Wenn eine Blog-Parade zum Thema Musik gleich im Titel mit Fragen versehen wird (Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?), dann antworte ich darauf natürlich sofort in der Überschrift!
Da diese Antworten aber wahrscheinlich wenig Aussagekraft haben und der Beety auch noch mehr im Text gestellt hat, ist mein Beitrag hier noch nicht zuende. Fangen wir also an:
Wann hörst du hauptsächlich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimmten Tätigkeiten?
Eigentlich immer, d.h. der erste Griff nach dem Weckerklingeln gilt dem Radio, welches bis zum Aufstehen läuft (20 min). Bis zum Verlassen der Wohnung läuft entweder Musikfernsehen (ja, morgens spielen die öfter mal hörbare Musik), das Radio, mp3-Player oder Handy (letztere als Notlösung per Kopfhörer). Unterwegs höre ich per mp3-Player (iRiver T30, iPod nano, LG KF750), auf der Arbeit per Computer (mp3, last.fm, laut.fm, hypemachine, imeem, usw. – früher: Pandora). Abends dann per Anlage (Radio, CD), Laptop, Handy, mp3-Player (angeschlossen an Boxen) und zwar bis ich eingeschlafen bin.
Zu welcher Gelegenheit darf Musik auf keinen Fall fehlen und wann könnt ihr die Beschallung durch Musik gar nicht ausstehen?
In meiner Antwort zur ersten Frage könnte evtl. der Eindruck entstehen, dass ich in wachem Zustand immer Musik höre und das trifft zu! Es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich keine Musik höre und dann liegt es eher daran, dass keine oder nur unerträgliche Musik verfügbar ist.
In den letzten Tagen haben sich einige tolle Links im Bereich Musik angesammelt und die möchte ich an dieser Stelle vorstellen. Alle diese kleinen Häppchen werden mit den wärmsten Empfehlungen serviert und hoffentlich schmecken sie Euch genauso gut wie mir.
Last.fm-Gruppe: Blogger
In einer spontanen Aktion hat Konna eine Last.fm-Gruppe für Blogger gegründet, für die dann Alex ein tolles Logo kreiert hat. Ist vielleicht dem einen oder anderen in meiner Sidebar (auf der Startseite) schon aufgefallen. In der Gruppe ist einiges los, es gibt bisher 17 Mitglieder (auch DU bist eingeladen!) und schon einige Foren- und Blogbeiträge.
Bei Monarchie & Alltag (Musikblog der taz) wurden die zehn besten Songs 2007 vorgestellt. Titel Nummer 6 von den Indelicates erschien mir wie ein persönlich an mich gerichteter Vorwurf und das konnte ich nicht auf mir sitzenlassen. Eine Hörprobe gibt es beim Klick auf den Playknopf:
Yeehaa! Kinners, dat is mir jetzt der extrem kurze Beitrag wert. Schnell auf netzwelt.de lesen und dann sofort zu globalpandora.com und glücklich werden!
Nachtrag: Ich bin verzückt! Wunderbare, herrliche, gute, tolle, geniale, fantastische Musik einfach so frei Haus und mit der Garantie, dass sie mir gefällt!
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 47 Wörtern, Lesedauer: 11 Sek)
Folgende E-Mail flatterte gestern spät in mein Postfach
Pandora: Changes to Availability Outside the U.S.
Dear Pandora listener,
Today we have some extremely disappointing news to share with you. Due to international licensing constraints, we are deeply, deeply sorry to say that we must begin proactively preventing access to Pandora's streaming service for most countries outside of the U.S.
It is difficult to convey just how disappointing this is for us. Our vision remains to eventually make Pandora a truly global service, but for the time being, we can no longer continue as we have been. As a small company, the best chance we have of realizing our dream of Pandora all around the world is to grow as the licensing landscape allows.
We show your IP address is 'XXXXXX', which indicates you are listening from Germany. If you believe you are seeing this by mistake, we offer our sincere apologies and ask that you please reply to this email.
