Jaja, das sieht hier gerade etwas ungewohnt aus. Ein unvorhergesehenes Theme-Update hat alles durcheinander gebracht. Das Wiederherstellen bzw. Anpassen dauert noch einige Jahre und in der Zwischenzeit kann es hier öfter mal komisch aussehen. Am besten den Feed abonnieren, dann ergibt sich dieses Problem.

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Englisch lernen mit TV-Serien #26: acrimonious

Heute gibt es erneut ein Zitat zum Englisch lernen aus der laut David “besten Sitcom aller Zeiten”: FRIENDS. Ich sehe gerade wahllos einige Episoden und auch wenn ich das meiste schon mitsprechen kann, so ist es doch immer wieder zum Lachen. Zum Weinen ist eher die Sucherei bis ich eine bestimmte Begebenheit in meinen aus vier Sprachen bestehenden DVD-Boxen gefunden habe, vor allem bei den französischen und spanischen Beschreibungen tue ich mich manchmal ziemlich schwer. Doch das soll hier nicht Thema sein, denn es geht ja um Englisch und so stürzen wir uns gleich ins Getümmel.

Dazu dient die Folge The One With the Fertility Test aus der 9. Staffel, in der der nicht sehr intellektuelle Joey mit der Paläontologe-Professorin Charly ausgeht.

CHANDLER
So a professor, huh?

JOEY
Yeah. She is cool. And she’s so smart. Her mind is totally acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
Guess that’s not how she used it.
[...]
If we want to grab a bite before work, we’d better get acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
No? Am I getting close?

Wie wir sehen, benutzt Joey das Wort acrimonious nicht in der korrekten Bedeutung und so ist es für den Zuschauer zwar klar, dass hier etwas falsch ist, aber die richtige Verwendung wird nicht erklärt und Joey bekommt später den Rat, das Wort einfach nicht zu benutzen.

Song des Tages: Race Horses – Cake

An dieser Stelle präsentiere ich wieder einen fluffigen Song mit Instant-Liking-Garantie und sowas braucht man einfach am Sonntag. Nach den Reaktionen auf meinem Blip heute nachmittag zu urteilen geht das auch anderen so. Das lockere “She wanted cake. Cake! Cake!” vertreibt jedes Schneegestöber und eine Tortenschlacht sowieso. Deshalb ohne Umschweife:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektKuchen

Erinnert wurde ich an diesen Song durch eine Albumbesprechung von Goodbye Falkenburg bei MusicFansMic. Zum ersten Mal ist mir der Song – natürlich – bei HeyTube aufgefallen und nach knapp zwei Monaten Reifezeit bin ich bereit für das in einer Woche erscheinende Album. Ich hoffe es wird wie die Single bei Spotify verfügbar sein, denn ich bin in meinem dreimonatigen Kaufverbot. Auf ihrer MySpace-Seite gibt es die Single und die EP Man in My Mind im Stream. Wie die Songtitel verraten, haben wir es hier mit Walisern zu tun.

Blick über den Tellerrand vom 16. January 2010

Medienwandel: Warum sich die Filmindustrie keine Sorgen machen muss (15. January 2010)

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Filmebranche deutlich besser mit der Digitalisierung und ihren Folgen klarkommen wird als ihre Kollegen der musikmachenden Zunft. Vier wichtige Argumenten stelle ich im Folgenden vor:

The Rural Alberta Advantage – Hometowns. “mein name ist hometowns und ich bin dein neues lieblingsalbum” (14. January 2010)

wenn man dann auch noch hinhört, was der gute nils edenloff überhaupt singt (zum beispiel die abschließenden zeilen dieses eintrags aus “sleep all day”), dann möchte man bitte sofort im lotto gewinnen, um allen menschen dieser welt diese cd kaufen zu können, damit sie beim nächsten mal, wenn sie gefragt werden, was denn ihr album des jahres 2009 sei, synchron “the rural alberta advantage mit hometowns” antworten… ich würde mich sehr drüber freuen.

