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Hölzernes Analytics und ein Tipp zur Datenbankreparatur

Wird Google jetzt zum Schnitzkünstler? Nein, Kropi bewarf mich mit einem Stöckchen zum Thema Analytics. Da kann ich nicht nein sagen, denn Statistiken mag ich ja schon von Haus aus. Da fällt mir auf, dass ich mich mit Opera nicht in meinen Google Account einloggen kann und mit Firefox nicht bei AdSense. Ist das Absicht?

Ok, auf zum Stock. Welche Zahlen liefert Google Analytics für dein Blog für folgende Werte im voreingestellten Zeitraum? Praktischerweise finden sich alle Daten gleich auf dem Dashboard[1]):

  1. Wieviel Prozent deiner Besucher kommen über Suchmaschinen auf dein Blog? 77,33%
  2. Wieviel Prozent deiner Besucher kommen über Verweisende Websites auf dein Blog? 13,27%
  3. Wieviel Prozent deiner Besucher kommen über Direkte Zugriffe auf dein Blog? 9,40%
  4. Wieviele Seiten/Besuch betrachten die Leser deines Blogs? 1,86 Seiten
  5. Wie hoch ist die Durchschnittliche Besuchszeit auf der Website? 1:26 Minuten

Wer darf als nächstes seine Zahlen offen legen? Das ist natürlich schwer zu bestimmen, da ich nicht weiß, wer Analytics nutzt. Ich hoffe einfach mal, dass der Zufallsfan dabei ist, David hat neulich darüber geschrieben, auch Uwe scheint das zu verwenden und Denis hat zumindest mal das Tag verwendet. Ansonsten bediene sich wer mag.

Komische Datumsangaben und eine Datenbank-Reparatur

Wo wir gerade beim Thema sind, noch ein weiterer Punkt. Ein paar kuriose Statistiken habe ich gestern bei meinen Counterize-Zahlen entdeckt. Da war jemand am 39. Tue 2090 um 43 Uhr auf meiner Seite:

Tage mit 43 Stunden, Monate mit 39 Tagen

Entdeckt habe ich das übrigens, weil im Admin-Bereich mehrere Fehler auftauchten, die alle ungefähr wie

Viele Jubiläen im Blog: Zeit für eine kleine Rekapitulation

In den letzten Tagen gab es und in den nächsten Tagen wird es einige statistische Jubiläen in diesem Blog geben. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, eine kleine Rekapitulation zu machen.

Welche Jubiläen gibt es?

  1. Dies ist der sage und schreibe 300. Beitrag. Ganz schön viel! Darunter sind natürlich auch einige, bei denen ich mir mehr Mühe gegeben habe und von denen ich hoffe, dass sie andere nützlich, witzig oder ganz allgemein lesenswert finden. Deshalb habe ich das Articles-Plugin installiert, das es erlaubt genau das zu tun. Hier gibt es eine (lange) Liste der von mir ausgewählten Beiträge. (Die bei den Besuchern am beliebtesten Beiträge gibt es in der Sidebar.)
  2. Der 600. Kommentar wurde heute abgegeben. Es wurde um die Übersetzung einer Passage in einem meiner Klimaschutz-Beiträge gebeten. Wie schnell sich das Verhältnis von Beiträgen und Kommentaren umgedreht hat! Vor zwei Monaten waren es noch jeweils 200.
  3. Dieser Blog existiert seit 600 Tagen (naja, 601). Das ist eine sehr lange Zeit, wenn man bedenkt, dass andere Blogs schon nach weniger als drei Monaten die Anzahl Besucher und Bekanntheit erreichen, die ich erst jetzt erreicht habe. Aber ich habe es auch sehr, sehr langsam angehen lassen.
  4. Laut dem Counterize II-Plugin war es am 9. August nachts um 1:39 soweit, dass der 50.000ste Zugriff hier stattgefunden hat. Aufgerufen wurde die Archiv-Seite April 2007. War mit Mozilla Firefox 1.5.0.5 und Mac OS X unterwegs.
  5. Der 20.000ste eindeutige Zugriff steht kurz bevor, wahrscheinlich nächste Woche. Auch hier gilt wieder, dass andere Blogs das in einem Bruchteil der Zeit geschafft haben.

