Tag Archive for 'Projekt Hörsturz'

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Beetys Projekt Hörsturz: Runde 27

projekthoersturzDiese Woche gab es noch gar keine musikalischen Themen, was durch die Teilnahme bei der aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] ausgeglichen werden sollte. An dieser Stelle kann ich dann auch noch kurz anmerken, dass ich am Montag bei Beety einen Gastbeitrag als Urlaubsvertretung schreiben werde. Es wird auch um Musik gehen, doch jetzt wird erstmal hier gehörsturzt.

Mein Vorschlag ist wieder mal nicht unter den fünf Pflichtsongs. Mit den Bonussongs sind es diesmal 19 Songs, da sich erfreulicherweise in den letzten Runden einige neue Teilnehmer eingefunden haben. Hoffentlich schaffe ich es heute, alle anzuhören und (kurz) zu bewerten, da ich das die letzten Runden aus Zeitmangel und Faulheit nicht gemacht habe.

  • Five Iron Frenzy – Every New Day (von Steve)
    Nachdem nun wirklich jeder Teilnehmer den extrem christlichen Text bemängelt hat, bin ich mal gespannt, wie sich das auswirken wird. Die Musik an sich macht Laune und die Bläser stören nicht allzu sehr. Konventioneller Ska halt. Aber der Text ist praktisch eine Predigt und das kann man nicht durchgehen lassen.
    Punkte: 2 von 5
  • Die Lustigen Jungs – Am 30. Mai ist der Weltuntergang (von Onkelosi)
    Passend zum Kirmesmonat August. Wenn ich jetzt mit einer Tüte gebrannten Mandeln im Kettenkarussell sitzen würde, wäre das ein denkbarer Song, doch auch dann würde ich das Ende des Stücks schnellstmöglich herbeisehnen.
    Punkte: 0 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 26

projekthoersturzNach einem ausgefüllten Tag, der mich länger als geplant vom Rechner fern hielt, bleibt noch knapp Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1]. Mal sehen, ob ich das Durchhaltevermögen für die Bonussongs habe, doch zunächst nehme ich die Pflichtsongs unter die Lupe.

  • Guillemots – Kriss Kross (von kasumi)
    Ach ja, was waren das noch Zeiten, als wir alle die Klamotten falsch rum trugen! Bzw. das hat hier nix mit zu tun, denn es basst ordentlich und irgendwer hat eine Ladung Cellos ins Studio gekarrt. Wenn die Audioqualität nicht so unter aller Sau wäre, könnte man das durchaus genießen. Die transportierte Energie gefällt mir, aber es driftet doch schnell in Beliebigkeit ab.
    Punkte: 3 von 5
  • Jamie Lidell – The Ring (von beetFreeQ)
    Der gute Mann polarisiert und zwar pro Song je nach Laune. Manchmal finde ich denselben Song überfantastisch und dann wieder absolut grässlich. Irgendwie steht mir das hier heute nach knackig geil. Macht Laune und selbst die verknauserten Bläser sind stimmungsaufhellend. Könnte noch ein bisschen druckvoller sein, aber ansonsten passt das schon.
    Punkte: 4 von 5
  • Aereogramme – Post-tour, pre-judgement (von Dr. Borstel)
    Vom Titel her haben die Jungs schon mal einen Stein im Brett. Die Verbindung von flockiger Leichtigkeit und brachialen Gitarrenwänden ist auch wichtige Voraussetzung für meine Zustimmung. Dazu die völlig subjektive Bevorzugung aufgrund schottischer Herkunft und wir haben einen Volltreffer gelandet.
    Punkte: 4,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 25 (Coverversionen)

projekthoersturzHui, es steht wieder mal ein Jubiläum an bzw. zwei, denn die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] ist die 25. und außerdem wurde das Projekt zwei Jahre alt. Dazu hat Veranstalter beety einen Jubiläumsbeitrag mit einigen Statistiken veröffentlicht. Demnach habe ich noch keine Runde verpasst und damit dies nicht die erste wird, stürze ich mich gleich ins besondere Vergnügen der Coverversionen:

