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Keine FeedBurner-Links im Feed (Konnas Blogseminar #7)

Die mittlerweile siebte Runde von Konnas Blogseminar[1] ist zwar schon abgelaufen, aber aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich doch damit. Es geht um die Optimierung des Feeds und das ist ein wichtiges Thema.

Konnas Blogseminar

Das Anbieten ungekürzter Feeds ist eine Selbstverständlichkeit, darüber brauchen wir uns gar nicht unterhalten. In den letzten Wochen wurde das Thema öfter behandelt und ich verweise auf die hervorragenden Pladoyers von neunetz.com, Doktorsblog, Caschy, gesichtet.net, Perun und erneut neunetz.com.

Diese Links weisen aber schon auf mein eigentliches Thema hin. Schauen wir mal genauer hin! Diese Links habe ich aus meinem Feedreader kopiert, da ich sie dort für eine spätere Verwendung markiert hatte. Die Links von Neunetz und Perun haben den entscheidenden Vorteil, dass sie die tatsächlichen URLs des Beitrags sind und man daran den Beitragstitel ablesen kann (hier: “Über Volltextfeeds und Aufmerksamkeitsökonomie”, “Gekürzte Feeds und Blogs monetarisieren” und “Gawker: Abgeschnittene Feeds führen nicht zu steigenden Website-Zugriffen”). Bei allen anderen sehe ich nur “feedproxy.google.com” und weiß überhaupt nichts damit anzufangen! Das ist eine Funktion von FeedBurner anhand derer man die Klicks auf die Feedlinks statistisch auswerten kann. Das mag verführerisch klingen, aber wie wichtig sind diese Statistiken, wenn der Leser verärgert wird? Der Mensch kann mit dieser verunstalteten URL nichts anfangen und wenn ich darauf klicke, so wird zwar die URL in etwas lesbares umgewandelt, aber es ist ein ganzer Rattenschwanz an Informationen angehängt, z.B. “?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+gesichtet+%28GESICHTET.net%29&utm_content=Google+Reader” bei Saschas Artikel oben. Wenn ich den Link an jemanden schicken möchte oder twittern oder bei einem Social Bookmarking Service abspeichern, dann ist der Link komplett unbrauchbar oder es hängt unnötiger Kram dran. Im Endeffekt schneidet der Verfasser sich also ins eigene Fleisch, weil die “falsche” URL angegeben wird.

Beitragsserien organisieren mit dem In Series-Plugin

Wer hier gelegentlich mal rein schaut, wird mitbekommen haben, dass ich eine ganze Menge Beitragsserien schreibe. Diese sind mehr oder weniger lose organisiert und bei den meisten ist es egal, ob der Leser alle Teile gelesen hat oder in welcher Reihenfolge sie konsumiert werden.

Manchmal aber bauen die einzelnen Beiträge aufeinander auf oder man möchte den Service anbieten, alle Teile nacheinander lesen zu können. Hier kommt das In Series-Plugin für WordPress zum Einsatz. Dies erstellt ein Inhaltsverzeichnis und fügt automatisch Links zum vorherigen und nächsten Beitrag ein. Wo diese Links auftauchen, kann in den Einstellungen festgelegt werden (oben oder unten, überall oder nur im Einzelbeitrag) und ob erster und letzter Beitrag extra. Die Einstellungen gibt es in einfacher und ausführlicher Form. So sehen die einfachen aus:

Einstellungen bei In Series

In Aktion erleben kann man das z.B. bei meinem letzten Artikel über Englisch Lernen mit TV-Serien. Auf der Startseite sieht man das Inhaltsverzeichnis nicht, weil – wie oben in den Einstellungen zu sehen – das nur auf den Einzelbeitragsseiten erscheinen soll. Die jeweiligen Elemente sind mit CSS-Klassen versehen und ich habe z.B. das Inhaltsverzeichnis mit grauem Hintergrund versehen und auf ein Drittel der Spaltenbreite gesetzt.

In Series: Serienliste Des Weiteren werden zwei Widgets angeboten: die Serienliste, das eine bestimmte Anzahl Beitragsserien anzeigt und das Inhaltsverzeichnis, wenn man sich auf einer Beitragsseite befindet. Ich nutze diese Widgets nicht, da ersteres 35 Datenbankabfragen erfordert und letzteres bei mir nicht nötig ist.