punkte: 2 von 5
  8. Jordan Reyne – Johnny & The Sea (von Michael)
    Da hat ein auf einer einsamen Inseln Gestrandeter eine Trommel aus Kokosnüssen gebastelt. Schön starke Stimme und dunkle, kraftvolle Stimmung – passt.
    Punkte: 4 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 57 (Soundtracks 2)

projekthoersturzAls Ausgleich zu einer Woche mit komplizierten Projekten, kaotischen Proben, planlosen Kunden und perfiden Kollegen muss als Ausgleich die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] herhalten, die gleich doppelt besonders ist – es steht wieder eine Sonderrunde und das Thema war so beliebt, dass es erneut auftauscht. Also rein ins Vergnügen!

Halt, bevor ich anfange, ein Aufruf: MITMACHEN!Wer noch nicht mitgemacht hat und dies eventuell irgendwann einmal in Betracht gezogen hat, wenn vielleicht möglicherweise die Stimmung richtig ist, der möge die Finger in die Tastatur hauen! Noch bis Samstag Abend ist Zeit dafür. Immer an ans Ohrenbluten!

So, jetzt aber:

  1. Moby – Extreme Ways (aus Bourne-Trilogie) (von Konzertheld)
    Soll ich nochmal meine Moby-Hassgeschichte rauskramen? Hat aber nichts mit Bourne zu tun, mit dem ich ebenfalls nichts zu tun habe. Quietsch. Jingle. Ist das Fahrstuhlmusik?! Scheint so, denn es ist extrem farblos und unmemorabel.
    Punkte: 1 von 5
  2. Glen Hansard and Marketa Irglova – When Your Mind’s Made Up (aus Once) (von JuliaL49)
    Hier ist es schwierig nicht ohne Vorbelastungs-Hach vom Film zu bewerten. Ist aber auch so schnuckelig.
    Punkte: 4,5 von 5
  3. Carla Gugino & Oscar Isaac – Love Is The Drug (aus Sucker Punch) (von David)
    Groovy! Und die Tröte kommt zum Glück nur kurz mal zum Vorschein. Und dann auch noch episch. Die zweite Hälfte gibt Punktabzug.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 56

projekthoersturzNach einem tollen musikalischen Samstag Abend (Bericht mit Fotos folgt), steht nun die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] an und was ich so bei den anderen Teilnehmern gelesen habe, wird das nichts im Vergleich zu gestern.

  1. Kettcar – Verraten (von Dr. Borstel)
    Oja, deutsch! Wunderbar! *plonk* *bzzzzzzzzzz* *gnapf* Oh, schon vorbei?! Schade.
    Punkte: 0 von 5
  2. The Lost Lyrics – Frau Brandes (von Michael)
    Oja, deutsch! Wunderbar! Oja, Tuben! Fantastisch! Soll das wieder eine Ohrenbluten-Runde werden?!
    Punkte: 0,5 von 5
  3. Almah – Trace Of Trait (von cimddwc)
    Oja, Metaldrums! Wunderbar! Immerhin besser als die ersten beiden “Songs”. Aber auch hier würde ich panisch nach dem Sendersucher grapschen, wenn es mir unterkommen würde. Und ich noch Radio hören.
    Punkte: 1 von 5
  4. Feist – The Bad In Each Other (von beetFreeQ)
    Hach, geht doch. Immerhin klingt das nach Musik. Aber eher von der verhuschten, knarzigen, zu erarbeitenden Sorte. Kann man mal machen, aber nicht immer.
    Punkte: 2,5 von 5
  5. Nickelback – Bottoms up (von Konzertheld)
    Das ist ein Ironiebeitrag, oder?! Meine Augen tränen und das liegt evtl. nicht nur an den eben geschnittenen Zwiebeln. Naja, es klingt nicht nach den Standard-Weichspülern, sondern eher nach Standard-[wie-auch-immer-das-Genre-heißt]-Kost.
    Punkte: 1, 5 von 5
  6. Sleepytime Gorilla Museum – Formicary (von Kristin)
    Wird sich der angedeutete Aufwärtstrend fortsetzen?! Immwerhin interessant. Aber trotzdem zu guck-mal-wie-cool-experimentell-wir-sind.
    Punkte: 2 von 5
  7. EELS – Spectacular Girl (von Mars)
    Immerhin ein Song, den ich schon kenne. Erinnert mit seinen Glöckchen und Sprüngen an Beautiful Freak (das Album), aber irgendwie nicht wirklich spektakulär.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 55

