Jawollja, dank Queen ist es geschafft, denn mit der letzten offiziell gemessenen Schneehöhe von 60cm wurde der Rekord vom Winter 78/79 gebrochen und vielleicht knacken “wir” noch die 73cm von 1940 (Quelle). Gestern Abend habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Bilder gemacht:

So ganz bin ich damit nicht zufrieden, aber es war mir dann doch zu kalt und windig, um mehr Fotos zu machen. Vielleicht wage ich mich heute Abend nochmal raus.
Mittlerweile bewege ich mich zu Fuß, denn Radfahren ist unmöglich, aber dennoch freue ich mich über meine Anwesenheit auf der Twitter-Liste Radelt auch bei Frost. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an die fürsorglichen Autofahrer richten, die so umsichtig waren, ihre Autos auf den mühsam freigeschaufelten Gehwegen zu parken, damit die Fußgänger das Vergnügen haben, durch die meterhoch aufgeschaufelten Schneeberge zu stapfen. Das macht unglaublich Spaß und wer hat schon wirklich was gegen Schnee im Schuh und nasse Hosenbeine bis zum Knie?!
Nachtrag: Ich bin am Abend wirklich nochmal los und habe mich am Museumshafen rumgetrieben.
Ein sehr passendes Thema gibt es diese Woche im Projekt 52[], denn Sari hat Wind und Wetter gezogen. Der deutsche Wetterdienst hat vor zwei Stunden bekannt gegeben, dass 48 cm Schneehöhe in Greifswald erreicht wurden und damit seit Februar 1979 der höchste Stand (via, Bilder).
Ob das ein Grund zu feiern ist, bleibt abzuwarten, aber solange Wochenende ist, sollte es den Alltag nicht allzu sehr beeinträchtigen. Ich bin jedenfalls mit Hamstern versorgt und auch mein Dalek Sgt. Pepper ist fleißig am Eis räumen. Hier z.B. auf dem Fluss:
Das Foto habe ich schon am Montag gemacht, als das Begehen des Ryck noch nicht verboten war (und die Sonne schien). Aufgenommen wurde es mit einer Belichtungszeit von 1/1500 Sekunde, Blende f/9.5, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nach dem RAW-Import habe ich das Bild verkleinert und quadratisch beschnitten.
So ganz gefällt mir die Aufteilung nicht, aber ich wollte nicht allzu lange da auf dem gefrorenen Fluss rumkriechen.
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Ich kann übers Wasser laufen! Zumindest gefrorenes Wasser, denn momentan ist der Ryck (Fluss durch Greifswald) praktisch komplett vereist und das ist ein Erlebnis fotografischer wie historischer Natur. Schon am Samstag berichtete Oliver aus Wieck und gestern legte Jockel nach, der sogar einen Spaziergang über den Bodden gewagt hatte. Auch ich habe die gefühlten -14° ignoriert und bin mit dem Rad am Ryck entlang nach Wieck geradelt, denn es lohnt sich!
Eine Auswahl der entstandenen Bilder habe ich zum Greifswald-Album bei flickr hinzugefügt, das man auch als Diashow genießen kann. Hier ein kleiner Teaser:
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Dass ich das noch erleben durfte! Nach über zehn Jahren Warten (mit Unterbrechung) in Greifswald verirrte sich tatsächlich einmal eine internationale Band in das beschauliche Städtchen. Ja, Panik aus Österreich haben dieses Jahr schon ihr drittes Album veröffentlicht und so langsam scheint der Durchbruch gekommen, denn in diesem Jahr berichtete die einheimische Musikpresse immer wieder über die fünf Jungs und presste einige ihrer Songs auf die Beileger-CDs. So wurde auch ich auf die Band aufmerksam mit dem Song Wien, du bist ein Taschenmesser, nach dem ich letzte Woche im Liedzeilen-Quiz fragte.
