Schlagwort-Archiv: Douglas Adams

Happy Towel Day! und: Hitchhiker’s Live mit Neil Gaiman!! (und dann noch Dylan Moran!!!)

Wenn andere Leute so einen “einfachen” Freitag zum Anlass für einen Beitrag nehmen, kann ich das auch. Hier das zugehörige Foto:

Happy Towel Day!

Eigentlich sollte dieses Foto heute in der Mittagspause als Beitrag zum Gewinnspiel von @HitchhikersLive dienen, aber irgendwas lief schief und der Tweet ging einige Stunden später ohne Bild raus. Deswegen habe ich kein Handtuch der Hitchhiker’s Guide To The Galaxy Radio Show Live gewinnen können. Aber vielleicht kann ich mir vor Ort eins kaufen, da ich im Juli die Show in Edinburgh besuchen werde. Auf der Live-Tour sprechen verschiedene berühmte Persönlichkeiten die Rolle des Buches (Originalstimme Peter Jones starb vor 12 Jahren) und beim besagten Termin wird dies von Neil Gaiman übernommen!

Dass ich einige Wochen später Dylan Moran ebenfalls im Edinburgh Playhouse live sehen werde, darf ich wahrscheinlich gar nicht erwähnen, sonst platzt Ihr noch vor Neid. Trotzdem:

Foto-Projekt 52 (2011) #22: Kopfkino

Projekt 52 (2011)Der Mai ist wunderbar und mit dem heutigen Beitrag zu Kopfkino ist der Wonnemonat endlich abgearbeitet.

Als Motiv müssen wieder die Hörspiele von Big Finish herhalten, aber was ist zu diesem Thema besser geeignent?! Als Repräsentanten treten Doktoren sechs und acht vor[1]. Ausgesucht haben sie die beiden Sonderhörspiele Shada und The Maltese Penguin. Beide stammen von Autoren die das mit dem Kopfkino besonders gut verstanden haben: Douglas Adams und Rob Shearman[2]. Abstürzende Pottwale und formenwandelnde Pinguine sind eben im echten Kino recht schwer umzusetzen.

Abgesehen davon, hier ein Bild, wie die beiden die CDs ins rechte Licht rücken (Klick für größere Version in der Lightbox-Ansicht):

22 Kopfkino

  1. Für das Projekt 52 kann eine feste Figur verwendet werden. Das dient einerseits als Beweis, dass die Fotos tatsächlich von mir stammen und andererseits soll es die Kreativität fördern. In meinem Fall ist es der Doktor aus Doctor Who, den es in mittlerweile elf Inkarnationen gibt. []
  2. Von dem habe ich in letzter Zeit öfter berichtet und wenn Ihr es immer noch nicht tut, so solltet Ihr seinen Blog One Hundred Stories abonnieren – die zweite von den hundert Geschichten ist besonders lesenswert… []

Douglas Adams und Doctor Who

Hat es wer noch nicht mitbekommen, dass heute Towel Day ist?! Falls nicht, schnell nachlesen. Natürlich hatte ich heute mein Handtuch dabei, wenn auch nur ein kleines. Aber der Gedanke zählt.

Allerdings will ich mit diesem Beitrag auf etwas ganz anderes hinaus, wie die Überschrift schon verraten haben sollte. Es mag unglaublich erscheinen, aber als ich vor über sechs Jahren meine DVD des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy bestellte, hatte ich von Doctor Who noch nie was gehört. Das war kurz bevor die “neue” Serie anlief, aber das habe ich damals auch nicht mitbekommen. Meinen ersten (wissentlichen) Kontakt hatte ich dank eben jener DVD, denn dort hat Peter Davison – Doktor Nummer Fünf – einen Kurzauftritt:

Ein Tierarzt als Milchvieh

Ja, das Ungetüm im Hintergrund. Jedenfalls wurde in den Infountertiteln erwähnt, dass er gerade als fünfter Doktor besetzt worden war. Zwei Jahre später habe ich eine kleine Beitragsserie über eben jene DVD-Untertitel geschrieben (1. Folge) und in der vierten Folge erwähne ich “Doctor Who” zum allerersten Mal in diesem keinen Blog.

