Es ist Freitag Abend und wie jede zweite Woche setze ich meine Lauscher für die aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[] möglicherweise großen Gefahren aus. Da mir aber endlich mal wieder das Losglück wohlgesonnen war, weiß ich schon, dass der letzte Song gut angenehm werden wird. Mal sehen, ob die anderen Songs da mithalten können.
Zur Einschätzung der Wohlgefälligkeit werden Punkte nach folgender Skala vergeben: 0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt. Natürlich werden die Songs tatsächlich nur gehört und nicht angsehen!
- Die Stiele – Das Blatt (von dehkah)
Dass das Layout der Seite die Playersteuerung verhindert, will ich den Pflanzenteilen mal nicht negativ anlasten, aber diese unmotivierte Gestreiche vom Mittelaltermarkt und die nasale Stimme verschlechtern den Eindruck. Erinnert mich an Kinderkassetten aus der waldorfischen Ecke. Sicherlich die optimale Untermalung zum Tanzen des eigenen Namens (Schulfach Eurythmie).
Punkte: 1 von 5
- Le Tigre – Deceptacon (von LemonHead)
Oha, wenn mein Präsident die Finger im Spiel hat, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wobei hier vor allem die Zupffinger zum Einsatz kamen und dazu die Stimme, um Joan Jett nachzueifern. Ein bisschen quietschig ist letzere, aber die Menge an Elektronik stimmt und irgendwie kommt da die Sonne raus! Zum Ende hin lässt der gute Eindruck etwas nach, aber das würde jede Party bereichern.
Punkte: 3,5 von 5
Selbst mit drei statt zwei Wochen Bearbeitungszeit reiche ich meinen Beitrag zur aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[] wieder kurz vor Einsendeschluss ein. Nach zwei Sonderrunden kehren wir zur Normalität zurück.
Immer noch normal ist meine Skala (0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt) und so werfe ich mein prüfendes Ohr auf die folgenden Songs:
- Weird Al Yankovic – Fat (von Sir Donnerbold)
Hier rächt es sich natürlich, dass ich das Video nicht ansehe und ich von einem quakenden Frosch verwirrt werde. Doch wenn ich es nicht schon mehrfach gelesen hätte, würde es spätestens bei den ersten Beats klar sein, dass hier Bad vom King of Pop auf Weird Al-Art verbraten wurde. Klingt aber etwas lustlos und der Beat überstrahlt die hallende Stimme. Außerdem stören die Geräusche den Hör”genuss” erheblich. Da höre ich lieber noch mal “The Saga Begins”, denn da mochte ich auch das Original.
Punkte: 2 von 5
- Painbastard – Torn (von Kerstin)
Oh, bei dem Bandnamen erwarte ich nichts Gutes. Das blubbernde Klavier unterstützt diese Vermutung und die 80er-Jahre-Schlager-Parodie ruiniert gänzlich jede Hoffnung auf ein positives Hörerlebnis. Klingt als haben die das im Keller der Großeltern nach dem Genuss von drei Flaschen Prosecco und einem Stapel Andrea Berg-CDs eingespielt. Und wenn ich nicht schon auf dem Tiefpunkt angekommen wäre, gäbe es nochmal Punktabzug für den unpassendsten Namen des Jahrtausends.
Punkte: 0 von 5

Gute Ideen dürfen gerne wiederholt werden und nach einem halben Jahr gibt es die zweite Auflage der Stylespion-Aktion Ein Herz für Blogs, bei der lesenswerte, deutschsprachige Blogs vorgestellt werden. Der Sinn des Ganzen ist eine bessere Vernetzung und generelle Karmaverbesserung in der deutschen Blogosphäre.
Mir passt das ganz gut in den Kram, da ich in den letzten Monaten und Wochen einige neue Blogs kennen- und schätzengelernt habe. Deswegen empfehle ich neben den Blogs aus der ersten Runde die neuesten Zugänge in meiner Blogroll. Aus diesem Grund sind die White Tapes nicht dabei (die mich geherzt haben – besten Dank), aber Iain und Ariane habe ich hier schon so oft empfohlen und verlinkt, dass meine Leser garantiert schon lange ebenso große Fans sind, wie ich!

Sascha schreibt endgültig gute Beiträge über ein ähnliches Themenspektrum wie ich und wurde deswegen sehr schnell in mein Herz geschlossen. Alleine die Hartnäckigkeit mit der alle Beiträge und Überschriften mit “endgültig” anfangen, muss belohnt werden. (Hrmpf, peinlicherweise gerade im Screenshot nicht!)

Thomas macht beneidenswert gute Fotos, verpackt diese in schöne Beiträge und zwischendurch werden noch allerlei interessante Webthemen behandelt. Sehr hilfreich ist z.B. sein Howto zum Fotografieren von Feuerwerk.

Oliver macht ebenfalls wunderbare Bilder und unsere Eindrücke darüber sind oft ähnlich (z.B. beim Projekt 52-Thema “Mathe um dich herum”). Das alleine würde ihn aber nicht hierfür qualifizieren, sondern dazu benötigt es noch ausführlicher Tutorials rund um Computer und Web.

Nach dem landschaftlich reizenden Peak District ging es in die Glitzermetropole Blackpool! Im September gibt es dort die Illuminations und freitags ein Feuerwerk. Es war einfach herrlich und auch wenn ich über zwei Pfund an die Spielautoamten verloren habe (siehe Reisetagebuch), war es ein aufregender und sehr fotointensiver Besuch. Im flickr-Album tummeln sich entsprechend auch 99 Fotos…
Den Blackpool Tower habe ich von innen und außen festgehalten, bei Wolken und Sonne, bei Ebbe und Flut, bei Tag und bei Nacht, aber der ist auch ein wunderbares Motiv. Und deswegen gibt es ohne Umschweife einige Bilder:

Viel mehr Feuerwerk, Strand, Tower, Doctor Who, Promenade, Central Pier etc. gibt es im flickr-Album. Doch nun zu einem viel wichtigeren Thema: In Blackpool und auch vorher in Manchester hatte ich wieder einige Aufgaben zu erledigen:
- endgueltig: “In der Portland Street in Manchester lauf die 150m der Great City Games.”
Jawollja, erledigt wie die Fotos unten “beweisen”.
- cimddwc: “Mach irgendwas Besonderes mit der schwarzen Billiardkugel.”
Naja, so etwas richtig Besonderes habe ich nicht gemacht, außer ein verwackeltes Foto zu schießen, kurz bevor die weiße Kugel angreift (siehe unten).
- beety: Fotografiere den Blackpool Tower von einer zweistöckigen Straßenbahn aus und umgekehrt.”
Ebenfalls mit Bravour erledigt, wie die Bilder unten zeigen sollten (auch wenn man die Straßenbahn vom Tower aus schlecht erkennen kann – bei Bedarf nachfragen).
- LemonHead: “Putze die Schuhe der Statue von Stan “Morty” Mortenson hinter der Haupttribüne der Bloomfield Road.”
Nachdem ich den armen Kerl endlich gefunden hatte, habe ich das Großereignis fotografisch festgehalten und gleichzeitig die Operation Weltherrschaft in Gang gesetzt.
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