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Blog-Rückblick 2009 (Saschas Blog-Parade)

Blog-Rueckblick-2009-LogoEs ist tatsächlich schon Ende des Jahres und wer im Laufe desselben eine gute Idee hatte, darf die gerne nochmal aus diesem Anlass hervorkramen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Saschas Blog-Rückblick, der vor gut sieben Monaten so ähnlich schon mal stattfand. Ging es damals um Beiträge, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, geht es diesmal um folgendes:

Es ist angedacht, dass ihr euch im Rahmen dieser Blog-Aktion noch einmal eure Artikel aus dem Jahr 2009 ins Gedächtnis ruft und dann auf eurem Blog eure persönliche Top 3 der eigenen Blog-Artikel mit einem Link zum Artikel und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen Artikel vorstellt.

Vorher gibt es aber noch den ultimativen Rückblick auf 2009:

Rückblick auf 2009

Interessanterweise habe ich Artikel ausgesucht, die nicht mit meinem Hauptthema Musik zu tun haben, aber das ist eben das wichtigste Thema und somit intrinsisch wichtig. Außerdem schummel ich ein bisschen, denn drei Artikel sind definitiv zu wenig und so habe ich drei Artikel aus drei Artikelserien ausgesucht:

Englisch Lernen mit TV-Serien

Diese Serie über Serien habe ich tatsächlich erst Anfang des Jahres gestartet auf Anregung von David. Die drei Schwerpunkte sind

Doctor Who für Anfänger Teil 2: die alte Serie

Hinweis: Es gibt eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Nach der knappen Vorstellung einiger Einsteiger-Folgen der neuen Doctor Who-Serie folgt hier ein langer Beitrag zur alten Serie, sozusagen ein Nachschlagewerk. Die Zuschauer-Kategorie-Überschriften sind aufgrund der Länge etwas gering geworden (einezwei), aber nichtsdestotrotz.

Die Originalserie, die von 1963 bis 1989 lief, ist nur in Ausnahmen auf deutsch verfügbar und deswegen schon aus praktischen Gründen in englisch empfehlenswert. Ich bin kein großer Fan von Synchronisation und habe Serien seit Jahren nicht mehr in deutsch gesehen. Man gewöhnt sich schnell an die “fremde” Sprache und im vorliegenden Fall lohnt es sich einfach.

Kategorie: Reinschnupperer

Wie mir wird es vielen Fans der neuen Serie gehen, nämlich dass man sich irgendwann für die Vorgeschichte interessiert. Anfangs wird man abgeschreckt von den angeblich so schlechten Effekten und wackeligen Sets und ist unsicher, ob man sich das seinen vom 21. Jahrhundert verwöhnten Augen antun soll. Tatsache ist, dass die Technik und das Budget der alten Serie nicht mit heute vergleichbar ist. Es gibt wirklich schreckliche Folgen, aber bei über 150 Geschichten hat man mehr als genug Auswahl. Wenn man sich an kleinen Unzulänglichkeiten nicht stört, kann man ganz neue Welten entdecken.

In den 1960ern, d.h. während der Zeit der ersten beiden Doktoren wurde noch in schwarz-weiß gedreht, was viele abhält, diese Geschichten zu sehen. Das ist schade, denn Hartnell und Troughton sind hervorragende Doktoren und in meiner ständig wechselnden Top 3 sind sie immer wieder dabei (wenn ich gerade einige Folgen gesehen habe).

Doctor Who für Anfänger Teil 1: die neue Serie

Hinweis: Es gibt eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Meine Gastbeitragsserie über Doctor Who ist seit ein paar Tagen abgeschlossen und ich habe nun über jeden der elf Doktoren einen eigenen Beitrag geschrieben. Was noch fehlt ist eine Art Beginner’s Guide für diejenigen, die völlig neu dabei sind oder bestehende Fans, die nur die neue Serie kennen. Dafür ist dieser und mindestens ein weiterer Beitrag gedacht. Ich werde zu jedem Doktor ein paar Anhaltspunkte geben und welche Folgen gut als Einstieg geeignet sind.

Je nach Zählweise gibt es mittlerweile ca. 200 Geschichten und die alleine beschäftigen den Zuschauer mehrere Jahre. Doch auch in anderen Formaten gibt es mehr als genug Material, d.h. es gibt Bücher, Hörsiele und Comics, die entweder die Fernsehgeschichten nacherzählen oder komplett neu sind. Dazu kommen noch diverse Spin Offs, auch jeweils als TV-Serie, Buch, Hörspiel, Comic etc. Nicht zu vergessen die schier unendliche Welt der Fan Fiction.

Damit wollen wir uns heute erst mal nicht beschäftigen, sondern gehen ganz traditionell den TV-Weg. Eingeteilt habe ich das nach alter und neuer Serie. Beginnen werde ich wie die Logik vorschreibt mit der neuen Serie. Am Ende des Beitrags gibt es weiterführende Links. Wer Ergänzungen oder weitere Tipps hat, darf diese gerne nennen und bei Bedarf werde ich diese in den Beitrag einfügen.

