Schlagwort-Archiv: Doctor Who

Englisch lernen mit TV-Serien #25: to not split infinitives

Im neuen Jahr feiert meine Serie über Serien ihr vierteljahrhundertliches Jubiläum und das wird genutzt, um ein kontroverses Thema zu behandeln, das selbst unter Grammatikexperten umstritten ist. Es gibt ein sehr berühmtes Gegenbeispiel, das vom Autor des heutigen Beispiels verballhornt wurde. Zu beidem später mehr.

Aufgegriffen wird das Thema in einer Doctor Who-Folge, die in jeder Bestenliste auftaucht und von vielen Fans als eine ihrer Lieblingsfolgen angesehen wird[1]. Es handelt sich hierbei um City of Death, eine Folge aus der 17. Staffel mit Tom Baker als dem vierten Doktor, der aber in der fraglichen Szene überhaupt nicht auftaucht, sondern der Graf Carlos Scarlioni, der nicht das ist, was er zu sein scheint und seine Frau hat das herausgefunden:

COUNTESS
Now, who are you?

COUNT
I am Scaroth.

COUNTESS
Scaroth?

COUNT
Last of the Jagaroth.
It has not been difficult keeping secrets from you, my dear. A few fur coats, a few trinkets, a little nefarious excitement.

COUNTESS
What are the Jagaroth?

COUNT
The Jagaroth, an infinitely old race and an infinitely superior one. I shall show you what you want to know my dear.

(COUNT REMOVES HIS HUMAN FACE TO REVEAL HIS TRUE FORM)

COUNT (DISTORTED VOICE)
I am Scaroth. Through me, my people will live again.
I’m glad to see you’re still wearing the bracelet I designed for you, my dear. It is, as I said, a useful device.

(BUZZING)

(COUNTESS SCREAMS IN AGONY AND COLLAPSES)

COUNT
Goodbye, my dear. I’m sorry you had to die. But then, in a short while, you will have ceased ever to have existed.

  1. Beim Whocast etwa wird angeraten, die Folge auswendig zu lernen. []

Foto-Projekt 52 (2010) #1: Hallo Welt!

Projekt 52 (2010)Saris Foto-Projekt 52 geht in die dritte Runde und auch ich mache wieder mit. Wie in den beiden Jahren zuvor wird jede Woche ein Thema vorgegeben, aber diesmal muss eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein. Diese Neuerung wurde eingeführt, weil einige Deppen keine eigenen Bilder präsentiert hatten. Ich finde diese Idee sehr gut, denn ansonsten hätte ich vielleicht nicht mehr mitgemacht. Die Regeln insgesamt hat Sari in diesem Beitrag aufgeführt.

Im ersten Beitrag soll die Figur vorgestellt werden und das Thema heißt entsprechend Hallo Welt!. Mein Begleiter durch die 52 Fotos wird mein Dalek Sgt. Pepper sein. Da ich den universumzerstörenden Pfefferstreuer an sich schon vorgestellt habe, wollte ich für das Projekt 52 zusätzlich das „Hallo Welt!“ integrieren. Da die meisten von Euch sicherlich schon mal eine Programmiersprache erlernt haben, werden Ihr wissen, dass das erste Übungsbeispiel meist aus der Ausgabe von „Hallo Welt!“ besteht. Meine Programmiersprache der Wahl ist Java. Das Wort hat mehrere Bedeutungen, z.B. heißen zwei Inseln so, ein Tanz und ein Brettspiel (s. Wikipedia), aber auch eine Kaffeebohne bzw. im umgangsprachlichen amerikanischen Englisch heißt das Kaffee. Aus diesen Überlegungen ist folgendes Bild entstanden (Klick führt zur lokalen Galerie und von dort zu flickr):

01 Hallo Welt

Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/8 Sek, Blende f/9.5, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Die nachträgliche Bearbeitung beschränkte sich auf das Importieren des RAW-Formats, Beschneiden und Verkleinern.

