Tag-Archiv für 'Autismus'

Blick über den Tellerrand vom 6. February 2010

Kameras bequem vergleichen mit Snapsort (6. February 2010)

Bei Snapsort kann man ganz einfach die Bezeichnung zweier Kameras eingeben, klickt auf “Compare” und schon bekommt man den direkten Vergleich schön ordentlich aufgelistet. Dabei werden wichtige Unterschiede & Gemeinsamkeiten herausgestellt und von Snapsort ein “Gewinner” ermittelt.

Die kommende IT-Ära: Halbgeschlossenen, aber konsumentenfreundlich (5. February 2010)

Offenheit gut, Geschlossenheit schlecht. Das ist seit vielen Jahren ein Dogma in der IT-Branche. Aber stimmt dieses Prinzip wirklich? Oder zeigen uns nicht die erfolgreichsten Produkte der letzten Jahre, dass mehr Herstellerkontrolle manchmal gut ist für die Konsumenten?

Zurückgezogene Studie: Das offizielle Ende eines Impf-Skandals (3. February 2010)

Die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln soll Autismus auslösen. Das war das Ergebnis einer Studie vor zwölf Jahren. Jetzt hat “The Lancet” die Veröffentlichung zurückgezogen. SPIEGEL ONLINE über die Chronologie eines Falls von wissenschaftlichem Fehlverhalten und seinen drastischen Folgen.

Kommentar: Grammys 2010 (2. February 2010)

Die Einteilung der Kategorien war auch bei dieser Verleihung eher dem Zufall geschuldet, denn einer durchsichtigen Politik. Aber was will man sich beschweren bei dieser ultimativen Aufgeblasenheit der Rubriken, die neben jeder „Besten Vocal Performance“ noch eine Unterabteilung „Best Female Vocal Pop Performance“ aufmacht und dass insgesamt 280 CDs (!!!) einen Grammy-Nominee-Sticker auf ihre Hülle pappen können, um die Verkaufszahlen wenigstens auf merkliche Niveaus zu heben.

Buchempfehlung: Mark Haddon – The Curious Incident of the Dog in the Night-Time

The Curious Incident of the Dog in the Night-TimeZu Weihnachten habe ich ein bezauberndes Buch geschenkt bekommen, das ich Euch ans Herz legen möchte. Ich kann es aus mehreren Gründen empfehlen, sowohl vom Inhalt und dem Schreibstil her als auch als idealer Einstieg für das Lesen von englischsprachigen Büchern.

Der seltsame Titel deutet es schon an, dass es sich hier nicht um ein 08/15-Buch handelt. Es ist geschrieben aus der Perspektive des 15-jährigen Christopher Boone, der Asperger-Syndrom hat, eine Form des Autismus. Das wird jedoch nie explizit gesagt, sondern man merkt es allmählich, wenn Christopher von seinem Alltag erzählt, dass er nicht aus Gesichtern auf die Stimmung schließen kann, dass er nicht angefasst werden möchte und dass er kein gelbes Essen isst. Sein Autismus ist nicht Teil der Geschichte, sondern erlaubt “nur” eine ungewöhnliche Erzählweise.

Es beginnt damit, dass Christopher erzählt, wie er den Hund der Nachbarin mit einer Forke im Leib tot aufgefunden hat und dass seine Lehrerin ihm aufgetragen hat, darüber Buch zu führen. So erklärt er alle Unklarheiten des täglichen Lebens, schweift ab und berichtet von seiner Begeisterung für Mathematik. Letztere führt auch dazu, dass die Kapitel mit Primzahlen nummeriert sind. Doch immer ist sein Ziel die Aufklärung dieses “Verbrechens” und er macht tatsächlich einige Entdeckungen, die große Umwälzungen für sein Leben bedeuten.




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