Englisch lernen mit TV-Serien #24: Belt and Braces

Das Ende der Zeit ist nah und in vier Tagen ist der Tag des jüngsten Gerichts, doch vorher wird noch eine Englischlektion eingeschoben. Glücklicherweise beziehen sich die Anspielungen nicht auf die reale Welt, sondern auf die von Doctor Who und zwar auf das kommende Weihnachtsspecial (SPOILER!) und das für den heutigen Ausdruck wichtige Four to Doomsday. Zwischen der Ausstrahlung der beiden Geschichten liegen knappe 28 Jahre (Januar 1982 gegenüber Dezember 2009) und die Effekte sind von etwas anderer Qualität, aber das soll hier nicht das Thema sein.

In Four to Doomsday landen der Doktor und seine drei (!) Companions auf einem Raumschiff und entdecken dort so einige tolle Gerätschaften (vom Technobabble nicht verwirren lassen):

DOCTOR
Amazing work! Worthy of Gallifrey. Non-corrosive alloys, saturated polymers, highly advanced.

NYSSA
Look at that!

DOCTOR
Yes! An interferometer.

ADRIC
What’s that?

NYSSA
This one’s for measuring gravitation waves.

DOCTOR
But you could use it on the time curve circuits.

NYSSA
Look, a graviton crystal detector.

ADRIC
What’s that for?

NYSSA
Same thing.

DOCTOR
Belt and braces.

NYSSA
Except on Traken, the interferometer superseded the crystal.

DOCTOR
Yes. That’s what’s interesting. See if you can get it going.

weitere Vokabeln:
to supersede – ablösen, ersetzen
Gallifrey und Traken sind die jeweiligen Heimatplaneten vom Doktor und Nyssa.

Doctor Who: Belts and braces

Eine kurze Erklärung liefert der Informationstext der DVD:

Song des Tages: Doctor Who Original Theme Music

Heute vor 46 Jahren begann die Legende Doctor Who und läuft noch immer ununterbrochen[1]. Da ich momentan durch meine Gastbeitragsserie tief in der Materie stecke, gibt es entsprechend den damaligen Vorspann:

http://www.youtube.com/watch?v=LF2x5IKxmAQ

In der Beschreibung steht

This is a video of the 1963 Theme. From the Beginings Set. Posted to encourage people to buy the DVD’s.

was ich nur unterstützen kann, denn die DVDs sind hervorragend gemacht, sowohl von der Bild- und Tonqualität als auch von den Extras. Wer sich eindecken möchte, darf gerne bei meinem Doctor Who-Shop vorbei schauen.

Im Doctor Who-Blog gibt es sogar einen Ausschnitt aus einer Fernsehzeitschrift, in der die erste Folge “An Unearthly Child” beschrieben wird.

Und wenn der Doctor Who-You Tube-Channel ausnahmsweise gerade wieder in Deutschland funktioniert, kann man sich dort die zwei Folgen der dritten Geschichte The Edge of Destruction ansehen, die im Februar 1964 lief.

  1. Ununterbrochen gilt natürlich nur, wenn man alle Medien mitzählt, d.h. auch Bücher und Hörspiele. []

Blick über den Tellerrand vom 21. November 2009

  • Schweinefleisch und Mittagsschlaf: wie man Homöopathie wirkungslos macht (18. November 2009)
    Ihr esst gerne Schweinfleisch? Macht gern mal ein Mittagsschläfchen? Lest im Bett Bücher oder feiert mal ne Nacht lang durch? Und Kaffee trinkt ihr auch gern? Alles kein Problem – nur könnt ihr euch dann die Mühe sparen, bei Krankheiten homöopathische Mittel einzunehmen – die funktionieren dann nämlich nicht.

  • Filesharing-Abmahnungen im großen Stil rechtswidrig? (17. November 2009)
    Das bedeutet, dass die Rechteinhaber eine Art “Rundum-Sorglos-Paket” buchen. Wenn die Abgemahnten zahlen, werden die Einnahmen unter den Beteiligten aufgeteilt. Zahlen sie nicht, entstehen den Rechteinhabern keine Kosten daraus.
    Eine solche Regelung ist in Deutschland nicht legal. Denn reinen Erfolgshonoraren (im Gegensatz zu Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)) sind enge Grenzen gesetzt, schreibt Rechtsanwalt Thomas Stadler:

  • Über Enke und Werther « Stefan Niggemeier (16. November 2009)
    Studien haben gezeigt, dass die Suizidrate nach Berichten über Suizide unter anderem ansteigt,
    * wenn das Opfer besonders prominent ist
    * wenn die Berichterstattung prominent auf den Titelseiten stattfindet
    * wenn sich die Berichterstattung über Tage hinzieht
    * wenn der Ort und die Methode des Suizids genau beschrieben wird
    * wenn sich gefährdete Menschen mit dem Opfer identifizieren können.