So eine Band also besuchte uns im hohen Norden und wie Sänger Andreas auch mitteilte, wussten sie nicht genau, wo sie denn hier gelandet wären. Das Klex jedenfalls war gut gefüllt (d.h. etwa 80 Besucher) und die hatten jede Menge Spaß, sangen die Texte lauthals mit und tanzten ausgelassen. Nach 14 regulären und drei zugegebenen Songs war das Spektakel vorbei und ich holte mir noch eine CD mit Autogrammen bei der anschließenden obligatorischen Merchandising-Aktion. Wer die Band noch nicht kennt, kann auf der offiziellen Seite das aktuelle Album und den Vorgänger komplett im Stream anhören, die aktuelle Single kostenlos runterladen. Von der Richtung her an Angelika Express erinnernd (flotter Gitarrenpop mit meist deutschen, cleveren Texten) und definitiv empfehlenswert!

Alle Bilder des Konzerts gibt es bei flickr und wenn ich die auf Toilettenpapier geschriebene Setlist wieder gefunden habe, dann auch diese.
Nachtrag: Die Setlist habe ich gefunden und versucht zu übersetzen:
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Konzert: Ja, Panik im Klex in Greifswald am 16.12.09
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Gibt noch MEHR im kompletten Beitrag (mit 281 Wörtern, 4 Bildern, Lesedauer: 1:07 Min)
Wie angekündigt gibt es einen weiteren Aufholbeitrag zum Projekt 52[] und zwar zum Thema Vergangene Zeiten und ich hoffe, dass Sari diesmal mein Bild wieder akzeptiert und verlinkt.
Am letzten Samstag war ich nicht nur auf einem Spielplatz unterwegs, sondern auch in einer Straße, in der (noch) Kopfsteinpflaster liegt und (noch) unrevonierte Häuser stehen. Eines davon spiegelte sich in einer Pfütze umringt von Kopfsteinpflastersteinen und das schien mir genau passend zum Thema (größere Version):
Das Haus rechts (vor dem leider mein Fahrrad steht, das habe ich übersehen) war bis vor Kurzem in ebenso schlechtem Zustand wie das gespiegelte Haus und gibt einen guten Kontrast. Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/90 Sekunde, Blende f/6.7 und Brennweite 20 mm. Nach der RAW-Entwicklung habe ich das Bild beschnitten, verkleinert und wie üblich die Farben aufgefrischt.
Irgendwie gefällt mir das Bild sehr gut und ich halte es für eines der besseren, die ich dieses Jahr gemacht habe. Es hat alles, was ich mag, d.h. die richtigen Farben, eine Spiegelung, schräge Kamerahaltung, eine Linie quer durchs Bild, … Klingt das anmaßend? Wie würde das Bild noch besser?
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Vor einigen Tagen veröffentlichte Hombertho ein Morgenrotfoto und rief dazu auf eigene Sonnenaufgangsbilder zu veröffentlichen. Da dies mein Lieblingsmotiv ist (zusammen mit Sonnenuntergängen) und ich aus den vergangenen sechs Jahren unzählige Bilder von bunten Himmeln habe, komme ich dieser Aufforderung gerne nach. Am Wochenende habe ich nun endlich einmal alle Fotos durchgesehen, aussortiert, bearbeitet wo nötig und bei flickr hochgeladen. Das Ergebnis ist ein Album mit mehr als 60 Bildern mit Aufnahmen aus dem Zeitraum zwischen 24. März 2003 und 2. Juli 2009 (wobei Letzteres sich ändern wird).
Ein paar Schmankerl gibt es hier und für den Rest sei der interessierte Leser zu flickr verwiesen, um die vielen Sonnen z.B. als Diashow anzusehen[]. Fangen wir mit einem der farbenprächtigsten Sonnenaufgänge an…

… gehen dann zu einem wolkigen Pink über…
… und enden mit einem Weitwinkeluntergang[].
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Kurz vor Ablauf der Wochenfrist reiche ich meinen Beitrag für das Projekt 52[] zum aktuellen Thema 100 Meter von zu Hause entfernt ein. Ich habe zwar ein wenig geschummelt, denn laut der Wegbeschreibung sind es nicht 100 Meter, wie vom Thema vorgegeben, sondern 1100, aber dafür ist das Motiv umso aufregender:
Das Foto wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/15 Sek, Blende f/8.0, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nachträglich bearbeitet wurde es durch RAW-Entwicklung, Hochpassschärfen und LAB-Farbanpassung.