Es sollte erneut fast ein Jahr vergehen, bevor ich mich tatsächlich mit der Serie Doctor Who beschäftigte. Nach mittlerweile gut drei Jahren und weit über 100 DVDs, Dutzenden CDs und eingen Büchern kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen.

English lernen mit TV-Serien #43: wench

Alle guten Dinge sind drei und heute ist der zehnte Todestag von Douglas Adams, d.h. wir müssen einen Blick auf Doctor Who werfen und zwar in Form der Englisch-lernen-Reihe.

Naja, klingt ein bisschen weit hergeholt, aber irgendwie passt das schon. Jedenfalls reisen wir mit dem fünften Doktor mal wieder ins Mittelalter und treffen dort auf ein recht doppeldeutiges Wort zur Beschreibung einer Frau. Das Ganze wird präsentiert von der Big Finish-Folge 81 The Kingmaker, in der es um das Geheimnis der Prinzen im Tower geht, die spurlos verschwanden. Wahrscheinlich hatte ihr Onkel, der spätere King Richard III, da seine Finger im Spiel. Um die witzige Auflösung zu erfahren, müsst Ihr natürlich das Hörspiel anhören!

Hier soll es aber erstmal um zwei kleine Szenen gehen, in denen das gesuchte Wort auftaucht. Ort ist der Pub von Clarrie, in dem die Companions Peri und Erimem Arbeit gefunden haben.

CLARRIE
C’mon then, when they buy an ale from you, what do you say to the customer?

ERIMEM
Have you ever thought of buying one of our homemade meat pies, Sir or Madam? It makes a nice accompaniment to any refreshment.

CLARRIE
Good. And if they but one, what do say when they next come to the counter?

ERIMEM
Would like to buy another of our ales, Sir or Madam? We find it by far the best way of taking away the taste of our meat pies.

CLARRIE
Good girl! I’ll make a serving wench of you yet.

Englisch lernen mit TV-Serien #25: to not split infinitives

Im neuen Jahr feiert meine Serie über Serien ihr vierteljahrhundertliches Jubiläum und das wird genutzt, um ein kontroverses Thema zu behandeln, das selbst unter Grammatikexperten umstritten ist. Es gibt ein sehr berühmtes Gegenbeispiel, das vom Autor des heutigen Beispiels verballhornt wurde. Zu beidem später mehr.

Aufgegriffen wird das Thema in einer Doctor Who-Folge, die in jeder Bestenliste auftaucht und von vielen Fans als eine ihrer Lieblingsfolgen angesehen wird[1]. Es handelt sich hierbei um City of Death, eine Folge aus der 17. Staffel mit Tom Baker als dem vierten Doktor, der aber in der fraglichen Szene überhaupt nicht auftaucht, sondern der Graf Carlos Scarlioni, der nicht das ist, was er zu sein scheint und seine Frau hat das herausgefunden:

COUNTESS
Now, who are you?

COUNT
I am Scaroth.

COUNTESS
Scaroth?

COUNT
Last of the Jagaroth.
It has not been difficult keeping secrets from you, my dear. A few fur coats, a few trinkets, a little nefarious excitement.

COUNTESS
What are the Jagaroth?

COUNT
The Jagaroth, an infinitely old race and an infinitely superior one. I shall show you what you want to know my dear.

(COUNT REMOVES HIS HUMAN FACE TO REVEAL HIS TRUE FORM)

COUNT (DISTORTED VOICE)
I am Scaroth. Through me, my people will live again.
I’m glad to see you’re still wearing the bracelet I designed for you, my dear. It is, as I said, a useful device.

(BUZZING)

(COUNTESS SCREAMS IN AGONY AND COLLAPSES)

COUNT
Goodbye, my dear. I’m sorry you had to die. But then, in a short while, you will have ceased ever to have existed.

