Schlagwort-Archiv: Kaiser Chiefs

Konnas 52 Songs #16: Verfolgungsjagd

Konnas Projekt 52 SongsViel Abwechslung gibt es hier leider nicht, da ich eher Bücher lese oder verkaufe als darüber zu schreiben.Deswegen ist nun mal wieder Zeit für das Projekt 52 Songs von Konna[1]. Vor einiger Zeit war Verfolgungsjagd angesagt und mir wollte partout außer Bullitt nichts einfallen. Und das ist nun mal ein Film und kein Song.

Irgendwann hatte ich dann doch eine Eingebung, denn einer meiner Lieblingssongs wurde als Musikuntermalung zu einem Computerspiel verwendet, das entfernt mit Verfolgungsjagden zu tun hat und auch im Video kommen Autos vor:

  1. Für Uneingeweihte: Ähnlich wie beim Foto-Projekt 52 wird jede Woche ein Thema vorgegeben, zu dem die Teilnehmer einen Song vorstellen. Mehr dazu auf der Projektseite. []

Knapp daneben ist auch vorbei: Konzerte, zu denen ich NICHT gehen werde

Im September werde ich zum dritten Mal England unsicher machen und zwei Wochen durch die Gegend reisen. Diesmal habe ich mir die “Mitte” ausgesucht, d.h. es geht von Cambridge über Nottingham und Stratford/Cotswolds nach Oxford. Wie zuvor habe ich bei dieser Gelegenheit Ausschau nach tollen Konzerten gehalten. Die Suche gestaltet sich jedoch bisher sehr frustierend, denn jedes Mal verpasse ich ganz knapp ein tolles Konzert. Eine kleine Auswahl:

Kaiser Chiefs – 11. September – Leeds

Für eine meiner Lieblingsbands würde ich auch einen großen Umweg in den Norden machen, aber leider spielen sie in ihrer Heimatstadt einen Tag bevor ich fliege.

Slow Club – 12. September – Nottingham

Die beiden haben ich vor zwei Jahren schon mal gesehen und es war super. Dieses Konzert würde ich mit Biegen und Brechen besuchen können, aber das würde eine stundenlange Zugfahrt direkt nach dem Flug und ein Ankommen kurz vor knapp (mit Gepäck!) bedeuten. Deswegen lassen wir das lieber.

Emmy the Great – 18. September – Nottingham

Auch dieses Konzert könnte ich theoretisch besuchen, aber logistisch ergibt das keinen Sinn. Am Tag vorher und nachher habe ich Termine weiter im Süden und da keine Züge so spät mehr fahren, müsste ich in Nottingham übernachten.

The Wombats – 22. September – Nottingham // 24. September Cambridge

Albumstream: Kaiser Chiefs – The Future is Medieval

Nach dem PR-Coup mit dem selbst zusammenstellbaren Album folgt in einer Woche die “offizielle” Version mit 13 Songs von The Future is Medieval. Das kann man doof finden und die Kaiser Chiefs erst recht, aber ändert natürlich nichts daran, dass das vierte Album endlich veröffentlicht wurde/wird. Schon jetzt kann man sich Schnipsel der Songauswahl anhören, die es auf die physische Version geschafft haben:

Nein, Problem Solved ist nicht dabei, warum auch immer.

10 aus 20: neues Kaiser Chiefs-Album selbst zusammenstellen

Ungewöhnliche Ideen garantieren mediale Aufmerksamkeit und die Kaiser Chiefs haben sich für ihr neues Album The Future is Medieval etwas ausgedacht, das wunderbar in diese Kategorie fällt:

Es stehen 20 Songs zur Auswahl und jeder kann selbst zehn davon aussuchen, die Reihenfolge bestimmen und ein Cover zusammenbasteln. Klingt interessant und macht Spaß. Mit £ 7,50 ist das auch noch angemessen bepreist. Der Clou: wenn jemand anders deine Zusammenstellung kauft, bekommst du jeweils £ 1 wieder zurück (deswegen wird das über Paypal abgewickelt).