Das Motiv zeigt die (nicht mehr ganz so) neue Fußgängerbrücke über den Ryck beim Greifswalder Museumshafen und bei flickr gibt es das auch in groß. So ganz zufrieden bin ich nicht, denn der Brückenboden nimmt zuviel Raum ein, der besser dem Himmel zugeschlagen worden wäre. Das Foto habe ich auch als HDRI, aber das sah nicht so gut aus. In den nächsten Tagen und Wochen wollte ich mal öfter da vorbei schauen und auf einen noch spektakuläreren Sonnenuntergang hoffen. Die Sonne geht zwar von dieser Perspektive aus hinter dem linken Haus unter, aber vielleicht wirkt es doch einigermaßen.
Nachtrag: cimddwc machte den Vorschlag, das Bild auf 16:9 zu beschneiden und so sieht es wirklich viel besser aus. Auch hier gilt, dass ein Klick aufs Bild zum lokalen Einzelbild führt und von da geht es zu flickr, wo größere Versionen verfügbar sind.
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An diesem eher wechselhaften Samstag gibt es ein heiteres Foto für das Projekt 52[] und zwar zum Thema Freiheit. Da fiel mir (wie so häufig in letzter Zeit) außer ein paar langweiligen Standards nichts ein. Dann habe ich letzte Woche bei schönstem Sonnenschein eine bisher unbekannte schöne Ecke von Greifswald entdeckt und diese gleich für das Projekt 52 eingespannt:
Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/750 Sekunde, Blende f/9.5 und Brennweite 10 mm. Der Zaun ist eher zufällig bzw. unfreiwillig auf dem Bild zu sehen, da an der Stelle, wo ich die weite, freie, unbeschränkte Wiese fotografieren wollte, die Maschen zu klein waren, als dass mein Objektiv durchgepasst hätte. Aber es passt meiner Meinung nach trotzdem zum Thema, denn erst wenn man ein eigentlich selbstverständliches Gut nicht mehr hat, lernt man es erst richtig zu schätzen. Und wer einmal – aus welchem Grund auch immer – eingezäunt war oder noch ist, der vermisst die Freiheit besonders.
Das Thema könnte man auch fantastisch auf die aktuelle Debatte um Zensur anwenden und ich hoffe, dass die Petition (Unterschreiben!) doch noch ein Umdenken bei den “Verantwortlichen” der Regierung bewirken wird. Ansonsten sind wir nämlich auf dem besten Weg zu einem unfreiheitlichen Internet, d.h. dass durch staatliche und freiwillige Kontrolle (“Schere im Kopf”) das Ganze zu einer Farce wird. Und nein, das Internet war nie und ist auch heute nicht rechtsfrei!
Kommentare sind willkommen zum Foto und auch zur Zensurdebatte…
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Diese Woche gab es im Projekt 52[] ein fantastisches Thema, denn Kontraste bietet hervorragende Möglichkeiten und es ist sowieso eines meiner Lieblingsthemen. Deshalb wusste ich auch gleich, dass ich konstrastierende Gebäude als Motiv nehmen würde. Normalerweise bieten sich da jahrhundertealte Kirchen vor spiegelnden Wolkenkratzerfassaden, doch die gibt es hier nicht. Aber es gibt reichlich zerfallene und sanierte Gebäude:

Aufgenommen wurde das Bild mit einer Belichtungszeit von 1/250 Sek, Blende f/9.5, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nachträglich habe ich ein wenig die Farben aufgehübscht (obwohl der Himmel so schon extrem blau war) und den Kontrast erhöht.
Neben diesem Bild habe ich noch eine ganze Reihe weiterer geschossen, aber das oben gefällt mir am besten, da es den Baum als Besonderheit hat und der schön blaue Himmel gut zur Geltung kommt. Es gab noch zwei weitere Bilder in der engeren Auswahl:
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