Schlagwort-Archiv: Linksammlung

Blick über den Tellerrand vom 4. July 2009

  • Angelika nicht mehr bei Myspace (3. July 2009)

    Wer seit dem 02.07.2009 auf die Adresse myspace.com/angelikaexpress geht, wird dort keine relevanten Inhalte mehr zum Thema Angelika Express vorfinden, sondern nur noch den Verweis auf die Angelika Homepage. Warum dieser Schritt? Dafür gibt es eine ganze Palette von Gründen.

  • Schöner Kommentieren mit Datenschutz (2. July 2009)

    Aus rechtlicher Sicht ist die Kommentarfunktion in Blogs aus zwei Gründen problematisch:
    1.) Weil jeder anonym kommentieren kann.
    2.) Weil nicht jeder anonym kommentieren kann.

  • Innovationspsychologie: Warum der Umgang mit Disruptionen so schwierig ist (1. July 2009)

    Es ist ja nun nicht so, dass man diese Veränderungen nicht kommen sah. Das Web als Massenmedium ist bald 15 Jahre alt, da wäre reichlich Zeit für neue Strategien gewesen. Woran liegt es, dass hochbezahlte Topmanager es offensichtlich schlicht verpasst haben, auf diese neue Welle adäquat zu reagieren? Und warum scheinen auch Politiker und führende Kulturschaffende sich mit dem Phänomen Internet so schwer zu tun? Warum wird nicht langfristiger gedacht, proaktiver gehandelt?

  • “Elektrosmog” und Einbildung (1. July 2009)

    Entgegen der weit verbreiteten allgemeinen Annahme, dass die Strahlenbelastung mit Zunahme der Sendemasten steigt, lässt sich feststellen, dass das Gegenteil zutrifft: Die Antennenmasten befinden sich meist in hochfrequenztechnisch exponierter Position, z. B auf hochgelegenen Hausdächern oder Türmen, d.h. der Abstand zu Personen ist verhältnismäßig groß (dadurch relativ geringe Strahlenbelastung), während man das Handy am Körper mitführt (geringer Abstand, relativ hohe Strahlenbelastung). Durch eine höhere Anzahl von Mobilfunksendemasten erreicht man eine größere Flächendeckung, es gibt also weniger “Funklöcher” dadurch benötigt das Mobiltelefon eine niedrigere Sendeleistung um den nächstgelegenen Umsetzer zu erreichen, was wiederum die Strahlenbelastung senkt.

Blick über den Tellerrand vom 27. June 2009

  • Offene Läden bringen das kleine Jesuskind zum Weinen (26. June 2009)

    Ich will mich hier aber gar nicht groß mit den rechtlichen Argumenten auseinandersetzen, das langweilt die meisten Leser ja bloß. Ich möchte nur mal fragen, was das eigentlich für ein Armutszeugnis ist, dass die Kirchen der Meinung sind, die Menschen kämen nur dann zum Gottesdienst , wenn sie nichts anderes zu tun haben. Dass man den Menschen gesetzlich verbieten muss, am Sonntag einkaufen zu gehen, damit sie stattdessen aus lauter Langeweile und Verzweiflung die Kirche besuchen müssen.

  • English is a crazy language (26. June 2009)

    Sometimes I think all the English speakers should be committed to an asylum for the verbally insane. In what other language do people recite at a play and play at a recital? Ship by truck and send cargo by ship? Have noses that run and feet that smell? Park on driveways and drive on parkways?

  • Torchwood: Children of Earth broadcast date (25. June 2009)

    Anyway. It starts on Monday the 6th July, 9pm on BBC1. I did episode 3, which will be on Wednesday 8th July. But you have to watch the whole thing, or it won’t make sense. It starts in America on BBCA on the 20th July. Hopefully this will be the last thing I ever have to say about the broadcast date. Watch the show. It is epic. I mean, proper epic. Textbook epic. Yes.