Schwarze Löcher sind keine Staubsauger! (12. January 2010)

Würde es plötzlich “plopp” machen und die Sonne würde sich spontan in ein gleich schweres schwarzes Loch verwandeln, dann würde wir auf der Erde nicht viel davon merken. Ok, es würde dunkel werden und sehr kalt – aber die Erde würde sich genauso um das schwarze Loch bewegen wie vorher um die Sonne. Die Masse ist ja gleich geblieben und daher auch die Gravitationskräfte, die zwischen Erde und schwarzem Loch wirken.

Die besten Alben des Jahrzehnts (11. January 2010)

Nun habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und will euch fleißige Teilnehmer noch die Auswertung meiner Blogparade zu den besten Alben des Jahrzehnts präsentieren.

Buchempfehlung: Mark Haddon – The Curious Incident of the Dog in the Night-Time

The Curious Incident of the Dog in the Night-TimeZu Weihnachten habe ich ein bezauberndes Buch geschenkt bekommen, das ich Euch ans Herz legen möchte. Ich kann es aus mehreren Gründen empfehlen, sowohl vom Inhalt und dem Schreibstil her als auch als idealer Einstieg für das Lesen von englischsprachigen Büchern.

Der seltsame Titel deutet es schon an, dass es sich hier nicht um ein 08/15-Buch handelt. Es ist geschrieben aus der Perspektive des 15-jährigen Christopher Boone, der Asperger-Syndrom hat, eine Form des Autismus. Das wird jedoch nie explizit gesagt, sondern man merkt es allmählich, wenn Christopher von seinem Alltag erzählt, dass er nicht aus Gesichtern auf die Stimmung schließen kann, dass er nicht angefasst werden möchte und dass er kein gelbes Essen isst. Sein Autismus ist nicht Teil der Geschichte, sondern erlaubt “nur” eine ungewöhnliche Erzählweise.

Es beginnt damit, dass Christopher erzählt, wie er den Hund der Nachbarin mit einer Forke im Leib tot aufgefunden hat und dass seine Lehrerin ihm aufgetragen hat, darüber Buch zu führen. So erklärt er alle Unklarheiten des täglichen Lebens, schweift ab und berichtet von seiner Begeisterung für Mathematik. Letztere führt auch dazu, dass die Kapitel mit Primzahlen nummeriert sind. Doch immer ist sein Ziel die Aufklärung dieses “Verbrechens” und er macht tatsächlich einige Entdeckungen, die große Umwälzungen für sein Leben bedeuten.

Liedzeilen-Quiz #92

Willkommen zur zweiten Ausgabe des Liedzeilen-Quiz in diesem Jahr. Wie cimddwc letzte Woche mitteilte, kann man mit benutzerdefiniertem Stylesheet bzw. Autorenmodus auch LyricWiki dazu bringen, dass man den Text kopieren kann. Einfach die Zeilen

* {
-moz-user-select: text !important;
}

in die entsprechende Datei einfügen und auf Benutzermodus umschalten (Opera) bzw. den benutzerdefinierten Stil anpassen (Firefox)[1].

So, nachdem dieses Problem aus der Welt geschafft wurde, können wir uns dem eigentlichen zuwenden:

  • Hab das eine probiert und das andere, doch ich möchte nicht depressiv oder schizophren sein. (4 Zeilen)
  • Im zugehörigen Album wird eine völlig andere, bunte Welt entworfen, wie Titel und Cover verraten.
  • Das erste, das ausprobiert wird, ist gleichzeitig der Songtitel.
  • Der Song wurde als Reaktion auf eine bestimmte Erfahrung geschrieben. Darauf bezieht sich auch das Ausprobieren.
  • Es kam die Frage auf, ob es sich um “anderen” Sex handelt. Das trifft zwar nicht zu, aber der Zusammenhang ist mit dem Künstler nicht verkehrt. Und irgendwie bezieht sich das “andere” auch darauf. Klingt komisch, ist aber so.
  • Ein anderer Song des Künstlers ist aus eher werblichem Hintergrund bekannt und untermalt ein gleichnamiges Produkt.
  • Der Songtitel hat direkt und auf Jahre hinaus für viele Artikel in Zeitschriften wie Gala und Bild der Frau gesorgt.

