Letzte Woche erschien das Debutalbum Home is Where the Heart Breaks von My Glorious, einer Wiener Band mit britischem Sänger. Mit Letzterem ist schon mal die erste Hürde meiner Zuneigung genommen, denn der Akzent muss stimmen. Doch wie sieht es mit dem Rest aus? Wir hören mal rein.
Der Einstieg Love Extenders beginnt mit Gitarrengeschrammel, feschen Drums und einer angenehme Stimme und schon ist man in der kuscheligsten 90er-Stimmung. In den nächsten Songs kommen verstärkt weitere Instrumente in den Vordergrund und es klingt ein bisschen “moderner”, wenn auch immer gemütlich verwurzelt im letzten äh vorletzten Jahrzehnt. Nach zwei politisch-idealistischen Songs geht es in die Richtung, die der Albumtitel vorgibt, Herzschmerz. Diese und persönliche Themen durchziehen das ganze Album. Textlich nicht alltäglich, aber musikalisch auf den ersten Blick schon. Es braucht einige Durchläufe, die verschiedenen Melodien zu entdecken. Vor einigen Jahren wäre das genau meine Musik gewesen, aber in der Zwischenzeit habe ich mich bewusst davon entfernt. Doch damit tut man bzw. tue ich den vier Jungs unrecht, denn es gibt viele Schichten aufzudecken.
Nach dem ersten Hören habe ich jedem Song durchschnittliche drei Punkte gegeben und keine besonderen Höhepunkte ausmachen können. Mittlerweile jedoch haben es mir das ausschweifende Under the Water, das ruhige Horse und das schmissige Atmosphere angetan.
Fazit: Insgesamt ein vielversprechendes Debut, dem mir noch der letzte Kick fehlt. Doch wenn ich z.B. die ersten beiden Alben von Bon Jovi damit vergleiche, dann haben My Glorious eine große Karriere vor sich. Der Infozettel spricht von “Foo Fighters meets Coldplay”, so dass man sich die Richtung ungefähr vorstellen kann, aber da geht noch mehr! Wertung: 3,5 von 5 Punkten


Es ist wieder Zeit, dass ich ein Album vorstelle, das ich bei
Es geht munter weiter mit der Kritik eines Albums, das ich bei eMusic entdeckt habe. Wie das Exemplar letzte Woche stammt Messages von to my boy aus dem Jahre 2007 und auch hier haben wir es mit Electro zu tun. Und wieder mit der knackigen britischen Variante, die eine unglaubliche Energie transportiert.
Knapp zwei Jahre zu spät kommt diese Albumkritik von Brace, Brace der Bristoler Band Chikinki (erschienen am 23.11.2007), aber ich finde es verdient mehr Beachtung und eignet sich als Einstieg in eine neue Art Albumkritik. Es passiert nämlich relativ häufig, dass ich auf verschlungenen Wegen bei eMusic ein Album entdecke und einige davon möchte ich in den nächsten Wochen vorstellen.

Während Julia irgendwo auf der Insel wandert und ihren Urlaub genießt, muss es ja hier weiter gehen. Und aus diesem Grunde habe ich mich natürlich auch umgehend bereit erklärt einen Gastbeitrag zu schreiben.
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.












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