Blick über den Tellerrand vom 20. June 2009

  • Zypries wird “Internetpolitikerin des Jahres”, Tauss wechselt zu Piraten? (20. June 2009)

    Das ist die Frau, die uns die Vorratsdatenspeicherung eingebrockt hat, die eine Verschärfung des Urheberrechts fordert, die nicht wusste, was Browser sind , und die in der Zensur-Debatte als erste die Forderung erhoben hat, dass auch zufällige Besucher auf den Stoppseiten an die Strafverfolger weitergeleitet werden sollten.

  • Behind the music: Can artists stop people from covering their songs? (19. June 2009)

    This leads us to the question: does an artist have any legal rights to prevent someone else releasing a cover of their original before it’s even out? As a songwriter, I’ve always been under the impression that the composer (or their publisher) of a song has to grant the first mechanical licence to sell the song. Once the song is released, anyone can do a cover of it and sell it without asking permission.

  • Das Gesetz für Netzsperren ist beschlossen:

    Meine Unabhängigkeitserklärung des Internets von der deutschen Politik (19. June 2009)
    Und hier nun der Fehler: Diese 500.000 Leute sind Teilnehmer im Netz. Die neuen Produzenten von Tweets, Postings und Content im Netz. Mit einem anderen Wort: Multiplikatoren. Und Sie wollen nicht wirklich 500.000 Multiplikatoren gegen sich haben, die Postings und Texte schreiben, die von 43,5 Millionen Menschen gelesen werden, oder? Haben sie aber, von jetzt auf ewig. Zum Vergleich: Die alteingesessene FAZ hat eine Auflage von 360.915 Exemplaren.
    Diese 500.000 genannten Menschen haben Sie sich heute zum Feind gemacht. 500.000 Multiplikatoren im Netz, die twittern, bloggen und sich vernetzen. Und ich verrate Ihnen noch ein Geheimnis: Wir werden nicht weniger. Surprise!

Blick über den Tellerrand vom 13. June 2009

  • Ping Timeout WordPress 2.8 (11. June 2009)

    Mit dem Update auf WordPress 2.8 kam auch wieder der Timeout Fehler bei eingehenden Pingbacks wieder zurück. Dieser Timeout ist, wie bereits berichtet, irrtümlich auf 0.01 Sekunden Reaktionszeit eingestellt anstelle von 1 Sekunde.Offenbar wurde dieses Problem nicht behoben.

  • Fanfarlo: Debütalbum “Reservoir” für 1 Dollar (11. June 2009)

    Wenn ihr nur ganz kurz überlegt, das ihr für den Preis einer Packung Kaugummis ein wunderbares Album mit insgesamt 15 Songs erhaltet… was hält euch auf? Der Preis von einem Dollar gilt übrigens nur bis zum 4. Juli. Also wartet nicht zu lange!

  • A Look Inside Topspin's Premium Offerings (9. June 2009)

    Topspin is helping to refine the concept of premium music offers with a series of deluxe and limited edition packages, and Topspin’s lead guru Ian Rogers has been recording the unboxing of several of them. These clips aren’t going to win awards at Sundance, but they provide some insights into this effective marketing and monetization strategy.

  • How to Batch Resize in Photoshop (8. June 2009)
  • Das netzfreie Recht (9. June 2009)

    Ein wesentlicher Teil derjenigen, die in unserem Land (und vermutlich ist das in anderen Ländern nicht großartig anders) Recht schaffen, gehören zu denen. Das ist soweit erstmal gar nicht weiter schlimm, nicht weiter verwerflich. Das Problem ist, dass man aus ihrer Perspektive nicht verstehen kann, was hier passiert. Und offenbar oft auch nicht versteht oder einsieht, dass “das Internet” alles, aber kein Rechtsfreier Raum ist. Aber ein anderer Raum als alles, was wir sonst so kennen. Anstatt volksverhetzende Bücher “einfach” aus dem Verkehr zu ziehen, reicht es hier nicht die Quelle zu löschen, es gibt unter Umständen nämlich schon tausende Kopien.