  • Marina And The Diamonds – Starstrukk (von Gamlor – (3OH!3))
    Eine Stimme, die für ausufernden Gesang gemacht ist, stückelt sich durch klavieruntermalte Zeilen. Da treffen sich zwei, die niemals hätten Kontakt haben sollen. Ok, schlimm ist es nicht, aber Spaß macht es auch nicht. Zumal die künstliche Untermalung der zweiten Hälfte jeglichen guten Eindruck der zarten ersten Hälfte wieder zunichte macht.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Nostalgia 77 – Seven Nation Army (von beam – (The White Stripes))
    Als Fußballunbegeisterter habe ich zum Original keine besondere Beziehung und kann mich somit völlig unbeeinflusst diesem Cover widmen. Das überzeugt mich jedoch überhaupt nicht, denn die Kreischstimme und der jazzige Hintergrund decken sich so gar nicht mit meinem Verständnis von guter Musik.
    Punkte: 2 von 5
  • Tori Amos – ’97 Bonnie & Clyde (von beetFreeQ – (Eminem))
    Na, kommt da noch was?! Ah, ein Horrorfilm oder Ähnliches. Das ist echt unheimlich und ich stelle mir gerade vor, wie eine verbitterte junge Frau mit tränenverschmiertem Make-up und einem Fleischmesser in der Hand vor mir steht und mich für ihr trauriges Schicksal verantwortlich macht. Da steckt echter Schmerz drin und viel Kunst, aber mit Musik hat das nichts zu tun.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 24

projekthoersturzJaja, es wird immer später, aber mit einem Internettotalausfall ist es schwierig, noch rechtzeitig meine Bewertungen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] einzureichen. Doch natürlich findet man bzw. ich immer eine Gelegenheit mit Anschluss und so klappt es dennoch. Und losgestürzt:

  • Milow – You don’t know (von kasumi)
    Kennt man, hasst man mittlerweile. Ist ja prinzipiell ganz nett, doch nach 123985 Mal Hören hat sich der Song abgenutzt.
    Punkte: 2 von 5
  • Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)
    Eine Zufallsentdeckung von mir, wo ich mittlerweile das ganze Album sehr zu schätzen gelernt habe. Schön flott und mit angenehmen Timbre. Warum viele Teilnehmer das als monoton und eintönig eingeschätzt haben, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
    Punkte: 4 von 5
  • Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)
    Erst Geraschel und dann sehr leises Gejaule. So kann ich doch nicht arbeiten! Das bisschen, das ich höre, klingt jedenfalls interessant. Hier kann ich verstehen, wenn man das als eintönig empfindet, da es mir jedenfalls so geht. Ein bisschen weniger Zaghaftigkeit hätte dem Sänger gut gestanden.
    Punkte: 3 von 5
  • Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)
    Aha, der gute Doktor und ich könnten Freunde werden, wenn der Song hält, was der Anfang verspricht. Huch, mit siebeneinhalb Minuten hätte ich aber nicht gerechnet – die sollen mal endlich aus dem Knick kommen. Wenn das auf die Hälfte komprimiert worden wäre, wäre es optimal gewesen.
    Punkte: 3,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 23

projekthoersturzUnd wieder kurz vor knapp reiche ich meine Bewertungen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] ein und deswegen wollen wir keine Zeit verlieren.

  • Dan Le Sac vs Scroobius Pip – The Beat That My Heart Skipped (von Kamil)
    Erinnert vom Titel und der Quirkiness an Architecture in Helsinki. Also ohne das Rappen. Das verdirbt doch so einiges, denn der Beat könnte mir durchaus gefallen.
    Punkte: 2 von 5
  • Rainer von Vielen – Plan X (von beetFreeQ)
    Wir bleiben beim Sprechgesang, dessen Sinn sich mir nie erschlossen hat, denn wenn ich jemand sprechen hören möchte, kann ich auch ein Hörspiel hören oder einen Film gucken oder Nachrichten hören oder mich mit den Nachbarn unterhalten oder einen Vortrag hören oder oder oder. Erinnert an diesen Wolf-Typen (“Frau Schmiiiiiieeeeedt”) und das geht mal gar nicht.
    Punkte: 1 von 5
  • Alter Bridge – Metalingus (von Steve)
    Wir wechseln das Genre und malträtieren Gitarre und Stimme. Geht in Richtung Pearl Jam und Bush, zumindest das, was ich dafür halte. Für die schlechte Audioqualität kann der Song ja nix, aber ein bisschen inspirierte hätte das sein können.
    Punkte: 2 von 5
  • Kitty in a Cas – Bride of the Monster (von Robert)
    Wir bleiben ungefähr im Genre, es wird nur etwas dunkler und weiblicher. Stimmlich in Richtung Julia Indelicate, was positiv anzumerken ist. Bisher der beste Song, was aber nichts heißt. Immerhin würde ich mir das im Radio anhören.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 22

