Schlagwort-Archiv: Nervensägen

Unter nervenden Hölzern

Achtung Stöckchen-Content! Da mein ursprünglicher Plan von zwei Albenkritiken aufgrund verschiedener Gründe[1] verschoben wird, wende ich mich zwei Stöckchen zu, die mir gestern und heute zugeworfen wurden. Fangen wir an!

10 Dinge, die dich nerven

Thearcadier bedachte mich mit seinem ersten Stöckchen und will wissen, was mich so besonders auf die Palme bringt.

Unpünktlichkeit
Ein geklauter Nervfaktor, aber das kann man nicht oft genug sagen, denn es soll tatsächlich Leute geben (=ich), die sich darauf verlassen, wenn man eine Zeit ausmacht und dafür andere Sachen liegen lassen. Wenn die Gegenpartei(en) das nicht so eng sehen, dann sehe ich schon mal rot.

Schwurbeligkeit
Wenn jemand mehrere Minuten braucht, um zum Punkt zu kommen, d.h. umständlich eine Hintergrundgeschichte erzählt, anstatt in einem Satz das Problem zu umschreiben, dann schwillt mir der Kamm. Unter Umständen kann ich dann auch mal ungeduldig und laut werden.

Single-Charts
Dass mich die deutschen Top 20 annerven, sollte jedem treuen Leser bekannt sein. Kann man aber nicht oft genug sagen. Indirekt nerven mich damit auch die deutschen Musikkäufer an und das ist eine traurige, aber leider eine wahre Begebenheit.

Fernsehprogramm
Eigentlich betrifft mich das nicht mehr, da ich seit Jahren praktisch kein regulär ausgestrahltes Programm mehr gesehen habe, aber auch das kann man nicht oft genug schreiben/sagen/schreien/verkünden/erläutern/bekanntgeben.

Spammer
On- wie Offline, schriftlich wie sprachlich. Da sollte ich mittlerweile drüber weg sein, aber wenn das Aufkommen mal wieder einen Wellenkamm erreicht hat, dann verzweifle ich am Verstand der Menschheit.

Rundumkennleuchten stören vorm Fenster

Wer jetzt nicht weiß, was eine Rundumkennleuchte ist, dem hilft wie immer ein Blick in die Wikipedia:

Eine Rundumkennleuchte (RKL) oder auch Rundumleuchte ist eine Kennleuchte oder Warnlampe mit einem Abstrahlwinkel von 360°. Am bekanntesten sind Drehspiegelleuchten, die wie ein Leuchtturm einen umlaufenden Lichtkegel abgeben.

Rundumleuchten werden im Straßenverkehr, an gefährlichen Maschinen und Anlagen sowie bei Alarmanlagen zur Gebäudesicherung eingesetzt.

Warum habe ich diesen Fachbegriff hier bemüht? Nun, ich wurde diese Woche von zwei verschiedenen Rundumkennleuchten heimgeleuchtet, nämlich von Blaulicht und Gelblicht.

Ersteres gerade eben während eines Vortrages, was wie man sich vorstellen kann, eine unerwünschte Ablenkung darstellte. Dass die zwei Einsatzfahrzeuge und der Krankenwagen mit lauter Sirene ankamen und direkt neben unserem Gebäude anhielten, machte die Sache nicht weniger störend.

Der Einsatz dauerte länger (wahrscheinlich immer noch) und so hatte ich die Gelegenheit ein scharfes und aussagekräftiges Foto zu machen:

Feuerwehr mit Blaulicht

Von dem Gelblicht habe ich keinen Fotobeweis. Das wäre aber auch zuviel verlangt. Es begab sich nämlich am Dienstag zu nachtschlafender Zeit, als ein Müllauto an meinem Zimmer vorbeifuhr. Vorbeifuhr? Nein, es hielt für etwa zehn Minuten (gefühlt = 10 Stunden) an und das blinkende gelbe Licht sandte seine Strahlen direkt in mein Zimmer direkt auf mein Bett. Gibt es eine schönere Art geweckt zu werden? (Der Wecker klingelte einige Minuten später. So lange hätten die ruhig noch warten können!)

