Schlagwort-Archiv: Doctor Who

Blog-Parade: Die 10 legendärsten Serienepisoden

Meine Beiträge folgen gerade einem symmetrischen Konzept und wenn nach dieser Blog-Parade wieder drei Rennberichte folgen, wird es komplett. Ich habe da schon etwas geplant, aber zunächst wenden wir uns der Welt der Legenden und Serien zu. Also Legenden von Serienepisoden. Denn durch bullions Beitrag bin ich auf den Aufruf von Miss Booleana gestoßen, wo nach den 10 legendärsten Serienepisoden gefragt wird:

Mit ‘legen­där’ meine ich übri­gens was für mich ein extrem span­nen­des und mit­rei­ßen­des Erleb­nis war — oder ein­fach über­durch­schnitt­lich gut gemacht. Eine Folge, die ich wahr­schein­lich nie ver­ges­sen werde. Sicher­lich ist auch die Red Wed­ding legen­där — aller­dings auf die erschre­ckende Art, des­we­gen bei­spiels­weise nicht in mei­ner Liste. Wel­cher Seri­en­mo­ment hat euch zu Trä­nen gerührt und wel­cher mit Abstand am längs­ten beschäf­tigt? Gibt es eine per­fekte Folge? Die, die alles rich­tig macht?

Und das möglichst ohne Spoiler. Haha, das kann was werden. Einreichen der eigenen Liste ist möglich bis 1. Juni. Meine Liste folgt chronologisch dem Ausstrahlungssdatum:

Doctor Who – 1.1 An Unearthly Child (23.11.63)

Damit fing alles an! der Polizist im Nebel, der den Schrottplatz findet und die Police Box. Und Susan macht dem Titel alle Ehre. Ihre Lehrer Ian und Barbara werden vorgestellt und das ziemlich clever. Der Doktor ist ein knotteriger Miesepeter und der Cliffhanger ist einfach nur mysteriös. The rest, as they say, is history.

Stoeckchen: hochgradig ueberfaellige Buchverfilmungen

In den letzten Wochen hat mich bullion zweimal beworfen mit der Aufgabe mich zu ueberfaelligen Buchverfilmungen und zu den besten Songs in Filmen und Serien zu aeussern. Erstere werde ich gleich aufzaehlen und letztere werden „zeitnah“ abgehandelt (die mentale Liste ist langsam am wachsen).

Die drei Buecher bzw Buchreihen, die ich hierfuer ausgewaehlt habe, waren sehr schnell klar. Einerseits, weil das jeweils letzte Buch der Serie vor kurzem erst gelesen habe bzw gerade am lesen bin. Andererseits, weil sie jeweils wirklich aussergewoehnlich sind und aus dem Bereich Science Fiction und Fantasy stammen, so dass eine Verfilmung sehr teuer, wenn nicht gar unmoeglich waere.

Die Reihenfolge geht nicht wertend, sondern nach Menge der bisherigen Buecher.

Ben Aaronovitch – Peter Grant Series

Peter Grant Reihe
Eines gehoert nicht in diese Reihe…

Angefangen bei Rivers of London[1] sind wir mittlerweile beim fuenften Teil Foxglove Summer angekommen.

Wie der Name des ersten Romans vermuten laesst, spielt die Reihe in der Hauptstadt der Insel und Fluesse eine tragende Rolle. Sowohl im uebertragenen als auch im woertlichen Sinne. Der namensgebene Peter Grant ist Polizist und er hat ein besonderes Talent neben seinem kriminellen Spuersinn. Bei einem Einsatz stoesst er zufaellig auf uebersinnliche Kraefte und bemerkt, dass er selber ein magisches Talent besitzt. Damit das nicht ungenutzt bzw. falsch eingesetzt wird, kommt er in die Lehre bei einem alten Meister.

Sein neues Hauptquartier und gleichzeitig Wohnung wird The Folly[2] und er muss fortan die moderne, bequeme Technik-Welt mit der alten, altmodischen Zauber-Welt unter einen Hut bringen.

