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MediaMonkey 4.0 erschienen

Jauchzet und frohlocket, MediaMonkey 4.0 ist erschienen! Der beste Mediaplayer macht seinem Namen endlich alle Ehre und kann nun auch Videos. Aber das ist natürlich nicht das Entscheidende, denn wer eine große Musiksammlung hat und Ansprüche an die Verwaltung, Übersichtlichkeit, Beherrschbarkeit und Nutzerfreundlichkeit seines Musikplayers, der ist bei MediaMonkey bestens aufgehoben. Natürlich können alle gängigen mp3-Player inkl. Apple-Produkten damit synchronsiert werden.

MediaMonkey-Download

Ich bin schon seit der Version 2.5 vor einigen Jahren absolut begeistert dabei und habe einige Artikel zum Thema iTunes vs. MediaMonkey (hier geht es los) und zu Erweiterungen geschrieben (hier). Wenn meine Zeit es zulässt, werde ich in den nächsten Tagen (Wochen) einige weitere Tipps und/oder Beschreibungen zu MM veröffentlichen.

Die Betaversionen habe ich schon in den letzten Monaten genutzt und es gibt einige schicke Neuigkeiten auf der gewohnt übersichtlichen Oberfläche. Am besten aber Ihr aktualisiert bzw. installiert die neue Version gleich selber und probiert es aus. Den Download findet Ihr hier.

PS: Nein, das ist keine Werbung im herkömmlichen Sinne, sondern einfach nur eine Empfehlung eines begeisterten Nutzers…

Linktipps: Projekt CoPilot und MediaMonkey-Goldlizenzen zu gewinnen

Heute werden ausnahmsweise zwei Links vorgestellt, die zwar beide nur für eine begrenzte Anzahl Leute interessant, dafür aber besonders gut sind.

Projekt CoPilot

Klingt komisch, der Name hat aber seinen Sinn. Es geht um das Bewerten von Fernsehserien ähnlich dem Projekt Hörsturz. Freddi hatte die Idee schon vor längerer Zeit und im August geht es endlich los.

Die Regeln werden hier vorgestellt und man erfährt z.B. dass jeden Monat die Pilotfolge plus zwei Folgen von drei Serien bewertet werden. Schaut Euch das an und macht mit!

Verlosung von drei Goldlizenzen für MediaMonkey

Von meinem heißgeliebten Lieblings-Mediaplayer habe ich lange Zeit nicht mehr berichtet und es wird wieder Zeit, denn die Version 4 steht kurz vor der offiziellen Veröffentlichung.

Musikgraph alias Basti ist ähnlich begeistert und verlost bis 7. August drei Lizenzen. Also ab hierhin und bis zu vier Lose kassieren. Basti gibt auch einen kurzen Vorgeschmack auf den tollen Player, über den er in den nächsten Wochen genauer vorstellen wird.

MediaMonkey-Skripte zum Sichern und Wiederherstellen

Lange ist’s her, dass ich einige der tollen Zusatzfunktionen für den Musikplayer MediaMonkey vorgestellt habe. Heute wird es um das leidige, aber wichtige Thema “Backup der Musikbibliothek” gehen, d.h. der Datenbank in der Playlisten, Abspielstatistiken und Metainformationen stehen. Einige Informationen wie Bewertung werden bei MediaMonkey im entsprechenden ID-Tag gespeichert und sind somit vom Player unabhängig und auch in Winamp oder auf dem iPod verfügbar[1].

Dieser Beitrag richtet sich vorrangig an Nutzer des fantastischen Mediaplayers und nicht an Neulinge. Diesen empfehle ich meine Serie “MediaMonkey vs. iTunes” und das Stöbern in den Beiträgen über MediaMonkey. Da die Vergleichsbeiträge schon über zwei Jahre alt sind, stimmt einiges nicht mehr, aber das Prinzip sollte klar sein. Einen Überblick über die Funktionen und Besonderheiten gibt die MediaMonkey-Seite (deutsch).

