Wie man eigentlich unbrauchbare Bilder noch zu Ehren kommen lassen kann, zeigt mein heutiger Beitrag für das Projekt 52[]. Das Thema lautete Spaziergang bei Nacht und dafür habe ich eine abendliche “Fotosession” ausgewertet. Während meines Urlaubs in England (im September) habe ich auf einer Brücke den Verkehr und eine Straßenlampe mit langen Verschlusszeiten fotografiert. Mangels Stativ sind die meisten Bilder nichts geworden, da ich den Bildausschnitt nur bedingt kontrollieren konnte. Doch eins halte ich für gelungen:
Sind etwas zu viele Lichtreflexe durch Flecken auf dem Objektiv, doch erhält die Straßenlaterne durch die Blendensterne fast eine Herzform. Aufgenommen wurde das Bild mit einer Belichtungszeit von 10 Sekunden, Blende f/22 und Brennweite 18 mm.
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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Die Schwerpunkte hier im Blog schwanken und spielte lange die Musik die Hauptrolle, liegt in letzter Zeit der Augenmerk auf der Fotografie[]. Ein Grund dafür ist die Zeit, denn Fotobeiträge sind schneller zu verfassen – eine Albumkritik verlangt mehr Aufwand.
Was ich damit sagen will: es gibt mal wieder ein Foto für das Projekt 52[] und zwar mit dem Thema Gegensätze, das Ende August zu bearbeiten gewesen wäre. Wäre! Doch wenn ich damals schon mein Foto eingereicht hätte, wäre mir dieser schöne Gegensatz von alt und neu in Chester entgangen:

Wir sehen im Hintergrund eines der Fachwerkhäuser, für die Chester berühmt ist[] und zwar aus Sicht der Stadtmauer – der angeblich einzigen vollständig erhaltenen in England. Zur Stadtmauer gibt es einen schönen virtuellen Rundgang mit Geschichten und Fotos.
Das Foto wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/125 Sek, Blende f/5 und Brennweit 65 mm. Beartbeitet habe ich es nur wenig (Größe, Farben, Schärfe).
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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Unglaubliche drei Monate ist es her, dass ich zuletzt ein Bild für das Projekt 52[] hier vorgestellt habe. Das lag daran, dass mehrere Wochen hintereinander die Themen mir entweder unpassend, zu doof oder zu wiederholt erschienen. Doch letzten Monat im Urlaub habe ich mich aufgerafft und einige Themen abgearbeitet, die nun nach und nach erscheinen werden. Für die Woche 28 gab es das Thema Farbenfroh, für das ich auch ein wirklich sehr gutes Motiv gefunden habe:
(Klick auf Bild führt zur lokalen Galerieseite; ist das Gleiche in grün wie die flickr-Seite)

Wir haben es hier mit dem sogenannten Creation Window im Restaurant der Chester Cathedral zu tun, auf dem die (laut Bibel) sechs Tage der Erschaffung der Welt dargestellt sind. Das Interessante an der Sache ist, dass es ein zeitgenössisches Werk ist, d.h. erst 2001 von der Künstlerin Rosalind Grimshaw “geschaffen” wurde.
Motiv: In den sechs oberen Teilen des Fensters sind die aus der Bibel bekannten Symbole enthalten und darüber sieht man “die Hand Gottes”. Im unteren Teil sind persönlichere Motive der Künstlerin zu sehen, z.B. auf dem vierten Bild ein Gehirnscan, denn bei ihr wurde während der Arbeit am Fenster Parkinson diagnostiziert. Und im sechsten Bild sieht man die glasgewordene Ultraschallaufnahme ihres Enkelkindes.
Foto: Das Bild wurde mit 1/90 Belichtung, Blende f/4,8 und Brennweite 36 mm aufgenommen. Nachbearbeitet habe ich durch Zuschneiden, Drehen und Perspektivenkorrektur (bin nun mal kein Riese).
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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