Schlagwort-Archiv: Kubuntu

Wilson, Nelson und Winston

Was haben diese drei Herren gemeinsam? Sie hatten alle die Ehre als Namensgeber für meine Notebooks zu dienen. Der älteste weilt nicht mehr unter uns, aber die anderen beiden sind noch recht munter:

Nelson und Winston

Die Namen sind etwas ungewöhnlich und da sich nach drei Geräten langsam ein Muster abzeichnet, erkläre ich das mal an dieser Stelle. Außerdem gehe ich ein bisschen auf die Eckdaten ein, um nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wie sehr sich die Spezifikationen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Wilson, ein Acer Travelmate 521 (Sommer 2000 bis Frühling 2004) war ein Intel Pentium III 600 MHz, verfügte über 6 GB Festplattenspeicher und 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB) und kostete 1100 DM. Er lief erst mit Windows 98 und dann mit SuSE 7. Daher stammt auch der Name, denn bei der Linuxinstallation musste ein Name her. Da nebenher Hör mal, wer da hämmert lief, fiel die Entscheidung schnell auf den allwissenden Nachbarn Wilson.

Wilson begleitete mich nach Schottland und diente dort als musikalischer Wecker, d.h. ein Konsolenbefehl startete morgens automatisch einen Medienplayer. Außerdem durfte er meine Vorlesungen und Facharbeiten in LaTeX übertragen.

Einziges Manko war das verfluchte Softmodem, dass ich auch nach stundenlangen Versuchen nie dazu brachte, unter Linux zu funktionieren. Deswegen musste doch öfter wieder Win98 herhalten, um mit Modemgeschwindigkeit über das Uninetz ins Internet zu gehen. Damals ™ noch mit dem Smartsurfer. Jaja, das waren noch Zeiten…

Am seidenen Faden Oder: Wie ich endlich zum WLAN kam

Seit nunmehr einer Woche weile ich endlich wieder unter den Lebenden, d.h. den Internetangeschlossenen. Davor habe ich mich mehr schlecht als recht mit dem mobilen Zugang übers Handy rumgeschlagen. Und bis ich endlich wieder wie gewohnt auf der großen Tastatur ins Internet schreiben konnte, galt es einige Hürden zu überwinden und so richtig klappt es immer noch nicht, wie die Überschrift schon erahnen lässt. Doch fangen wir von vorne an:

Die Voraussetzung: eine alte, fehlerhafte Kunbunu-Installation
Vor einer Weile habe ich beim Testen in den WLAN-Einstellungen rumgemurkst und seitdem war es nie mehr dasselbe. Sogar die Updates per Kabel haben nicht mehr funktioniert, weil irgendwelche Pakete und Abhängigkeiten sich gegenseitig blockiert haben. Aber da ich vorher nie WLAN genutzt habe, war das irrelevant und blieb ungelöst.

Der Plan: Neuinstallation von DVD mit aktueller Kubuntuversion
Um Installationsfehler zu beheben, fängt man am besten wieder bei Null an und bügelt einmal alles drüber. Daten sind gesichert und es kann losgehen!

Die gebrannte DVD wartete schon gespannt auf ihren Einsatz. Allerdings spielte da das Laufwerk meines Notebooks nicht mit, das schon immer etwas zickig war. Anfangs wurde die DVD erkannt und die Installation startete, doch irgendwann ging es nicht mehr weiter. Nach einigen Versuchen wurde nicht mal mehr die DVD erkannt und dieser Plan löste sich somit in Luft auf.

Der böse Backup-Plan: Windows installieren
Mein Notebook ist so alt, dass da ursprünglich WinXP installiert war. Das Problem ist nur, dass meine Installations-CDs momentan noch im Lager schlummern und ich die nicht nutzen kann.

Blog-Parade: Different Blogger – Ein Blick aus meinem Fenster

Die Blog-Paraden-Beiträge der vergangenen Tage werden um einen weiteren ergänzt und diesmal ist er sogar “live”, d.h. nicht vorgeschrieben. Nila hatte die Idee, dass Blogger den Blick aus ihrem Fenster fotografieren sollen und das konnte ich natürlich nicht vorher machen. Die genaue Idee aus Nilas Beitrag lautet:

Schnappt euch eine Kamera und öffnet ein beliebiges Fenster eurer Wohnung/Haus. Und dann schießt ein Foto von der Umgebung/Gegend. Also genau der Aussicht, die ihr beim “Fensterln” vor Augen habt.