Blog-Parade Lieblingsserien: Doctor Who

meine DW-DVD-RegaleHeute gibt es zur Abwechslung mal wieder einen Beitrag zu Doctor Who und warum das meine Lieblingsserie ist. Petra rief dazu auf bis heute (jaja) einen Beitrag zu schreiben und gefunden habe ich die Aktion wie so oft über bullion.

Ungewöhnlicherweise hat Petra sogar ein Dokument bereitgestellt, wo jeder seine Serie mit Link zum Beitrag eintragen kann. Oder ist das jetzt so üblich bei Blog-Paraden? Jedenfalls eine gute Idee, denn so hat man alles im Blick. Und wenn ich Nummer 49 bin, ist sowieso alles super.

Falls nun über diese Aktion neue Leser auf meinen Blog kommen, so sei erwähnt, dass ich im UK lebe und deswegen den großen Vorteil habe, die hier vorgestellte (und andere tolle Serien) im Original zu gucken. Meine Lieblingsserie ist eine britische Institution und Begriffe wie TARDIS, Dalek, Police Box etc. gehören zum täglichen Sprachgebrauch, auch wenn jemand die Serie nicht kennt. Wobei das relativ selten vorkommt, denn zumindest ein paar Folgen hat jeder mal gesehen – in den letzten Jahren wahrscheinlich die Christmas Specials am ersten Weihnachtstag.

Ok, nun zum Thema. Als Anstoß gibt Petra ein paar Anregungen worüber man schreiben könnte:

Wie viele Staffeln oder Folgen gibt es, läuft sie noch oder wurde sie schon eingestellt. Auf welchen Kanälen oder online Diensten wird sie ausgestrahlt. Worum geht’s darin? Wieso zur Hölle, hat sie dich so gefesselt, dass du vielleicht sogar deinen Tagesablauf geändert hast, nur um pünktlich vor dem Fernseher zu sitzen?

  • Titel: Doctor Who 1963-1989/1996/2005-heute

Liebster Award 2014

Das Jahr neigt sich dem Ende und bevor ich mich (wahrscheinlich) von hier aus für dieses Jahr abmelde, gibt es noch ein Stöckchen abzuarbeiten. Das kommt in diesem Fall in Form eines Awards und Beety vom Knarzwerk hat mir den verliehen. Besten Dank dafür!

Liebster-Blog-Award

Als Teil des Awards habe ich elf Fragen zu beantworten:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
    Das ist nun exakt neun Jahre her, dass ich beschlossen habe, auch ins Internet zu schreiben, nachdem ich schon einige Jahre Blogs gelesen hatte. Es ging anfangs schleppend voran mit wenigen Beiträgen und noch weniger Kommentaren, da ich das mit der Vernetzung nicht so ganz hinbekommen habe. Das lag wohl daran, dass ich als Leser hauptsächlich nach Amerika geschaut habe.
  2. Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben?
    Einige Sachen, die ich jetzt nenne, könnte man je nach Definition doch in meinem Blog finden, aber ich würde nie allzu Privates und Kleinkram posten. Als Erklärung muss herhalten, dass sich meine Meinung was „bloggenswert“ ist in den neun Jahren etwas geändert hat.
  3. Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne es vermutlich nie passiert wären?
    Klar, ich habe nette Leute kennengelernt, Promo-CDs und Test-Geräte bekommen. Neben den postalischen, seltenen Aufmerksamkeiten habe ich hauptsächlich meinen Horizon stark erweitert.

5 Bücher für 2014

Ein weiteres Stöckchen in diesem altmodischen Jahr und wieder kommt es von bullion. Es geht um die fünf Bücher, die ich in diesem Jahr unbedingt lesen möchte. Also, lieber bullion, der copy&paste-Master Dan Brown steht bei mir nicht auf der Liste, aber ich laufe trotzdem gerne ab und zu zur Rosslyn Chapel auf einem schönen Pfad entlang des River North Esk. Ok, Scherz beiseite, was steht denn nun bei mir auf der Liste?