So ungefähr sieht das aus, wenn man die Songs zusammenklöppelt (mit 30 Sekunden langen Hörbeispielen):

Kaiser Chiefs: Album Creator

Problem ist natürlich, dass jetzt jeder sein eigenes Album erstellt und praktisch kaum einer die der anderen kauft. Vielleicht aber auch nicht. Es gibt ein Gewinnspiel, wonach derjenige mit den meisten Verkäufen bis Montag eine Widmung und Karten für ein Konzert nächste Woche gewinnt – mehr Infos. Ebenfalls interessant ist eine statistische Aufstellung hier, welche Songs wie oft verkauft wurden.

Der wichtigste Link mit der besten Zusammenstellung wo gibt: mein Album. KAUFEN!

Nächste Woche oder so werde ich vielleicht eine Kritik zu diesem Album schreiben, wobei das ein bisschen seltsam sein wird. Aber wir werden sehen.

PS: Am Anfang hatte ich Probleme, die Seite zu Gesicht zu bekommen. Ein Hinweis in den FAQs hat mich auf die Lösung gebracht:

Song des Tages: Kaiser Chiefs – Little Shocks

Jawohl, ein kleiner Schock ist es, wenn eine Lieblingsband wieder aus der Versenkung erscheint. Und deshalb ohne große Worte ein Dank an Ariane von den WhiteTapes, die mich gestern Abend bei Twitter daran erinnerte.

Der Song ist irgendwie typisch KC, aber auch frisch. Klingt komisch, ist aber so. Ich freue mich jedenfalls auf alles, was da noch kommen wird. Das Allerbeste wäre natürlich eine Englandtour im September, wo ich dann auf ein Konzert gehen könnte…

KC bei Twitter: Band, Ricky, Nick, Peanut, Whitey, Simon

Meine drei schier gar fast endgültig besten Alben des Jahrzehnts

Eine fast unmögliche Aufgabe stellte Sascha von endgültig, indem er aufrief, die persönlich besten Alben des Jahrzehnts zu küren. Heute endet die Aktion und nach langem Hin und Her habe ich mich für den Moment auf ein Trio beschränkt. Die Auswahl erscheint mir jetzt gerade als die einzig richtige, aber morgen kann das schon wieder anders aussehen. Ich habe drei Meisterwerke ausgewählt, die jeweils stellvertretend für eine ganze Klasse stehen (im mathematischen Sinne) und so zumindest den Schmerz der Vorauswahl ein bisschen gemildert. Tadääää:

Meine drei Alben des Jahrzehnts

The Indelicates – American Demo

Simon und Julia Indelicate tauchten hier in den letzten zwei Jahren öfter auf und American Demo ist auch nach anderthalb Jahren immer noch ein fantastisches Album. Es steht für die Alben, die sich über Jahre entwickelten und mit persönlichem Einsatz, oft auch im eigenen Wohnzimmer entstanden. In den einschlägigen Blogs und Magazinen wurden schon teilweise jahrelang Demoversionen empfohlen und mit Spannung auf das Debutalbum einer neuen, vielversprechenden Band gewartet. Hier war es so, dass ich zwar relativ spät einstieg, aber noch rechtzeitig vor Erscheinen des Albums. Die cleveren Texte und die nicht überproduzierten Stücke machen immer und immer wieder Spaß und genauso ist es z.B. bei den Wave Pictures, Glasvegas, We Were Promised Jetpacks, Slow Club und unzähligen weiteren. Allesamt Bands, die in den letzten zwei Jahren “groß” rauskamen und die ich alle schon live gesehen habe. Also die Beispielbands, nicht die Indelicates selber. Aber immerhin habe ich eine Packung Fudge (Beitrag folgt – wahrscheinlich).