Blick über den Tellerrand vom 2. January 2010

2010: 2samkeit, 0 Gäste und 10 Gänge (1. January 2010)

Grund genug, das Jahr mal ganz anders ausklingen zu lassen als die Jahre zuvor und nur mal in gemütlicher Zweisamkeit zu feiern. Wobei das “gemütlich” leicht gestrichen werden muss, da wir die Idee hatten, das ganze noch (muss ja was besonderes sein) mit einem 10-Gänge-Menü zu verbinden. Selbstgekocht versteht sich.[…]
Und da wir ja nicht so sind, bekommt ihr auch was davon ab, wenn auch nur in Fotoform und Rezepten.

James Blunt is the decade's biggest seller – and that's a beautiful thing | Robin Turner (31. December 2009)

Amazingly, against the odds, the guy’s second album All the Lost Souls (AKA Better Get Another One Out, Will This Do?) even featured one killer single. A song inspired by standing outside Pacha as „the drugs kicked in“ (according to an interview in Rolling Stone), 1973 is the kind of song that if critics were told was actually by Midlake they’d trample their firstborn just to lay garlands at their door.

Das Blogseminar: Ein Projekt für Blogger zur Blogoptimierung (30. December 2009)

Der Sinn des Projekts ist es, dass sich die Blogger etwas bewusster über die Möglichkeiten ihres Blogs werden und sich darum bemühen, es so gut es geht zu optimieren. Am Ende soll das Ziel sein, dass jedes der teilnehmenden Blogs einen messbaren Zuwachs an Besuchern, Feedabonnenten und im Optimalfall auch Kommentaren hat oder kurz gesagt bekannter werden. Hinzu kommt das Erlernen und Anwenden einfacher technischer Maßnahmen zur Optimierung der Ladezeit und Benutzerfreundlichkeit. Und nicht zuletzt soll das Projekt zum Bloggen animieren und Spaß machen.

Blog-Rückblick 2009 (Saschas Blog-Parade)

Blog-Rueckblick-2009-LogoEs ist tatsächlich schon Ende des Jahres und wer im Laufe desselben eine gute Idee hatte, darf die gerne nochmal aus diesem Anlass hervorkramen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um Saschas Blog-Rückblick, der vor gut sieben Monaten so ähnlich schon mal stattfand. Ging es damals um Beiträge, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, geht es diesmal um folgendes:

Es ist angedacht, dass ihr euch im Rahmen dieser Blog-Aktion noch einmal eure Artikel aus dem Jahr 2009 ins Gedächtnis ruft und dann auf eurem Blog eure persönliche Top 3 der eigenen Blog-Artikel mit einem Link zum Artikel und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen Artikel vorstellt.

Vorher gibt es aber noch den ultimativen Rückblick auf 2009:

Rückblick auf 2009

Interessanterweise habe ich Artikel ausgesucht, die nicht mit meinem Hauptthema Musik zu tun haben, aber das ist eben das wichtigste Thema und somit intrinsisch wichtig. Außerdem schummel ich ein bisschen, denn drei Artikel sind definitiv zu wenig und so habe ich drei Artikel aus drei Artikelserien ausgesucht:

Englisch Lernen mit TV-Serien

Diese Serie über Serien habe ich tatsächlich erst Anfang des Jahres gestartet auf Anregung von David. Die drei Schwerpunkte sind

Doctor Who für Anfänger Teil 2: die alte Serie

Hinweis: Es gibt eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Nach der knappen Vorstellung einiger Einsteiger-Folgen der neuen Doctor Who-Serie folgt hier ein langer Beitrag zur alten Serie, sozusagen ein Nachschlagewerk. Die Zuschauer-Kategorie-Überschriften sind aufgrund der Länge etwas gering geworden (einezwei), aber nichtsdestotrotz.

Die Originalserie, die von 1963 bis 1989 lief, ist nur in Ausnahmen auf deutsch verfügbar und deswegen schon aus praktischen Gründen in englisch empfehlenswert. Ich bin kein großer Fan von Synchronisation und habe Serien seit Jahren nicht mehr in deutsch gesehen. Man gewöhnt sich schnell an die „fremde“ Sprache und im vorliegenden Fall lohnt es sich einfach.

