Schlagwort-Archiv: Anleitung

Last.fm-Anbindung im MediaMonkey

Weiter geht es mit den Vorstellungen einiger nützlicher Skripte und Plugins für MediaMonkey. Heute geht es um die Anbindung an den Web 2.0-Musikdienst Last.fm. Wer noch nie davon gehört hat oder (bisher) kein Mitglied ist, dem nützen die folgenden Skripte nichtsnur teilweise, aber was nicht ist, kann ja noch werden!

Von nun an gehe ich davon aus, dass der geneigte Leser bei Last.fm Mitglied ist und weiß, wovon ich rede. Und wenn ich von Anbindung rede, dann geht es um zwei Dinge:

  • Scrobbeln (Übertragen der Musik, die mit MediaMonkey gehört wird, an das eigene Last.fm-Profil)
  • Radio (Hören von empfohlener oder ähnlicher Musik aufgrund der Vorgaben von Last.fm)

Laut.fm-Radio mit MediaMonkey hören

Da nun mehr und mehr Leute vom Musikplayer MediaMonkey begeistert sind und ich seit kurzem eine “eigene” Radiostation habe, bietet es sich an, diese beiden Dinge zu verbinden. MediaMonkey kann URLs abspielen, wenn diese die entsprechenden Daten liefern (z.B. Internetradio). Dazu einfach den Menüpunkt Datei > Öffne URL oder Datei anwählen und im Dialog die URL eingeben:

Laut.fm mit dem MediaMonkey hören

Und wer den Affen so eingestellt hat, dass bei einem neuen Song eine kleine Infobox erscheint, der wird auch über den Songtitel informiert.

So klappt es wirklich mit dem Kommentar-Verfolgen bei wordpress.com

Letzte Woche habe ich die Vorteile aufgezählt, die ein wordpress.com-Account bringt. Dabei habe ich übersehen, dass für die Kommentarverfolgung nicht nur ein Account nötig ist, sondern auch ein Blog.

Das hätte mir auffallen müssen, denn wenn man eingeloggt ist, wird dies beim Kommentieren auf einem anderen wordpress.com-Blog angezeigt und die Felder für Name, E-Mail-Adresse und Website werden automatisch mit den im Profil angegebenen Daten ausgefüllt. Das ist möglich, da man sich immer noch auf derselben Website befindet[1]. Ohne eigenen Blog können diese Daten beliebig sein, da sie irrelevant sind[2].

Aufgefallen war das Versehen, als Andi fragte, wie man denn den Hauptblog einstellt. Danke, Andi, dass dir das aufgefallen ist und auch, dass du die Lösung rausgefunden hast!

Wer also auch die Kommentarverfolgung trotz sel(bstge|f-)hosted (???) Blog nutzen möchte, geht folgendermaßen vor:

  • Ohne WordPress-Account: Registriere einen neuen Blog
    Achtung: Nutzername und Blogname können nicht mehr geändert werden! Der Nutzername wird beim Kommentieren angezeigt, d.h. er identifiziert dich. Ist dein regulärer Nickname schon vergeben, wähle einen ähnlichen. Wenn du den Blog nicht öffentlich nutzen willst, wähle einen entsprechenden Namen. Empfehlenswert ist der Titel deines regulären Blogs. Damit nimmst du niemandem den Namen weg und umgekehrt kann niemand deinen Blognamen nutzen.
  • Mit bestehendem WordPress-Account: Einloggen und Blog erstellen[3]
    Bei der Auswahl des Blognamens gelten die gleichen Überlegungen wie im vorherigen Punkt.
  • Screenshot: Registriere weiteren BlogNach dem Erstellen des Blogs, muss der reguläre Blog registriert werden, was auf der wp.com-Startseite mit dem gleichnamigen Link möglich sein sollte, wenn man eingeloggt ist (siehe Screenshot).

