Sucht man nach Infos über Spring Offensive trifft man auf Kriegsgeschichten und Games Conventions. Ist in diesem Zusammenhang alles unwichtig, denn wir haben es hier mit einer fünfköpfigen Band aus Oxford zu tun, die laut ihrem MySpace-Profil Konkret/2-step machen. Sagt erstmal überhaupt nichts aus. Hören wir also mal bei Spotify in ihr Debutalbum Pull Us Apart rein. Das ist mit sieben Songs zwischen drei und fünf Minuten Länge relativ knapp bemessen, aber es kommt ja auf Qualität und nicht auf Quantität an.
Der Einstieg Found Myself Smiling ist ziemlich gespenstisch intensiv, man wird sofort in den Bann gezogen. Bei Abacus Rex klingen glasklare Gitarren an und es werden fast schon jazzig verspielte Bassjammereien eingeworfen. Danach wird es gefällig mit Every Coin und so langsam bekommt man ein Gefühl für den Sound der Band. Eine lockerleichte Brücke macht die Sache besonders angenehm.
Die Abwechslung geht weiter, mit dem leichten Akustikstück The Cable Routine, das wunderbar zurückgenommen zeigt, dass die Jungs Ahnung von Melodien haben. Es wird stringenter und Everything Other Than This wirkt wie eine Mischung aus den vorherigen Songs, wobei mit militärischen Drums und Harmoniegesängen eine eigene Note verliehen wird. Diese Richtung wird mit Slow Division weitergeführt, das leise anfängt und Schicht für Schicht aufgebaut wird, bis es am Ende krachend einstürzt. Das zerbrechliche Ende bildet Little Evening, das nach einer desillusionierten Abrechnung klingt.
Hinweis: Für den folgenden Test der Software AudialsOne wurde mir eine Lizenz zur Verfügung gestellt. Für Euch gibt es weitere 3 Lizenzen – dazu am Ende mehr.
Alle guten Dinge sind drei und ich darf mal wieder eine Software der Firma Audials testen und dieses Mal ist es das Flaggschiff AudialsOne. Ende Oktober erschien die Version 4 und die habe ich mal genauer unter die Lupe genommen.
Die Software ist ziemlich mächtig, sie lädt Musik und Videos automatisiert und manuell, nimmt Streams auf, abonniert Podcasts, entfernt den Kopierschutz von Audio- und Videodateien, konvertiert von und in viele Formate und organisiert die Musiksammlung. Einige dieser Funktionen habe ich in den beiden vorherigen Tests untersucht und bis auf die klarer strukturierte Oberfläche sind diese gleich. Der interessierte Leser sei deswegen auf die Beiträge zum Videoraptor und Radiotracker verwiesen.
Ich habe mich auf die “Killerfeatures” Kopierschutz entfernen und Videostream aufnehmen gestürzt und geprüft, ob das Podcast abonnieren jetzt richtig funktioniert. Die Standardabläufe gibt es als Tutorials auf der Webseite, in denen in Listenform und als herunterladbares Video die einzelnen Schritte erklärt werden. Achtung: Video startet automatisch und man kann weder Pausieren noch den Ton ausstellen.
Installation und Einrichtung
Mittlerweile kenne ich die Routine schon und bin nicht mehr überrascht, dass Microsoft Visual C++ mit installiert werden muss und dass auf Wunsch der LAME Encoder auf dem Rechner gesucht wird (um mp3 abspielen zu können). Optional wird auch gleich die Musiksammlung eingelesen, doch das überspringe ich aus Zeitgründen. Während der Installation läuft der PC auf Hochtouren, man sollte also andere Arbeiten ruhen lassen. Nach dem seltsamen Pixiepack Codec wurde ich diesmal nicht gefragt, es wird aber installiert. Da es bei bisher keine Probleme verursacht, ignoriere ich das.