Kategorie: Reinschnupperer

Wie mir wird es vielen Fans der neuen Serie gehen, nämlich dass man sich irgendwann für die Vorgeschichte interessiert. Anfangs wird man abgeschreckt von den angeblich so schlechten Effekten und wackeligen Sets und ist unsicher, ob man sich das seinen vom 21. Jahrhundert verwöhnten Augen antun soll. Tatsache ist, dass die Technik und das Budget der alten Serie nicht mit heute vergleichbar ist. Es gibt wirklich schreckliche Folgen, aber bei über 150 Geschichten hat man mehr als genug Auswahl. Wenn man sich an kleinen Unzulänglichkeiten nicht stört, kann man ganz neue Welten entdecken.

In den 1960ern, d.h. während der Zeit der ersten beiden Doktoren wurde noch in schwarz-weiß gedreht, was viele abhält, diese Geschichten zu sehen. Das ist schade, denn Hartnell und Troughton sind hervorragende Doktoren und in meiner ständig wechselnden Top 3 sind sie immer wieder dabei (wenn ich gerade einige Folgen gesehen habe).

Doctor Who für Anfänger Teil 1: die neue Serie

Hinweis: Es gibt eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Meine Gastbeitragsserie über Doctor Who ist seit ein paar Tagen abgeschlossen und ich habe nun über jeden der elf Doktoren einen eigenen Beitrag geschrieben. Was noch fehlt ist eine Art Beginner’s Guide für diejenigen, die völlig neu dabei sind oder bestehende Fans, die nur die neue Serie kennen. Dafür ist dieser und mindestens ein weiterer Beitrag gedacht. Ich werde zu jedem Doktor ein paar Anhaltspunkte geben und welche Folgen gut als Einstieg geeignet sind.

Je nach Zählweise gibt es mittlerweile ca. 200 Geschichten und die alleine beschäftigen den Zuschauer mehrere Jahre. Doch auch in anderen Formaten gibt es mehr als genug Material, d.h. es gibt Bücher, Hörsiele und Comics, die entweder die Fernsehgeschichten nacherzählen oder komplett neu sind. Dazu kommen noch diverse Spin Offs, auch jeweils als TV-Serie, Buch, Hörspiel, Comic etc. Nicht zu vergessen die schier unendliche Welt der Fan Fiction.

Damit wollen wir uns heute erst mal nicht beschäftigen, sondern gehen ganz traditionell den TV-Weg. Eingeteilt habe ich das nach alter und neuer Serie. Beginnen werde ich wie die Logik vorschreibt mit der neuen Serie. Am Ende des Beitrags gibt es weiterführende Links. Wer Ergänzungen oder weitere Tipps hat, darf diese gerne nennen und bei Bedarf werde ich diese in den Beitrag einfügen.

Englisch lernen mit TV-Serien #24: Belt and Braces

Das Ende der Zeit ist nah und in vier Tagen ist der Tag des jüngsten Gerichts, doch vorher wird noch eine Englischlektion eingeschoben. Glücklicherweise beziehen sich die Anspielungen nicht auf die reale Welt, sondern auf die von Doctor Who und zwar auf das kommende Weihnachtsspecial (SPOILER!) und das für den heutigen Ausdruck wichtige Four to Doomsday. Zwischen der Ausstrahlung der beiden Geschichten liegen knappe 28 Jahre (Januar 1982 gegenüber Dezember 2009) und die Effekte sind von etwas anderer Qualität, aber das soll hier nicht das Thema sein.

In Four to Doomsday landen der Doktor und seine drei (!) Companions auf einem Raumschiff und entdecken dort so einige tolle Gerätschaften (vom Technobabble nicht verwirren lassen):

DOCTOR
Amazing work! Worthy of Gallifrey. Non-corrosive alloys, saturated polymers, highly advanced.

NYSSA
Look at that!

DOCTOR
Yes! An interferometer.

ADRIC
What’s that?

NYSSA
This one’s for measuring gravitation waves.