Delivery of Pandora is based on proper licensing from the people who created the music – we have always believed in honoring the guidelines as determined by legislators and regulators, artists and songwriters, and the labels and publishers they work with. In the U.S. there is a federal statute that provides this license for all the music streamed on Pandora. Unfortunately, there is no equivalent license outside the U.S. and there is no global licensing organization to enable us to legitimately offer Pandora around the world. Other than in the U.K., we have not yet been able to make significant progress in our efforts to obtain a sufficient number of international licenses at terms that would enable us to run a viable business. The volume of listening on Pandora makes it a very expensive service to run. Streaming costs are very high, and since our inception, we have been making publishing and performance royalty payments for every song we play.
Der freie(!) Service Pandora ermöglicht es, aufgrund bestehender Musikvorlieben neue Musik kennenzulernen, die man garantiert mag. Ich hatte mich schon mal darüber begeistert. Und mittlerweile gibt es den sogenannten QuickMix, der es erlaubt, verschiedene Richtungen seines Geschmacks zu vereinen. Aber ein noch schöneres Feature ist die Option Why is this song playing?. Und da erfährt man, aufgrund welcher Kriterien dieser Song ausgesucht wurde und warum der einem gefallen sollte. Woher wissen die das?
Together our team of fifty musician-analysts have been listening to music, one song at a time, studying and collecting literally hundreds of musical details on every song. It takes 20-30 minutes per song to capture all of the little details that give each recording its magical sound – melody, harmony, instrumentation, rhythm, vocals, lyrics … and more – close to 400 attributes!
Ich habe mir mal die Mühe (und den Spaß) gemacht für einige Songs die Attribute abzufragen, warum mir der Song gefallen sollte. Dabei ist mir aufgefallen, dass die tatsächlich genau die richtigen Sachen rausgefunden haben, die ich aber so nie hätte in Worte fassen können, weil ich mich intern nicht mit Musik auskenne. Wirklich toll. Basierend auf den Einstellungen für den QuickMix tauchen folgende Attribute in 12 Songs auf (in Klammern die Häufigkeit, wenn mehr als 1x). Ich habe versucht, die Attribute ein wenig thematisch zu sortieren.
Beim Music Genome Project wurden Songs von mehr als 10000 Künstlern analysiert. Die Erkenntnisse davon kann jeder auf Pandora genießen. Mit Eingabe von nur wenigen Songs oder Künstlern erstellt man seine eigene Station und bekommt neue Songs vorgeschlagen, die man mögen sollte. Und das Beste: man kann das Ganze anhören!!! Und dann beurteilen, ob man den Song mag oder nicht und so den eigenen Geschmack immer weiter verfeinern.
Mag man einen Song besonders gerne, fügt man den zu seinen Favoriten hinzu (nach kostenloser Registrierung und Account-Erstellung). Der Clou: das kann man anderen gleich auch auf die Nase binden und in seinen Blog einfügen. Ich habe das mal getan und man sieht jetzt rechts in der Sidebar immer ein paar aktuelle Favoriten von mir.
Man kann sogar Freunde in den Genuss seines Geschmacks kommen lassen, indem man seine Station einfach per email verschickt. Ich hoffe sehr, dass dieser Service umsonst bleibt. Ich bin echt begeistert!
Update:
Sieht so aus, als ob ich da etwas hinterherhänge, weil Pandora doch schon länger existiert. Und auch last.fm ist ein ähnlicher Service. Für Unterschiede und Beurteilungen schau man sich mal den Blog-Eintrag Pandora and Last.fm: Nature vs. Nurture in Music Recommenders von Steve Krause an.
Das Prinzip von Pandora finde ich zwar um Längen besser (ist einfach innovativer), aber Last.fm hat den Vorteil, dass man auch von außerhalb (Plugin für iTunes etc) Lieder hinzufügen kann. Und zwar Lieder, die man auf jeden Fall schon mag und kennt.
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 243 Wörtern, Lesedauer: 58 Sek)
Wer schreibt hier worüber?
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.
Neueste Kommentare