Gründe für und Arten von Coverversionen (Blog-Parade von beetFreeQ)

Old Vinyl
Creative Commons License photo credit: fensterbme
Das Thema Coverversionen bietet Stoff für Diskussionen und ist damit ideal geeignet für eine Blog-Parade. Beety möchte wissen

welche Coverversion euch besonders gut gefällt! Welcher Song schafft es in seiner Neuauflage, das Original noch zu übertrumpfen? Weshalb ist das eurer Meinung so? Oder ist es gar ein Song, der im Original wirklich schlecht ist? Es dürfen auch gern mehrere genannt werden, solange es nicht in mehrere Stunden Musik ausartet. Wer mag, kann auch seine allgemeine Einstellung zu Coverversionen kund tun. Oder seid ihr vielleicht komplett gegen Coverversionen?

Vor knapp anderthalb Jahren habe ich dazu mal einen Beitrag verfasst, in dem ich eine sehr strenge Auffassung vertreten habe. Mittlerweile bin ich nicht mehr der Meinung, dass bestimmte Coverversionen nicht erlaubt sein sollten, auch dank der Kommentare zum Beitrag. Aber ich finde immer noch, dass zumindest gewisse Einschränkungen bzgl. des Geschmacks gelten und darüber lässt sich bekanntlich nicht streiten. In der zugehörigen Umfrage sprachen sich 19% für “immer erlaubt” aus und 81% für “mit Einschränkungen” und niemand war für “nie erlaubt”.

Da ich dieses Thema schon behandelt habe, wende ich mich der positiven Seite zu und sehe, welche Gründe es denn dafür gibt. In meiner Sammlung befinden sich eine Reihe Alben, die nur aus Coverversionen bestehen und um die verschiedenen Arten soll es hier gehen. Die Einteilung ist nicht absolut und viele Alben kann man in zwei oder mehr Kategorien einordnen. Wo vorhanden, verweise ich auf Last.fm und/oder Spotify, damit der interessierte Hörer sich selber einen Eindruck verschaffen kann.

Herzschmerz-Mixtape (Beetys Blog-Parade – 2. Beitrag)

Beetys Blog-Parade zum perfekten Mixtape[1] läuft noch bis Ende des Monats und da mein Mixtape mit dem Thema “Herzeroberung” nicht eigens für diese Aktion zusammengestellt wurde, habe ich ein weiteres erstellt.

Die Vorgabe war 60 Minuten, da viele Kassetten diese Länge hatten/haben. Mein erstes Tape hatte knapp 45 Minuten Länge (A-Seite einer 90-Minuten-Kassette) und dies hier sollte die B-Seite “Herzschmerz” in 45 Minuten werden. Aber wie das so ist mit der Musik habe ich kein Ende gefunden und deswegen präsentiere ich hier eine komplette 90-Minuten-Kassette mit A- und B-Seite.

Vorher habe ich noch ein bisschen Recherche betrieben und diverse Beiträge zum Erstellen von Mixtapes gefunden. Zum einen bei wikiHow “How to Make a Perfekt Mix Tape”. Ganze zwei Beiträge mit vielen Regeln gibt es bei Sounding Plumbline (Teil 1, Teil 2), an die ich mich teilweise gehalten habe. Sehr wichtig fand ich folgende Zeilen:

What joins scope and theme together is transition: between songs, between sides or between tapes/discs, between the overall ideas of your mix. Transition is the actual movement from A to B, how you get from your first song to your last one. Good transition involves both scope and theme.

Auf den Handlungsspielraum (scope) habe ich diesmal sehr viel Wert gelegt, da ich es darüber auch geschafft habe, die Songs auf 90 Minuten zu begrenzen. Ich wäre übrigens dafür, dass beety zum Ende der Parade das T-Shirt verlost, auf dem folgendes Zitat aus High Fidelity steht:

Blick über den Tellerrand vom 7. March 2009