DOCTOR
But you could use it on the time curve circuits.

NYSSA
Look, a graviton crystal detector.

ADRIC
What’s that for?

NYSSA
Same thing.

DOCTOR
Belt and braces.

NYSSA
Except on Traken, the interferometer superseded the crystal.

DOCTOR
Yes. That’s what’s interesting. See if you can get it going.

weitere Vokabeln:
to supersede – ablösen, ersetzen
Gallifrey und Traken sind die jeweiligen Heimatplaneten vom Doktor und Nyssa.

Doctor Who: Belts and braces

Eine kurze Erklärung liefert der Informationstext der DVD:

Song des Tages: Doctor Who Original Theme Music

Heute vor 46 Jahren begann die Legende Doctor Who und läuft noch immer ununterbrochen[1]. Da ich momentan durch meine Gastbeitragsserie tief in der Materie stecke, gibt es entsprechend den damaligen Vorspann:

In der Beschreibung steht

This is a video of the 1963 Theme. From the Beginings Set. Posted to encourage people to buy the DVD’s.

was ich nur unterstützen kann, denn die DVDs sind hervorragend gemacht, sowohl von der Bild- und Tonqualität als auch von den Extras. Wer sich eindecken möchte, darf gerne bei meinem Doctor Who-Shop vorbei schauen.

Im Doctor Who-Blog gibt es sogar einen Ausschnitt aus einer Fernsehzeitschrift, in der die erste Folge „An Unearthly Child“ beschrieben wird.

Und wenn der Doctor Who-You Tube-Channel ausnahmsweise gerade wieder in Deutschland funktioniert, kann man sich dort die zwei Folgen der dritten Geschichte The Edge of Destruction ansehen, die im Februar 1964 lief.

  1. Ununterbrochen gilt natürlich nur, wenn man alle Medien mitzählt, d.h. auch Bücher und Hörspiele. []

Blick über den Tellerrand vom 21. November 2009

  • Schweinefleisch und Mittagsschlaf: wie man Homöopathie wirkungslos macht (18. November 2009)
    Ihr esst gerne Schweinfleisch? Macht gern mal ein Mittagsschläfchen? Lest im Bett Bücher oder feiert mal ne Nacht lang durch? Und Kaffee trinkt ihr auch gern? Alles kein Problem – nur könnt ihr euch dann die Mühe sparen, bei Krankheiten homöopathische Mittel einzunehmen – die funktionieren dann nämlich nicht.

  • Filesharing-Abmahnungen im großen Stil rechtswidrig? (17. November 2009)
    Das bedeutet, dass die Rechteinhaber eine Art “Rundum-Sorglos-Paket” buchen. Wenn die Abgemahnten zahlen, werden die Einnahmen unter den Beteiligten aufgeteilt. Zahlen sie nicht, entstehen den Rechteinhabern keine Kosten daraus.
    Eine solche Regelung ist in Deutschland nicht legal. Denn reinen Erfolgshonoraren (im Gegensatz zu Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)) sind enge Grenzen gesetzt, schreibt Rechtsanwalt Thomas Stadler:

  • Über Enke und Werther « Stefan Niggemeier (16. November 2009)
    Studien haben gezeigt, dass die Suizidrate nach Berichten über Suizide unter anderem ansteigt,
    * wenn das Opfer besonders prominent ist
    * wenn die Berichterstattung prominent auf den Titelseiten stattfindet
    * wenn sich die Berichterstattung über Tage hinzieht
    * wenn der Ort und die Methode des Suizids genau beschrieben wird
    * wenn sich gefährdete Menschen mit dem Opfer identifizieren können.

  • Mitmachen: Die Open-Access-Petition bewerben (16. November 2009)
    Die Petition “Wissenschaft und Forschung – Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen” hat jetzt knapp 10.000 Mitzeichner gefunden und läuft noch bis kurz vor Weihnachten. Es wäre schön, wenn wir diese Petition trotz des eher trockenen Themas “Open Access” über die kritische Marke von 50.000 Mitzeichnern bekommen könnten