Ja, ich habe es getan! Ich habe mir einen iPod Nano 4GB zugelegt! Dieser kam in Form einer Prämie und einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Aus diesem Anlass kann ich jedoch noch einmal auf meinen Lieblingsplayer MediaMonkey verweisen und behaupte ganz selbstbewusst, dass man zum Synchronisieren von Musik und Podcasts keine andere Software benötigt. Ja, eine kleine Einschränkung ist dabei, denn mit Videos, Spielen und Kontakte kann MM nichts anfangen. Was in meinem Fall aber gewollt ist, denn wofür hab ich denn PDA und Handy?!?
Dieser Beitrag dient auch zur Teilnahme der Blog-Parade Nützliche iPod- und iPhone-Anwendungen, wo es bisher leider nur wenige Teilnehmer gibt. Doch die Parade läuft noch bis 1. November und es gibt einen iTunes-Gutschein über 10 € zu gewinnen. Mein Beitrag fällt wahrscheinlich aus der Reihe, da die meisten iPod- und iPhone-Nutzer gar nicht auf die Idee kommen würden, eine andere Software als iTunes zum Sychronisieren zu verwenden[1]. Und zum Ausräumen dieses falschen Volksglaubens bin ich zuständig!
Bevor ich auf die Synchronisation mit MediaMonkey eingehe, möchte ich noch meinen gewaltigen Unmut über dieses bescheuerte iTunes loswerden: Wenn ich nicht angekreuzt habe und auch “angewendet” habe[2], dass iTunes beim Anschließen des iPod gestartet wird, dann will ich auch, dass es nicht gestartet wird! Ist eine vernünftige Annahme, oder? Nach ca. einem Dutzend Anschluss- und Startzyklen hat iTunes nun endlich begriffen, dass es nichts mit dem iPod anstellen soll.
Viele Leute lieben dieses doofe Programm ja heiß und innig und es mag seine Vorteile haben, aber ich werde damit nicht warm bzw. stehe regelmäßig vor dem Herzinfarkt. Ich habe iTunes nur wegen dem Store installiert (sonst nutze ich MediaMonkey). Doch da genau liegt das Problem. Zwei Beispiele, die mich in den letzten Tagen aufgeregt haben[1].
Wo sind die Empfehlungen hin?
Die sind weg! Meine vormals einizige Quelle, um neue kaufenswürdige Alben zu entdecken ist seit einigen Monaten im Redesign-Nirvana verschwunden! Auch Dees ausführliche Hinweise (besten Dank dafür!) halfen nicht weiter, denn ihre Vorschläge
1. Meine Updates: Wenn du das mal bei einem Künstler aktiviert hast, wirst du über dort diesen und ähnliche Künstler auf dem Laufenden gehalten.
2. Der Einkaufswagen zeigt dir ähnlich wie bei Amazon an, was andere Leute noch gekauft haben, die die selben Sachen gekauft haben, die du im Einkaufswagen hast.
3. Empfehlungen basierend auf deiner Musik-Bibo kriegst du durch Einblenden des Mini-Stores.
waren nicht das, was ich suchte. Was ich eigentlich gesucht habe: “Früher” gab es mal eine Liste “persönlicher Empfehlungen” auf der Startseite des Stores, die mittlerweile von TOPAKTUELL (ein Wort?!?) ersetzt wurden. Was interessiert mich dieser Blödsinn? Ich will wissen, was ICH mir evtl. kaufen möchte! Dee, das “speziell für Sie” habe ich nicht gefunden! Kannst du (oder ein anderer kompetenter Nutzer des iTMS) mir das nochmal erkären?
Willkommen zu einer weiteren Ausgabe des Vergleichs der Musikverwaltungsprogramme iTunes und MediaMonkey. Angetreten sind iTunes 7.6.2 (iT) und MediaMonkey 3.0.3 (MM) und heute soll es um das Erkennen und Behandelns von Duplikaten gehen. In einer großen Musiksammlung (> 10.000 Songs) sammeln sich unweigerlich doppelte Songs an, z.B durch Best Of/Greatest Hits-Alben und Compilations. Und es sammeln sich “falsche” Duplikate an, wie Liveaufnahmen und Remixe.
