Schlagwort-Archiv: Damals

Weg mit dem ganzen Zeug: Bücher nur noch elektronisch oder ausgeliehen

Meine Reise hin zu weniger Zeug[1] geht in die nächste Runde. Mein Plan für Februar ist, keine zwingend notwendigen physischen Dinge zu kaufen. Im Januar hat das noch nicht so geklappt und deswegen versuche ich es erneut. Doch das soll hier nicht das Thema sein, denn mindestens ebenso wichtig ist die Dezimierung vorhandener Bestände.

Anfang des Monats habe ich tatsächlich auch meine Lieblingsbücher an einen Massenankaufsservice geschickt. Noch vor einigen Monaten wäre dies unvorstellbar gewesen, doch mittlerweile will ich einfach alles loswerden, was nur irgendwie geht. Die elektronische Version enthält genau dieselben Buchstaben und in diesem Format nehmen sie wesentlich weniger Platz weg.

Das einzige Problem dabei ist, dass nicht alle Bücher auch elektronisch verfügbar sind. Wenn man nur nach Lesestoff sucht, ist man digital im Vorteil, da es z.B. gemeinfreie (=alte) Werke kostenlos gibt. Aber wenn es ein bestimmter Titel sein soll, ist man darauf angewiesen, dass der Verlag bzw. Autor die Rechte erteilt hat.

Da kommt meine wiederentdeckte Leidenschaft für die Leihbücherei ins Spiel. Einen Ausweis kann man bequem online bestellen und der ermöglicht es, in allen Filialen der Stadtbücherei auszuleihen. Und da die Stadt mit der Zeit geht, gibt es auch eine App (z.B. zum Reservieren und Verlängern) und man hat Zugang zu mehreren Online-Bibliotheken. Letzteres wollte ich eigentlich schon lange ausprobieren, aber bisher war keines der gesuchten Bücher verfügbar.

Wie ich zu Elvis kam

Aus Anlass des 35. Todestags von Elvis Presley hat Leserin Brigitte einen Gastbeitrag geschrieben. Sie hat bei einem Beitrag mit Übersetzungen von Elvis-Songs vor fünf Jahren einige weitere Übersetzungen in die Kommentare geschrieben und so kamen wir in Kontakt. Hier beschreibt sie wie sie zu Elvis kam und was er für sie bedeutet. Viel Spaß beim Lesen! Und großen Dank an Brigitte!

Heute vor 35 Jahren verstarb ELVIS, und auf fast allen Radio-und TV-Kanälen wurde verkündet: “Der King ist tot!” Die Welt war schockiert! Man sah weinende Menschen (nicht nur Frauen). Sie konnten die TATSACHE nicht akzeptieren, obwohl sie wussten, dass sie wahr war.
ELVIS ist 1977 mi 42 Jahren verstorben – aber sein Tod war nicht wirklich. Es gibt ihn noch!
Bis heute im Jahre 2012 hört man seinen Namen jeden Tag auf irgend einer Radio-Station, bei Musiksendungen, bei Konzerten, Wunschsendungen, in TV-Serien und Spielfilmen von heute. ELVIS ist nicht nur in der Musik-Welt lebendig; er ist wohl der Mensch mit den meisten Fans auf dieser Welt. Aus Kassettenrekordern, CD- und DVD-Anlagen, Computern und dergleichen in mehreren tausend Haushalten erklingen täglich seine Songs und Shows. Im Facebook gibt es die ELVIS-Woche. Und wenn jemand einmal sein Fan wurde, dann bleibt er es sein Leben lang: Man möchte ihn hören, man möchte ihn sehen, man möchte ihn fühlen!
Schade, dass ich erst so spät sein Fan wurde, da habe ich viele glückliche Jahre verpasst!

Douglas Adams und Doctor Who

Hat es wer noch nicht mitbekommen, dass heute Towel Day ist?! Falls nicht, schnell nachlesen. Natürlich hatte ich heute mein Handtuch dabei, wenn auch nur ein kleines. Aber der Gedanke zählt.