Mit dem schönen Gefühl, wieder was gelernt zu haben, werde ich sicherlich heute nacht besser schlafen und hoffen, dass mir in nächster Zeit keine Rundumkennleuchten begegnen.

Kostenlosen Song? Ja, gerne! Ätsch, zu spät :P

Wie würde ein gerade aus und normal denkender Mensch folgenden Anblick interpretieren? [Hinweis: die Pfeile wurden von meiner geübten Hand hinzugefügt]

Screenshot der deutschen Kaiser Chiefs-Seite

[Screenshot der deutschen Kaiser Chiefs-Seite] Na, wer hat gedacht, “Das hört sich ja gut an, da wird gleich mal auf den Link geklickt”? Hab ich natürlich auch gemacht![1] Nachdem ich mehrere hirnrissige Captchas erfolgreich gemeistert habe und mir eine E-Mail habe schicken lassen, die begann mit

Hallo Julia,

gratuliere! Du bist kurz davor deinen Free iTunes Code zu bekommen. Aus Sicherheitsgründen mußt du nur noch auf den unteren Link klicken und kommst dann zu einer Webseite, auf der du dir den Code abholen kannst.

Flugs auf den Link geklickt und da bot sich mir dann dieses Bild:

Alle Aktionscodes schon vergeben

Eine rundum gelungene Sache![2] Ein Hinweis, dass die Anzahl der “kostenlosen” Songs begrenzt ist, wäre nicht nötig gewesen. Aber vielleicht hätte das ja sogar den Reiz erhöht? Auf jeden Fall zwingend wäre ein Hinweis, dass die Aktion abgelaufen ist bzw. der Link sollte entfernt werden!

PS: Bin natürlich wieder viel zu spät, denn die Single[Amazon-Partner-Link] ist schon seit knapp zwei Monaten draußen. Wer zu spät kommt und so … Aber der Song ist trotzdem gut und das Video ist durchaus sehenswert.

  1. Wofür habe ich denn immer noch iTunes installiert? Für irgend was muss das ja gut sein! []
  2. Vorsicht Ironie! Ganz bitter enttäuschte Ironie! []

Bitte Diskette “Installations-CD” in Laufwerk A einlegen

Eine solche Aufforderung erblickte ich gestern im Laufe einer versuchten Rettungsaktion meines PCs, der aufgrund mehrerer unglücklich verketteter Umstände nicht wieder zum Leben erweckt werden konnte. Diese Erkenntnis ereilte mich dann irgendwann spät gestern abend nach etlichen Stunden des Hoffens und Bangens. Hat mein Rechner sich wohl angesteckt.

Aber es sollte nicht sein und deshalb darf ich jetzt komplett neu einrichten. Da freue ich mich schon gewaltig und werde es hier etwas ruhiger angehen lassen. Auch Kommentieren werde ich wohl etwas weniger, seht mir das nach und drückt mir die Daumen.

Eine Frage, die ich mir stelle: Soll ich mich gleich von Windows XP verabschieden und vollständig auf Kubuntu umsteigen? Dagegen spricht, dass ich mich mit Windows wesentlich besser auskenne und in Software investiert habe (z.B. Nero und PaintShop). Dafür spricht, dass ich mit Linux sicherer fahre und so sehr viel mehr lernen könnte. Was meint Ihr? Tipps? Links? Erfahrungsberichte? Danke schon mal im Voraus!

Bildquelle: Wikimedia Lizenz: CC

Seit wann ist eine DVD größer als 26GB?!?

Eine DVD ist größer als 26 GB

Da steht man doch echt vor einem Rätsel oder? Und nein, der Papierkorb ist leer und der System Volume Information-Ordner ist nur ein paar KB groß. Dabei wollte ich doch nur endlich meinen Laptop wiederbeleben. Aber wie soll ich jetzt das DVD-Image von dem aktuellen Rechner auf den mit dem DVD-Brenner kopieren, wenn die externe Festplatte angeblich viel zu klein ist?!? Der heutige Tag ist dazu geeignet, dass ich der Computerei abschwöre – komplett und überhaupt und endgültig und für immer!

