Tag-Archiv für 'Musikindustrie'

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Blick über den Tellerrand vom 6. February 2010

Kameras bequem vergleichen mit Snapsort (6. February 2010)

Bei Snapsort kann man ganz einfach die Bezeichnung zweier Kameras eingeben, klickt auf “Compare” und schon bekommt man den direkten Vergleich schön ordentlich aufgelistet. Dabei werden wichtige Unterschiede & Gemeinsamkeiten herausgestellt und von Snapsort ein “Gewinner” ermittelt.

Die kommende IT-Ära: Halbgeschlossenen, aber konsumentenfreundlich (5. February 2010)

Offenheit gut, Geschlossenheit schlecht. Das ist seit vielen Jahren ein Dogma in der IT-Branche. Aber stimmt dieses Prinzip wirklich? Oder zeigen uns nicht die erfolgreichsten Produkte der letzten Jahre, dass mehr Herstellerkontrolle manchmal gut ist für die Konsumenten?

Zurückgezogene Studie: Das offizielle Ende eines Impf-Skandals (3. February 2010)

Die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln soll Autismus auslösen. Das war das Ergebnis einer Studie vor zwölf Jahren. Jetzt hat “The Lancet” die Veröffentlichung zurückgezogen. SPIEGEL ONLINE über die Chronologie eines Falls von wissenschaftlichem Fehlverhalten und seinen drastischen Folgen.

Kommentar: Grammys 2010 (2. February 2010)

Die Einteilung der Kategorien war auch bei dieser Verleihung eher dem Zufall geschuldet, denn einer durchsichtigen Politik. Aber was will man sich beschweren bei dieser ultimativen Aufgeblasenheit der Rubriken, die neben jeder „Besten Vocal Performance“ noch eine Unterabteilung „Best Female Vocal Pop Performance“ aufmacht und dass insgesamt 280 CDs (!!!) einen Grammy-Nominee-Sticker auf ihre Hülle pappen können, um die Verkaufszahlen wenigstens auf merkliche Niveaus zu heben.

Blick über den Tellerrand vom 21. November 2009

  • Schweinefleisch und Mittagsschlaf: wie man Homöopathie wirkungslos macht (18. November 2009)
    Ihr esst gerne Schweinfleisch? Macht gern mal ein Mittagsschläfchen? Lest im Bett Bücher oder feiert mal ne Nacht lang durch? Und Kaffee trinkt ihr auch gern? Alles kein Problem – nur könnt ihr euch dann die Mühe sparen, bei Krankheiten homöopathische Mittel einzunehmen – die funktionieren dann nämlich nicht.

  • Filesharing-Abmahnungen im großen Stil rechtswidrig? (17. November 2009)
    Das bedeutet, dass die Rechteinhaber eine Art “Rundum-Sorglos-Paket” buchen. Wenn die Abgemahnten zahlen, werden die Einnahmen unter den Beteiligten aufgeteilt. Zahlen sie nicht, entstehen den Rechteinhabern keine Kosten daraus.
    Eine solche Regelung ist in Deutschland nicht legal. Denn reinen Erfolgshonoraren (im Gegensatz zu Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)) sind enge Grenzen gesetzt, schreibt Rechtsanwalt Thomas Stadler:

  • Über Enke und Werther « Stefan Niggemeier (16. November 2009)
    Studien haben gezeigt, dass die Suizidrate nach Berichten über Suizide unter anderem ansteigt,
    * wenn das Opfer besonders prominent ist
    * wenn die Berichterstattung prominent auf den Titelseiten stattfindet
    * wenn sich die Berichterstattung über Tage hinzieht
    * wenn der Ort und die Methode des Suizids genau beschrieben wird
    * wenn sich gefährdete Menschen mit dem Opfer identifizieren können.

