Schlagwort-Archiv: Haushalt

Blick über den Tellerrand vom 23. September 2010

Komponist erzielt mehr Einnahmen mit Spotify als mit iTunes (20. September 2010)

Blogrolle reloaded (16. September 2010)

Da Google uns die Möglichkeiten bietet, habe ich mal die netten Menschen von Google angerufen und gefragt, ob es möglich sei, meine liebsten Blogs bitte so sehr auszuspionieren, dass sie mir die Orte nennen können, in denen sie entstehen.

“Die Legende der Wächter”: Warner Bros. und die unwichtigen Synchronsprecher (15. September 2010)

Aber sich weigern, sie zu nennen? Aktiv zu verhindern, dass man auch ihre Namen mal gedruckt liest? Man stelle sich das mal im Buchbereich vor: Übersetzer werden einfach nicht mehr genannt. Keine Zeile im Impressum mehr. Anruf beim Verlag: “Der Übersetzer ist unwichtig”. Es gäbe einen Aufschrei.
Synchronsprecher sind Sprachschauspieler. Sie arbeiten hart. Für das Publikum, aber eben auch für den Verleih, der die Synchro ja bezahlt. Ein wenig mehr Respekt würde ich dafür eigentlich erwarten.

Oldschool Music-Pirate 2010 (15. September 2010)

In Mecklenburg-Vorpommern ist man noch echt Oldschool: Da ging eine 52jährige Dame mit Laptop in die Musikabteilung des Elektronikmarkts und hat dort seelenruhig angefangen, CDs zu kopieren, die sie dann wieder zurücklegte.

Google Mail Tipps & Tricks (14. September 2010)

Einige baten mich, meine Tipps & Tricks zu Gmail, beziehungsweise über meine Einstellungen zu schreiben. Natürlich ist so etwas nicht allgemeingültig, ich kann logischerweise nur Dinge beschreiben, die ich für mich als nützlich empfinde. Der Kölner würde sagen: Jede Jeck ist anders. Hier ist also Teil 1 meines Google Mail Setups.

Der vermeintlich kaputte Wecker ODER Nur geträumt?

Mond und Wolken - pixelio.deHeute nacht bin ich auf einmal aufgewacht und wollte verwirrt auf die Uhr schauen. Also flugs auf den Wecker gedrückt, damit die Displaybeleuchtung angeht, aber nichts passierte. Auch mehrmaliges Drücken brachte keinen Erfolg. Das beunruhigte mich ein wenig, denn wenn die Batterien des Weckers leer wären, dann würde ich ja auch am Morgen nicht geweckt werden. Also habe ich meine Nachttischlampe angemacht und den Wecker angestarrt, der noch wunderbar die Uhrzeit anzeigte (es war übrigens 3:02). Nachttischlampe wieder aus und nochmal die Funktionalität der Weckerbeleuchtung getestet: nichts!

Ein wenig beunruhigt (aber schon weniger als vorher) schlief ich wieder ein. Ein paar Stunden später klingelte der Wecker dann ordnungsgemäß und als ich auf den Snoozeknopf drücke (der identisch mit dem Lichtknopf ist), leuchtete das Display auf. Hä?!?

Nun ist die Frage: habe ich den ganzen Vorfall in der Nacht nur geträumt oder sind meine Augen schon so schlecht, dass ich ein grün beleuchtetes Display 20 cm vor meiner Nase nicht mehr sehe oder hatte der Wecker kurzfristig einen Funktionsausfall? Kann ja sein, dass der aus Energiespargründen zwischen 1 und 5 Uhr morgens nicht aufleuchtet. Also eigentlich kann ich das nicht geträumt haben, denn ich hab ja das Licht angemacht. Verwirrung!

Kann das jemand noch toppen?

Bildquelle: pixelio.de

Dachständer und Lüsterklemmen

…sind nichts Unanständiges und begegnen einem sehr häufig bei einem Umzug. Und moderne Lüsterklemmen heißen ab sofort “Schicket” laut einer Wortneuschöpfung von T. Der wusste zwar als Erster dieses neue Wort, aber er wusste nicht, dass er es wusste, bis ich ihn unbewusst darauf hingewiesen habe, dass er diese Wortneuschöpfung überhaupt getätigt hat.

Bevor mich jetzt jemand für verrückt erklärt, möchte ich betonen, dass ein Auszug aus dem sechsten Stock sehr anstrengend ist und sowohl Körper als auch Geist völlig auslaugt!

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes und geruhsames Wochenende!

Nachtrag: Der Tor, der törichtes tut wird genau so geschrieben! Nicht mit “h”, nicht mir “rr”! Sondern genau so wie das architektonische Tor! Wie komme ich darauf? Es gibt eine Teemischung “Tor der Weisheit”, die ich in der auszuräumenden Wohnung bemerkte und anmerkte, dass eine sehr unpassend Bezeichnung sei. Doch dann gab es Widerspruch bzgl. der Schreibweise und sogar eine Rezitation des Eingangsmonologs von Faust (der auch im Wikipedia-Torheit-Artikel zitiert wird):

Der Zombie-Staubsauger

Die folgende Geschichte ist nicht ausgedacht, sondern tatsächlich so passiert. Die geschilderten Szenen spielten sich heute in einem angesehenen Greifswalder Haushalt ab. Die Hauptrolle spielt ein schon betagter, aber bisher sehr zuverlässiger (Marken-) Staubsauger. Gestern noch tat er vergnüglich seine Dienste.

Doch vorhin ließ er sich nicht wie gewohnt nach einem Druck auf den Einschaltknopf zu seiner vorgesehenen Tätigkeit überreden. Was tun? Mehrmaliges vehementes Drücken auf den Knopf brachte keinen Erfolg. Schütteln, Kuscheln, Drehen, böse Angucken, gut Zureden, etc. brachten keine Veränderung der Situation.

Da mittlerweile das Essen fertig war, rückte dieses seltsame Problem erstmal in den Hintergrund, auf dass sich das gute Stück bald wieder berappelt. Das Essen mundete sehr gut (Reis mit Curry) und der Guckkasten zeigte eine sehr(!) interessante Dokumentation.

Plötzlich wurde die Stille von einem kreischenden Geräusch zerrissen. Die Waschmaschine!?! Immerhin war gerade der Schleudergang im Gange und machte ziemlichen Lärm. Aber nein, so laut würde sich dieses Haushaltsgerät nicht bemerkbar machen. ES WAR DER WIEDERAUFERSTANDENE STAUBSAUGER! Ging einfach von selber los!

Nach dem ersten Schock hat dieses Verhalten langanhaltende Lachsalven ausgelöst und auch jetzt noch verzieht sich mein Mund zu einem kleinen Schmunzeln. Unglaublich!

Habt Ihr sowas schon mal erlebt?

Wenn der Postmann überhaupt nicht klingelt

Warum? Weil die Klingel kaputt ist! Kein Scherz! Doch fangen wir von vorne an. Vorne am Tagesbeginn. Bzw. mit gestern abend, denn da habe ich schnell noch ein anderes Buch fertig gelesen, um heute gewappnet zu sein. Hätte ich mal nicht machen sollen!

  • kurz vor 8h – Aufstehen, Duschen (so früh kommt der Paketmann nicht, oder?), frühstücken, erste von drei Waschmaschinen aufgesetzt
  • während der ersten Maschine – rum gehangen, Fernsehen geguckt, Radio gehört, ein bisschen aufgeräumt, Wäsche aufgehängt
  • kurz nach 10h – zweite Waschmaschine aufgesetzt, noch alles im grünen Bereich (Päckchen kommen sonst immer frühestens kurz vor Mittag)
  • während der zweiten Maschine – rum gehangen, mehr aufgeräumt (auf Batterienlager gestoßen und alle Geräte und Fernbedienungen bzw. deren Batterien überprüft), Briefkasten überprüft: Büchersendung! (falscher Alarm: siehe unten), Wäsche aufgehängt
  • irgendwann nach 13h – dritte Maschine aufgesetzt (langsam wird es gelb bei meiner Wartezeiterträglichkeitsanzeige)
  • während der dritten Maschine – Mittagessen, mehr aufgeräumt, Radio gehört (Bericht über HP, unnötige E-Mail einer Hörerin: “Bin schon auf Seite 129″), kein neues Buch angefangen, sondern im Paint Shop-Benutzerhandbuch gelesen (Anzeichen, dass ich mich dem roten Bereich nähere?!?)
  • gegen 14:30 – Wäsche auf dem Hof aufgehängt, auf dem Rückweg zur Wohnung: Nachbar wedelt mit einem Amazon-Paket! Sei angeblich so vor einer halben Stunde abgegeben worden! Da ich keinen Schritt vor die Tür gewagt habe, mache ich mich auf den Weg zur Klingel. Und tatsächlich: der lässt sich keinen Laut entlocken! Nun stell man sich mal vor, es wäre kein Nachbar zu Hause gewesen!

dff: finanzielles

Heute ist tatsächlich Freitag und ich gehe zwei Monate zurück für dff Fragen vom 11. Aug. 2006. Es geht diesmal ums Geld.

  1. Hast du in letzter Zeit Verträge zur Kostenersparnis angepasst oder gekündigt oder Dienstleister gewechselt?
    Nicht in letzter Zeit. Oder halt – doch! Ich habe meinen Handyvertrag geändert, dass ich weniger Grundgebühr zahle und habe sogar noch einen 3-Euro-Gutschein gekriegt, weil ich das online gemacht habe. Bei Festnetz und Internet würde sich ein anderer Dienstleister für mich nicht lohnen, da ich wenig telefoniere und daheim kein Internet nutze. Dann wären da noch Strom und Gas etc. Also Strom kriegen wir recht billig, da gibt es wohl keinen günstigeren Anbieter und der Rest läuft über den Vermieter, da kann (will) ich nichts ändern.
  2. Macht du einen monatlichen Haushaltsplan?
    Ich hatte einen als ich angefangen habe zu studieren, um zu sehen wie viel Geld ich brauche und ausgebe. Aber mittlerweile hat sich das eingespielt und da ich sehr gut mit meinem Geld auskomme, ist ein Plan nicht nötig.
  3. Gibt es etwas woraufhin du im Augenblick gezielt sparst?
    Nicht wirklich. Ich lege Geld beiseite in verschiedenen Kanälen, aber das ist eher für Altersvorsorge, Notfälle, generelles Sparen, etc. Außerdem wüsste ich im Moment nicht, was ich mir Größeres anschaffen sollte. Ich habe kein Verlangen nach einem Riesen-Flachbild-TV oder einem Auto oder oder oder.
  4. Hast du einen Finanzberater?
    Nicht wirklich nötig.
  5. Machst du deine Steuern selbst?
    Ja, ist nicht viel Kompliziertes zu tun. Einmal hat der Steuerberater meiner Eltern meine Steuern mitgemacht, aber das wäre nicht wirklich nötig gewesen. Also mache ich es lieber selber.