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Gründe für und Arten von Coverversionen (Blog-Parade von beetFreeQ)

Old Vinyl
Creative Commons License photo credit: fensterbme
Das Thema Coverversionen bietet Stoff für Diskussionen und ist damit ideal geeignet für eine Blog-Parade. Beety möchte wissen

welche Coverversion euch besonders gut gefällt! Welcher Song schafft es in seiner Neuauflage, das Original noch zu übertrumpfen? Weshalb ist das eurer Meinung so? Oder ist es gar ein Song, der im Original wirklich schlecht ist? Es dürfen auch gern mehrere genannt werden, solange es nicht in mehrere Stunden Musik ausartet. Wer mag, kann auch seine allgemeine Einstellung zu Coverversionen kund tun. Oder seid ihr vielleicht komplett gegen Coverversionen?

Vor knapp anderthalb Jahren habe ich dazu mal einen Beitrag verfasst, in dem ich eine sehr strenge Auffassung vertreten habe. Mittlerweile bin ich nicht mehr der Meinung, dass bestimmte Coverversionen nicht erlaubt sein sollten, auch dank der Kommentare zum Beitrag. Aber ich finde immer noch, dass zumindest gewisse Einschränkungen bzgl. des Geschmacks gelten und darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten. In der zugehörigen Umfrage sprachen sich 19% für “immer erlaubt” aus und 81% für “mit Einschränkungen” und niemand war für “nie erlaubt”.

Da ich dieses Thema schon behandelt habe, wende ich mich der positiven Seite zu und sehe, welche Gründe es denn dafür gibt. In meiner Sammlung befinden sich eine Reihe Alben, die nur aus Coverversionen bestehen und um die verschiedenen Arten soll es hier gehen. Die Einteilung ist nicht absolut und viele Alben kann man in zwei oder mehr Kategorien einordnen. Wo vorhanden, verweise ich auf Last.fm und/oder Spotify, damit der interessierte Hörer sich selber einen Eindruck verschaffen kann.

Make Some Noise: The Amnesty International Campaign to Save Darfur

Musik spricht die Sprache von Freiheit, Revolution und Solidarität. Ohne diese Freiheit – ohne Musik, die wütend, fröhlich und zugleich notwendig ist – sind wir nichts. Yoko Ono

Die Free Burma-Aktion hat auch kritische Stimmen hervorgerufen, die sagten, das sei sinnlos, denn warum solle man eine Krisenregion herausgreifen und die zahlreichen anderen ignorieren? Das ist einerseits kurzsichtig, denn wenn man nicht irgendwo anfängt, kann man es gleich bleiben lassen und andererseits eine Gelegenheit, um sich tatsächlich auch mit anderen Problemregionen zu beschäftigen.

Da heute John Lennon’s Geburtstag ist (*9. Oktober 1940) und ich letzte Woche durch meine Serie über MediaMonkey und iTunes (besonders den vierten Teil) wieder auf die Make Some Noise-Kampagne von Amnesty International gestoßen bin, weise ich nun auf diese Aktion hin.

Worum geht es überhaupt? Der Text auf der Rückseite der CD gibt Aufschluss:

The conflict in Darfur, Sudan, hast led to some of the worst human rights abuses imaginable, including systematic and widespread murder, rape, abduction and displacement. Hundreds of thousands of civilians have been killed by deliberate and indiscriminate attacks, and over 2.5 million civilians have been displaced. Help Amnesty International end the actrocities.

Und was hat John Lennon damit zu tun? Hier hilft der Wikipedia-Eintrag:

Make Some Noise is a campaign by Amnesty International using music by John Lennon to promote human rights. Well-known artists produce covers of John Lennon songs exclusively for Amnesty International.


Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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