  • Mitmachen: Die Open-Access-Petition bewerben (16. November 2009)
    Die Petition “Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen” hat jetzt knapp 10.000 Mitzeichner gefunden und läuft noch bis kurz vor Weihnachten. Es wäre schön, wenn wir diese Petition trotz des eher trockenen Themas “Open Access” über die kritische Marke von 50.000 Mitzeichnern bekommen könnten

Blick über den Tellerrand vom 31. October 2009

  • Geschäftsmodell für Journalisten: Blogger abmahnen (30. October 2009)

    Im Mai vergangenen Jahres veröffentlichte Philipp im Gemeinschaftsblog nom nom nom einen Beitrag mit dem Titel “Obama of Nine”. Er nahm dort Bezug auf eine New York Kolumne bei Zeit Online. Er tat dabei genau das, was Blogger oft tun: Er zitierte einige Passagen aus dem Text, setzt korrekt einen Link, kennzeichnete korrekt das Zitat und empfahl seinen Lesern, den ganzen Artikel bei Zeit Online weiter zu lesen. Soweit so gut.

  • ska – die erste welle (29. October 2009)

    wenn man die ursprünge des ska aufspüren will, muss man sich zuerst ansehen, welche musik in den 50ern gehört wurde, und auch wie. neben dem einheimischen mento wurde vor allem amerikanischer bebop-jazz und rythmn & blues gespielt. allerdings nicht im staatlichen radio, und plattenläden gab es kaum, und so entstand eine für den ska und seine entstehung unglaublich wichtige art der musikunterhaltung: die sound-system!

  • Seitenwechsel #11 – The Lovedrunks (27. October 2009)

    Gefälscht und kopiert wurde schon immer, und den Künstlern scheint es nie geschadet zu haben. Was in meinen Augen die Musikindustrie in Angst und Schrecken versetzt, ist der Wechsel des Mediums.
    Als im 18. Jh v. Chr. die ersten tatsächlichen Buchstabenschriften entwickelt wurden, und es einfacher wurde, Lesen und Schreiben zu lernen, fürchteten die Schriftgelehrten Ägyptens und Babylons um ihre Macht. Als fast 3000 Jahre später der Buchdruck erfunden wurde, waren es auch die Gelehrten, die ihr heiligstes in Gefahr sahen. Bücher als Massenprodukt waren damals nicht vorstellbar.

Blick über den Tellerrand vom 17. October 2009

  • Die Legende von der sozialen Kirchensteuer (16. October 2009)

    Der Anteil von Kirchengeldern in der Finanzierung aller Tätigkeiten von Caritas und Diakonie beträgt insgesamt etwa 2 Prozent. Die beiden Kirchen finanzierten von den rund 37 Milliarden Euro Kosten der Einrichtungen in der Trägerschaft von Caritas und Diakonie im Jahr 2003 insgesamt etwa 830 Millionen Euro. Somit werden jährlich etwa 0,2 Prozent des Gesamtvermögens (490 Milliarden Euro) der beiden deutschen Großkirchen für soziale Zwecke eingesetzt.

  • “Die Quote der Sofortzahler liegt bei 25 %” (15. October 2009)

    Auf Wikileaks findet sich ein bemerkenswertes Dokument über die “Gewinnverbesserung durch Abmahnverfahren”. Es handelt sich um die Selbstdarstellung eines in der Branche bekannten Unternehmens, das mit der Präsentation bei der Film-und Musikindustrie sowie Verlagen nach Aufträgen zur Ermittlung von “Raubkopierern” wirbt.
    Schlagkräftigstes Argument: Mit Massenabmahnungen von Filesharern lässt sich viel mehr Geld verdienen als mit legalen Downloads.

  • Ein Satz mit thumb, outfox und delicious (14. October 2009)

    Runde 4 des IELTS-Gewinnspiels auf dem Englisch-Blog. Nachdem letzte Woche nach euren englischen Lieblingsadjektiven gesucht wurde, geht es heute darum, einen Satz aus den Begriffen thumb, to outfox und delicious zu bilden. Dies waren die Begriffe der jeweiligen Wochengewinner. Keine leichte Aufgabe. Bin gespannt, welche Sätze herauskommen. Je kurioser desto besser.

Blick über den Tellerrand vom 10. October 2009

  • Tag gegen die Todesstrafe: weniger Henkerstaaten, aber mehr Hinrichtungen (10. October 2009)

    Immer weniger Staaten richten Menschen hin, doch einige wenige Staaten richten immer mehr Menschen hin. Das ist das Fazit von Amnesty International anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober.

  • TESTING OUR SOON TO BE RELEASED WIDGET (9. October 2009)

    Untill now, we’ve had no means to track all these small music blogs. But now we do! We have developed a Twones Widget that allows individual blog owners and their visitors to see what is being played on their blogs in real-time. As a Twoner, you can follow any individual blog that has the Twones Widget installed, and all your plays will be aggregated to your Twones account.