Kubuntu-Ärger und als Trost kostenloste MP3s

Der heutige Vormittag ist mal so gar nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen! Eigentlich wollte ich endlich meinen Beitrag zur Accessibilty-Blog-Parade schreiben (nur noch heute möglich), aber es sieht so aus, als ob daraus nichts mehr wird.

Denn mein Laptop macht mir Sorgen, genauer gesagt, die Kubuntu-Installation (, die ja von Anfang an nicht so reibungslos lief). Leider verlief die Geschichte nicht so glimpflich wie bei Anderen.

Warum genau? Gestern wollte ich von 7.04 auf die neue Version 7.10 aktualisieren, wurde aber von einem seltsamen Verhalten daran gehindert. Nach dem Booten blieb der Bildschirm schwarz. Lag irgendwie an X, denn der Befehl startx brach mit einer Fehlermeldung ab. Irgendwas mit zwei Monitoren. Hä?!? Neulich habe ich den Rechner an einen Beamer angeschlossen. Ob es daran liegt? Jedenfalls habe ich mit meinem Halbwissen mit vi in der x11.conf rumgedoktort mit dem Ergebnis, dass ich beim nächsten Boot mit “no screen” (oder so ähnlich) begrüßt wurde. Sinnlos, da weiter zu machen.

Als letzte Rettung habe ich Windows gestartet, die Kubuntu-Installations-CD runtergeladen und heute morgen mein Glück versucht. Schön installiert, die Partitionen formatiert und komplett neu installiert. Beim Neustart meint GRUB “Error 15″ und gestartet wird nicht. ARRRGGGGHHHH!

Auch mehrfache erneute Versuche brachten nix und ich bin ziemlich verzweifelt, denn mein Laptop ist somit nicht nutzbar. Ich hoffe nicht, dass ich die Festplatte komplett platt machen muss, denn im Gegensatz zur Linuxvariante würde mich das Tage kosten, alles wieder herzustellen.

Die Mär vom Zombie-Firefox AKA Die Maus muss mal gereinigt werden

Wenn man für längere Zeit, an einem fremden Rechner arbeiten muss/kann/soll/darf, ergeben sich so einige seltsame Dinge. Heute durfte/konnte/musste ich diese Erfahrung machen.

Firefox Logo3-Tasten-MausDie Hauptakteure sind zuallererst und in erster Linie der Browser Firefox und daneben noch das unverzichtbare Peripheriegerät Maus. Im Browser nutze ich die Tabs sehr intensiv, d.h. meist werden Links in einem neuen Tab geöffnet und da sammeln sich in einigen Stunden viele Tabs an, die mehr oder weniger oft genutzt werden. Die einfachste Art der Navigation ist da Strg-Tab[1], aber ab einer gewissen Anzahl von Tabs ist die Maus die schnellere Wahl zur Navigation.

Erwartes Verhalten:

Fall a) Wenn man mit der Maus auf einen Tab klickt (nicht auf das Kreuz natürlich), sollte dieses Tab in den Vordergrund geholt werden. Klingt komisch, ist aber so.
Fall b) Wenn man auf einer Seite irgendwas mit der linken Maustaste anklickt, sollte je nach Klickgebiet etwas markiert werden, ein Haken in einem Feld gesetzt werden, der Cursor in einem Textfeld erscheinen, ein Video abgespielt werden, ein Formular abgeschickt werden, usw. Ich hoffe, da verlange ich nicht zuviel, aber so stelle ich mir das vor.

Tatsächliches Verhalten:
Fall a) Manchmal wird das Tab geschlossen. Einfach so. Ohne Vorwarnung und bei Klick auf die linke Seite des Tabs (rechts ist ja das Kreuz zum Schließen). Je nach Wichtigkeit des Tabs kann dieses Verhalten große Wutausbrüche hervorrufen.
Fall b) Es erscheint ein Navigationsdoppelpfeil oder -kreuz, der/das anzeigt, dass durch einfaches Bewegen der Maus auf der Seite gescrollt werden kann. Das ist ganz praktisch. Allerdings nur in bestimmten Situationen und das ist ganz und gar nicht praktisch, wenn man eigentlich einen Haken in einem Kästchen setzen wollte!