projekthoersturzBei diesem grandiosen Wetter müsste ich eigentlich letzten Sonnenstrahlen genießen, aber die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] arbeite ich noch ab, da ich wie gewohnt kurz vor Toresschluss beurteilen gehe.

  1. KT Tunstall – Weirdo (von Konzertheld)
    Ist das ein Konvertierungsfehler oder soll das so ploppig knatschen?! Wenn das nicht wäre, könnte man die schöne Stimme und die flotten Drums gut genießen. Musikalisch könnte das ein bisschen peppiger sein, aber der Text ist interessant.
    Punkte: 3,5 von 5
  2. Sufjan Stevens – Say Yes! to M!ch!gan! (von Freddi)
    Mit dem konnte ich nie richtig warm werden, da mir einfach der größte Teil des Schaffens zu sperrig sind und – wie auch hier – an Trompeten nicht gespart wird. Wer absichtlich auf Dissonanz setzt, darf sich nicht wundern, wenn die meisten Menschen nichts damit anfangen können.
    Punkte: 1,5 von 5
  3. Savatage – The Wake of Magellan (von cimddwc)
    Das wiederum ist auf gefällig getrimmt. Kann man anhören, muss man aber nicht. Die dunkle Stimme hebt es ein bisschen über den Durchschnitt, aber stellenweise wird es doch zu pathetisch.
    Punkte: 2,5 von 5
  4. Tim Bendzko – Wenn Worte meine Sprache wären (von Gondorff)
    Nein, ich höre mir das unvoreingenommen an und vorverurteile das nicht nur deshalb, weil es deutsch ist. So die Theorie. Denn dieses Stückchen, das ob seiner Formelhaftigkeit selbst ein Tauber als Deutschpop erkennt, kann ich nicht ernst nehmen.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 54 (Liveversionen)

projekthoersturzEigentlich hätte ich die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] wegen meines Urlaubs verpasst. Aber da es nur wenige Teilnehmer gab, wurde um eine Woche verlängert und zumindest meine Wenigkeit macht noch mit. Mal sehen, wie das wird, wenn nur Liveversionen bewertet werden können. Was ja irgendwie passend ist, denn in meinem Urlaub habe ich fünf Konzerte besucht.

  1. Heywood Banks – Yeah Toast (von Mars)
    Da hat aber jemand Spaß! Ist das eine Comedy-Show oder ein Live-Video?!? Sing! Endlich! Damit das nervtötende Piepsen aufhört! Wie jetzt, der spielt auf einem Toaster?! Och nö, das muss nicht sein. Nicht am Sonntag Morgen.
    Punkte: 0 von 5
  2. The Wombats – Techno Fan (Live at Glastonbury 2011) (von JuliaL49)
    Vor einer Woche und ein paar Stunden habe ich das selber live erlebt und das trübt natürlich meinen sonst so objektiven Bewertungsmodus. Zugegeben, das hier klingt ein bisschen lasch, aber im Dunkeln und mit echten Lasern macht das viel mehr her. Deswegen habe ich mir auch das zugehörige T-Shirt gekauft.
    Punkte: 4 von 5
  3. State Radio – Mansin Humanity (von Michael)
    Ok, live ist das Spektakel. Aber sind die tatsächlich wach?! Anscheinend nicht und wer so lustlos und 08/15 präsentiert, kann mich nicht begeistern.
    Punkte: 2 von 5
  4. Placebo with Frank Black – Where is my Mind (von Gondorff)
    Oh, diese Kombi dagegen könnte was werden! Jo, so muss das klingen. Akustisch-elektronisch und Spaß dabei!
    Punkte: 4,5 von 5