Schlagwort-Archiv: Greifswald

Konnas 52 Songs #13: Stadt

Konnas Projekt 52 SongsEs gibt keine Abwechslung von der Abwechslung und so folgt ein Beitrag zum Projekt 52 Songs von Konna[1]. Für das Thema Stadt habe ich eins ausgewählt, das AndiBerlin mal vorstellte und ich im Rahmen meines Orte-Themenradios nochmal auspackte: TempEau – Mädchen aus Greifswald

Wer jetzt schockiert ist, kennt den Text und dem sei gesagt, dass ich keine Nazivergangenheit habe, sondern zehn Jahre in der Hansestadt gewohnt habe. Das rechte Problem ist mir zum Glück nur indirekt begegnet, aber es ist vorhanden. Warum aber eine Band aus Hamburg gerade HGW mit den Glatzköpfen in Verbindung bringt, wo es andere, viel heftigere Brennpunkte gibt, weiß ich nicht. Vielleicht, weil es sich auf Gewalt reimt. Zumindest ungefähr. Hört jedenfalls mal rein und schaut natürlich auch rein, denn dann erfahrt Ihr vielleicht ebenso wie ich, dass der Bassist relativ bekannt ist:

  1. Für Uneingeweihte: Ähnlich wie beim Foto-Projekt 52 wird jede Woche ein Thema vorgegeben, zu dem die Teilnehmer einen Song vorstellen. Mehr dazu auf der Projektseite. []

Mein schönstes/bestes Foto 2010

Wie schon im letzten Jahr soll ich mich auch für 2010 auf ein bestes/schönstes Foto beschränken. Diesmal war es nicht ganz so schwierig, da es weniger Kandidaten waren, aber die endgültige Entscheidung hat etwas gedauert.

Logo: bestes Foto 2010

Wie man schon am Logo erkennen kann, handelt es sich hier um zwei Blog-Paraden, die aus logistischen Gründen zusammengelegt wurden. Zum einen möchte gwegner unser schönstes Foto präsentiert bekommen und zum anderen will Martin unser besten Foto des Jahres sehen. Letztere Blog-Parade wurde zuerst gestartet und ist auch teilnehmerstärker, deswegen ist das jetzt die offizielle Anlaufstelle. Dort wird auch nach dem Einsendeschluss (Montag, 10.01 (= heute) um 23:59) eine Abstimmung über das beste Foto aller Teilnehmer laufen.

Nach dieser Einführung ist es nun Zeit, mein bestes Foto des Jahres zu präsentieren bzw. das, was ich nach eingehender Prüfung dafür halte. Ich habe es in den ersten Wochen nach meiner Ankunft in Konstanz gemacht und es war ein echt schöner Morgen (Klick aufs Bild führt zur schicken Lightbox):

Früh morgens in Konstanz

Ich habe mich schlussendlich für dieses Bild entschieden, weil es simpel ist und die Farben außergewöhnlich. In der engeren Wahl waren diese hier (Klick aufs Bild führt jeweils zur Lightbox):

Allensbach-EntePetrisberg im NebelWiesen-/Bleichstraße

Das erste ist meine Allensbach-Ente, von der ich bei der Aufnahme dachte, dass es das Foto des Jahres wird. Aber dann habe ich mich doch anders entschieden. Das zweite ist aus Trier und entstand an einem nebligen Frühherbstmorgen, bei dem das Fotografieren sehr viel Spaß machte (Artikel mit mehr Fotos). Das letzte im Bunde wurde in Greifswald aufgenommen an einer meiner Lieblingsstellen. Auch im Jahr davor hatte ich dort ein gelungenes Foto aufgenommen. Mittlerweile würde es nicht mehr funktionieren, denn wie man hier schon an den Fenstern sieht, wurde das Haus mittlerweile saniert.

Goodbye Greifswald, Grüß Gott Gonschtanz

Von der Ostsee an den Bodensee: wenn ich umziehe, dann muss sich das auch lohnen! Meine Zeit in Greifswald hat nach insgesamt zehn Jahren ihr Ende gefunden und auch der Uni habe ich meinen Rücken gekehrt. In Konstanz werde ich ab nächste Woche der gewöhnlichen Arbeiterschar beitreten und auf diese Weise meine Brötchen verdienen.

Greisfwalder Kopfsteinpflaster

Es hat einige Zeit gedauert, bis dieser Schritt getan werden konnte. Wie Ihr sicherlich mitbekommen habt, war ich den Sommer über nicht in Greifswald, sondern in der alten Heimat in Trier, denn auch hier galt: keine halben Sachen beim Umzug! Die Jobsuche hat sich als komplizierter und langwieriger herausgestellt, als ich Anfang des Jahres noch dachte. Ich hätte nicht erwartet, dass so viele Institute und Firmen sich entweder überhaupt nicht oder erst nach drei Monaten melden. Es ist frustrierend, wenn man selbst am Telefon keine weiteren Auskünfte bekommt. Aber zum Glück gibt es Ausnahmen und da wo ich jetzt gelandet bin, lief es von Anfang an anders. Deswegen bin ich überzeugt, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe – hoffentlich genauso wie mein neuer Arbeitgeber.