Rauchmelder sinnvoll oder überflüssig?

Conny ruft auf zur Rauchmelder-Parade, wo sie von einem Vorfall berichtet, der zeigt, wie nützlich Rauchmelder sein können. Zum Schluss heißt es

Und nun fordere ich Euch auf darüber zu berichten ob und was Ihr schon mit Rauchmeldern erlebt habt. Probleme beim Einkauf? Habt Ihr es zur Vorsicht jemanden als Geschenk zu Weihnachten gegeben so wie wir? Habt Ihr welche in der Wohnung montiert? Zeigt sie und ruft alle auf welche zu montieren. Oder kennt Ihr von Bekannten Geschichten was sie erlebt haben?

Von mir gab es dann gleich einen gepfefferten Kommentar, der aber weder gegen Conny noch gegen Rauchmelder an sich ging, sondern gegen den falschen Gebrauch von diesen “Lebensrettern”. Eigentlich wollte ich deshalb keinen Beitrag schreiben, aber Conny meinte, auch ein negativer Beitrag sei willkommen. Nun denn!

Zu viele falsche Alarme bewirken das Gegenteil

Meine Erfahrungen beschränken sich auf den angelsächsischen Raum, wo ja laut unseren Vorteilen sehr viel unnötige Paranoia verbreitet wird und übermäßige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Und im vorliegenden Fall ist genau das das Problem. Ich habe ein Auslandsjahr an einer Universität in Schottland verbracht (die HWU in Edinburgh) und wohnte im Studentenwohnheim. Die meisten Bewohner, schätzungsweise zwei Drittel, waren Erstjahrstudenten, also 17 oder 18 Jahre alt.

Man kann sich denken, dass die Verbindung von empfindlichen Warnsystemen und Heranwachsenden nichts Gutes bedeutet. So war es keine Seltenheit, dass durch Ballspiele im Gang, übermäßige Nutzung von Deo oder Haarspray[1], Rumbastelei am Gerät, böswilliges, absichtliches Auslösen und die Unart, nachts Fritten in den Ofen zu schieben und dann schlafen zu gehen, sehr oft falscher Alarm ausgelöst wurde.

Der Kampf mit den Sekunden AKA Früher war alles besser!

Das Semester hat angefangen, nächste Woche beginnen die Vorlesungen und diese Woche kann man sich für den Hochschulsport einschreiben. Denkt sich meiner einer “Sollte mal wieder Sport treiben und warum nicht kostengünstig an der Uni?” Doch so einfach ist das natürlich nicht.

Seit einigen Jahren geht das Einschreiben auch online. Bzw. mittlerweile nur noch. Und zwar für Studenten und Mitarbeiter gleichzeitig. Das kann ja nur schiefgehen! Da es fast unmöglich ist, in einen beliebten Kurs zu kommen, muss man sich sehr, sehr beeilen und viel Glück haben.

Kurzer geschichtlicher Einwurf: Als ich damals (noch im vergangenen Jahrtausend) angefangen habe, war es ganz anders. Erstens begann die Einschreibung für Mitarbeiter (zu denen ich ja mittlerweile zähle) eine Woche vorher und zweitens musste man sich persönlich im HSG-Büro anmelden. Für Mitarbeiter war das also eine ziemlich ruhige Angelegenheit in der ersten Woche. Während die Studenten sich dann in der zweiten Woche schon montags früh um sieben (um acht ging die Einschreibung los) anstellen mussten, um noch in die beliebten Kurze zu kommen.

Aber wie gesagt, das System hat sich geändert. Jede Stunde werden neue Kurse für alle zur Anmeldung freigeschaltet. Und auch ich saß heute um kurz vor um gespannt am Rechner und hab diese blöde Einschreibeseite gesucht. Ich wusste wie die aussieht, aber die URL leider nicht. So hangelte ich mich auf den Uni-Seiten durch die Links. Der entsprechend betitelte Link “Einschreibung” führte nicht zur gewünschten Seite und die Zeit lief mir davon. Dann endlich habe ich die weiterführenden Links gefunden und nach drei Umleitungen war ich endlich am Ziel.