  1. Beim Whocast etwa wird angeraten, die Folge auswendig zu lernen. []

Nur sechs aus 100 Büchern gelesen?

Listen sind immer und überall beliebt und ganz besonders Bestenlisten oder Listen mit Dingen, die man unbedingt gemacht haben muss. Im vorliegenden Fall wurde BBC’s The Big Read Top 100 zu einem Meme (Stöckchen) umfunktioniert (im Februar) und über viele verschlungene Wege erreichte es schließlich Dany und damit mich. Die Liste wurde durch Befragung des des britischen Publikums erstellt, was man bedenken sollte. Das Meme hat im Laufe der Monate etwas gewandelt, denn die folgende Liste stimmt nicht ganz damit überein.

Jedenfalls steht irgendwo, dass laut BBC die meisten Menschen nur sechs der folgenden Bücher gelesen haben. Ob das auch in meinem Fall so ist, wird sich gleich herausstellen und ich übernehme Danys System der Markierung (die sich ebenfalls die Mühe gemacht hat, zu den mehrheitlich englischen Titel die deutsche Version zu finden): die von mir gelesenen Bücher sind fett markiert; die angefangenen, aber nie zu Ende gelesenen rot; bei Mehrteilern, die ich noch nicht alle gelesen habe oder Bücher, die ich unbedingt noch lesen will grün; Bücher, von denen ich den Film gesehen habe, sind blau. D.h. blau und fett heißt, gelesen und gesehen. Außerdem schreibe ich noch dazu, ob auf englisch oder deutsch gelesen. Auf geht’s!

10 Bücher, die man gelesen haben muss (Blog-Parade)

Kann man die Liste der Must-Read-Bücher auf läppische zehn Bücher eingrenzen? Jedenfalls wenn man eine Blog-Parade zum Thema veranstaltet und dann das geballte Wissen verwurschtelt. Was ich bisher in einigen Listen gesehen habe (David, Sebastian, Boff) liest sich ganz interessant und ich überlege noch, ob ich einfach die besten Ideen klauen soll oder ob ich völlig aus dem Rahmen fallen soll. Im Endeffekt habe ich den Schwerpunkt auf populärwissenschaftliche Bücher gelegt, weil ich mich erstens damit auskenne und ich zweitens finde, dass dieses Genre zu Unrecht unterschätzt wird.

  • Anne Frank Tagebuch
    Klingt vielleicht zu sehr nach Klischee, aber es gehört wirklich dazu. Ich habe es damals nicht in der Schule gelesen, sondern meine Oma hat es mir empfohlen.
  • George Orwell – 1984
    Nochmal schwere Kost, aber da das Buch gerade wieder so aktuell ist, sollte man es gelesen haben. Zum ersten Mal habe ich es in der Schule gelesen, aber dieses Jahr habe ich meine Erinnerungen nochmal aufgefrischt. Erstaunlich was damals als Horrorvorstellung galt und heute selbstverständlich ist.
  • Haruki Murakami – Norwegian Wood (dt: Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte)
    Der grässliche deutsche Titel hätte mich sicherlich nicht auf dieses fantastische Buch aufmerksam gemacht, denn obwohl der Beatles-Song nur stellenweise mit der Geschichte zu tun hat, so ist es dennoch ein sehr beeindruckendes Buch, das einen nicht mehr loslässt. Es lohnt sich einfach, in die völlig andere Welt Japans einzudringen und den Jugenderinnerungen von Toru zu lauschen, die sich um so viel mehr als nur um Naoko drehen.

Buchstaben auf Papier sind mir (immer noch) die liebsten

Vorwarnung: Im Folgenden gibt es Stöckchencontent und einen Blog-Paraden-Beitrag.
Shakespeares Gesammelte WerkeIn den letzten Tagen bin ich auf zwei Gründe gestoßen (worden), wieder mal einen Beitrag über Bücher und meine Lesegewohnheiten zu verfassen. Zum einen wäre da Lilly Berrys Aufruf zu einer Blog-Parade mit dem Titel Shakespeare oder Dan Brown? Wieviel Literatur steckt in Euch? und zum anderen ein Stöckchen über Bücher von ri.

