Eine Gruppe junger Schotten, die Gitarrenmusik machen und ihren Akzent gut hörbar einbringen, kann man nicht oft genug empfehlen. Aus diesem Grunde schrecke ich auch vor dem 2342. Loblied über die vier Jungs von We Were Promised Jetpacks nicht zurück und reihe mich ein in die Armee der “Next-Big-Thing”-Propheten (eine Liste mit lesenswerten Kritiken gibt es am Ende des Artikels). Ihr Auftritt beim diesjährigen SXSW-Festival hat sicherlich zu diesem Medienecho beigetragen.
Nach diesem etwas pathetischen Anfang muss ich einschieben, dass sie bei mir sowieso gewonnen haben, da sie aus Edinburgh kommen und “Freunde” von Frightened Rabbit sind. Naja, zumindest auf MySpace und als Supportband letztes Jahr, da sie beide beim Label FatCat Records sind. Die verängstigten Kaninchen eignen sich als Stichwort sehr gut, denn wer die Truppe aus Glasgow gut findet, wird garantiert auch die nocht seltsamer benannten WWPJ gut finden.
Der Titel des Albums lässt sich nur auf der Rückseite der CD ablesen, was sicherlich erst in Zukunft (ab dem zweiten Album) Probleme bereiten wird. Ein Minuspunkt wird vergeben für fehlende Texte im Booklet, das eigentlich ein ausklappbares Miniposter ist. Einen Pluspunkt gibt es für die Danksagung, die mit “Thank you for buying this album.” endet. Gern geschehen! Mit knapp 50 Minuten Spielzeit für 11 Songs bekommt man ordentlich was geboten. Hören wir also mal rein.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Albumkritik: We Were Promised Jetpacks – These Four Walls
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Gibt noch MEHR im kompletten Beitrag (mit 703 Wörtern, 1 Bild, Lesedauer: 2:49 Min)
Wenn eine Fernsehserie mich so sehr begeistert, dass ich alle Folgen hintereinander gucke, dann muss diese mit einem eigenen Eintrag gewürdigt werden. Es handelt sich um Jekyll, eine sechsteilige BBC-Serie von Steven Moffat. Man sollte sich unbedingt die DVD-Box besorgen, doch dazu mehr am Ende des Artikels.
Die Geschichte Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde von Robert Louis Stevenson sollte jedem zumindest ungefähr bekannt sein – irgendwas mit Verwandlung, böse und gute Seite etc. Die Serie Jekyll spielt mit diesem Thema, ist jedoch in gewissem Sinne eine Fortsetzung oder man könnte auch sagen, moderne Variante der Geschichte. Dementsprechend spielt die Handlung in der heutigen Zeit und die Hauptperson ist Dr. Jackman, gespielt von James Nesbitt. Gleich am Anfang wird man mitten ins Geschehen geworfen und so völlig in den Bann gezogen. Der Zuschauer erfährt dennoch erst nach und nach, worum es genau geht, z.B. bekommt man den “Anderen” erst verhältnismäßig spät zu sehen.
Die physische Verwandlung ist nicht so extrem, wie man das von vorherigen Verfilmungen kennt, aber deutlich genug und Jimmy Nesbitt macht seine Sache ganz hervorragend, so als ob es tatsächlich zwei verschiedene Personen wären. Ein bisschen Make-Up und CGI-Effekte unterstützen da nur die unterschiedliche Körpersprache und Sprechweise. Wunderbar auch, wie sich das Verhältnis im Verlauf der Geschichte ändert und sich den Gegebenheiten anpasst.
Stichwort Verlauf. Die Ereignisse sind in den wenigsten Fällen vorhersehbar, was auch durch hervorragend eingesetzte Rückblenden verwirklicht wird. Es gibt keine wirklichen Cliffhanger am Ende einer Folge, aber man möchte dennoch wissen, wie es weitergeht und so kann es eben kommen, dass man alle Folgen bis spät in die Nacht anschaut.
Mein selbst auferlegtes dreimonatiges Kaufverbot von phyischen Datenträgern (CDs, DVDs), das ich aus Geld-, Platz- und Zeitspargründen anfing, ist seit einer Woche beendet. Zeit für ein Fazit. Hier im Blog habe ich darüber nicht so viel berichtet, da es mich erstaunlich wenig ge-/betroffen hat. Klar gab es einige Momente, in denen ich gerne eine CD oder Serienstaffel gekauft hätte, aber dann habe ich mich gefragt, ob ich das fragliche Stück wirklich jetzt unbedingt brauche und jedes Mal mit “Nein” geantwortet. Es hat sich bewährt, die CD bzw. DVD-Box über Nacht in den (virtuellen) Einkaufskorb zu legen, denn am nächsten Tag war das Verlangen fast immer verflogen.
Zum Beginn des CDVD-Projekts 2009 hatte ich einige Regeln aufgestellt:
- Kaufverbot von physischen Datenträgern zwischen dem 1. April und 30. Juni 2009: Dieses Jahr lasse ich keine Ausnahmen zu und werde mich streng daran halten. Das betrifft hauptsächlich Amazon, aber auch alle anderen Kaufhäuser, online wie offline.