Aufgrund meiner umfangreichen Sammlung, in der viele Spezialfälle auftauchen, konnten beide Programme ausführlich getestet werden. Es wurden sowohl Bordmittel als auch Erweiterungen zugelassen.
Ein kurzer Einschub, bevor wir beginnen: Duplikate bezeichnen hier Songs, die in der Bibliothek mehrfach auftauchen, d.h. physische Duplikate. Es geht nicht um Songs, die in einer Playliste mehrfach auftauchen, d.h. Links zum selben physischen Songs. Letzterer Fall sollte bei beiden Programmen nur auf Wunsch auftreten, da beim Hinzufügen von Songs zu einer Playliste darauf hingewiesen wird und man bestätigen oder ablehnen muss. Bei MM kann man außerdem nachträglich doppelt auftauchende Songs mit einem Klick im Kontextmenü entfernen.
Doppelte Songs mit Bordmitteln finden
Beide Programme bieten von Haus aus beschränkte Möglichkeiten zum Finden und Behandeln von Duplikaten und es wird vorausgesetzt, dass Titel und Interpret übereinstimmen. Das wiederum funktioniert nur, wenn der Nutzer des Programms alle Songs ordentlich mit Tags versehen hat.
Die Auflistung der doppelten Titel ist in beiden Programmen sehr einfach. In MediaMonkey gibt es einen eigenen Knoten Doppelte Titel unterhalb der zu bearbeitenden Dateien und in iTunes gibt es einen Menüpunkt Doppelte Titel anzeigen im Menü Anzeigen.
Es ist schon über ein halbes Jahr her, dass ich meine Serie iTunes vs MediaMonkey abgeschlossen habe, dennoch habe ich damals nicht alle Aspekte beleuchtet. Heute soll es um das Brennen von CDs gehen.[1]
Mittlerweile gibt es auch neue Versionen von beiden Programmen. Auf der offiziellen MediaMonkey-Download-Seite wird die Version 3.0.2 angeboten, im Forum schon der RC4 von 3.0.3. Auf der iTunes-Download-Seite bekommt man die Version 7.6.2.
Nachdem wir das nun geklärt haben, stürzen wir uns in den Test.
Angefangen hat es mit zuviel Zeit in der ersten Januarwoche, wo ich einige neue Blogs entdeckte. Hauptsächlich Musikblogs. So hat die Menge guter Musik, die ich in den letzten Tagen neu entdecke, rapide zugenommen. Einerseits ärgerlich, weil ich erst im April wieder CDs kaufen darf[1]. Andererseits heißt das aber nicht, dass ich die Musik nicht hören darf. Und das Internet, speziell das ominöse Web 2.0 bietet da genug Ansatzpunkte.
I just hope he won’t lose the accent once they are signed to a major label.
war ein Garant dafür, dass ich mir das mal anhöre. Und neben dem oft durchscheinenden, charmanten schottischen Akzent[2] ist der Song selber ein absoluter Ohrwurm. Eingängie Melodie, schöne Stimme, genau die richtige Menge an Instrumentierung, … Ich hab das Ding schon mindestens ein Dutzend Mal gehört und habe noch lange nicht genug! Auf der offiziellen Seite kann man diesen und fünf weitere in voller Länge anhören (einer ist ein Podcast). Oder gleich das Video ansehen:
Erst war ich ein wenig verwundert, dass Daddy’s Gone mit Abstand der am meisten gehörte Song auf der Last.fm-Seite ist, denn die Band hat keinen Plattenvertrag, keine Tonträger veröffentlicht und bietet keine Downloads an. Ein Blick in den ITMS klärte die Sache auf, denn dort sind zwei Singles mit je zwei Songs verfügbar (Link zu Glasvegas im Store).