Die Frage der Blog-Parade kann ich eindeutig zugunsten von Billy beantworten, denn wie das Bild zeigt, besitze ich eine zehnbändige Schlegel-Tieck-Ausgabe der gesammelten Werke. Doch ganz ablehnen kann ich den Dan nicht, denn The DaVinci Code habe ich gelesen (bevor er zum Bestseller wurde) und Digital Fortress auch. Beide fand ich bis auf das jeweils lächerliche Ende auch ganz gut.

Die eigentlichen Fragen überschneiden sich ein wenig und deswegen habe ich zuerst die der Blog-Parade beantwortet und dann diejenigen des Stöckchen, die nicht schon beantwortet wurden. Da dadurch das Stöckchen “verfälscht” wird, bitte ich beim Aufnehmen die Originalfragen beim Alltagswahn nachzuschlagen.

Gehört ihr noch zu der Kategorie Bücherwurm oder hat die Multimedia-Welt euch fest im Griff?
Das schließt sich nicht gegenseitig aus. Tagsüber sitze ich den ganzen Tag vor dem Rechner (allerdings nicht zum Privatvergnügen) und abends und am Wochenende wird dann dem papiernen Genuss gefrönt.

Darf es also ein spannender Roman sein oder eher die abendliche Fernsehserie?
Fernsehen in Serienform schaue ich schon seit Jahren nicht mehr (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Allerdings geht diese Runde nicht vollkommen zugunsten des Buchs aus, denn es gibt zum Glück DVDs mit denen sich Fernsehserien im Original angucken lassen.

Filosofieren mit fotografierten Delfinen

Geneigter Leser, Sie (Du?) müssen (musst) jetzt stark sein! Der folgende Text ist der Versuch, einen sinnvollen Beitrag zu verfassen (auf diesem Blog Voraussetzung und Selbstverständnis) und dabei einen der seltsamsten Buchstaben des ABCs völlig außen vor zu lassen. Die Idee dahinter ist natürlich nicht bzw. nur indirekt auf meinem Mist gewachsen, doch finde ich sie einfach genial. Und wenn es dazu noch einen Gutschein für meinen Lieblings-Onlinehandelszentrum zu gewinnen gibt, dann wird hier geschrieben, was das Zeug hält.

Leider werden auf diesem Wege so einige Themen verwurschtelt, die ansonsten vielleicht die Ehre eines eigenen Beitrags gehabt hätten und vielleicht werde ich das bei Gelegenheit nachholen. Die einzelnen Themen sind durch Überschriften kenntlich gemacht und wer nicht die Zeit und die Ausdauer hat, alles zu lesen, möge sich einfach nur die für ihn relevanten Abschnitte zu Gemüte führen. Es lohnt sich in jedem Fall, denn oft erkennt man die Stellen, an denen man eigentlich ein Wort mit dem bösen Buchstaben erwarten würde, was durch Umformulierungen und Verwendung von Synonymen vermieden wurde.

Leaping Dolphins
Creative Commons License Foto Credit: Zest-pk
Nach dieser Einleitung zum Verständnis der Intention (sozusagen die Metainformation) geht es weiter mit dem eigentlichen Thema des Beitrags. Laut Überschrift soll es hier um niedliche Meeressäuger gehen, die bildlich festgehalten wurden und mit denen dann konversiert wird. Können Delfine das eigentlich? Ja, denn laut Douglas Adams’ Hitchhikers Guide to the Galaxy, dieser vierbändigen Trilogie in fünf Teilen sind Delfine die zweitintelligentesten Wesen der Erde (nach den Mäusen). Sie wissen um die bevorstehende Zerstörung der Erde und verschwinden als die Vogonen die Erde für einen interstellaren Highway in die Luft jagen[1]. Wie wir allerdings in So Long, and Thanks for All the Fish erfahren, wurde die Erde letztendlich verschont, doch die Delfine sind trotzdem verschwunden.