Immer wenn man denkt, man sei plötzlich von einer Band verzaubert, so liegt bei genauerer Betrachtung doch meistens eine lange, vorsichtige Heranführung vor, bis es “klick” macht. Im vorliegenden Fall von Stornoway geht mein Erstkontakt über ein Jahr zurück, als der Pop Cop das wunderbare Zorbingvorstellte (und extra für sie eine Ausnahme machte, da sie nicht schottisch sind). Zum Jahreswechsel dann hagelte es Referenzen (sie waren unter den 15 Ausgewählten der BBC Sound of Music 2010, in der ersten Folge der I Predict a Riot-Reihe des taz-Musikblogs, Bands mit Verbindungen nach Schottland beim Pop Cop (Stornoway ist die Haupstadt der Isle of Lewis)).
Eingeordnet wurde die Band eher selten, aber es drängten sich bald Vergleiche mit den Fleet Foxes auf, der aber nur auf den ersten Blick bzw. Hörer gerechtfertigt ist. Da passt schon eher “schöne[r] Mittelweg aus Arcade Fire und Mumford & Sons” (Christian Ihle), denn sie zeigen einerseits die leichte Verträumtheit der Montrealer und andererseits die Harmoniegesänge und akustischen Spielereien der Londoner.
So war also der Grundstein gelegt und sobald dann später eine Band erwähnt wurde, in der zwei Brüderpaare spielen und die sich nach einem Ort auf der Wetterkarte benannt hat, klingelte es bei mir. Außerdem wurde natürlich immer erwähnt, dass sie eigentlich aus Oxford stammen und nicht von den äußeren Hebriden. Im Mai erschien dann endlich das Album Beachcomber’s Windowsill und bis dahin war ich soweit begeistert von den vorab veröffentlichten Singles Zorbing und I Saw You Blink, dass ich praktisch noch am Veröffentlichungstag bei eMusic zugeschlagen habe. Seitdem ist es eines meiner meistgehörten Alben dieses Jahr.
Es ist schon wieder Donnerstag und das heißt natürlich, dass die ratefreudigen Musikkenner unter Euch wieder eine Chance bekommen, ihr Wissen zu beweisen. Auch Nichtkenner und Vorbeischauende sind herzlich eingeladen – wer zum ersten Mal dabei ist, findet die Regeln am Ende des Beitrags und ansonsten sind Fragen per Kommentar jederzeit willkommen. Fangen wir also endlich an:
Die beschriebene Szenerie wird wohl in den kommenden Wochen häufig auftauchen/gewünscht werden. Der Protagonist ist eher entspannt, andere betätigen sich architektonisch. (3 bzw. 4 Zeilen, je nach Version bei LyrDB)
Der Songtitel ist eher flehentlich gemeint und hat nichts mit oben beschriebener Szene zu tun, weil der Protagonist das jetzt so gar nicht gebrauchen kann.
Der Interpret ist zu dieser Jahreszeit (= bei diesen Temperaturen) nicht so angesagt. Da gibt es natürliche (= billige) Alternativen.
Wenn es nach einem Kollegen gehen würde, gäbe es die Musik nur unter bestimmten Bedingungen zu hören.
Das Album brach einen Rekord, der in doppeltem Zusammenhang mit dem GSC zu sehen ist.
Besagtes Album war namentlich sehr allgemein gehalten und sprach wohl jeden Zuhörer an.
Wir suchen heute eine Band und im Laufe der Jahre gab es von verschiedenen Mitgliedern Kollaborationen mit anderen Musikern, z.B. mit der Band ihres Heimatlandes und der Band des geografisch am weitesten entfernten Landes.
Den Bandnamen assoziiert man eher mit einem sehr flachen Land.
Auflösung: Gesucht war Don’t Go von den Hothouse Flowers (Text, Video (schlechte Audioqualität), Anhören) von People. Das Album war das bestverkaufte Debutalbum in ihrem Heimatland Irland. International bekannt wurden sie, weil Don’t Go beim 1988er Eurovision Song Contest gespielt wurde.