Blick über den Tellerrand vom 6. June 2009

  • Dieter Wiefelspütz macht klar, dass es um Zensur geht (6. June 2009)

    Auf deutsch: Wir sollen auch umstrittene Inhalte im Netz nicht mehr zur Kenntnis nehmen dürfen, weil unsere geliebte Bundesregierung besser weiss, was ihre Bürger lesen und worüber sie sich eine eigene Meinung bilden dürfen.

  • Innenminister greifen durch (6. June 2009)

    Die deutschen Innenminister fordern ein schnelles Verbot von Hausaufgaben. Auf ihrer Frühjahrstagung waren sie sich einig, dass Hausaufgaben Jugendliche frustrieren. “Frust ist ein wesentlicher Grund dafür, dass junge Menschen Amok laufen”, erklärten die Politiker. “Fast alle Amokläufer haben sich mit Hausaufgaben beschäftigt, bevor sie sich zu ihren gefährlichen Aktionen hinreißen ließen.”

  • Die unerträgliche Seichtigkeit der deutschen Internet-Debatte (30. May 2009)

    Kinderpornographie, herkömmliche Pornographie, Computerspiele, Filesharing, usw.: Das alles wird in einem ZEIT-Artikel in einen Topf geworfen und sogenannten “Cyberpropheten” mit anarchistischem Anspruch als ihre Welt, die sie um jeden Preis verteidigen, angedichtet. Ein exemplarischer Artikel für eine vor Seichtheit und Demagogie triefende Debatte in Deutschland, welche in nächster Zeit wohl noch stark zunehmen wird.

Blick über den Tellerrand vom 30. May 2009

  • GreenSmilies für WordPress (29. May 2009)

    * Verwaltung der Smilies im Dashboard.
    o Frei wählbares Smilies-Verzeichnis, das auch mit >3.000 Smilies nicht überfordert ist!
    o Importmöglichkeit für Smilie-Pakete im phpBB 3 pak-Format, zum schnellen Einfügen der GreenSmilies. :;):
    o Simples managen der Smilie Codes, deren Sichtbarkeit und Reihenfolge.
    * Optional können die Smilies als klickbare Grafiken unter der Kommentarbox und/oder im Dashboard beim Artikel schreiben aktiviert werden.
    * Die Smilies werden an der Cursor-Position eingefügt und nicht wie so oft am Ende des Textes.
    * Smilies können durch den img-Tag ersetzt werden.

  • Reinigendes Getwitter (29. May 2009)

    Was ist mit den Spielregeln, auf denen unsere Gesellschaft beruht? Dass wir nicht aus dem Kino gehen und den Wartenden erzählen, wie der Film ausgeht? Dass wir Wahlergebnisse für uns behalten, bis die Wahllokale geschlossen haben? Dass wir uns nicht nackt ausziehen, mit Exkrementen einreiben und schreiend durch die Innenstadt rennen?

  • Sensorreinigung, die hinterhältige 350D und ein stinkender Blasebalg (29. May 2009)

    Es ist übrigens gemein. Damals war die Kamera noch neu und ich dachte, hui, tolle Technik. Denn da stand und steht: Sensorreinigung. Was denkt der unbedarfte Benutzer, respektive Uwe da natürlich? Klicken, abwarten, alles sauber. Denkste. Ausgelacht wurde ich, weil ich stundenlang davor gehockt habe und mich gewundert habe, wieso das Teil sich so lange, so lautlos und ohne Zwischenbericht reinigt. Erfahrung gemacht. Die 350D klappt nur den Spiegel zur Seite, damit man den Sensor eigenhändig reinigen kann.

Never Forget: Meine besten Blogartikel (Saschas Blog-Parade)

Schon nicht mehr auf den letzten Drücker, sondern eindeutig zu spät kommt dieser Beitrag zur Gesichtet-Aktion Never Forget. Schusseligerweise habe ich das gestrige Enddatum verstreichen lassen und präsentiere hier ganz schnell einige meiner Blogbeiträge, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Das sind nicht notwendigerweise die meiner Meinung nach absolut Besten, sondern die guten, die unter den Tisch gefallen sind und durch diese Aktion hoffentlich noch eine Chance haben.