  • Der blanke Wahn (9. October 2009)

    Und die Sache mit Johnston ist in der Zusammenballung von Vergangenheits- und Möglichkeitsformen nun besonders anspruchsvoll, schließlich ist er der Nicht-mehr-noch-nicht-Schwiegersohn der Nicht-mehr-Gouverneurin und Noch-nicht-Präsidentschaftskandidatin, genau genommen sind beide im Moment also ungefähr nichts.

  • Uncut's Top 20 Albums Of The '00s (9. October 2009)

    It’s 2009, so in addition to the usual year-end list, as fall turns to winter we’ll be drowning in end-of-the-decade lists, too. It’s only October, but you can add Uncut’s Top 20 Albums Of The ’00s to Pitchfork’s Greatest Albums Of The ’00s. (Thanks for the tip, Ben.) Putting the two side by side illustrates why it can be fun getting into list mode: Beyond putting Funeral in the Top 10, these couldn’t be any more different.

Blick über den Tellerrand vom 22. August 2009

  • Ninety songs of The Noughties – DiS Editor's Picks (P2K Alternative) (21. August 2009)

    DiS is still mulling over the decade that was and pondering who the most important acts were, what the best gig was and which labels/events/films/books/websites/moments really truly mattered. To soundtrack my thought process, I’ve compiled this playlist of my favourite songs of the decade and thought I’d join the opensource revolution and share this playlist with you all.

  • WordPress Standard Widgets deaktivieren (20. August 2009)

    Nicht immer möchte man alle Widgets, die der WordPress Core so mitbringt, im Theme aktiv haben. Das haben sich auch die Entwickler von WordPress gedacht und eine entsprechende Funktion mitgeliefert anstatt die Widgets in ein Plugin, gern auch als Core Plugin, ausgelagert.

  • RIAA, Downloading and Copyrights (20. August 2009)

    Today, recordings are digitally altered and the final product has a bare association with the person who claims to have created it. The RIAA claims they are defending these performing artists. But contemporary society no longer has Performing Artists (singers); we have Recording Artists who provide Frequency-Altered Recorded Talent (FARTs). The voice and accompaniment have been compressed, transformed and squeezed through a computational sphincter — a USB port. And the same computational technology that enables recording engineers to ‘clean up and enhance a song, also enables us, the public, to share, via the internet, such performance data — oops! sorry, I mean – music.

all2gethernow in Berlin vom 16.-18. September

a2n-Logo

Von der Veranstaltung all2gethernow (knackig abgekürzt zu a2n) haben einige vielleicht schon gehört; das ist sozusagen die Ersatzveranstaltung der Popkomm, dieses Jahr abgesagt wurde (mehr dazu). Deswegen wurde innerhalb kürzester Zeit eine Alternative auf die Beine gestellt, die

Akteure aus der Musikbranche, Internet und Web 2.0 -Experten, Verleger, Labels, Managements, Konzertveranstalter, Musiker und Komponisten, Vertreter aus Politik und Verwertungsgesellschaften sowie Musik-Hörer, Fans und Interessierte ein[lädt], neue Konzepte und Ideen auf Augenhöhe zu diskutieren.

Wie sich das in der heutigen Zeit gehört, findet ein #camp, eine #conference und eine #cloud statt (ja, mit den Hashtags!). Es geht einmal queer durchs Beet und es ist für jeden etwas dabei, der nur ansatzweise am Thema Musik in der heutigen Zeit und deren Zukunft interessiert ist.

Musik und Internet und wie das zusammen funktionieren soll, ist ein gewaltiges Thema, in dem viel Diskussionsbedarf besteht und es sollte allen klar sein, dass die aktuelle Situation rund um Plattenindustrie, Musikverkäufe, Digitalisierung, etc. im Umbruch ist. Wer gestaltend eingreifen möchte, hat bei der all2gethernow die Gelegenheit dazu, besonders im #camp-Teil der Veranstaltung:

Das #camp bietet am 16. und 17. September eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und das Weiterdenken von Fragestellungen rund um die Gegenwart und Zukunft von Musik sowie den wirtschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen. In einem offenen und partizipativen Veranstaltungsformat kann jeder seinen Fragen Gehör verschaffen und gemeinsam mit anderen an Lösungen und neuen Ideen arbeiten. Oder auch nur zuhören.