Allerdings will ich mit diesem Beitrag auf etwas ganz anderes hinaus, wie die Überschrift schon verraten haben sollte. Es mag unglaublich erscheinen, aber als ich vor über sechs Jahren meine DVD des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy bestellte, hatte ich von Doctor Who noch nie was gehört. Das war kurz bevor die “neue” Serie anlief, aber das habe ich damals auch nicht mitbekommen. Meinen ersten (wissentlichen) Kontakt hatte ich dank eben jener DVD, denn dort hat Peter Davison – Doktor Nummer Fünf – einen Kurzauftritt:

Ein Tierarzt als Milchvieh

Ja, das Ungetüm im Hintergrund. Jedenfalls wurde in den Infountertiteln erwähnt, dass er gerade als fünfter Doktor besetzt worden war. Zwei Jahre später habe ich eine kleine Beitragsserie über eben jene DVD-Untertitel geschrieben (1. Folge) und in der vierten Folge erwähne ich “Doctor Who” zum allerersten Mal in diesem keinen Blog.

Es sollte erneut fast ein Jahr vergehen, bevor ich mich tatsächlich mit der Serie Doctor Who beschäftigte. Nach mittlerweile gut drei Jahren und weit über 100 DVDs, Dutzenden CDs und eingen Büchern kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen.

Wilson, Nelson und Winston

Was haben diese drei Herren gemeinsam? Sie hatten alle die Ehre als Namensgeber für meine Notebooks zu dienen. Der älteste weilt nicht mehr unter uns, aber die anderen beiden sind noch recht munter:

Nelson und Winston

Die Namen sind etwas ungewöhnlich und da sich nach drei Geräten langsam ein Muster abzeichnet, erkläre ich das mal an dieser Stelle. Außerdem gehe ich ein bisschen auf die Eckdaten ein, um nochmal ins Gedächtnis zu rufen, wie sehr sich die Spezifikationen in den letzten zehn Jahren verändert haben.

Wilson, ein Acer Travelmate 521 (Sommer 2000 bis Frühling 2004) war ein Intel Pentium III 600 MHz, verfügte über 6 GB Festplattenspeicher und 64 MB RAM (erweitert auf 128 MB) und kostete 1100 DM. Er lief erst mit Windows 98 und dann mit SuSE 7. Daher stammt auch der Name, denn bei der Linuxinstallation musste ein Name her. Da nebenher Hör mal, wer da hämmert lief, fiel die Entscheidung schnell auf den allwissenden Nachbarn Wilson.

Wilson begleitete mich nach Schottland und diente dort als musikalischer Wecker, d.h. ein Konsolenbefehl startete morgens automatisch einen Medienplayer. Außerdem durfte er meine Vorlesungen und Facharbeiten in LaTeX übertragen.

Einziges Manko war das verfluchte Softmodem, dass ich auch nach stundenlangen Versuchen nie dazu brachte, unter Linux zu funktionieren. Deswegen musste doch öfter wieder Win98 herhalten, um mit Modemgeschwindigkeit über das Uninetz ins Internet zu gehen. Damals ™ noch mit dem Smartsurfer. Jaja, das waren noch Zeiten…

Blick über den Tellerrand vom 16. April 2010

FAT32 ohne Datenverlust zu NTFS konvertieren (14. April 2010)

Wer hat eigentlich dieses Gerücht in die Welt gesetzt, dass ein verlustfreies Konvertieren von FAT32 auf das Dateisystem NTFS nicht möglich wäre? Kommt wohl davon, wenn man sich immer an mehr oder minder schicke Klickibuntioberflächen klammert, die eben nicht so mächtig sind wie die hässlichen Konsolenfenster. Verlustfrei und ohne Datenverlust geht ja wohl (was einem nicht die obligatorische Datensicherung abschwatzig machen sollte)

Announcing a new blog: SundayMagazine.org (13. April 2010)

I’ve launched a spinoff blog from Ironic Sans called Sunday Magazine. Every Friday I post the most interesting articles from the New York Times Sunday Magazine that was published exactly 100 years ago that weekend. You can get each week’s articles (probably one to six per week) by subscribing to the RSS feed, or following @sundaymagazine on Twitter, or by becoming a fan on Facebook.