Vorbeugen ist besser als Heilen: Backup 5.3

Das regelmäßige Sichern der Datenbank ist besonders dann notwendig, wenn man viele Dateien konvertiert. Ich habe das in den letzten Wochen extensiv gemacht (wma- und aac-Dateien in mp3s und Hörspiele mit 320 kb/s in durchschnittliche Qualität umgewandelt) und es lief nicht immer alles glatt. Wenn während dem Konvertieren ein Fehler passiert, kann die Datenbank Schaden nehmen, was sich darin äußert, dass das Einlesen nicht mehr einwandfrei abläuft und Podcasts nicht mehr abgerufen werden.

Die sicherste Methode ist, nach jedem Verwenden eine Kopie der Datenbankdatei MM.DB (Speicherort) anzulegen. Es kann nicht schaden, mehrere Kopien aufzubewahren, da man evtl. erst beim überübernächsten Start den kaputten Status der Datenbank bemerkt. Wer sich keine Gedanken darum machen möchte, nutzt das Skript “Backup”, bei dem man wahlweise auch die Einstellungen, Skripte, Plugins und Playlisten sichern kann und eine festzulegende Anzahl von Sicherungen behalten. Um nicht die vorherige Sicherung zu überschreiben, gibt es die Möglichkeit mit Platzhaltern einen eindeutigen Namen zu erzeugen:

Grundsätzlich, immer, überall und sowieso höre ich Musik (Beetys Blog-Parade)

Wenn eine Blog-Parade zum Thema Musik gleich im Titel mit Fragen versehen wird (Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?), dann antworte ich darauf natürlich sofort in der Überschrift!

Da diese Antworten aber wahrscheinlich wenig Aussagekraft haben und der Beety auch noch mehr im Text gestellt hat, ist mein Beitrag hier noch nicht zuende. Fangen wir also an:

  1. Wann hörst du hauptsächlich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimmten Tätigkeiten?
    Eigentlich immer, d.h. der erste Griff nach dem Weckerklingeln gilt dem Radio, welches bis zum Aufstehen läuft (20 min). Bis zum Verlassen der Wohnung läuft entweder Musikfernsehen (ja, morgens spielen die öfter mal hörbare Musik), das Radio, mp3-Player oder Handy (letztere als Notlösung per Kopfhörer). Unterwegs höre ich per mp3-Player (iRiver T30, iPod nano, LG KF750), auf der Arbeit per Computer (mp3, last.fm, laut.fm, hypemachine, imeem, usw. – früher: Pandora). Abends dann per Anlage (Radio, CD), Laptop, Handy, mp3-Player (angeschlossen an Boxen) und zwar bis ich eingeschlafen bin.
  2. Zu welcher Gelegenheit darf Musik auf keinen Fall fehlen und wann könnt ihr die Beschallung durch Musik gar nicht ausstehen?
    In meiner Antwort zur ersten Frage könnte evtl. der Eindruck entstehen, dass ich in wachem Zustand immer Musik höre und das trifft zu! Es gibt nur wenige Gelegenheiten, wo ich keine Musik höre und dann liegt es eher daran, dass keine oder nur unerträgliche Musik verfügbar ist.

iPod-Synchronisation mit MediaMonkey (Blog-Parade zu nützlichen iPod- und iPhone-Anwendungen)

Ja, ich habe es getan! Ich habe mir einen iPod Nano 4GB zugelegt! Dieser kam in Form einer Prämie und einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Aus diesem Anlass kann ich jedoch noch einmal auf meinen Lieblingsplayer MediaMonkey verweisen und behaupte ganz selbstbewusst, dass man zum Synchronisieren von Musik und Podcasts keine andere Software benötigt. Ja, eine kleine Einschränkung ist dabei, denn mit Videos, Spielen und Kontakte kann MM nichts anfangen. Was in meinem Fall aber gewollt ist, denn wofür hab ich denn PDA und Handy?!?