Blick über den Tellerrand vom 1. August 2009

  • The Invisible Festival – 8th and 9th August (31. July 2009)

    The Invisible Festival is a virtual festival in aid of Cancer Research UK that uses Spotify playlists to provide the music. It’s “the world’s only 100% mud free, crowd-free, rain-free, tout-free, queue-free, free-free virtual festival” and is happening over the weekend of 8th and 9th August 2009.

  • Datenschutz (31. July 2009)

    Doch was nutzt all dies, wenn die Verschlüsselungsmechanismen per Bootkit ausgehebelt werden können? Wie u.a. Golem und Heise berichten, hat der erst 19-jährige Peter Kleissner auf der Sicherheitskonferenz Black Hat das Stoned Bootkit vorgestellt, das sämtliche Windows-Versionen angreifen kann. Dadurch wird nicht nur die komplette Kontrolle eines Rechners erlangt, auch die gängigen Verschlüsselungsmechanismen können ausgehebelt werden. Dies trifft nicht nur auf TrueCrypt zu, sondern prinzipiell auf derartige Verschlüsselungsverfahren.

  • Die systemrelevante Seuche (31. July 2009)

    Wenn ein Staat kaum getestete Arzneimittel bei Schwangeren und Kleinkindern einsetzt, so ist die Abwägung zwischen potentiellem Nutzen und potentieller Gefahr komplett außer Kraft gesetzt, und es herrscht die reine Panik vor. Verschärfend kommt hinzu, dass die Arzneimittelhersteller ohne klinische Tests gar nicht wissen können, in welcher Dosis die Impfstoffe ihre Wirkung entfalten – zu niedrig dosiert, bringt die teure Impfung nichts, zu hoch dosiert, kann sie potentiell sogar schädigen.

Blick über den Tellerrand vom 25. April 2009

  • Leyenfilter (24. April 2009)

    #!/usr/bin/perl
    #
    # Leyenfilter 2.0 – (c) 2009 by Ursula
    #

  • Dein Gesicht auf unserem Plakat? (24. April 2009)

    Wir brauchen also neue Poster und müssen die natürlich finanzieren. Da wir ja sowieso schon die totale Crowdsourcing Combo sind, liegt natürlich nix näher als DICH, lieber Angelika Fan / Förderer / Enthusiast / Groupie… um Hilfe zu bitten.

  • MP3s: Glasvegas Daytrotter Session (23. April 2009)
  • Wir sind noch nicht so weit (23. April 2009)

    Und bei aller vermutlich sehr berechtigten Kritik an den ganzen Vorhaben dieser Berliner Dilettanten frage ich mich immer wieder, ob wir “Internetaktivisten”, deren Zahl ich mal sehr großzügig auf 500.000 Menschen schätzen möchte, nicht so eine Art digitale Autoschrauber sind: Nerds mit einem schönen Hobby, das aber gesellschaftlich nur bedingt relevant ist.

  • Musikdienste: simfy heizt dem Wettbewerb ein (23. April 2009)

    Mit der neuen Beta-Version öffnet das Berliner Startup sein Angebot für alle User, egal ob registriert oder nicht. Gleichzeitig wird das beschriebene Freunde-Prinzip abgeschafft: Jeder hat fortan Zugriff auf sämtliche der zum Relaunch vorgehaltenen rund drei Millionen Songs, egal wie viele Freunde er bei simfy hat oder ob er überhaupt Mitglied ist.

  • Die 030-200 und ihre Mission (23. April 2009)

    Und da gibt es die – meiner Meinung nach – recht interessante Gruppe derer, die zwischen 30 und 200 Feed-Abonnenten haben. Also die so genannten “B-Blogs”. Weblogs, die nicht nur aus “WTF-Content” und “awesome” und “SEO”, “supercute”, mediengeilem Zeug und Web 2.0-Hype bestehen, sondern die kleinen, netten Blogs von umme Ecke, die oft keine speziellen Inhalte haben, sondern querbeet alles verwursteln, was ihnen so in den Sinn kommt. Und das macht uns aus, und darum lest Ihr bei mir und den vielen anderen Weblogs in der Kategorie ‘030-200′ mit:

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