projekthoersturzHeute Nachmittag war anscheinend ein großes Ereignis, von dem ich aber nichts mitbekommen habe, da ich pflichtbewusst die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] bewerte. Ist wohl die Woche der Schnapszahlen und wie auch aufs Quiz trinken wir einen Kurzen und können frohen Mutes loslegen. Letztes Mal konnte mein Song den Rundensieg einfahren und das Glück war mir weiter hold, denn mein Vorschlag ist erneut in der Pflichtrunde. Mal sehen, was sonst noch so im Angebot ist:

  • Band Of Skulls – I Know What I Am (von Kamil)
    Der Name ist mir schon mal begegnet – ach ja, das ging in Richtung White Stripes mit vordergründigem Bass und Männlein-Weiblein-Duo. Nicht ganz so verquer wie Jack und Meg und deswegen angenehmer auf den ersten Hörer. Hat genug Abwechslung, um über Songlänge Spaß zu machen und der Refrain hat eindeutig Ohrwurmpotential.
    Punkte: 4,5 von 5
  • REM – Imitation Of Life (von Steve)
    Das famose Video sehe ich mir natürlich nicht an, aber ich kenne es sehr genau von den unzähligen Studien zur Aufdröselung der Zeitstränge. Der Song ist zeitlos schön, wenn auch die Musik etwas den Biss vermissen lässt, den der Text verspricht.
    Punkte: 4 von 5
  • Lazlo Bane – Superman (von Sir Donnerbold)
    Das klingt nach ein paar Nerds, die sich in ihrem Hinterzimmer mit ein paar auf dem Sperrmüll gefundenen Instrumenten eingeschlossen haben und sich ihren Frust von der Seele musizieren. Klingt nicht wirklich verbittert, aber ziemlich resigniert. Irgendwie spricht mich das an, ehrlich und einfach.
    Punkte: 4 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 21

projekthoersturzDieser herrlich sonnige Freitag Nachmittag ist der ideale Zeitpunkt für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1]. Unter den fünf ausgewählten Songs ist wieder einer meiner Vorschläge und bisher hat der ganz der knapp überdurchschnittlich abgeschnitten. Mal sehen, wie mir die Vorschläge der anderen Teilnehmer gefallen.

Wenden wir uns zunächst den Pflichtsongs zu:

  • The Hot Melts – Edith (von mir)
    Knackig, frisch, flott, eingängig – was will man mehr?! Ok, die B-Seite Right on Nine ist noch besser, aber die gab es nirgends öffentlich zu finden.
    Punkte: 4,5 von 5
  • Paco de Lucia, John McLaughlin, Al di Meola – Mediterranean Sundance (von Freddi)
    Kommt der Robert auch vorbei? Ach, das war ja was mit Filmen; hier geht es ums das kunstvolle Begrapschen von Gitarren. Daraus könnte man jetzt die Verbindung Don Juan ziehen (Paco war auch echt dabei) und Johnny Depp mit Eyeliner nehm ich doch gerne. Die drei Gitarreros haben ihr Handwerk verdammt gut drauf und auch wenn ich grün vor Neid werde, so ist das doch eher Musik zum Bügeln denn zum Nebenher hören.
    Punkte: 3 von 5
  • Morlockk Dilemma – Elefant (von WeGi)
    Aus unerfindlichen Gründen muss ich dabei an Tatort denken – deutsch, angestrengt bemüht, derb, nervtötende Hintergrundgeräusche, feuchte Aussprache, viel Kriminalität. Ein seltsames Zusammenspiel, das einige gute Ideen zeigt, aber in der Umsetzung so gar nicht meinem Verständnis von “Musik” entspricht.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 20 (Oldies)

projekthoersturzEs steht mal wieder eine Sonderrunde im Projekt Hörsturz[1] und zwar soll es diesmal um Oldies gehen, d.h. Songs, die mindestens 30 Jahre alt sind. Erfreulicherweise sind neben einigen bekannten Klassikern auch ein paar ungewöhnliche Songs dabei. Stürzen wir uns also ins Vergnügen.