Am Samstag ging die Abstimmung zum GSC-Vorentscheid Irland zu Ende und es wurden insgesamt 24 Stimmen abgegben. Mit ziemlichem Vorsprung konnte sich Lisa Hannigan mit ihrem Song I Don’t Know den Sieg sichern. Mehr zu ihr werdet Ihr am Sonntag erfahren, wenn ich laut GSC-Ablaufplan dran bin, den Song bei Konna vorzustellen.
Laut dem Ergebnis ist es wahrscheinlich, dass Ms Hannigan diejenige ist, die die Kommentatoren so verzaubert hat und deswegen binde ich den Song hier nochmal ein. Lehnt Euch zurück und genießt die schöne Stimmung:
Alle guten Dinge sind mal wieder drei und es folgt ein weiteres Foto für das Projekt 52[1]. Beim Thema Sportlich! Sportlich! bin ich dann ausnahmsweise auch wieder pünktlich dabei.
Wenn ein Pfefferstreuer sich sportlich betätigen möchte, muss er aufpassen, dass er nicht nass wird (wobei schon welche in der Themse gesichtet wurden). Mein Exemplar namens Sgt. Pepper hat sich deswegen einen Schuh geklaut und paddelt damit durch die zahlreichen Pfützen (größere Version):
Aufgenommen wurde das Foto mit einer Belichtungszeit von 1/500 Sek, Blende f/5.6, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Wie auch die beiden vorher habe ich es nach dem RAW-Import quadratisch beschnitten. Das ist momentan mein favorisiertes Bildformat. Hier habe ich außerdem an der Farbtemperatur gespielt und den Kontrast stark erhöht, damit die Spiegelung des Himmels besser zur Geltung kommt. Dieses Foto finde von den dreien mit Abstand am Besten. Was meint Ihr?
Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. [↩]
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 189 Wörtern, 2 Bildern, Lesedauer: 45 Sek)
Es folgt das nächste Foto für das Projekt 52[1]. Hier habe ich sehr lose interpretiert, denn für das Thema Ein … steht im Walde ersetzt ein Fahrradständerwald den aus Holz (größere Version):
Aufgenommen wurde das Foto mit einer Belichtungszeit von 1/125 Sek, Blende f/6.7, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Ich habe es nach dem RAW-Import quadratisch beschnitten und verkleinert. Da mir die Farben nicht gefielen (rot und grün mag ich nicht), habe ich es in schwarz-weiß konvertiert. So gefällt es mir richtig gut mit den vielen krummen Winkeln und Linien.
Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. [↩]
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Nach einer Woche voll Doctor Who geht es indirekt weiter und zwar in Form des Projekt 52[1]. Die Verbindung ist zwar nur lose, aber der Gedanke zählt.
Ich hänge mittlerweile einige Themen hinterher und deswegen gibt es wieder einen Dreierpack. Den Anfang macht zuckersüß für das ich eine wörtliche Interpretation gewählt habe (größere Version):
Auch wenn das Thema wörtlich genommen wurde, so ist es nicht gleich offensichtlich, aber in den Packungen ist tatsächlich Zucker. Außerdem ist es doch ziemlich süß von Sgt. Pepper mich mit Zuckernachschub zu versorgen, wo meine Würfel gerade alle geworden sind.
Aufgenommen wurde das Foto mit einer Belichtungszeit von 1/2000 Sek, Blende f/5.6, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Ich habe es aus RAW importiert, quadratisch beschnitten und verkleinert.
Das Bild an sich gefällt mir gut (Aufteilung, Schärfeverlauf), aber die Umsetzung der Vorgabe nicht so sehr. Wie seht Ihr das?
Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. [↩]
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Eine ganze Woche lang habe ich Euch mit Hilfe von Doctor Who mit Vokabeln zum Englisch lernen versorgt und jetzt steht der Abschluss an. Der vorgestellte Ausdruck gehört zu einer besonderen Klasse von umgangssprachlichen Ausdrücken und eignet sich hervorragend, um über Doctor Who zu sprechen.