Konstanzer  Hafen
Foto von Gruhl unter CC-Lizenz

Es ist schon wieder Baden-Württemberg geworden, obwohl ich gerne nach Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt gewollt hätte, damit ich alle Bindestrich-Bundesländer abhaken kann[1]. Immerhin muss ich keine neue Sprache lernen, da ich Schwäbisch schon von der vierten bis zehnten Klasse beigebracht bekommen habe.

Hier wird es in den nächsten Wochen etwas ruhiger zugehen und das Liedzeilen-Quiz wird auf einen passenderen Termin verschoben. Momentan habe ich den frühen Freitagabend im Blick. Ob das aber schon nächste Woche klappt, ist fraglich.

Erster von hinten ist besser als nix!

Wie gestern angekündigt habe ich mich wagemutig in das Abenteuer Citylauf gestürzt, bei dem es galt, 10 Kilometer in schneller-als-Gehen-Geschwindigkeit zu absolvieren. Nach nur vier Wochen Training war ich zwar nicht optimal vorbereitet, aber frohen Mutes, dass ich durchhalten werde.

Vom ungefähren Ergebnis hatte ich keinerlei Vorstellung, nur dass ich die 1:33h vom Spitblog-Lars (sehr amüsanter Bericht – unbedingt lesen) unterbieten wollte. Vor dem Lauf bekam ich die Info, dass man unter 1:15h in die Wertung kommt – das war also das neue Ziel. Als Geschwindigkeitsvorgabe hatte ich irgendwas um die 7:00 min/km im Sinn, denn das bin ich im Training immer mindestens gelaufen. Zur Einhaltung dieser Vorgabe hatte ich mein neues Spielzeug dabei, das mir im Abstand von 500m die Zeit bzw. die Pace (Zeit pro km) ansagt. Eigentlich wollte ich auch noch Musik hören, aber da ich mich mit einigen netten jungen Herren unterhalten habe, habe ich das sein lassen[1].

Das Wetter war natürlich pünktlich zum Samstag ungemütlich geworden. In den Trainingswochen hatte ich das Glück, dass es nur an den Pausentagen geregnet hat, aber wat mutt dat mutt! Immerhin hörte der Nieselregen im Verlauf des Rennens auf und so war die einzige Unannehmlichkeit die matschigen Streckenabschnitte, die zu pfützenbestückten Ausrutschproblemzonen geworden waren.

Natürlich bin ich am Anfang viel zu schnell gelaufen, aber sonst wäre ich sofort mit großem Abstand zurückgelassen worden. Die Konsequenz war ein Geschwindigkeitseinbruch nach zwei Kilometern (siehe Laufgraph unten), aber danach bin ich nur langsam langsamer geworden.

Laufstrecke Citylauf

Schönere Sonnenuntergänge dank Aschewolke?!

Gestern abend jedenfalls sah es ganz passabel aus, auch wenn wir das schon schöner hatten. Aber die Aschewolke hat mich immerhin dazu gebracht, nochmal einen Sonnenuntergang zu fotografieren und insofern hat es sich schon gelohnt. Ich habe noch weitere Bilder, die ich jedoch aufgrund mangelnder Lightroom-Kenntnisse noch nicht fertig habe (Trial-Version mal wieder). Desterwegen erstmal nur ein Teaserbild (größere Version):

Sonnenuntergang dank Aschewolke

Nachtrag: Bei DPS gab es einen passenden Artikel und so habe ich nochmal Lightroom angeworfen. Herausgekommen ist das hier (größere Version):

Sonnenuntergang dank Aschewolke

In der Vorher-Nachher-Ansicht sieht man den Unterschied:

Sonnenuntergang mit Lightroom Vorher-Nachher-Vergleich

Höchster Schneestand seit 70 Jahren

Jawollja, dank Queen ist es geschafft, denn mit der letzten offiziell gemessenen Schneehöhe von 60cm wurde der Rekord vom Winter 78/79 gebrochen und vielleicht knacken “wir” noch die 73cm von 1940 (Quelle). Gestern Abend habe ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Bilder gemacht:

Schnee

Schnee

So ganz bin ich damit nicht zufrieden, aber es war mir dann doch zu kalt und windig, um mehr Fotos zu machen. Vielleicht wage ich mich heute Abend nochmal raus.