  • Tuxe – No Tears (von Robert)
    Da wird ganz schön gequetscht, sowohl Gitarren als auch Stimme und das macht nicht so viel Spaß, weil es ansatzweise diskordonant klingt. Als Beteiligter ist es wahrscheinlich eher umgekehrt, aber ich als Hörer bin nicht begeistert.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Benny Goodman Orchestra – Sing, Sing, Sing (With A Swing)(von beetFreeQ)
    Zu solch einem Song kann man ja nicht objektiv beurteilen (jaja, kann man Musik sowieso nicht, aber manche objektiver als andere) und deswegen versuche ich es auch nicht. Jazz in allen seinen Spielarten sind so überhaupt nicht mein Fall. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mal einem dreistündigen Referat von einem armen Mitschüler lauschen musste, sondern dass ich dafür musikalisch zu doof bin. Und ohne Gesang bekommt sowieso Punktabzug. Die aufputschende Stimmung macht aber einiges wieder wett.
    Punkte: 2,5 von 5
  • Bob Marley – War/no more trouble(von WeGi)
    Nachdem ich nun dank meiner Mithörsturzteilnehmer alle abenteuerlichen Schreibweisen von Reggae kenne, kann ich mich endlich auch äußern. Das ist Musik, für die ich in der richtigen Gemütsverfassung sein muss. Das Versunkene und Lockere der Musiker macht es in meinen Augen bzw. Ohren sehr schwer, das ohne entsprechende mentale Vorbereitung zu würdigen. Historisch ist das alles wertvoll und unverzichtbar, aber meine Sammlung kommt tatsächlich ohne ein Best Of von den Wailers aus, da ich das Album wieder gelöscht habe.[2]
    Punkte: 2,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 19

projekthoersturzAlles neu macht der Mai nicht wirklich und deswegen gibt es erneut die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] kurz vor Torschluss. Stürzen wir uns also ins Vergnügen.

Wie ich bei den anderen Teilnehmern gelesen habe, sind die fünf offiziellen Songs diesmal sehr humorig. Die vergebenen Punkte beziehen sich natürlich ausschließlich auf den Hör”genuss” des Songs und haben nichts mit der vorschlagenden Person zu tun, sondern nur mit meinem beschränkten Verständnis von Musik. Wollte es nur mal gesagt haben und nun geht es endlich los.

  • Tenacious D – Kickapoo (von Sir Donnerbold)
    Zu Jack Black habe ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis, denn einerseits ist er sicherlich total sympathisch und sehr talentiert, aber andererseits hat er eine große Klappe und löst irgendwie Abneigung in mir aus. Doch wer sich selbst nicht allzu ernst nimmt und so einen spaßigen Genremix zustande bringt, den mag ich dann doch.
    Punkte: 4 von 5
  • Bodo Wartke – Ja, Schatz! (von Stoffel)
    Schwer einzuschätzen, denn mit ein bisschen Verdrehung könnte ich jede Wertung rechtfertigen. Singen und Klavier spielen kann er ja und witzig im positiven Sinne ist das auch. Insofern bin ich gnädig gestimmt.
    Punkte: 3 von 5
  • Umbra et Imago – Milch (von Guldhan)
    Das ist jetzt wieder etwas härtere Kost, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das auch eher ironisch gemeint ist. Abgesehen davon ist elektronische Fummelei, dumpfes Metalgeschrammel und tiefes Gekreische für mich in jeder Form inakzeptabel und von daher erübrigt sich die Fallunterscheidung.
    Punkte: 0 von 5
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49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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