Blog-Parade: Feed-Reader

Diese Blog-Paraden-Karnevals-Aktionen schießen ja gerade wie Pilze aus dem Boden! Kann man sich gar nicht entscheiden, wo man überall mitmachen möchte und am Ende lässt man alle an sich vorüber ziehen, weil man den Einsendeschluss verpasst hat!

Blog-Parade Feed-ReaderAber die Veranstaltung von Prinzzess zum Thema Feed-Reader muss ich mitnehmen. Gibt ja auch so einen schönen Button dazu! Und es gilt nur wenige Fragen mit knappen Worten zu beantworten, es werden keine langen Ergüsse zu Motivation oder Weltherrschaft verlangt.

Welchen Feed-Reader benutzt ihr?
Bin vor kurzem von RSSOwl und Opera auf Google Reader umgestiegen (jaja, lest weiter, warum!).

Ein externes Programm oder ein Browserintegriertes?
Der Grund für den Umstieg war, dass RSSOwl (externes Programm) und Opera (browserintegriert) beide Rechnergebunden und der Google Reader webbasiert ist. So! Einen Google-Account hatte ich ja schon wegen Analytics und AdSense.

Kostenlos oder kostenpflichtig?
Natürlich kostenlos! Bei der Fülle an Angeboten, wer bezahlt denn da?!?

Warum gerade dieser?
Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, eine vereinheitlichte Lösung zu suchen, da es mich echt nervt, auf drei Rechnern verschiedene Sets von Feeds abonniert zu haben und so völlig den Überblick zu verlieren. Dann habe ich bei Luto zum Thema einen Artikel entdeckt, der vor dem gleichen Problem stand und den Google Reader empfohlen hat.

Vor- und Nachteile?
Ein Nachteil, der nicht so wirklich ins Gewicht fällt, aber leicht nervig ist, ist folgender. Wenn ich den Beitrag anklicke, um “in echt” zu lesen, dann wird das als von Google hergeleitet interpretiert und ich werde öfter begrüßt mit “Du kommst von www.google.com auf der Suche nach .” (ja, der Suchbegriff ist leer!)

Temperaturunterschiede

Gefühlte Temperatur in GreifswaldGestern und heute gibt es ein interessantes Wetterphänomen im Norden. Warme Luft aus Südwesten und kalte Luft aus Nordosten treffen sich und so werden es in Niedersachsen (Osnabrück, Nordhorn) bis 13 Grad, während es in Greifswald, Wolgast und Rügen -2 Grad werden sollen. Mein touchtheSky-Widget von Opera sagt mir, dass es heute morgen allerdings noch gefühlte -16 Grad in Greifswald sind (reale Temperatur: -8 Grad) durch den leichten Südost-Wind (14 km/h SE in der Grafik).

In der dieswöchigen Ausgabe des Greifswalder Anzeiger gibt es auf der Titelseite ein Gespräch mit Stefan Kreibohm (der mit dem Puschelmikrofon vor dem Leuchtturm auf Hiddensee). Im Artikel heißt es zu Beginn

Der diesjährige Winter ist eindeutig zu warm. Sechs Grad Celsius[1] über dem Mittelwert bewegen sich die durchschnittlichen Temperaturen seit Winteranfang. Der Grund dafür, weiß Stefan Kreibohm, der im Meteomedia-Studio Hiddensee das Wetter beobachtet, sei die konstante Wetterlage: “Seit Wochen haben wir einen kräftigen West-/Südwestwind”, der bis weit bis nach Mitteleuropa hinein bis Moskau und St. Petersburg, zum Teil bis zum Ural zu spüren ist. Die Folge der zahlreichen und kräftigen Tiefs: In breiten Teilen Europas konnte der Winter keinen Einzug halten. Dieses Phänomen habe es laut Statistik zuletzt 1974/75 gegeben.