Einfachste und schnellste Methode eine Kaffeemaschine zu zerstören

Ein weiterer Beitrag aus der Reihe “Frauen und Technik” präsentiert von der Kesellschaft Aller Freunde Fon Erfreulichen Eargenissen. Nehmen wir mal an, Sie haben da im Büro so ein neumodisches Gerät stehen, mit dem sich nicht so ganz anfreunden können. Möchten Sie dem Ungetüm den Garaus machen? Hier hilft K.A.F.F.E.E. weiter, denn wir haben den ultimativen Tipp für Sie! Gehen Sie wie folgt vor:

  • Bieten Sie freundlich an, dass Sie ja mal die Maschine bedienen können, denn schließlich ist das Frauenarbeit![1]
  • Befüllen Sie die Maschine ordnungsgemäß mit Filter, Pulver (bzw. Mehl) und Wasser.
  • Achten Sie darauf, dass Sie auch tatsächlich Wasser eingefüllt haben, denn sonst können Sie das Ganze gleich vergessen.
  • Verstellen Sie das über dem Filter befindliche Rohr (wo das Wasser austritt) so, dass es wieder in den Wasserbehälter zeigt.
  • Eigentlich war der vorherige Punkt das Allerwichtigste dieser Anleitung überhaupt, also seien Sie da ganz genau!
  • Schalten Sie die Maschine an und warten Sie!
  • Wenn sich keiner über die lauten und ständigen Geräusche wundert, die von der Maschine produziert werden, sollte es nicht allzu lange dauern, bis das Ding den Geist aufgibt!

Na, alles verstanden? Dann schnell ausprobieren!

PS: Natürlich ist hier alles gut gegangen, denn die Geräusche sind doch sehr auffällig und außer verbrannten Fingern sind keine weiteren Schäden zu beklagen.

  1. Sollten Sie männlich sein, setzen hier bitte das entsprechende Wort ein. Allerdings ist damit der Zweck dieser Beitragsreihe nicht mehr erfüllt. []

Sampler Love Music Hate Racism: So kommt man an die einzelnen Songs

Die britische Aktion Love Music and Hate Racism kämpft, wie der Name schon sagt, gegen Rassismus und dafür wird Musik eingesetzt. Die Musikzeitschrift NME bietet nun einen Sampler mit 2 CDs kostenlos zum Download, für den viele namhafte Künstler einen Song beigesteuert haben.

Diese Nachricht ist nicht neu (siehe Herm’s Farm, Nerccore, Nicorola, Nicorola 2, Alternative Music Blog), aber da die beiden CDs als eine einzige Datei zu haben sind (aus lizenzrechtlichen Gründen), ist der Genuss geschmälert.

Auf der Download-Seite heißt es zwar, dass man das in iTunes die Track Marks verwenden kann, um die einzelnen Tracks zu markieren. Diese Option habe ich aber in meiner (aktuellen) iTunes-Version nicht gefunden.

Selbst wenn diese Funktion möglich wäre, hätte diese zusammenhängende Datei entscheidende Nachteile

  • einzelne Songs nur mit iTunes abspielbar (wie gesagt, selbst in iTunes funktioniert es bei mir nicht),
  • keine Informationen über Songtitel und Interpret,
  • immer alle Songs immer nur in der vorgegebenen Reihenfolge anhörbar (d.h. kein Überspringen von unbeliebten Songs).

Datei splitten in einzelne Songs

Es muss ja möglich sein, die einzelnen Songs aus der großen Datei zu bekommen. Dies geht mit dem kostenlosen Programm mp3DirectCut, das u.a. MP3-Dateien ohne Qualitätsverlust schneiden kann und Cuesheet-Unterstützung bietet.

Damit werden die Schnittmarken festgelegt und die einzelnen Abschnitte beschriftet. Anschließend können die einzelnen Abschnitte getrennt gespeichert werden. Dazu geht man wie folgt vor:

  1. Installation des Programms (duh!),
  2. Öffnen der MP3-Datei mit Datei -> Öffnen,

Tags mit Umlauten in WordPress 2.3: so funktionieren auch die Links

Ihr mutigen WordPress 2.3-Nutzer, habt Ihr mal ausprobiert, ob die Links zu den Tags noch funktionieren? Kommt nach Klick auf ein Tag mit Umlaut eine 404-Fehler-Seite? Wenn ja, dann habe ich hier einen Lösungsansatz, der das Problem behebt.