Die zugehörige Geschichte ist Remembrance of the Daleks, in der der siebte Doktor (Sylvester McCoy) und Ace auf die Lieblings-Erzfeinde der Time Lords treffen. Der Zuschauer trifft auf so einige interessante Details wie ein schwebender Dalek, den Schrottplatz aus der allerersten Geschichte und eine Metareferenz auf die TV-Serie. Wir bleiben auf der Metaebene mit dem heutigen Beispiel, denn das stammt aus dem Bonusmaterial der DVD. Hier sprechen Sophie Aldred (Ace) und Karen Gledhill (Allison Williams) über Simon Williams, der Group Captain Gilmore spielte:
KAREN GLEDHILL
Simon Williams. Simon Williams was very much in my, part of my childhood because he was a big star in a programme called Upstairs, Downstairs when I was at school. And we all just thought he was the bee’s knees.
SOPHIE ALDRED
Karen Gledhill and I were just totally in love with him because we remembered him from Upstairs, Downstairs.
KAREN
And he came up to me in the read-through and said, “Hello, I’m Simon Williams.” and I was going, “Yes, I know who you are!”.
Für mein Monatsarchiv hab ich aber „natürlich“ eine eigene Funktion geschrieben, die mir eine schönere Darstellung nach Jahren gruppiert bietet – darum geht es in diesem Beitrag.
Wenn alle Blogger im deutschsprachigen Raum es sich zum Ziel setzten würden, mindestens einmal pro Woche zu einem ihnen bisher unbekannten, über eine Suchmaschine gefundenen Blog zu verlinken, dann könnte dies der Blogosphäre eine völlig neue Dynamik verleihen.
It was therefore fitting that the solution would be provided by one such supporter, namely comment #19 on the original post. A reader by the name of Ah Fong discovered that a website called Google Reader (oh, the irony) had archived all three years of posts from the original blog’s RSS feed. All I had to do was copy and paste 435 posts, one by one, reformatting the HTML code in the process. A hellish job, yes, but in the absence of a response from Google to the campaign, it was the only one that could be undertaken.
Below we’ll take a look at the account deletion processes of popular websites and services, and how easy or difficult they make it. Then we’ll discuss why sites make things so complicated, and some things to consider when designing your own deletion policies.
Heute gibt es eine kleine Abweichung in der Beitragsserie, denn nicht die TV-Serie, sondern die Hörspiel-Reihe liefert das Beispiel. Außerdem ist es ein Wort, das bekannt sein sollte, aber da es sich um einen sogenannten false friend handelt, ergreife ich dennoch die Gelegenheit, damit man sich das ein für allemal merken kann. Damit jedoch die Verbindung gewahrt bleibt, taucht wieder der Brigadier auf, der schon am Mittwoch dabei war.
Im Hörspiel The Spectre of Lanyan Moor treffen der sechste Doktor (Colin Baker) und der Brig zum ersten Mal aufeinander und zwar in einer gespenstischen Heidelandschaft in Cornwall. “Überraschenderweise” gab es seltsame Vorfälle bei einer archäologischen Ausgrabung und der Doktor und seine neue Companion Evelyn Smythe stolpern mal wieder mitten hinein ins Vergnügen. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, hat der Doktor ein seltsames Gerät gebastelt, das allerdings gefährlich in der Anwendung sein könnte:
DOCTOR
There, that should do it.
BRIGADIER
Looks like the crystal wiley (?) sets I used to make when I was a boy. Is this thing really going to work, doctor?
DOCTOR
Should do. Now, Brigadier, I have to confess I am not entirely sure exactly what will happen when I switch on. I might look as though I am in some pain. Come to think of it, I might be in some pain. But at all costs don’t switch off. And don’t pull the headset off me. It might take some time to get a proper triangulation.
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.
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