Dieser Beitrag dient auch zur Teilnahme der Blog-Parade Nützliche iPod- und iPhone-Anwendungen, wo es bisher leider nur wenige Teilnehmer gibt. Doch die Parade läuft noch bis 1. November und es gibt einen iTunes-Gutschein über 10 € zu gewinnen. Mein Beitrag fällt wahrscheinlich aus der Reihe, da die meisten iPod- und iPhone-Nutzer gar nicht auf die Idee kommen würden, eine andere Software als iTunes zum Sychronisieren zu verwenden[1]. Und zum Ausräumen dieses falschen Volksglaubens bin ich zuständig!

Bevor ich auf die Synchronisation mit MediaMonkey eingehe, möchte ich noch meinen gewaltigen Unmut über dieses bescheuerte iTunes loswerden: Wenn ich nicht angekreuzt habe und auch “angewendet” habe[2], dass iTunes beim Anschließen des iPod gestartet wird, dann will ich auch, dass es nicht gestartet wird! Ist eine vernünftige Annahme, oder? Nach ca. einem Dutzend Anschluss- und Startzyklen hat iTunes nun endlich begriffen, dass es nichts mit dem iPod anstellen soll.

MediaMonkey: Automatische Coversuche mit dem Batch Art Finder

Wer eine digitale Musiksammlung sein Eigen nennt, möchte die auch übersichtlich präsentiert bekommen und dazu gehören die CD-Cover. Wie aber kommen die Bildchen in die mp3s oder in die Ordner? Bei iTunes wird automatisch im Store gesucht und dann die Cover in kryptischen Verzeichnissen abgelegt, so dass sie nicht von außerhalb verwendet werden können. Besser ist es, wenn die Bilder im Song selber abgelegt werden. Beim mp3-Format ist das möglich, da ein Cover-Tag existiert. MediaMonkey kann beides, d.h. das Cover in der Datei oder als extra Datei ablegen.[1]

Die eingebaute Funktionalität von MediaMonkey findet zwar Cover (über die Amazon-Suche) und speichert sie auch, aber das geht nur pro Album bzw. pro Song. Besser wäre eine Automatisierung und da hilft das Skript Batch Art Finder[2]. Dieses Skript erwähnte ich schon vor genau einem Jahr in meiner Testreihe, wo es hieß

Das bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, z.B. bei welchem Anbieter gesucht wird, minimale/maximale Breite/Höhe, wie viele Alben auf einmal, etc. Es ist eigentlich an alles gedacht. Negativ fällt die schlechte Performance auf, d.h. während der Suche ruckelt der PC spürbar. Wer seinen Rechner mal für eine halbe Stunde alleine lassen kann, lässt nach allen Covern suchen und überprüft dann die Ergebnisse. Oder man sucht immer nur ein paar Dutzend und arbeitet sich mit dem Next-Button durch. Mit ein wenig Geduld und aufgrund der durchdachten Abläufe bietet das Skript eigentlich genau die Funktionalität, die man sich von einem Batch Art Finder wünscht. Bei Bedarf (Kommentar!) kann ich darauf nochmal in einem extra Beitrag näher eingehen.

Last.fm-Anbindung im MediaMonkey

Weiter geht es mit den Vorstellungen einiger nützlicher Skripte und Plugins für MediaMonkey. Heute geht es um die Anbindung an den Web 2.0-Musikdienst Last.fm. Wer noch nie davon gehört hat oder (bisher) kein Mitglied ist, dem nützen die folgenden Skripte nichtsnur teilweise, aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Von nun an gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser bei Last.fm Mitglied ist und weiß, wovon ich rede. Und wenn ich von Anbindung rede, dann geht es um zwei Dinge:

  • Scrobbeln (Übertragen der Musik, die mit MediaMonkey gehört wird, an das eigene Last.fm-Profil)
  • Radio (Hören von empfohlener oder ähnlicher Musik aufgrund der Vorgaben von Last.fm)

Cover Flow für MediaMonkey mit PrettyPictures

Mittlerweile sollte der regelmäßige Leser wissen, dass das Musikverwaltungsprogramm MediaMonkey mein Lieblingsplayer ist (Version 3.0.3 offiziell verfügbar[1]) und da recht oft Suchanfragen nach Plugins und Skripten für MediaMonkey hier landen, starte ich eine neue Serie zu diesem Thema. Die in einem älteren Beitrag vorgestellten Skripte werde ich dann bei Bedarf auch neu vorstellen.

