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Veränderungen innen und außen – Vorschläge willkommen

Ankündigungen zur Veränderungen sind wohl gerade in Mode und neue Designs schossen aus den kreativen Köpfen an allen Ecken und Enden , dass einem die Augen übergehen könnten und man sich allerorten neu orientieren darf/kann/muss.

Wow, eine ganze Menge, oder? Auch ich trage mich schon seit längerem mit der Idee, ein neues Theme zu verwenden. Das hat mehrere Gründe. Es macht es mir einfach Spaß zu basteln, ein etwas helleres Theme ist vielleicht besser (einen Trend dazu meine ich zu erkennen) und ich kann noch einmal von vorne anfangen (im positiven Sinne). Ein indirekter Grund dafür ist das letzte WordPress-Update, das ich immer noch nicht getätigt habe, da einige Plugins wohl nicht mehr funktionieren werden. Mittlerweile scheinen die meisten Probleme (vor allem im Zusammenhang mit der neuen Tag-Funktionalität) ausgemerzt zu sein und ich möchte es wagen.

Zur Vorbereitung habe ich einen Testblog installiert, wo dann alles soweit angepasst wird, damit hier die Umstellung reibungslos ablaufen kann. Wie gesagt, es wird ein neues Theme geben und da ich den Sidebar Modules treu bleiben möchte, gibt es eigentlich nur ein Theme, das in Frage kommt.

Worüber ich mir noch nicht im Klaren bin, ist die Reihenfolge der Aktualisierung. Soll ich schon alles möglichst perfekt vorbereiten und dann mühsam übertragen oder mit einer funktionierende Basisversion starten und dann nach und nach anpassen? Und welche Seiten und Plugins soll ich “zurücklassen”, d.h. nicht mehr verwenden? Bzw. was fehlt hier? Vorschläge sind herzlich willkommen, ehrliche Kritik ist ausdrücklich gewünscht!

Danke, liebe Leser!

Der gute David ruft zum Danken auf und da möchte ich mich anschließen. Nach fast zwei Jahren Blogbetrieb lesen und kommentieren hier eine ganze Menge Leute und dafür ein herzliches Danke an Euch alle!

Davids Aktion geht über eine reine Danksagung hinaus, es soll auch darum gehen, wie man den Lesern für deren Treue dankt. Das ist eine gute Frage und schwer zu beantworten. Eine offensichtliche Antwort wären gute Beiträge, aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters!

Gehen wir also kurz der Frage nach einem guten Beitrag nach. Ich denke, dazu gehört auch, dass man sich überlegt, was die Leser interessieren könnte. Nicht, dass man gezielt Beiträge schreibt, damit viele vorbeikommen, sondern dass man sich beim Schreiben (und auch davor) Gedanken macht, was man selber gerne lesen würde. Natürlich ist das hier mein Blog und wenn ich einen ellenlangen Beitrag über ein staubtrockenes Thema schreiben möchte, das ich toll finde, dann kann ich das machen. Aber dann sollte ich zum Ausgleich auch mal einen kurzen und/oder witzigen Beitrag schreiben. Eine weitere Sache ist die, dass man auf Wünsche der Kommentatoren eingeht. Bei mir kam das bisher nur selten vor, aber wenn ich das Gefühl habe, dass ein bestimmtes Thema gut ankommen würde oder vertieft werden sollte, dann gibt es einen (weiteren) Beitrag dazu.

Unterschiedlicher Inhalt von Beiträgen im Blog und im Feed

Ist der Unterschied jemandem aufgefallen? Mein gestriger Beitrag sollte im Blog und im Feed unterschiedlich ausgesehen haben. Und zwar nicht nur die Formatierung der Aufzählung, sondern auch der Inhalt:

Aussehen der Aufzählung im Blog
Aussehen der Aufzählung im Feed

Wer keinen Unterschied außer den Bullet-Zeichen sehen kann: die Worte Vorteile und Nachteile erscheinen nur im Feed.

Wie habe ich das gemacht? Und warum? Nun, die im Stylesheet angegebenen Formatierungen bestimmen das Aussehen im Blog, während im Feed nur direkte Formatierungen Auswirkungen haben. Ansonsten bestimmt der Feedreader, wie eine Aufzählungsliste aussieht.

Im Blog haben nun die Plus- und Minuszeichen verdeutlicht, was Vor- und was Nachteil ist. Im Feed jedoch geht diese “Information” verloren. Also musste eine Möglichkeit gefunden werden, wie man trotzdem Vor- und Nachteile unterscheiden kann.