  • Tim Noakes - The Lore of RunningTim Noakes – The Lore of Running
    Das ist ein dicker Brocken von 930 Seiten, den ich vor einigen Tagen angefangen habe und wie der Titel schon vermuten lässt, geht es ums Laufen. Die erste Auflage stammt aus den Achzigern und die mittlerweile vierte Ausgabe ist auf einem relativ aktuellen Stand. Das Buch wurde mir mehrfach persönlich und in diversen Publikationen als das Buch übers Laufen empfohlen, so habe ich es also mal ausgeliehen.
    Es geht sehr in die Tiefe, z.B. im ersten Teil „Physiologie und Biochemie“ über Muskelaufbau, Sauserstofftransport etc. Die weiteren Bereiche sind Training, Wettkämpfe und Gesundheit. Bisher ist es sehr trocken-spezifisch-wissenschaftlich und der Stil von Noakes teilweise verwirrend, da er dieselben Argumente so oft anders formuliert, dass es sich für mich teilweise wie das genaue Gegenteil liest. Ich hoffe mal, dass es in den weiteren Abschnitten interessanter wird. Jedenfalls ist es nicht als Bettlektüre gedacht, sondern eher zum intensiven Studium. (bei Interesse: mein Amazon-Link)

Serien-Highlights (Blog-Parade von Wortmann)

Dieses Jahr scheint sich die sogenannte Blogosphäre auf alte Wert zu besinnen und ich mache schon bei der zweiten Blog-Parade mit. Diesmal will Wortmann wissen, welche 15 Serien man meiner Meinung nach gesehen haben muss. Und das ganz ohne Kommentar, einfach nur eine Liste ist gefordert. Die bisherigen Teilnehmer (die ich gesehen habe), machen die Sache noch einfacher, indem die Serien alphabetisch aufgelistet werden. Nun denn, here goes:

  • 24 (S1)
  • Black Mirror
  • Dexter (S1)
  • Doctor Who
  • Firefly
  • Friends
  • The IT Crowd
  • Jekyll
  • Life on Mars
  • My So-Called Life
  • The Office (David Brent – alles andere ist Kopie)
  • Quantum Leap
  • Skins
  • Torchwood: Children of Earth[1]
  • The Wonder Years

Man sieht der Liste wahrscheinlich mein Alter an. Wer sich ebenfalls verlisten möchte: Teilnahme ist noch bis 12. Februar möglich!

  1. Die ersten beiden Staffeln sind gut, kommen aber nicht an die wirklich herausragende 3. Staffel heran. Und nein, es gibt nur drei Staffeln. []

Doctor Who für Anfänger: die klassische Serie (Version 2013)

meine DW-DVD-RegaleNach einem Einblick in die aktuelle Serie von Doctor Who geht es nun in die ersten 26 Staffeln. Die sogenannte classic series lief von 1963 bis 1989 und der 50. Geburtstag ist eine gute Gelegenheit mal in die Vergangenheit zu blicken bzw. sich ausführlicher damit zu beschäftigen.

Die Auswahl ist groß bei sieben Doktoren und 150 Geschichten und es ist sicherlich für jeden etwas dabei! Wie bei meinem Beitrag vor vier Jahren weise ich darauf hin, dass die Folgen besser als ihr Ruf sind, aber wer auf CGI-Effekte hofft, wird bei einem Budget von anfangs £2000 pro Folge[1] derbe enttäuscht werden.

Andererseits hat das alles seinen Charme und wer sich auf die tollen Geschichten einlässt, der wird belohnt werden. Besonders angetan werden Fans von Theaterproduktionen sein, denn anfangs wurde praktisch live gedreht und kleinere Patzer waren kein Grund für einen neuen Take. Doch auch Doctor Who ging mit der Zeit und es wurde nicht nur Farbe eingeführt, sondern auch so einige neue Tricktechniken ausprobiert, die mal mehr, mal weniger gut funktionierten.

Wie bei der 2005-er Serie gibt es verschiedene Ansätze, sich mit der Serie zu befassen. Was ich hier allerdings nicht empfehlen würde ist das sture chronologische Anschauen, denn das zehrt evtl. an den Nerven und ist eher was für eingefleischte Fans.