- Eingeschränktes Kaufverbot für digitale Medien: Meine einzige Quelle sollen die eMusic-Downloads sein, denn die verfallen, falls ich sie nicht nutze. Andere Angebote für Downloads (iTunes, 7digital, Musicload, Amazon (bald), Saturn, Napster, …) werde ich möglichst nicht nutzen.
- Kein Verschiebeeffekt: Um zu verhindern, dass ich einge CDs und DVDs einfach nur später kaufe, werde ich die diversen Onlinekaufhäuser gar nicht erst besuchen und keine Produkte vormerken. Nach Beendigung des Experiments werde ich wieder maximal auf dem Niveau wie vorher einkaufen.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Fazit zum Ende des CDVD-Projekts 2009
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Gibt noch MEHR im kompletten Beitrag (mit 500 Wörtern, Lesedauer: 2:00 Min)
Der erste Monat und damit ein Drittel der Gesamtzeit meines CDVD-Projektes 2009 ist um. Erstaunlicherweise vermisse ich das Kaufen von CDs und DVDs nicht so sehr wie gedacht. Ich habe einige Male daran gedacht, die Amazonas-Seite eines Albums oder Films aufzurufen, aber so weit kam es dann doch nie.
Wie geplant, habe ich einige Serienfolgen nachholen und eine Menge Alben endlich mal genauer hören können. Leider hat sich das bisher (?) noch nicht auf Blogbeiträge in Form von Albumkritiken ausgewirkt, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.
Die Gründe für das fehlende Vermissen des Kaufens sind wohl, dass ich erstens ein Lovefilm-Probeabo habe[] und ich zweitens mehr auf Musikstreamingservices ausgewichen bin zur “Befriedigung” meines Musikhungers. Entdeckt habe ich Twones, das zwar selber keine Musikstreams anbietet, aber die Aktivitäten des Nutzers bei vielen solchen Services verfolgt[] und ich so die Übersicht behalte, was ich wo gehört habe. Daneben erweist sich Spotify immer mehr als unverzichtbar, da dort unglaublich viele Alben in feinster Qualität verfügbar sind und außerdem immer mehr exquisite Playlisten zusammengestellt und den Nutzern angeboten werden (Sharemyplaylists, speziell Nicos Spot-a-hula #1 und #2, Indiefy mit John Peel’s Festive 50 1976-2000). Zuguterletzt habe ich seit ein paar Tagen ein Noxon iRadio[].
Einen Verstoß muss ich melden, aber wenn ein komplettes, tolles Album nur £1,99 plus £1,69 Versand kostet, dann schlage ich zu (hier) und ich verspreche schon mal an dieser Stelle eine ausführliche Albumkritik.
Bleiben also noch zwei Monate CDVD-Projekt 2009 zu überstehen und ich bin zuversichtlich, dass ich das auch noch schaffe.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Fazit nach einem Monat CDVD-Projekt 2009
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Gibt noch MEHR im kompletten Beitrag (mit 310 Wörtern, Lesedauer: 1:14 Min)
Wie schon im letzten Jahr werde ich ein ganzes Quartal keine CDs kaufen und dieses Jahr setze ich noch einen drauf und schließe DVDs in das Experiment mit ein. Die Gründe für meinen Entschluss sind vielfältig:
- Zeit: Mittlerweile habe sich viele Alben und Serien angesammelt, die ich noch gar nicht vollständig gesehen bzw. gehört habe.
- Platz: Die vielen CDs und DVDs nehmen immer mehr Platz weg, doch eigentlich tut es auch eine digitale Kopie (im Falle von Musik).
- Geld: Der dreistellige Betrag, den ich monatlich für CDs und DVDs ausgebe, soll drastisch reduziert werden.
Dass ich dadurch gleichzeitig etwas für die Umwelt tue und den nächsten Umzug erleichtere, ist nebensächlich. Das sind weitere Argumente für das Projekt, aber nicht entscheidend für meinen Entschluss.
Befürchtungen, dass mir langweilig werden könnte, brauche ich nicht zu haben, denn sowohl mit CDs als auch mit Serienstaffeln auf DVD bin ich so gut ausgestattet, dass ich damit Jahre überleben könnte. Viele Alben und Serien habe ich nur einmal konsumiert und so weder die Musik richtig schätzen gelernt noch alle Extras genießen können. So wie letztes Jahr auch bietet es sich an, dass ich im Zuge des Projektes Rezensionen verfasse und somit haben auch andere Leute was davon. Hoffe ich mal.
Um das Ganze auf ein formales Fundament zu stellen, habe ich mir folgende Regeln überlegt:
- Kaufverbot von physischen Datenträgern zwischen dem 1. April und 30. Juni 2009: Dieses Jahr lasse ich keine Ausnahmen zu und werde mich streng daran halten. Das betrifft hauptsächlich Amazon, aber auch alle anderen Kaufhäuser, online wie offline.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf CDVD-Projekt 2009: Drei Monate Kaufverbot für physische Medien (CDs und DVDs)
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Gibt noch MEHR im kompletten Beitrag (mit 438 Wörtern, 1 Bild, Lesedauer: 1:45 Min)
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