Kurze Vorgeschichte: ich plane in den nächsten Tagen, das Update auf 2.3 vorzunehmen und probiere deswegen auf einem Testblog, ob es im Ernstfall problemlos ablaufen wird. Heute habe ich mich genauer mit den Tags befasst. Da die WP-eigene Tag-Funktionalität sehr rudimentär ist, habe ich mich entschlossen, weiterhin das Simple Tagging-Plugin zu verwenden. Für die WP-Version 2.3 wurde es umbenannt in Simple Tags. Es bietet u.a. folgende Vorteile

  • Autovervollständigung
  • Vorschläge für relevante Tags
  • Tagverwaltung (Umbenennen, Löschen, Zusammenfügen, Suche, Hinzufügen, Bearbeiten der Tag-ID)
  • Liste nicht getaggter Inhalte (Beiträge und Seiten)
  • Masseneditiermodus
  • Verwandte Tags und Beiträge

Mehr zum Plugin und WordPress 2.3 im Software Guide.

Erfreulich war, dass das Update, der Import der Simple Tags in WP und das anschließende Installieren des Simple Tag-Plugins problemlos verlief. Aber dann fiel mir auf, dass die Links zu Tags mit Umlauten nicht funktionierten, d.h. anstatt Nervensägen wurde nervensa%c2%a4gen in der URL angezeigt. Eine Suche ergab, dass auch Andere vor dem Problem standen.

Hier kommt jetzt das Plugin ins Spiel. Denn die Tagverwaltung bietet die Möglichkeit, die Tag-Rohlinge zu bearbeiten. Was genau sind Rohlinge bzw. Slugs? Hier hilft das WordPress-Glossar:

Localization von Themes und Plugins – Eine Einführung

Ärgern dich die (meist) englischen Bezeichnungen in deinem Theme oder bei einem Plugin? Möchtest du nicht alle Stellen per Hand suchen und übersetzen? Nur um dann bei einem Update alle Änderungen wieder zu verlieren? Die Lösung hierzu heißt Localization/Lokalisierung.

Dieser Beitrag richtet sich eher an WordPress-Nutzer, die sich praktisch noch gar nicht mit der Materie beschäftigt haben und wissen möchten, was es damit auf sich hat. Aber auch für Fortgeschrittene mag sich der eine oder andere Tipp hier verbergen. Das meiste stammt aus einem älteren Beitrag, der mir mittlerweile zu kompliziert erscheint und an dem ich mich deshalb noch einmal versuchen möchte.

Der Beitrag ist recht lang und deshalb in mehrere Abschnitte unterteilt. Wer sich schon auskennt, kann sich an der Zusammenfassung versuchen oder einzelne Abschnitte überspringen.

  1. Voraussetzungen
  2. Grundprinzip der Lokalisierung
  3. Besonderheit bei Plugins
  4. Einrichten von poEdit
  5. Erstellen/Bearbeiten einer Sprachdatei
  6. Bedienung von poEdit
  7. Zusammenfassung

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen werden benötigt für die eigentliche Übersetzungsarbeit und das anschließende ungefährliche Testen. Wer live auf seinem Blog testen möchte, überspringt den ersten Punkt.