Deutschland ist unterdurchschnittlich glücklich! Und du?
Ein Beitrag, der schon beinahe drei Jahre auf dem Buckel hat und auch der einzige aus meinem ersten Jahr ist, den ich noch vorzeigen möchte. Er beschäftigt sich mit einer Studie über den Happy Planet Index, der für jedes Land errechnet wurde und den man auch für sich selbst durch die Beantwortung einiger Fragen beantworten kann (funktioniert immer noch).

Sind es nun drei oder fünf?
Eine empirische Untersuchung meinerseits, wieviele Ringe im Tatortvorspann auftauchen.

Interessante und vielleicht neue Fakten über den Hitchhiker’s Guide durch die 1981er BBC-Serie
Passend zum heutigen Towel Day eine Artikelserie über die BBC-Serie “Per Anhalter durch die Galaxis”. Hat mich viel Aufwand und Herzblut gekostet und es gab keinen einzigen Kommentar bei allen fünf Teilen.

Englisch lernen mit TV-Serien #11: to dovetail
Wir machen einen Sprung von fast zwei Jahren und wenden uns einer weiteren Beitragsserie über Fernsehserien zu. Gerade dieser Beitrag lag mir sehr am Herzen und doch gab es keinerlei Reaktionen.

Foto-Projekt 52 (2009) # 16: Leidenschaft
Ein sehr persönlicher Beitrag zum Projekt 52 und (scheinbar) niemand hat etwas dazu zu sagen?

Linktipp: I Am Not The Beatles (Musikblog)
Ein ganz aktueller Beitrag, der aber trotz des eindeutig fantastischen Linktipps ignoriert worden zu sein scheint. Liegt es vielleicht am Brückentag?

Und jetzt hoffe ich, dass Sascha meinen Beitrag noch gelten lässt…

Blick über den Tellerrand vom 16. May 2009

  • Netzsperren: Der Kampf spitzt sich zu (16. May 2009)
    Es ist einiges passiert in den letzten Tagen. Mal der Reihe nach:
  • Freunde der Kinderporno-Sperren schlagen zurück (15. May 2009)

    Einerseits sollen irgendwie durch eine unabhängige Instanz die geheimen Sperrlisten kontrolliert werden. Andererseits gibt man sich nicht mit den DNS-Sperren zufrieden und fordert gleich mehr Eingriffe in die Internetinfrastruktur. Ersteres klingt wie Kosmetik, da bin ich auf eine saubere rechtsstaatliche Lösung mal gespannt. Zweiteres dürfte bei vielen die Alarmglocken läuten lassen, denn das weckt sofort die Befürchtungen, dass man hier doch mit chinesischen Methoden eine Zensurinfrastruktur schaffen möchte.

  • Unwissenheit ist kein Segen (13. May 2009)

    Ich glaube es liegt in der Natur des Menschen sich bevormunden zu lassen. Denn wie könnte man sich sonst erklären, dass es möglich ist ohne Grund und ohne nachvollziehbare Beweise auf seine Wirksamkeit Dinge zu verbieten oder zu zensieren. Durch Unwissenheit kann vieles über unsere Köpfe hinweg entschieden werden. Jüngste Beispiele sind das Verbot von transgenen Pflanzen, Paintball und die Zensur von Internetseiten mit illegaler Pornografie.
    [...]
    Was denkt ihr bei dem Wort Dihydrogeniumoxid? Klingt schlimm oder? Das ist Wasser. Transgene Pflanzen sind an einem Genabschnitt veränderte Pflanzen, mehr nicht. Es ist ja teilweise schon soweit gekommen, dass die Leute mit dem Begriff Gen etwas Negatives verbinden. Wenn ihr eure Gene loswerden wollt, dann tötet euch lieber schnell!

  • Durchs wilde Sauerland (13. May 2009)

    Wer ein halbes Stündchen Zeit und Muße hat, sollte mal das hier lesen. Einen Beitrag des Deutschlandfunks zu den Hintergründen der “Sauerland-Terrorzelle”. Danach wird man denken, das Terroristischste im Sauerland seien die alljährlichen Karl-May-Festspiele in Elspe.