Eine Sache, die iTunes besser kann als MediaMonkey ist die hübsche Darstellung der Alben in Form des sog. Cover Flow. Wie ich bei meinem Test MediaMonkey vs iTunes schrieb, kann MediaMonkey das nicht. Aber das ist nicht ganz richtig, denn mit dem entsprechenden Plugin kann der Affe das auch und wie immer natürlich noch viel mehr.

Pretty Pictures: Cover Flow für MediaMonkeyiTunes: Cover Flow

Das Plugin heißt PrettyPictures und ist derzeit in der Version 0.9.3 erhältlich. Auf der Seite des Entwicklers kann man den Installer runterladen (aktuelle Version, RSS-Feed für Updates, Forumsbeitrag). Installer, mit denen Skripte und Plugins installiert werden können, gibt es seit Version 3 von MediaMonkey. Nach der Installation bietet sich dann ein Bild wie in obigem Screenshot.

Als Voraussetzung für einen ordentlichen Cover Flow, sollte der Rechner nicht allzu alt sein, denn die Anforderungen an die Hardware sind für aktuelle PCs. Mit meinem (Win XP, 3 GHz-Prozessor, 2 GB RAM) habe ich keine Einschränkungen bzw. Einbußen beim Arbeiten feststellen können. Selbst das Erscheinen aller Cover bei Anzeige aller Titel dauerte nur wenige Sekunden und das navigieren durch die Cover geht rasant. Wenn es doch zu viel wird, kann an den Einstellungen gedreht werden oder die Anzeige ausgeschaltet werden (da es sich um ein angedocktes Fenster handelt).

MediaMonkey vs iTunes (Teil 6: Doppelte Songs)

Willkommen zu einer weiteren Ausgabe des Vergleichs der Musikverwaltungsprogramme iTunes und MediaMonkey. Angetreten sind iTunes 7.6.2 (iT) und MediaMonkey 3.0.3 (MM) und heute soll es um das Erkennen und Behandelns von Duplikaten gehen. In einer großen Musiksammlung (> 10.000 Songs) sammeln sich unweigerlich doppelte Songs an, z.B durch Best Of/Greatest Hits-Alben und Compilations. Und es sammeln sich “falsche” Duplikate an, wie Liveaufnahmen und Remixe.

Aufgrund meiner umfangreichen Sammlung, in der viele Spezialfälle auftauchen, konnten beide Programme ausführlich getestet werden. Es wurden sowohl Bordmittel als auch Erweiterungen zugelassen.

Ein kurzer Einschub, bevor wir beginnen: Duplikate bezeichnen hier Songs, die in der Bibliothek mehrfach auftauchen, d.h. physische Duplikate. Es geht nicht um Songs, die in einer Playliste mehrfach auftauchen, d.h. Links zum selben physischen Songs. Letzterer Fall sollte bei beiden Programmen nur auf Wunsch auftreten, da beim Hinzufügen von Songs zu einer Playliste darauf hingewiesen wird und man bestätigen oder ablehnen muss. Bei MM kann man außerdem nachträglich doppelt auftauchende Songs mit einem Klick im Kontextmenü entfernen.

Doppelte Songs mit Bordmitteln finden

Beide Programme bieten von Haus aus beschränkte Möglichkeiten zum Finden und Behandeln von Duplikaten und es wird vorausgesetzt, dass Titel und Interpret übereinstimmen. Das wiederum funktioniert nur, wenn der Nutzer des Programms alle Songs ordentlich mit Tags versehen hat.

Die Auflistung der doppelten Titel ist in beiden Programmen sehr einfach. In MediaMonkey gibt es einen eigenen Knoten Doppelte Titel unterhalb der zu bearbeitenden Dateien und in iTunes gibt es einen Menüpunkt Doppelte Titel anzeigen im Menü Anzeigen.