Das Foto unten ist meine derzeitige Aussicht aus dem Wohnzimmerfenster in Konstanz. Links hinter dem Baum ist der Bodensee, wo die Staader Autofähre ablegt. Dort habe ich vor einigen Tagen tolle Bilder gemacht, aber die müssen noch warten bis zur Veröffentlichung[1]. Hier also der Blick, aus der Ferienwohnung, den ich derzeit genießen kann:

Blick aus dem Fenster

Nach sechs Wochen werde ich dann endlich in meine Wohnung in Allensbach ziehen und evtl. das Bild mit dem neuen Blick nachholen. Da jedoch die Blog-Parade nur bis 31. Oktober läuft, wäre das zu spät.

P.S. ich hatte zwar spaßeshalber zwei Stunden für die Erstellung des Beitrags mit dem Milestone veranschlagt, aber dass es tatsächlich aufgrund des nicht funktionieren Bilderuploads so lange dauern würde, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich alalso weitere Beiträge auf diese Weise verfassen sollte, dann nur mit Text.

  1. Mein Kubuntu ist nur rudimentär eingerichtet und es fehlt u.a. das GIMP-Plugin zum Lesen und Bearbeiten von RAW-Dateien. Da meine Kamera so eingestellt ist, dass nur in RAW gespeichert wird, kann ich momentan keine Bilder bearbeiten. Nur deswegen für ein paar Wochen auf RAW+JPG umzuschalten, ist mir die Sache nicht wert. []

Mein Umstieg auf Linux: erste Rückschläge

Prinzipiell bereue ich es nicht, ganz umgestiegen zu sein von Windows XP auf Kubuntu Linx. Aaaaaber da sind schon so einige Kleinigkeiten, die einen weniger Entschlossenen sicherlich zur Umkehr bringen könnten. Folgende Probleme sind derzeit akut und wenn jemand einen bombensicheren Tipp zur Behebung hat, dann bitte raus damit.[1]

  • CopyrightAbspielen kopiergeschützter DVDs. Zur Erklärung bitte hier nachlesen. Leider funktionierte die dort beschriebene Lösung nicht und auch keiner der Player hier behob das Problem. Schön, dass man bei Linux dutzende freie Alternativen für eine Aufgabe hat, aber eine davon möge dann bitte funktionieren!
  • Windows-Installation in virtueller Maschine. Der VMware Server funktioniert bestens, das Erstellen der virtuellen Maschine war einfach. Nach dem Einlegen der Windows-(Recovery-)CD erscheint dort der Startbildschirm, wo die Sprache ausgewählt werden soll. Und hier liegt das Problem: nach dem Klick auf “Deutsch” erfolgt keine Reaktion! Leider kann man das Menü nicht per Tastatur steuern, sondern benötigt eine Maus. Ideas anyone?
  • digiKam LogoImport des Bilderkatalogs aus Photoshop Elements in digiKam. Mit digiKam kann man glücklich werden (Featureliste). Nach dem ersten Ausprobieren[2] bin ich begeistert, vor allem weil die Aufteilung und Funktionsabläufe ähnlich wie in Photoshop Elements sind. Damit habe ich bisher meine (umfangreiche) Fotosammlung verwaltet und entsprechend viele Alben und Tags angelegt. Muss ich das jetzt für digiKam alles nochmal machen oder gibt es dafür ein Importprogramm? Das würde echt viel Arbeit ersparen! Leider ergab eine Suche relativ wenig, da der Suchbegriff digiKam fast nur falsch positive Ergebnisse liefert.

Seit wann ist eine DVD größer als 26GB?!?