Sieht so aus, als ob der Nordost-Wind (bzw. Südostwind) zur Zeit auch was zu melden hat. Vielleicht wird es doch noch ein wenig Winter. Aber solange es nicht so kalt wird wie letztes Jahr (gefühlte Temperatur auch tagsüber unter -20 Grad), kann es mir recht sein.

Bitte verwenden Sie einen Browser ab Version 4, um die volle Funktionalität zu erhalten.

Bei einer Recherche bin ich auf die Seiten der Rhein-Zeitung gestoßen. Ich wollte ein wenig im Archiv stöbern und bin auf eine Seite gestoßen, die am unteren Rand den interessanten Hinweis gab:

Bitte verwenden Sie einen Browser ab Version 4, um die volle Funktionalität zu erhalten.

Warum bekomme ich diesen Hinweis? Ich habe JavaScript eingeschaltet (in Firefox sehr schön zu steuern mit NoScript), daran kann es also nicht liegen. Aber ich benutze ja auch Firefox Version 2 – mein Fehler! Also flugs mit IE Tab die Browserengine gewechselt und schon erstrahlte die Seite in vollem Glanz und ohne diesen hässlichen Hinweis. Um ganz sicher zu gehen, habe ich es dann noch mit Opera Version 9 versucht. Das ist mehr als doppelt so viel, wie verlangt für volle Funktionalität. Ich wurde allerdings enttäuscht, denn auch hier empfing mich der böse Hinweis.

Also habe ich, um ganz sicher zu gehen, bei Wikipedia den Artikel über Browser nachgeschlagen und da wurde Opera (neben Mozilla und Safari) namentlich im Inhaltsverzeichnis erwähnt. Daran kann es also nicht liegen.

An mangelnder Aktualität kann es auch nicht liegen, denn es hieß dort “Zuletzt bearbeitet am 17.08.2006″. Und da war Opera Version 5 schon seit einem halben Jahrzehnt verfügbar.

Die Seiten wurden erstellt von FGA bitart und deren Seiten muss man mal gesehen haben! Klickt man auf Produkte werden einem verschiedene Services angeboten. Aber die kann man nicht ansehen, weil es jedes Mal einen Zugriffsfehler gibt (“You don’t have permission to access /produkte/services/design/ on this server.”). In der letzten Zeile (Copyright-Hinweis) wird immer auf das Jahr 1998 verwiesen – liegt da vielleicht die Ursache des seltsamen Problems?

Aktualität auf dem Vormarsch

Überrraschung! Heute gab es eine weitere Email vom Rechenzentrum, die einen Hinweis bzgl. der vorherigen Mails enthielt (Vorgeschichte dazu):

Der IE 7.0 und Mozilla 2.0 melden Fehler beim Aufruf der Seiten. Grund ist, dass beide standardmäßig die SSL-Version 3.0 erwarten. Auf dem Server ist aber noch 2.0 installiert.
Beim IE 7.0 kann man die SSL 2.0 aktivieren (Extras –> Internetoptionen –> erweitert –> bei SSL 2.0 den Haken setzen ). Danach erscheint eine Seite, in der man noch “laden fortsetzen” anklicken muss.

Mozilla 2.0 akzeptiert nur noch SSL 3.0.

Man kann die SSL’s ausschalten, indem man den Link mit http:// statt https:// aufruft.
Wir werden demnächst die SSL 3.0 auf den Servern nachrüsten.

Ein paar spontane Gedanken dazu:

  • Den Anstoss für diese Email habe wohl ich selber gegeben, weil ich am Freitag eine Anfrage ans Rechenzentrum geschickt habe. Darin habe ich erklärt, dass keiner meiner Browser (Firefox 2, Opera 9, IE 7) die Seite darstellen kann.
  • Opera wurde hier klammheimlich unter den Tisch fallen gelassen, was sehr schade ist. Das wäre doch mal eine Gelegenheit gewesen, den Leuten (Studenten und Mitarbeitern der Uni) wenigstens den Namen Opera mal unterzujubeln. Weil IE kennt ja jeder und über Firefox wurde nun auch ausführlich berichtet. Verpasste Gelegenheit!
  • Hier ist von Mozilla 2.0 die Rede, wobei natürlich Mozilla Firefox 2.0 gemeint ist. Das ist doppelt ärgerlich, weil ja einerseits Mozilla der übergeordnete Name des Projekts ist und andererseits es auch noch die Mozilla Application Suite gibt gab (heißt jetzt SeaMonkey).