Wie würde ein gerade aus und normal denkender Mensch folgenden Anblick interpretieren? [Hinweis: die Pfeile wurden von meiner geübten Hand hinzugefügt]
[Screenshot der deutschen Kaiser Chiefs-Seite] Na, wer hat gedacht, “Das hört sich ja gut an, da wird gleich mal auf den Link geklickt”? Hab ich natürlich auch gemacht![1] Nachdem ich mehrere hirnrissige Captchas erfolgreich gemeistert habe und mir eine E-Mail habe schicken lassen, die begann mit
Hallo Julia,
gratuliere! Du bist kurz davor deinen Free iTunes Code zu bekommen. Aus Sicherheitsgründen mußt du nur noch auf den unteren Link klicken und kommst dann zu einer Webseite, auf der du dir den Code abholen kannst.
Flugs auf den Link geklickt und da bot sich mir dann dieses Bild:
Eine rundum gelungene Sache![2] Ein Hinweis, dass die Anzahl der “kostenlosen” Songs begrenzt ist, wäre nicht nötig gewesen. Aber vielleicht hätte das ja sogar den Reiz erhöht? Auf jeden Fall zwingend wäre ein Hinweis, dass die Aktion abgelaufen ist bzw. der Link sollte entfernt werden!
PS: Bin natürlich wieder viel zu spät, denn die Single[Amazon-Partner-Link] ist schon seit knapp zwei Monaten draußen. Wer zu spät kommt und so … Aber der Song ist trotzdem gut und das Video ist durchaus sehenswert.
Wofür habe ich denn immer noch iTunes installiert? Für irgend was muss das ja gut sein! [↩]
Vorsicht Ironie! Ganz bitter enttäuschte Ironie! [↩]
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 222 Wörtern, 2 Bildern, Lesedauer: 53 Sek)
Warum ich erst jetzt das neue Album von James Blunt hören kann, das schon am 15. September erschien, ist eine lange Geschichte. Bzw. eigentlich möchte ich noch eine weitere Geschichte damit erzählen. Es geht also ganz anders los.
Die moderne Welt, die macht es einem Süchtigen wie mir unglaublich schwer. Bzw. leicht. Ja, ich bin shoppingsüchtig! Zwar nicht nach Klamotten wie man es bei Vertretern meines Geschlechts vermuten würde (und auch Mario Barth hat da am Freitag wieder so manchen Lacher rausgeholt), nein ich bin süchtig nach Musik. Und zwar nach CDs, dem “echten” Produkt. Dem regelmäßigen Leser wird es aufgefallen sein, denn es gibt hier so einige Beiträge über Musik und ich habe wohl auch mal erwähnt, dass ich einige hundert CDs und ungefähr 15.000 MP3s mein Eigen nenne.
Meiner Sucht fröne ich meist in einem bekannten und Online-Kaufhaus (benannt nach einem Fluss in Südamerika). Doch auch die Online-Musikdienst-Variante habe ich diesen Monat ausprobiert. Dort habe ich mehrmals zugeschlagen, obwohl ich die im iTunes Store erworbenen Titel nicht als einer “echten” CD gleichwertig ansehe. Das ist ja das Teuflische bei dieser Art von Shopping. Man klickt auf den Kauf-Button und schon hat man den Titel erworben. Wenn man ließe, würde ich wahrscheinlich locker jeden Tag ein bis zwei Alben kaufen. Die nächste Kreditkartenabrechnung wäre dann vielleicht ein Dämpfer, aber kein nachhaltiger. Deshalb wird iTunes auch bald wieder deinstalliert. Eigentlich wollte ich es ja sofort wieder runterschmeißen, aber das musste ja dann auch nicht sein. Im Oktober kann ich ja nochmal gucken. Und dann weg damit. Oder zumindest bis Ende des Jahres!
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.
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