Der heutige Song des Tages klingt gut (beschwingter Indiepop mit tangeligen Gitarren und Geigen aus Schweden), doch das wirkliche Highlight ist das Video, in dem Light Painting auf kunstvolle Weise zum Einsatz kommt. Dabei kommt dann sowas raus wie in diesem Screenshot:

Für den vollständigen Genuss hier das Video (Direktlink für HD-Qualität):
Sleeping Beauty – City lights / Music video from Benjamin Taft on Vimeo.
Produzent und Ersteller Benjamin Taft hat eine Anleitung bei instructables geschrieben, wie man eine solche beeindruckende Animation erstellt (via). Er schreibt, dass sie insgesamt zwei Tage drinnen und zwei Nächte draußen gearbeitet haben und drei Tage für die Postproduktion benötigten.
Auf der MySpace-Seite von Sleeping Beauty gibt es weitere Songs zum Reinhören und das klingt zum Glück so gar nicht nach Dornröschen, sondern nach frischem Indiepop. Anspieltipp: Do Not Let Me Go
Nachdem ich mir das jetzt mehrmals angehört habe, bin ich mehr und mehr begeistert. Jedoch sollten die sich einen anderen Namen zulegen, denn eine Suche nach Informationen lässt den möglichen Fan mit großer Wahrscheinlichkeit verzweifeln: MySpace ist so unübersichtlich, da entgeht einem fast, dass vor einem Jahr das Album Embrace erschienen ist (Review), unter der angeblich offiziellen URL ist nur eine Platzhalterseite zu finden und bei Last.fm stößt man auf Disney.
Das Album gibt es für $1,17 bei legalsounds (9 Cent pro Song), was mir etwas seltsam vorkommt. Laut Wikipedia wurde die Seite von der Russion Organization for Mulimedia and Digital Systems lizenziert und ist mit dem Zusatz
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.




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