Auflösung: Gesucht war Grace Kelly von Mika vom Album Life in Cartoon Motion (Text, Video). Da Mika von Produzenten gesagt wurde, er solle mehr wie bestimmte Leute klingen, hat er diesen Song geschrieben, in dem er sich auf die monegassische Fürstin und Freddie Mercury bezieht. Der Song war sehr erfolgreich und katapultierte auch die vorherige Single Relax nochmal in die Charts, der hierzulande als Werbeuntermalung für eine gleichnamige Finanzierung eines französischen Autoherstellers diente.

Der hereingeschneite symBadisch konnte nach kurzer Aufwärmphase die Lösung präsentieren.

  1. In Opera den Dateipfad der user.css (notfalls erstellen) in den seitenspezifischen Einstellungen (Rechtsklick) angeben und beim Aufruf von LyricWiki unter Ansicht den Benutzermodus auswählen. Ggf. die Modi ändern, so dass das Stylesheet der Seite ebenfalls angezeigt wird. In Firefox ist es standardmäßig die Datei C:\Dokumente und Einstellungen\[username]\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\[profilname]\chrome\userContent.css. Neu starten und unter Ansicht/Webseiten-Stil auswählen. []

Doctor Who: The Hitchhiker’s Guide to the Daleks (The Peter Jones-y Edit)

Das folgende Video ist ein Meisterwerk und das Vergnügen beim Angucken wird durch zwei Voraussetzungen besonders gesteigert: durch die Kenntnis von Doctor Who, im Besonderen Daleks, im ganz Besonderen die Geschichte Genesis of the Daleks und die TV-Serie Hitchhiker’s Guide to the Galaxy. Enjoy:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektHHGTTGDaleks

Genesis of the Daleks habe ich gestern abend zufällig gesehen, als Yjgalla den Link twitterte und zur HHGTTG-Serie habe ich vor zweieinhalb Jahren eine Beitragsserie geschrieben. Im letzten Teil bin ich auch auf die Grafiken eingegangen, die für das Video oben Vorbild waren:

Alles handgemalt

Ein ebenfalls wichtiges Erkennungsmerkmal war der Erzähler Peter Jones bzw. dessen markante Stimme. Wie das ausgesehen und sich angehört hat, kann man z.B. im Videoausschnitt zum Babelfisch sehen:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektBabelfisch

Viel Spaß!

Ein bisschen Umordnung muss sein (Konnas Blogseminar #2)

Anfang des Jahres hat Konna das Blogseminar ins Leben gerufen (Projektseite), bei dem die Teilnehmer einige Aufgaben zur Verbesserung ihres Blogs erfüllen sollen/können/dürfen. Die Aufgaben kommen aus den Bereichen SEO, Content, Design und Optimierung, von denen ich bei Bedarf einige mitmachen werde. In Sitzung 2 geht es um die Über-Mich-Seite und die Kenntlichmachung und Erklärung des RSS-Feeds. Beide Themen habe ich zum Anlass genommen, kleinere Änderungen an meinem Blog vorzunehmen.

Konnas Blogseminar

Die Über-Mich-Seite wollte ich schon länger mal überarbeiten und habe das nun endlich getan. Einige Infos habe ich gelöscht, neue Absätze hinzugefügt und die Kommentarfunktion aktiviert. Wer also Fragen und Anmerkungen zur Seite hat, kann das jetzt direkt tun. Alternativ gibt es immer noch das Kontaktformular.