Hier kommen die Template Tags [siehe Kommentar von Frank] die Conditional Tags von WordPress ins Spiel und zwar die Abfrage is_feed().

Um diese Abfrage im Beitrag ausführen zu können, ist das Plugin Exec-PPH nötig. Anderenfalls würde die Anweisung als regulärer Text interpretiert und nicht als PHP-Code[1]

Nun aber zur Anweisung selber. Obige Ansicht des Feeds wurde mit folgenden zwei If-Abfragen erreicht. Am Anfang steht

<?php if(is_feed()) : ?>
<strong>Vorteile</strong>
<?php endif; ?>

und zwischen den beiden Listen steht

<?php if(is_feed()) : ?>
<strong>Nachteile</strong>
<?php endif; ?>

In diesem Fall hätte man sicherlich auch mit direkter Formatierung arbeiten können, aber ich wollte einmal das is_feed-Template Tag ausprobieren und es gibt Beispiele, wo es tatsächlich sinnvoll oder die einzige Möglichkeit ist, wie z.B. wenn man am Ende eines Beitrags die Aufforderung zum Abonnieren des Feeds einfügt. Der soll natürlich bei denjenigen, die den Feed lesen nicht mehr angezeigt werden. Das geht mit der Negierung

MediaMonkey vs iTunes (Zusammenfassung)

Nach Beendigung meiner vierteiligen Serie über die zwei Musikverwaltungsprogramme MediaMonkey (Version 3 Beta 3) und iTunes (Version 7.4.3) ist ein Überblicksbeitrag angebracht. Hier gibt es Informationen, welche Features in welcher Folge getestet wurden und welche Vor- und Nachteile die beiden Programme haben. Außerdem bietet sich die Gelegenheit, auf das In Series-Plugin hinzuweisen[1].
Für mich persönlich hat der Test das Ergebnis gebracht, dass ich auf jeden Fall bei MediaMonkey (MM) bleiben werde, weil ich da viel mehr Kontrolle und Möglichkeiten habe und iTunes (iT) sehr oft bevormundend ist und viel unnötigen Ballast mitbringt. Natürlich kommt es bei einem Musikverwaltungsprogramm hauptsächlich auf die persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse an, welches am Besten geeignet ist. Ich wage aber zu behaupten, dass MM für die Meisten die bessere Wahl ist.

Die folgenden Vor- und Nachteile sind hoffentlich neutral, aber ein paar persönliche Wertungen sind dabei. Wenn ein Begriff nicht klar ist, hilft der entsprechende Beitrag der Serie.

Vor- und Nachteile von MediaMonkey

  • Aussehen der Oberfläche individuell anpassbar
  • Dateiverwaltung automatisch und frei konfigurierbar
  • Unterstützung vieler Formate (z.B. MP3, OGG, WMA, FLAC, MPC, WAV, AAC, M3U, PLS)
  • Metainformationen wie Bewertungen von anderen Programmen importierbar (auch von früheren MM-Versionen)
  • Synchronisation mit allen gängigen externen mp3-Playern (inkl. iPods)
  • erweiterte Funktionen durch Skripte (praktisch unbegrenzte Möglichkeiten)
  • aktuelle Wiedergabeliste mit vielen Funktionen (z.B. Rückgängig und Wiederholen von Aktionen)
  • Abonnieren von Podcasts mit individuellen Einstellen für jeden Podcast
  • Brennen von CDs und DVDs (Audio- und mp3-CDs)

Feedstatistiken: Wem soll man glauben?

Abonnenten laut FeedburnerAbonnenten laut Feedstats

Ein Vergleich der Statistiken von Feedburner (links) und dem Feedstats-Plugin (rechts). Der Unterschied von 113 zu 59 Abonnenten (= 48%) ist verwunderlich, oder? Eigentlich sollten diese Zahlen etwa gleich sein, da ich meinen regulären Feed mithilfe des Feedsmith-Plugins umleite.

Ein Grund ist, dass Feedstats den Durchschnitt der letzten 30 Tage nimmt und Feedburner den letzten Tag. Aber auch die 30-Tage-Werte für Feedburner ergeben zusammen 95 Abonnenten und damit immer noch einen Unterschied von 38%. Eine amateurhafte Vermutung, die ich hege ist die, dass Feedburner die Abfragen des Feeds zählt, während FeedStats “nur” die erfolgreichen Abfragen zählt. Da ich diese und letzte Woche nicht jeden Tag einen Beitrag veröffentlicht habe, davor aber mehrere täglich, gab es natürlich weniger Beiträge (und Kommentare) zum Abrufen.