Doctor Who für Anfänger: die neue Serie (Version 2013)

Mit dem 50. Jubiläum ist die Gelegenheit günstig bei Doctor Who einzusteigen und da nun auch in Deutschland der Bekanntheitsgrad wächst, stellt sich der eine oder die andere hoffentlich die Frage, wo man denn bei über 700 Folgen anfangen soll[1].

Ich habe schon einmal zwei Beiträge dazu verfasst (neue Serie, klassische Serie). Die dort genannten weiterführenden Links sind größtenteils noch aktuell, also immer schön klicken. In den vier Jahren seitdem habe ich allerdings endlich fast alle Geschichten aus den ersten 26 Staffeln gesehen (= bessere Empfehlungen) und es gibt eine komplette neue Regeneration der aktuellen Serie (= der elfte Doktor). Zeit also für eine Neuauflage.

Der riesige Umfang wird oft als Hinderniss zum Einstieg genannt und dass man als Komplettist an der Serie verzweifeln wird. Der Umkehrschluss ist jedoch, dass man Jahre oder gar Jahrzehnte mit der Serie verbringen kann, ohne dass das Material ausgeht. Ich bin jetzt ungefähr sechs Jahre dabei und habe noch nicht alle (klassischen) Folgen gesehen. Die Hörspiele habe ich zum großen Teil abgedeckt, aber es erscheinen jeden Monat eine Handvoll neue. Das bezieht sich auf die ersten acht Doktoren, wo es darüber hinaus Comics, Bücher und Hörbücher gibt, die sowohl neue Geschichten erzählen als auch die TV-Episoden dramatisieren. Wer sich nur auf die neue Serie konzentrieren möchte, hat Bücher, Hörbücher und Comics zur Auswahl – je nach Interesse wird jeder bedient. Auch Figurensammler kommen bei Doctor Who auf ihre Kosten. Oder man belässt es bei den Fernsehfolgen und belastet sich nicht mit dem Rest.

Ein Rant gegen Spoiler Oder: Ein Pladoyer für Ignoranz

In diesen Minuten wird An Adventure in Time and Space ausgestrahlt, das die Entstehungsgeschichte von Doctor Who vor 50 Jahren erzählt. Das Jubiläum der ersten Folge ist am Samstag und (gefühlt) die ganze Welt wartet gespannt auf das Special The Day of the Doctor. Soweit ich das mitbekommen habe, strahlt die BBC andauernd an allen möglichen und unmöglichen Stellen in anderen Sendungen Trailer und Hinweise aus. Ich freue mich natürlich auch, vor allem weil es so viel neues und interessantes Material in vielen weiteren Medien gibt. Allerdings habe ich auch „Angst“ vor Spoilern, denn ich finde, dass je weniger man weiß, umso mehr Spaß hat man. Dazu meine Theorie zu den verschiedenen Stufen des Erfreuens an einer guten Serie (oder Film):

0. Absolutes Unwissen
Theoretisch wird jede Folge so strukturiert und erzählt, dass der Zuschauer kein Vorwissen haben muss. Bzw. es ist ein Merkmal guter Erzählkunst, dass man sofort einsteigen kann. Die besten Effekte werden erzielt, wenn der Zuschauer völlig ahnungslos ist, d.h. die Spannungskurve ist darauf ausgelegt, dass in den richtigen Momenten starke Emotionen hervorgerufen werden.

Mein Beispiel dazu ist Dalek, die sechste Folge aus der ersten Staffel der neuen Serie. Ich wusste davor nichts von dem titelgebenden Monster und der Eindruck war umso überzeugender und weitreichender.

1. Inhaltliche Bekanntheit
Man hat die Folge schon einmal gesehen und kann sich bei der erneuten Sichtung auf die Hinweise zur späteren Handlung konzentrieren. Man entdeckt Dinge im Hintergrund und einige Beziehungsdynamiken ergeben mehr Sinn. Außerdem versteht man hoffentllich endlich alles genauer, wenn es beim ersten Mal Anschauen etwas kompliziert war.