Eine DVD ist größer als 26 GB

Da steht man doch echt vor einem Rätsel oder? Und nein, der Papierkorb ist leer und der System Volume Information-Ordner ist nur ein paar KB groß. Dabei wollte ich doch nur endlich meinen Laptop wiederbeleben. Aber wie soll ich jetzt das DVD-Image von dem aktuellen Rechner auf den mit dem DVD-Brenner kopieren, wenn die externe Festplatte angeblich viel zu klein ist?!? Der heutige Tag ist dazu geeignet, dass ich der Computerei abschwöre – komplett und überhaupt und endgültig und für immer!

Kubuntu-Ärger und als Trost kostenloste MP3s

Der heutige Vormittag ist mal so gar nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen! Eigentlich wollte ich endlich meinen Beitrag zur Accessibilty-Blog-Parade schreiben (nur noch heute möglich), aber es sieht so aus, als ob daraus nichts mehr wird.

Denn mein Laptop macht mir Sorgen, genauer gesagt, die Kubuntu-Installation (, die ja von Anfang an nicht so reibungslos lief). Leider verlief die Geschichte nicht so glimpflich wie bei Anderen.

Warum genau? Gestern wollte ich von 7.04 auf die neue Version 7.10 aktualisieren, wurde aber von einem seltsamen Verhalten daran gehindert. Nach dem Booten blieb der Bildschirm schwarz. Lag irgendwie an X, denn der Befehl startx brach mit einer Fehlermeldung ab. Irgendwas mit zwei Monitoren. Hä?!? Neulich habe ich den Rechner an einen Beamer angeschlossen. Ob es daran liegt? Jedenfalls habe ich mit meinem Halbwissen mit vi in der x11.conf rumgedoktort mit dem Ergebnis, dass ich beim nächsten Boot mit “no screen” (oder so ähnlich) begrüßt wurde. Sinnlos, da weiter zu machen.

Als letzte Rettung habe ich Windows gestartet, die Kubuntu-Installations-CD runtergeladen und heute morgen mein Glück versucht. Schön installiert, die Partitionen formatiert und komplett neu installiert. Beim Neustart meint GRUB “Error 15″ und gestartet wird nicht. ARRRGGGGHHHH!

Auch mehrfache erneute Versuche brachten nix und ich bin ziemlich verzweifelt, denn mein Laptop ist somit nicht nutzbar. Ich hoffe nicht, dass ich die Festplatte komplett platt machen muss, denn im Gegensatz zur Linuxvariante würde mich das Tage kosten, alles wieder herzustellen.

Irrfahrt mit Feisty und Chamäleon

Schon sehr, sehr lange will ich meinen Laptop wieder dual einrichten, d.h. mit Windows und Linux. Mein Laptop hatte vor anderthalb Jahren die Hufe gerissen und ich musste ihn zum Kundenservice schicken. Danach kam er natürlich mit einer frischen Windows-Installation zurück. Ich habe ich das Dual-Projekt immer wieder vertagt und die zu kleine Größe der Festplatte oder Zeitmangel als Grund vorgeschoben. Auf einem anderen Rechner habe ich zwischenzeitlich openSUSE installiert. Und war erstmal glücklich damit. Aber irgendwie habe ich die Update-Funktion zerschossen. Jedenfalls reagiert YaST nicht mehr. Habe es also wieder aufgegeben.

Mein Laptop hat eine 40-GB-Festplatte mit 2 Partitionen zu 30 bzw. 10 GB. Die kleinere nutze ich eigentlich nicht, weil sie ja eigentlich für die Linux-Installation vorgesehen war. Nun dieses Wochenende habe ich mich endlich aufgerafft und mich in das Abenteuer gestürzt und es ging natürlich nix so wie es sollte. Eine kurze Rekapitulation.

Wer meine Geschichte (in Bezug auf Festplatte und Linux) verfolgen möchte, dem empfehle ich folgende Beiträge (in chronologischer Reihenfolge):

  1. Neue Festplatte für meinen Laptop
  2. An der Festplatte lag es nicht!
  3. Von Festplatten bin ich kein Freund
  4. Tux und ich freunden uns wieder an
  5. KDE schenkt mir AmaroK
  6. Und es geht doch!

Die letzten Monate war ich mehrere Male fast soweit, endlich mal anzufangen. Als Vorbereitung habe ich den Podcast Linux Reality gehört. Sehr empfehlenswert! Doch dann kam die Frage auf, welche Distribution?