  1. ENTWEDER eine lokale Installation (Anleitung im Mediengestalter-Blog) ODER eine Testinstallation auf einem entfernten Server parallel zur bestehenden. Vorgehen für die zweite Variante:[1]
    • Kopie des WordPress-Ordners (z.B. wordpress-test) auf dem Server erstellen,
    • in wp-config die Zeile
      $table_prefix  = 'wp_';

      ändern zu

      $table_prefix  = 'wp_test_';
    • WordPress installieren,
    • Sichtbarkeit des Blogs deaktivieren (in Einstellungen » Privatshäre),
    • für beide Varianten gilt: URL anpassen (Anleitung bei frische-zitronen.de)

Glückliches Ende meines StampIt-Abenteuers

Vor knapp zwei Wochen wagte ich mich ins Abenteuer StampIt und kam zu dem Schluss Briefe frankieren 2.0 liefert teures Altpapier. Diese Einschätzung eines Nachmittags ist mittlerweile nicht mehr aktuell und ich möchte das glückliche Ende dem geneigten Leser nicht vorenthalten.

Mich ärgerte vor allem, dass zuviel Porto abgezogen wurde und der Weg zur Rückerstattung unmöglich erschien. Es war die Rede von einem besonderen Umschlag, der sonst nirgends erwähnt wurde (schlechte Hilfe!). Einmal Porto bezahlen, damit zweimal Porto erstattet bekomme?!? Ganz nebenbei regte ich mich ein klein wenig über den Begriff Rückerstattung auf, das ist nämlich doppelt gemoppelt (ein Pleonasmus, wie uns der Zwiebelfisch lehrt).

Zurück zum Thema. Wie heißt es so schön? Good Things Come to Those Who Wait! Zwei Tage nach der Anmeldung erhielt ich ein großes Kuvert mit einer vorbildlichen Anleitung für die Frankiersoftware (die im Paket Web gar nicht enthalten ist!!!) und einen ganzen Packen Umschläge. Die waren schon fertig frankiert und adressiert an die Post für den Fall der Fälle. Sehr gut! Das Problem war also gelöst.

Dann habe ich gleich zwei der 295 falsch frankierten Blätter in so einen bildhübschen Umschlag gesteckt und abgeschickt. Die RückErstattung darf nämlich nur innerhalb von drei Tagen beantragt werden.

Briefe frankieren 2.0 liefert teures Altpapier

StampIt-CodeWas tut der findige Internetnutzer von heute, wenn er dringend einen Brief verschicken muss und die Briefmarken statt in der Brieftasche (wie der Name schon sagt) zu Hause liegen hat? Natürlich das tolle StampIt benutzen!

(Bildquelle: Wikimedia Commons)

Doch halt, da muss man doch Registrierungsgebühren bezahlen, oder? Nein, diesen Monat nicht! Also schnell zur Registrierung geschritten und darüber informiert worden, dass ich nicht auf den neuesten Stand bin:

Derzeit unterstützte Betriebssysteme sind:

  • Microsoft Windows 98SE
  • Microsoft Windows Millennium Edition
  • Microsoft Windows 2000
  • Microsoft Windows XP (32 Bit)
  • MAC OS X (Version 10.4)

Derzeit unterstützte Browser sind:

  • Microsoft Internet Explorer 5.5 SP1
  • Microsoft Internet Explorer 5.5 SP2
  • Microsoft Internet Explorer 6.0 SP1
  • Microsoft Internet Explorer 6.0 SP2
  • Microsoft Internet Explorer 7.0
  • Mozilla Firefox 1.0.7
  • Mozilla Firefox 1.5 oder höher

Springt man ob dieser hochaktuellen Liste (Firefox gibt es mittlerweile in Version 2, schon mal was von Windows Vista gehört?) nicht sofort aus dem Fenster, kann man ja gnädigerweise die URL von Opera in den Feuerfuchs kopieren. Auch den erforderlichen Adobe Reader-Test (mind. Version 6.04) besteht mein PC mit Bravour.

Nach diesen bürokratischentechnischen Hürden durfte ich mich endlich registrieren. Ging sogar relativ einfach. Auch wenn der Bestätigungslink per E-Mail erst behauptete, dass sie meine Daten zwischendurch verloren hätten. War aber nur ein kurzfristiger Gag, den ein Reload zum Schweigen bringen konnte. Dann noch schnell das Guthaben aufgefüllt mit ein paar Euronen.