Die Jugend von heute – und ich gehör nicht dazu (13. April 2010)

Seine Mama? Er vergleicht mich mit seiner Mama?! Seine Mama muss mindestens 40 sein, ich will nicht mit seiner .. ach, ist ja auch egal. Ich bin einfach nicht mehr cool, auch wenn ich weiß, wer 2Pac, Justin Bieber und Chuck Taylor sind. Aber dafür hab ich Rehpastete.

geschichte ist ganz weit weg? (13. April 2010)

Song des Tages: The McCoys – Hang on Sloopy

An Tagen wie diesen, wo der Ischias besonders stark nervt, der Schnee besonders stark regnet und man sich dabei ertappt, wie man schreckliche Lieder mitsummt, da muss man tief in die Vergangenheit greifen, um sich aufzuheitern. Damals ™ als es noch Kassetten gab, hatte ich eine ganz besondere und das lag nicht nur an der Farbe (orange), sondern an den Songs. Darauf befanden sich 20 Golden Hits of Rock and Pop, die standesgemäß mit Great Balls of Fire eingeläutet wurden. Da die Interpreten leider nicht darauf standen, habe ich bei einigen unbekannten Songs nie herausgefunden, wer die gesungen hat.

Dank dem Film The Boat That Rocked (dt. Radio Rock Revolution) wurde ich wieder an einen der fast vergessenen Hits erinnert. So habe ich erfahren, dass das gut gelaunte Hang on Sloopy von The McCoys stammt, interessanterweise der offizielle Rocksong von Ohio (mehr). Den Song kennt Ihr sicherlich und deswegen singt jetzt mal lauthals mit (Text):

Es gibt auch ein Video von einem Fernsehauftritt von 1965, aber sowohl Bild- als auch Tonqualität sind mager. Es ist jedoch ist interessant zu erfahren, wie diese Menschen aussehen, die mich so viele Stunden erheitert haben:

http://www.youtube.com/watch?v=Gi1WXYHHc2s

Wer wissen möchte, wie die legendäre Kassette aussieht, möge beim Projekt 52 vorbeischauen, zum Thema Alt und Neu.

Nachtrag: Die Compilation in voller Länge. Ich muss mich korrigieren: Great Balls of Fire war der Start von Seite B und Seite A begann mit Rock Around the Clock.

Blick über den Tellerrand vom 5. September 2009

  • Neues aus dem Hause Slumberland (3. September 2009)

    Slumberland Records ist ein auf Indiepop spezialisiertes Indie-Label alter Schule. Gegründet wurde es 1989 in Washington DC ist aber unterdessen in Oakland ansässig. Der Katalog ist handverlesen (Velocity Girl, Stereolab, The Softies, Rocketship, The Lodger), aktuelle Aushängeschilder sind Crystal Stilts und The Pains Of Being Pure At Heart.

  • Abstimmung zur Aktion “Damals, als ich noch jung war…” (3. September 2009)

    Und zwar möchte ich euch über die Bilder abstimmen lassen – welche findet ihr am schönsten, lustigsten oder süßesten? Dass das bei der Vielzahl von Bildern keine einfache Frage ist, ist mir bewusst.Darum habe ich mich dazu entschlossen, euch nicht nur eine Stimme zu geben, sondern unbegrenzt viele.

  • Leitfaden: Rechtsfragen beim Twittern (3. September 2009)

    Und obwohl der Schwerpunkt auf dem Unternehmenseinsatz liegt, werden viele “Privattwitterer” herausfinden, dass
    - viele Punkte auch für sie gelten und
    - sie gar nicht privat twittern.

  • Die Gewinner des Wettbewerbs S1NGLE TREES (2. September 2009)

    Nach einer langen Wartepause ist es endlich soweit. Ich präsentiere Euch die Gewinner des Fotografie Wettbewerbs S1NGLE TREES.

  • Die Gewinner des Schäuble Plakat-Remix-Wettbewerb (2. September 2009)
  • 7 Photography Projects to Jumpstart your Creativity (1. September 2009)

    Let’s face it, no matter how much we take our camera out, there’s only so many pictures we can take of our kids, pets, house and garden before we start itching to shoot something else… but what?

Damals, als ich noch jung war… (Aktion von Sascha)

Sind wir nicht alle ein bisschen voyeuristisch veranlagt? Nun, hier und heute gibt es einen kleinen Einblick in meine Vergangenheit und zwar im wörtlichen Sinne. Sascha hat die Aktion Damals, als ich noch jung, war… gestartet und es haben sich schon eine Menge interessanter Kinderfotos angesammelt. An den süßen Lockenkopf des Veranstalters oder diverse andere Teilnehmer mit Nugatcreme oder Boulekugel reicht mein Bettfoto nicht ran. Aber immerhin hatte ich vor 28 Jahren noch Locken:

Damals als ich noch jung war...

Und man erkennt hier die frühe Prägung auf Fernsehserien! Wer ebenfalls ein Kinderfoto präsentieren möchte, hat dazu noch bis 29. August Zeit.