Opera – der cleverere Browser

Mein letzter Beitrag hat mich wieder daran erinnert, was für ein fantastischer Browser Opera doch ist. Lange Zeit habe ich den als Standardbrowser verwendet. Das ist einige Jahre her und meine damalige Motivation war ein schlanker und schneller Browser. Warum? Weil ich mit einem Notebook mit recht kleiner Festplatte und einem Modemanschluss klar kommen musste.

Damals (2001) war die Version 5 von Opera aktuell und ich habe bis Version 6 alleine Opera verwendet. Doch dann ab 2003 kam so langsam Firefox (oder Firebird, wie er damals noch hieß) ins Spiel und ich bin nach und nach umgestiegen, weil Firefox einerseits auch toll ist und andererseits Opera einige Probleme mit der Darstellung von JavaScript-Seiten hatte. Ich habe allerdings nie ganz den Kontakt verloren und habe auch aufmerksam verfolgt, dass mit der Version 8 die Bannerwerbung für die kostenlose Version entfernt wurde.

Mittlerweile ist die Version 9 aktuell und als ich die zum ersten Mal ausprobiert habe, haben mich vor allem die sog. Widgets interessiert. Auf der Features-Seite gibt es dazu folgende Beschreibung

Widgets sind kleine Web-Anwendungen (z.B. Multimedia, Newsfeeds, Spiele usw.), die Ihnen ein weiteres Desktop-Erlebnis bringen. Über das Menü “Widgets” haben Sie Zugriff auf neue Widgets und können auf Ihre Lieblings-Widgets zugreifen. Besuchen Sie widgets.opera.com, um mehr darüber zu erfahren.

Wenn Aktualität Aktualisierung verhindert

Hier ein bezeichnendes Beispiel aus der wahren Welt, wo wieder mal demonstriert wird, dass das eigene Sicherheitsbewusstsein oft ein Stolperstein sein kann. Ich bin recht vorsichtig und vor allem immer darauf bedacht, die neuesten Software-Versionen zu verwenden. Und warum kann das ein Problem sein? Weiterlesen!

Heute morgen bekam ich vom Leiter des Rechenzentrums meiner Alma mater eine interessante E-Mail. Darin gab es einen Link zu einer Seite, auf der getestet werden soll, ob die eigene E-Mail-Adresse noch gültig ist. Abgesehen davon, dass wir ungefähr das dritte Mal in diesem Jahr dazu aufgefordert werden, möchte ich noch erwähnen, dass man da auch sein Passwort eingeben soll, obwohl das für das Testen völlig überflüssig ist und auch ohne diese Blödheit funktioniert!

Nun aber zum eigentlich Thema, und dazu heißt es in der E-Mail

Der Test bewirkt, dass Ihr Mailaccount mit einem neuen, automatisch aus den Personallisten erzeugten Verzeichnis (LDAP-Verzeichnis) abgeglichen wird. Ohne Eintrag im LDAP können Sie sich nicht für den zentralen Spamservice registrieren lassen (siehe vorhergehende Mail).

Die vorhergehene Mail habe ich schon gelöscht (nach kurzem Überfliegen und für-unwichtig-befunden-werden), darauf kann ich also nicht weiter eingehen.

Vorbildliche Bürgerin, die ich bin, habe ich natürlich pflichtgemäß auf den Link geklickt. Und was passiert? Firefox serviert mir die Meldung

Firefox kann keine sichere Verbindung zu [...] aufbauen, da die Website eine veraltete, unsichere SSL-Version verwendet.