  • Mitmachen: Die Open-Access-Petition bewerben (16. November 2009)
    Die Petition “Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen” hat jetzt knapp 10.000 Mitzeichner gefunden und läuft noch bis kurz vor Weihnachten. Es wäre schön, wenn wir diese Petition trotz des eher trockenen Themas “Open Access” über die kritische Marke von 50.000 Mitzeichnern bekommen könnten

Englisch lernen mit TV-Serien #23: genial

Wer bei der Überschrift denkt, dass ich den geneigten Leser und Lernwilligen veräppeln möchte, dem sei gesagt, dass wir es hier natürlich nicht mit dem deutschen Wort genial zu tun haben, sondern mit einem sog. false friend, der im Englischen etwas Anderes bedeutet.

Eine weitere Falle ist die Aussprache, die im Englischen sowieso selten logisch ist[1], aber dazu kommen wir später.

Das Beispiel stammt aus der besten aller Fernsehserien – Doctor Who – aus den Informationsuntertiteln der Geschichte The Silurians. Es geht um eine der Figuren, Dr Quinn[2], der im Skript ursprünglich anders angelegt war:

Another character who changed significantly during rehearsal is Dr Quinn. The scripted role is a little less genial and more openly authoritative. He is apt to call a false reading “nonsense”, for example, and he will give a bald order where on screen he will ask someone “would you mind” doing this or that. He is also markedly less deferential to Dr Lawrence: in the script he always calls Lawrence “sir”. The grace notes in the character, like his tendency to say “thank you”, were the actor’s contribution. Quinn is played by Scottish actor Fulton Mackay (1922-87).

Eine weitere Figur, die während der Proben maßgeblich verändert wurde, ist Dr Quinn. Im Drehbuch ist die Rolle weniger herzlich und offener gebieterisch. Er ist z.B. geneigt einen falschen Messwert als “Blödsinn” zu bezeichnen und unverblümt Befehle zu erteilen, während er in der gefilmten Version höflich fragt “Würde es Ihnen etwas ausmachen” dies und das zu tun. Er ist außerdem merklich weniger eherbietig gegenüber Dr Lawrence: im Skript nennt er ihn immer “Sir”. Die ausschmückenden Eigenheiten, wie seine Neigung “Danke” zu sagen, wurden vom Schauspieler eingebracht. Quinn wird vom schottischen Schauspieler Fulton Mackay (1922-87) gespielt.

Name gefunden: So soll mein Dalek heißen!

Vor zwei Wochen habe ich ein Gewinnspiel gestartet, bei dem ich um Namensvorschläge für meinen neuen Dalek gebeten habe. Zu Gewinnen gab es den elften Beitrag in meiner Doctor Who-Gastbeitragsreihe. Bevor wir uns dem wichtigen Teil widmen, erst noch ein Bild vom Objekt und eine Liste der Vorschläge (in Reihenfolge des Eingangs):

Namenloser Dalek

Das sind einige interessante Vorschläge und auch die Erklärungen dazu sind hinreißend. Meine Favoriten sind Sgt. Pepper (Beatles plus Entstehungsgeschichte der Daleks), Terminal (witzige Idee plus klingt nach Dalek) und Saan (Verbindung zu Blognamen plus klingt nach Dalek). Und wen wähle ich nun aus? Es war eine schwierige Entscheidung, aber Sgt. Pepper ist es! War zwar schon der erste Vorschlag, aber das gefällt mir sehr gut und es passt einfach.

Also, lieber beety, du hast einen weiteren Gastbeitrag gewonnen! Dann bekommst du zwei hintereinander, da ich für dich den zehnten Doktor vorgesehen habe. Außer du gibst deinen Gewinn frei und ich lasse den Zufallsgenerator den Ort des Gastbeitrags bestimmen…

Update: beety hat zugestimmt und Rainer Zufall bestimmt *trommelwirbel* tobi!

Gastbeitragsserie über Doctor Who

Die Rückrunde ist angelaufen und die während meines Urlaubs fleißigen Gastautoren werden nach und nach mit einem Gegenbeitrag beliefert. Da es elf Beiträge sind (acht Urlaubsvertreter plus drei weitere – der dritte ist noch zu vergeben) habe ich die Gelegenheit genutzt, um Doctor Who ein wenig bekannter zu machen. Soll heißen, dass ich eine blogübergreifende Gastbeitragsserie gestartet habe, wo alle fünf bis sieben Tage ein Doktor und ein Aspekt der Serie vorgestellt wird.

  1. William Hartnell
  2. Patrick Troughton
  3. John Pertwee
  4. Tom Baker
  5. Peter Davison
  6. Colin Baker
  7. Sylvester McCoy
  8. Paul McGann
  9. Christopher Eccleston
  10. David Tennant
  11. Matt Smith (noch offen!)