Untermauert wird diese Vermutung durch den Vergleich der täglichen Zahlen. Bei FeedStats schwankte die Zahl sehr viel stärker und man kann ungefähr erkennen, wann ich mehr geschrieben habe (unter Einbeziehung der Wochentage und Lesegewohnheiten). Schon ein kurzer Blick auf die zwei 30-Tage-Übersichten (Klick für Vergrößerung) bestätigt diese Vermutung.

30-Tage-Durchschnitt Feedburner30-Tage-Durchschnitt Feedstats

Wenn diese Vermutung stimmt, ergeben sich dadurch Vor- und Nachteile. Einerseits halte ich die Plugin-Version für die ehrlichere und logischere, denn nur wer regelmäßig Beiträge schreibt, wird tatsächlich gelesen (da beißt sich die Katze in den Schwanz). Bei verwaisten Blogs dagegen geht die Zahl der Abonnenten langsam nach unten, da die Abonnenten kein neues Lesefutter bekommen. Auf der anderen Seite kann man so leicht durch viele (kurze und/oder kontroverse) Beiträge die Abonnenten-Zahl nach oben treiben, da ja dann viele erfolgreiche Abrufe getätigt werden.

Lokalisierung von Plugins: Tipps zum Arbeiten mit poEdit

Mein Artikel Einführung zur Lokalisierung von Themes und Plugins (wurde sogar zweimal im SW-Guide erwähnt[1] heißt nicht umsonst “Einführung”, denn es gibt noch mehr.

Heute möchte ich ein wenig näher auf die Arbeit mit poEdit eingehen. Wer mal eben Plugins “auf die Schnelle” übersetzen bzw. lokalisieren möchte, muss einige Dinge beachten. Deshalb hier ein paar Tipps zur Vermeidung von typischen Stolperfallen. Und auch wenn es in der Überschrift “Plugins” heißt, gelten die meisten Dinge auch für die allgemeine WordPress-Sprachdatei. Ein kurzer Überblick, was es in diesem Beitrag zu lesen gibt:

Nochmal zum Prinzip

Wer jetzt nicht den langen Einführungsartikel lesen, sondern einfach nur Dateien bearbeiten möchte, dem sei kurz das Prinzip erklärt. Wichtig sind zwei Dateien:

  • Die po-Datei (= Sprachdatei) ist eigentlich eine Textdatei in einem bestimmten Format (einfach mal mit einem Texteditor ansehen) und enthält die Original- und die übersetzten Zeichenketten. Dies ist die menschenlesbare und mit poEdit bearbeitbare Datei, aus der die von WordPress lesbare mo-Datei erstellt wird.
  • Die mo-Datei wird von WordPress verarbeitet, d.h. dort wird nachgeschaut, ob eine Übersetzung vorliegt und dann an der entsprechenden Stelle eingefügt. Nur diese Datei muss auf dem Server vorhanden sein.

Localization von Themes und Plugins – Eine Einführung

Ärgern dich die (meist) englischen Bezeichnungen in deinem Theme oder bei einem Plugin? Möchtest du nicht alle Stellen per Hand suchen und übersetzen? Nur um dann bei einem Update alle Änderungen wieder zu verlieren? Die Lösung hierzu heißt Localization/Lokalisierung.

Dieser Beitrag richtet sich eher an WordPress-Nutzer, die sich praktisch noch gar nicht mit der Materie beschäftigt haben und wissen möchten, was es damit auf sich hat. Aber auch für Fortgeschrittene mag sich der eine oder andere Tipp hier verbergen. Das meiste stammt aus einem älteren Beitrag, der mir mittlerweile zu kompliziert erscheint und an dem ich mich deshalb noch einmal versuchen möchte.

Der Beitrag ist recht lang und deshalb in mehrere Abschnitte unterteilt. Wer sich schon auskennt, kann sich an der Zusammenfassung versuchen oder einzelne Abschnitte überspringen.

  1. Voraussetzungen
  2. Grundprinzip der Lokalisierung
  3. Besonderheit bei Plugins
  4. Einrichten von poEdit
  5. Erstellen/Bearbeiten einer Sprachdatei
  6. Bedienung von poEdit
  7. Zusammenfassung

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen werden benötigt für die eigentliche Übersetzungsarbeit und das anschließende ungefährliche Testen. Wer live auf seinem Blog testen möchte, überspringt den ersten Punkt.