Mittlerweile bewege ich mich zu Fuß, denn Radfahren ist unmöglich, aber dennoch freue ich mich über meine Anwesenheit auf der Twitter-Liste Radelt auch bei Frost. An dieser Stelle möchte ich ein herzliches Dankeschön an die fürsorglichen Autofahrer richten, die so umsichtig waren, ihre Autos auf den mühsam freigeschaufelten Gehwegen zu parken, damit die Fußgänger das Vergnügen haben, durch die meterhoch aufgeschaufelten Schneeberge zu stapfen. Das macht unglaublich Spaß und wer hat schon wirklich was gegen Schnee im Schuh und nasse Hosenbeine bis zum Knie?!

Nachtrag: Ich bin am Abend wirklich nochmal los und habe mich am Museumshafen rumgetrieben.

Foto-Projekt 52 (2010) #4: Wind und Wetter

Projekt 52 (2010)Ein sehr passendes Thema gibt es diese Woche im Projekt 52[1], denn Sari hat Wind und Wetter gezogen. Der deutsche Wetterdienst hat vor zwei Stunden bekannt gegeben, dass 48 cm Schneehöhe in Greifswald erreicht wurden und damit seit Februar 1979 der höchste Stand (via, Bilder).

Ob das ein Grund zu feiern ist, bleibt abzuwarten, aber solange Wochenende ist, sollte es den Alltag nicht allzu sehr beeinträchtigen. Ich bin jedenfalls mit Hamstern versorgt und auch mein Dalek Sgt. Pepper ist fleißig am Eis räumen. Hier z.B. auf dem Fluss:

04 Wind und Wetter

Das Foto habe ich schon am Montag gemacht, als das Begehen des Ryck noch nicht verboten war (und die Sonne schien). Aufgenommen wurde es mit einer Belichtungszeit von 1/1500 Sekunde, Blende f/9.5, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nach dem RAW-Import habe ich das Bild verkleinert und quadratisch beschnitten.

So ganz gefällt mir die Aufteilung nicht, aber ich wollte nicht allzu lange da auf dem gefrorenen Fluss rumkriechen.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Spaziergang auf dem Fluss

Ich kann übers Wasser laufen! Zumindest gefrorenes Wasser, denn momentan ist der Ryck (Fluss durch Greifswald) praktisch komplett vereist und das ist ein Erlebnis fotografischer wie historischer Natur. Schon am Samstag berichtete Oliver aus Wieck und gestern legte Jockel nach, der sogar einen Spaziergang über den Bodden gewagt hatte. Auch ich habe die gefühlten -14° ignoriert und bin mit dem Rad am Ryck entlang nach Wieck geradelt, denn es lohnt sich!

Eine Auswahl der entstandenen Bilder habe ich zum Greifswald-Album bei flickr hinzugefügt, das man auch als Diashow genießen kann. Hier ein kleiner Teaser:

Gefrorener Ryck Gefrorener Ryck Gefrorener Ryck

Konzert: Ja, Panik im Klex in Greifswald am 16.12.09

Dass ich das noch erleben durfte! Nach über zehn Jahren Warten (mit Unterbrechung) in Greifswald verirrte sich tatsächlich einmal eine internationale Band in das beschauliche Städtchen. Ja, Panik aus Österreich haben dieses Jahr schon ihr drittes Album veröffentlicht und so langsam scheint der Durchbruch gekommen, denn in diesem Jahr berichtete die einheimische Musikpresse immer wieder über die fünf Jungs und presste einige ihrer Songs auf die Beileger-CDs. So wurde auch ich auf die Band aufmerksam mit dem Song Wien, du bist ein Taschenmesser, nach dem ich letzte Woche im Liedzeilen-Quiz fragte.

So eine Band also besuchte uns im hohen Norden und wie Sänger Andreas auch mitteilte, wussten sie nicht genau, wo sie denn hier gelandet wären. Das Klex jedenfalls war gut gefüllt (d.h. etwa 80 Besucher) und die hatten jede Menge Spaß, sangen die Texte lauthals mit und tanzten ausgelassen. Nach 14 regulären und drei zugegebenen Songs war das Spektakel vorbei und ich holte mir noch eine CD mit Autogrammen bei der anschließenden obligatorischen Merchandising-Aktion. Wer die Band noch nicht kennt, kann auf der offiziellen Seite das aktuelle Album und den Vorgänger komplett im Stream anhören, die aktuelle Single kostenlos runterladen. Von der Richtung her an Angelika Express erinnernd (flotter Gitarrenpop mit meist deutschen, cleveren Texten) und definitiv empfehlenswert!

Ja, Panik Konzert 16. Dez 2009 Klex Greifswald Ja, Panik Konzert 16. Dez 2009 Klex Greifswald Ja, Panik Konzert 16. Dez 2009 Klex Greifswald

Alle Bilder des Konzerts gibt es bei flickr und wenn ich die auf Toilettenpapier geschriebene Setlist wieder gefunden habe, dann auch diese.

Nachtrag: Die Setlist habe ich gefunden und versucht zu übersetzen: