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Mixtape-Wichteln von BeetFreeQ: das empfangene Mixtape

MixtapeWichteln

Vor anderthalb Wochen war die Panik groß, als mein Mixtape von Beetys Aktion nicht bis zum 1. April eingetroffen war. Doch ich hatte mich vertan und es sollte nur bis dahin verschickt worden sein. So ganz hat das wohl nicht geklappt, aber ich war die Woche davor nicht da und mein Wichtel wollte wohl auf Nummer sicher gehen. Jedenfalls habe ich jetzt seit knapp einer Woche diese CD zum freien Hörvernügen zur Verfügung:

mein Mixtape

Schicke Verpackung, schmucker Inhalt. Insgesamt durchweg gelungen, diese kleine, ruhige Insel zum Entspannen, die sich bereits an stressigen Arbeitstagen bewährt hat. Die meisten Interpreten kenne ich und einige mag ich sehr gerne. Da hat sich also jemand schlau gemacht oder teilt meinen wirklich sehr guten Musikgeschmack. Wer genau das ist, kann ich nicht sagen. Ich hatte erst Dany im Verdacht, weil die Künstler noch mehr zu ihr als zu mir passen und einige auf ihrem Blog vorgestellt wurden. Das lehnte sie jedoch ab und ich bin ratlos. Es ist auf jedenfalls ein weiblicher Wichtel, aber mehr Informationen habe ich nicht, da der Umschlag keinen Poststempel trägt. Also lieber Wichtel, bitte melde dich!

Hier noch zur Übersicht die Tracklist:

  1. Wakey! Wakey! – Brooklyn
  2. We Invented Paris – Bohème
  3. Patrick Watson – Into Giants
  4. Rue Royale – Guide to an Escape
  5. Slow Club – Two Cousins (Acoustic)
  6. Fionn Regan – The Horses ARE Asleep
  7. Ben Howard – Empty Corridors
  8. Bon Iver – HINNOM, TX

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 61

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] steht wieder an, wie man an zwei beitragslosen Wochen im Blog sehen kann. Also immer ran an die Musik:

  1. Various Cruelties – Great Unknown (von JuliaL49)
    Perfekter Pop. Punkt. Brauch man gar nicht kleinreden.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Autobot – der nächste Song heisst “Fick dich” (von Sebastian)
    Bei solchen Titeln geht bei mir zunächst das Vorurteilsschild hoch. Aber die Gitarre beruhigt mich erst mal. Passt eher in die 80er, was prinzipiell in Ordnung geht. Textlich aus der Feder eines pubertären Gerkänkten, aber noch gerade auf der richtigen Seite. Knackig kurz.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. The Electric Prunes – Sold To The Highest Bidder (von Michael)
    Hier rächt es sich, dass ich zu lange gewartet habe, denn Grooveshark ist nun nicht mehr erreichbar. Auch nicht mit dem von Beety empfohlenen Addon. Aber der internationale Mensch von heute hat ja Spotify und da gibt es den Song.
    Lohnt sich auch. Osteuropäisch hatten wir in letzter Zeit öfter, aber hier ist es sehr westlich verpackt und stilistisch haben die Pflaumen es drauf.
    Punkte: 4 von 5
  4. Lana Del Rey – National Anthem (von David)
    Dieser Track ist nun nicht bei Spotify verfügbar, weil das Album erst nächste Woche erscheint. Aber wofür gibt es WAWSTSF?! Dieses Stück ist nun nicht dazu geeignet die überhypte Dame zu mögen. Sie sollte lieber bei Kleidung und Freizeitaktivitäten bleiben. Viel zu aufgebläht und elektronisch aufgemotzt.
    Punkte: 2 Punkte

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 60 (Musical)

projekthoersturzÜber den Jahreswechsel hatten wir vier Wochen Zeit für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1], doch bisher gab es noch nicht viele Teilnehmer. Mag nicht nur an den Feiertagen liegen, sondern auch am Thema: Musical. Es kamen nur acht Songs zusammen und zu diesen werde ich mir ausnahmsweise das Video ansehen, denn bei einem Musical ist das wichtig. Und los:

  1. Starkid Potter – Goin’ Back To Hogwarts (A Very Potter Musical) (von David)
    Die Aufnahmequalität leidet natürlich, wenn die Location eine Hotellobby (?) bei einer Convention (?) ist. Aber was man davon hört, ist gut. Zieht sich nur etwas hin.
    Punkte: 4 von 5
  2. Die Ärzte – Teenager Liebe (aus Richy Guitar) (von Sebastian)
    Klingt alles ein wenig wie von einem Teenager geschrieben, gesungen und produziert. Könnte man als charmant bezeichnen, aber irgendwie wirkt es doch zu gewollt dilettantisch. Und Bläser geben sowieso Punktabzug.
    Punkte: 2 von 5
  3. Barney Stinson – The Suit Song (How I Met Your Mother) (von Mars)
    Wenn damals Schluss gewesen wäre, hätte ich die Serie sicher besser in Erinnerung. Aber darum soll es ja hier nicht gehen. Macht Spaß.
    Punkte: 4 von 5
  4. Forgive Durden – Life is Looking Up (Razia’s Shadow) (von Kristin)
    Seltsamer Mix aus beschwingtem Gassenhauer und metallisierter Hartejungs-Attitüde. Hat Energie und Abwechslung. Wächst.
    Punkte: 4,5 von 5
  5. Hinton Battle – What You Feel (Buffy the Vampire Slayer – Once More, With Feeling) (von cimddwc)
    Dieser Beitrag durfte natürlich nicht fehlen. Der Dämon ist cool, aber Jazz kann bei mir nie punkten. So eine gequetschte Trompete gehört für mich zu den grausamsten Geräuschen, das die Menschheit hervorbringen kann.
    Punkte: 1 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 58

projekthoersturzWhoopsidaisy, da hätte ich besser doch letztes Wochenende die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] bearbeitet, denn dann hätte ich nicht ob des Plätzchenbackens gestern heute fast den Einsendeschluss verschwitzt.

Zum Glück hat Beety bei Twitter nochmal nachgefragt. Deswegen ohne große Worte die Bewertungen:

  1. Royal Headache – Surprise (von JuliaL49)
    Knackig kurz. Könnte sich auf Albumlänge auch gut zum Laufen eignen.
    Punkte: 4,5 von 5
  2. Pet Genius – Doomsday (von Kristin)
    Oja, das macht Laune und muss ich mir genauer ansehen. Sehr schön. Hält sich auch bis zum Schluss.
    Punkte: 4,5 von 5
  3. UneXpect – Unfed Pendulum (von beetFreeQ)
    Der Veranstalter hatte uns ja schon vorgewarnt und es kommt, wie es kommen musste. Mir viel zu hektisch und zu katzenjammerisch.
    Punkte: 2 von 5
  4. Ocean Stereo – Waking Up (von Mausz)
    Ist das jetzt ein Box-Tick-Chartsmusik-Stückchen mit beliebtheitserhaschenden Tempiwechseln oder was ordentliches? Die Stimme hebt es über den Einheitsbrei und so auf den ersten Hörer hat das durchaus Potential
    Punkte: 3 von 5
  5. Man Raze – I C U In Everything (von cimddwc)
    Ja, ne.
    Punkte: 2,5 von 5
  6. Rammstein – Mein Land (von Mars)
    Anders als erwartet, aber zu gesprochen und eintönig.
    Punkte: 1,5 von 5
  7. Arkona – Stenka na Stenku (von Sebastian)
    Kurzer Abstecher nach Russland?! Oh, tatsächlich. Aber diese Trümmerdrums wieder, nene.
    Punkte: 2 von 5
  8. Jordan Reyne – Johnny & The Sea (von Michael)
    Da hat ein auf einer einsamen Inseln Gestrandeter eine Trommel aus Kokosnüssen gebastelt. Schön starke Stimme und dunkle, kraftvolle Stimmung – passt.
    Punkte: 4 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 57 (Soundtracks 2)

projekthoersturzAls Ausgleich zu einer Woche mit komplizierten Projekten, kaotischen Proben, planlosen Kunden und perfiden Kollegen muss als Ausgleich die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] herhalten, die gleich doppelt besonders ist – es steht wieder eine Sonderrunde und das Thema war so beliebt, dass es erneut auftauscht. Also rein ins Vergnügen!

Halt, bevor ich anfange, ein Aufruf: MITMACHEN!Wer noch nicht mitgemacht hat und dies eventuell irgendwann einmal in Betracht gezogen hat, wenn vielleicht möglicherweise die Stimmung richtig ist, der möge die Finger in die Tastatur hauen! Noch bis Samstag Abend ist Zeit dafür. Immer an ans Ohrenbluten!

So, jetzt aber:

  1. Moby – Extreme Ways (aus Bourne-Trilogie) (von Konzertheld)
    Soll ich nochmal meine Moby-Hassgeschichte rauskramen? Hat aber nichts mit Bourne zu tun, mit dem ich ebenfalls nichts zu tun habe. Quietsch. Jingle. Ist das Fahrstuhlmusik?! Scheint so, denn es ist extrem farblos und unmemorabel.
    Punkte: 1 von 5
  2. Glen Hansard and Marketa Irglova – When Your Mind’s Made Up (aus Once) (von JuliaL49)
    Hier ist es schwierig nicht ohne Vorbelastungs-Hach vom Film zu bewerten. Ist aber auch so schnuckelig.
    Punkte: 4,5 von 5
  3. Carla Gugino & Oscar Isaac – Love Is The Drug (aus Sucker Punch) (von David)
    Groovy! Und die Tröte kommt zum Glück nur kurz mal zum Vorschein. Und dann auch noch episch. Die zweite Hälfte gibt Punktabzug.
    Punkte: 3 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 54 (Liveversionen)

projekthoersturzEigentlich hätte ich die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] wegen meines Urlaubs verpasst. Aber da es nur wenige Teilnehmer gab, wurde um eine Woche verlängert und zumindest meine Wenigkeit macht noch mit. Mal sehen, wie das wird, wenn nur Liveversionen bewertet werden können. Was ja irgendwie passend ist, denn in meinem Urlaub habe ich fünf Konzerte besucht.

  1. Heywood Banks – Yeah Toast (von Mars)
    Da hat aber jemand Spaß! Ist das eine Comedy-Show oder ein Live-Video?!? Sing! Endlich! Damit das nervtötende Piepsen aufhört! Wie jetzt, der spielt auf einem Toaster?! Och nö, das muss nicht sein. Nicht am Sonntag Morgen.
    Punkte: 0 von 5
  2. The Wombats – Techno Fan (Live at Glastonbury 2011) (von JuliaL49)
    Vor einer Woche und ein paar Stunden habe ich das selber live erlebt und das trübt natürlich meinen sonst so objektiven Bewertungsmodus. Zugegeben, das hier klingt ein bisschen lasch, aber im Dunkeln und mit echten Lasern macht das viel mehr her. Deswegen habe ich mir auch das zugehörige T-Shirt gekauft.
    Punkte: 4 von 5
  3. State Radio – Mansin Humanity (von Michael)
    Ok, live ist das Spektakel. Aber sind die tatsächlich wach?! Anscheinend nicht und wer so lustlos und 08/15 präsentiert, kann mich nicht begeistern.
    Punkte: 2 von 5
  4. Placebo with Frank Black – Where is my Mind (von Gondorff)
    Oh, diese Kombi dagegen könnte was werden! Jo, so muss das klingen. Akustisch-elektronisch und Spaß dabei!
    Punkte: 4,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 52

projekthoersturzUnglaublich, aber wahr, dass die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] nicht die nächste nach der letzten ist, sondern die übernächste. Soll heißen, dass die vorletzte meine letzte war, aber natürlich für alle anderen die nächste nach der vorletzten. Alles klar?! Dann kann es ja weitergehen:

  1. Deastro – Daniel Johnston was stabbed in the heart with the moondagger by the king of darkness and his ghost is writing this song as a warning to all of us (von LemonHead)
    In Zeiten von selbst beschrifteten Kassetten wären solche Titel ignoriert worden, aber in Zeiten von scrollenden Beschriftungen ist alles möglich. Abgesehen von beliebigen Songs. Ist einfach nur die Qualität schlecht oder ist das wirklich extrem knatschig-verwurschtelt? Kann man anhören, muss aber nicht.
    Punkte: 2,5 von 5
  2. 3 Daft Monkeys – Paranoid Big Brother (von Michael)
    Dass ein Überwachungsfetischist unter Verfolgungswahn leidet, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch hier gehen wir eher in die perkussive Folkecke und werfen noch ein paar Kelten in den Topf. Der getragene Mittelteil macht die Sache interessant.
    Punkte: 3,5 von 5
  3. Björk – Crystalline (von Mars)
    Björk halt. Die Dame kann man schlecht einordnen, aber erkennen kann man sie doch immer. Ploppig-knuffig und übertrieben-künsterlisch. Wird mir auf immer fremd bleiben.
    Punkte: 2 von 5
  4. The Eagles vs Dragonforce – G3RSt – Hotel California In Fire And Flames (von maloney8032)
    OMFG! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Göttervergewaltigung. Punkt.
    Punkte: 0 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 50

projekthoersturzDie aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] ist ein rundes Jubiläum und dass es immer noch rund läuft, ein großer Beweis für die tolle Organisation von Beety und seine grandiose Idee für dieses Projekt.

Weitere Lobhudeleien – und eine statistische Übersicht über die bisherigen Bewertungen – muss ich leider überspringen, da ich gleich gen Stuttgart aufbreche, die Indelicates zu besuchen. Also gleich ins Abenteuer gestürzt:

  1. The Reborn Identity (Florence + The Machine vs Carbon Based Lifeforms) – Cosmic Lifeforms (von Mars)
    Oje, kein guter Einstieg, so ein verhaltenes Trillern, das mich aggressiv werden lässt. Kommen die da mal bald zu Potte?! Bäh, auch noch Autotune oder was Ähnliches. Geht gar nicht.
    Punkte: 0 von 5
  2. Alex Farnham – Green Lantern Musical (von Owley)
    OMFG, es geht doch noch schlimmer. Ich stelle mir gerade einen kleinen, blassen, dicken, glatzköpfigen Nerd mit gequältem Gesichtsausdruck vor, der in ein Fisher Price-Micro singt und dem vor lauter Effekt-Knöppe drücken auf seinem 10-Dollar-Keyboard die Schweißperlen übers Gesicht laufen. Aha, das Video zeigt eine leicht andere Version, aber der Song bleibt 08/15 ohne jegliche Highlights oder Wiedererkennungsmerkmale.
    Punkte: 0 von 5
  3. Woodkid – Iron (von David)
    Wollt Ihr mich ärgern?! Ok, die Stimme ist annehmbar, aber der Rest ist absolut unerträglich. Und jetzt auch noch Bläser. Nein, danke.
    Punkte: 1 von 5
  4. Future Islands – Tin Man (von Kristin)
    Versagt hier zum ersten Mal die sichere Bank Kristin?! Auch hier ist die Stimme wieder ein Pluspunkt, aber das im Hintergrund lustlos dahingedudelte Gemurkse muss nicht sein. Auch völlig flach und ohne Drive/Pep/Kick.
    Punke: 1,5 von 5

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 49

projekthoersturzRein numerisch sollte die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[1] meine Lieblingsrunde werden. Mal sehen, ob wir den Schnitt von 3,3 der letzten Runde (unplugged) noch toppen können.

  1. Dire Straits – Sultans of Swing (von Tenza)
    Gnah, theoretisch ein toller Song, doch erstens ist die latente Souligkeit nicht mein Ding und zweitens geht einem wirklich jeder Song nach 23958734563947x Hören gehörig auf die Nerven.
    Punkte: 1,5 von 5
  2. The Jai-Alai Savant – Arcane Theories (von Kristin)
    Extra Punkte für den knuffigen Namen und für die plussige Seite des Songs. Inhaltlich haben wir es mit einem Sum 41-Weezer-Offspring-Soundalike zu tun. Muss ja nicht schlecht sein, aber irgendwie springt der Funke nicht über.
    Punkte: 3 von 5
  3. Burlap to Cashmere – Build a Wall (von maloney8032)
    Wir gehen auf Reisen und mauern uns ein. Oder so ähnlich. Musikalisch macht das ordentlich was her und dafür ignoriere ich auch die scheppernde Qualität.
    Punkte: 4 von 5
  4. The Cast Of Cheers – Derp (von beetFreeQ)
    Das Albumcover verheißt nichts Gutes, aber es springen dann doch keine Barbarellas mit radioaktiv verseuchten Monden um die Ecke. Allerdings könnte da vielleicht mal eine der grünbehosten Damen dem verhalten schreienden Sänger ein bisschen Dampf machen, damit das nicht wie eine Gitarrenfingerübung, sondern wie ein echter Song klingt.
    Punkte: 2,5 von 5
  5. Paul and Fritz Kalkbrenner – Sky And Sand (von Mars)
    Es ploppt wiederholt und immer und immer wieder und ich bin weg vom (Video-)Fenster. Die Fähigkeit, Autotune und ein programmierbares Keyboard zu bedienen, sollte nicht als Qualifikation zum Veröffentlichen gelten.
    Punkte: 0 von 5