  1. ENTWEDER eine lokale Installation (Anleitung im Mediengestalter-Blog) ODER eine Testinstallation auf einem entfernten Server parallel zur bestehenden. Vorgehen für die zweite Variante:[1]
    • Kopie des WordPress-Ordners (z.B. wordpress-test) auf dem Server erstellen,
    • in wp-config die Zeile
      $table_prefix  = 'wp_';

      ändern zu

      $table_prefix  = 'wp_test_';
    • WordPress installieren,
    • Sichtbarkeit des Blogs deaktivieren (in Einstellungen » Privatshäre),
    • für beide Varianten gilt: URL anpassen (Anleitung bei frische-zitronen.de)

Viele Jubiläen im Blog: Zeit für eine kleine Rekapitulation

In den letzten Tagen gab es und in den nächsten Tagen wird es einige statistische Jubiläen in diesem Blog geben. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, eine kleine Rekapitulation zu machen.

Welche Jubiläen gibt es?

  1. Dies ist der sage und schreibe 300. Beitrag. Ganz schön viel! Darunter sind natürlich auch einige, bei denen ich mir mehr Mühe gegeben habe und von denen ich hoffe, dass sie andere nützlich, witzig oder ganz allgemein lesenswert finden. Deshalb habe ich das Articles-Plugin installiert, das es erlaubt genau das zu tun. Hier gibt es eine (lange) Liste der von mir ausgewählten Beiträge. (Die bei den Besuchern am beliebtesten Beiträge gibt es in der Sidebar.)
  2. Der 600. Kommentar wurde heute abgegeben. Es wurde um die Übersetzung einer Passage in einem meiner Klimaschutz-Beiträge gebeten. Wie schnell sich das Verhältnis von Beiträgen und Kommentaren umgedreht hat! Vor zwei Monaten waren es noch jeweils 200.
  3. Dieser Blog existiert seit 600 Tagen (naja, 601). Das ist eine sehr lange Zeit, wenn man bedenkt, dass andere Blogs schon nach weniger als drei Monaten die Anzahl Besucher und Bekanntheit erreichen, die ich erst jetzt erreicht habe. Aber ich habe es auch sehr, sehr langsam angehen lassen.
  4. Laut dem Counterize II-Plugin war es am 9. August nachts um 1:39 soweit, dass der 50.000ste Zugriff hier stattgefunden hat. Aufgerufen wurde die Archiv-Seite April 2007. War mit Mozilla Firefox 1.5.0.5 und Mac OS X unterwegs.
  5. Der 20.000ste eindeutige Zugriff steht kurz bevor, wahrscheinlich nächste Woche. Auch hier gilt wieder, dass andere Blogs das in einem Bruchteil der Zeit geschafft haben.

Nun sag, wie hast du’s mit Kategorien und Tags?

Diese Gretchenfrage grenzt sicherlich auch an Religion und hat sicher jeder Blogger schon mal öffentlich oder für sich gestellt und mehr oder weniger befriedigend beantwortet. Das Einordnen der Beiträge in Kategorien und das Versehen der Beiträge mit Tags haben beide Vor- und Nachteile. Wie soll man seinen Blog organisieren? Und sind einmal vergebene Kategorien und Tags in Beton gegossen, oder darf man da nachträglich noch was hinzufügen oder gar löschen?

Kategorisieren zum besseren Überblick?!?

Kategorien sind für mich grobe Einteilungen und eine Hilfe für den Leser, damit er ungefähr weiß, ob ihn der Beitrag interessieren könnte. So ähnlich wie die einzelnen Teile einer Zeitung (Aktuelles, Politik, Kultur, Sport, Regionales, …). Grundsätzlich halte ich das für die bessere Methode, denn speziellere Themen kann der Leser durch eine gezielte Suche herausfinden. Das ist ja gerade der Vorteil des elektronischen Publizierens.

Doch auf der anderen Seite bietet eine Übersicht über die in einem Blog verwendeten Kategorien wenig Information. Die meisten (persönlichen) Blogs beschäftigen sich mit den gleichen Themen in zugegebenermaßen unterschiedlicher Gewichtung. Aber wie soll man sich dadurch abgrenzen?

Die Vergabe von fantasievollen Kategoriebezeichnungen hilft hier, versprechen sie doch einen witzigen, kreativen Autor. Leider können diese Beschreibungen auch zu kryptisch und/oder zu lang sein. Das macht sie zudem unbrauchbar für Suchanfragen.

Weiterhin stellt sich die Frage, ob man einen Beitrag in mehrere Kategorien einordnet und wenn ja, bei welcher Anzahl man die Grenze zieht. Und soll man Unterkategorien verwenden? Unterkategorien haben den Vorteil, dass sie aussagekräftiger sind, allerdings kann die Einteilung schlecht gewählt sein.