Einen prominenten Hinweis auf meine Feeds (Beiträge und Kommentare als RSS, Beiträge als E-Mail) habe ich natürlich in der Sidebar und auch einen Link zu einer Erklärung hatte ich schon immer dabei. Diesen hat Konna sogar dankenswerterweise als Beispiel in seinem Seminar aufgeführt. Die Gestaltung des Widgets “Auf dem Laufenden bleiben” habe ich vor Kurzen ein wenig geändert, d.h. den Feedbutton ausgetauscht und einige weitere Services hinzugefügt. Diese und weitere hatte ich vorher im Widget “Wer schreibt hier worüber” mit kleineren Buttons platziert. Aber erstens passen sie an diese Stelle besser und zweitens haben sie jetzt größere Buttons. Letzteres wurde möglich, da ich einige unwichtige Services weggelassen habe.

Chartspunkte #16: War zwischendurch schon Weihnachten?!

Die Abstände werden größer zwischen den einzelnen Ausgaben der Chartspunkte, aber erstens gibt es kaum Neueinsteiger und zweitens sind es bis auf wenige Ausnahmen immer dieselben Künstler (und auch Songs). Um wenigstens ein bisschen Abwechslung zu bieten, habe ich die Beschreibungen der Bewertungen geändert (siehe unten). Bei einigen geht es sicher noch knackiger, deswegen bin ich für Vorschläge dankbar.

Nun aber stürzen wir uns in den tiefen Abgrund, der sich deutsche Single- und Downloadcharts nennt und betrachten die Songs, die in den vergangenen knapp drei Monaten neu eingestiegen sind. Die Bewertung wird mir zunehmend schwieriger gemacht, da praktisch bei keinem Portal Originalvideos verfügbar sind, sondern nur Standbildvideos mit sehr schlechter Tonqualität (und Werbekommentaren). Das ist schade, denn die Videos sind Teil der Marketingstrategie (und bieten oft Angriffsflächen für spitze Bemerkungen).

  • Robbie Williams – Bodies
    minus Gregorianische Mönche haben Robbie entführt! Und dann mit einem knarzigen Effektpedal mitten in der Wüste ausgesetzt. Der Refrain ist ohrwurmig, aber zu klischeebeladen.
  • Xavier Naidoo – Alles Kann Besser Werden
    minusminusminus Wieso schafft es diese immer phlegmatischere Stimme mit der immer gleichen Grütze immer wieder in die Charts?!
  • Nena – Wir sind wahr
    minusminus Wenn du geküft gehabtest, Packung Deutsch in Aldi, du wißtest, das wir sind Pabbst! Dort hättest du dann auch ein bisschen Pfeffer kaufen können, um den Song etwas aufzupeppen.
  • Silbermond – Krieger des Lichts
    minus Ohne Beats und hörbares Luftholen geht heutzutage nix mehr. Ein bisschen Gitarrengeschrammel und ein zusammengeklautes Video und schon haben wir einen Hit.

Mein bestes Foto 2009 (Blog-Parade von Martin)

Logo Bestes Foto 2009

So ganz ist es mit dem letzten Jahr noch nicht vorbei, denn Marcel erinnerte mich gerade an die Blog-Parade Euer bestes Foto 2009 von Martin/Visuelle Gedanken, die heute ausläuft. Deswegen bin ich bei flickr alle Bilder durchgegangen und habe nach einem ausgeklügelten Verfahren schließlich eins ausgewählt, das ich durchaus für gelungen erachte. Es nennt sich Central Pier on Sunday Morning (große Version):

Central Pier on Sunday Morning

Ich habe es – an einem Sonntag Morgen – in Blackpool aufgenommen und es zeigt die Stadt genau so, wie sie ihrem Ruf nach überhaupt nicht ist. Spiegelungen mag ich generell sehr gerne und hier gibt es der Aufteilung einen extra Pfiff. Außerdem ist der Horizont ausnahmsweise mal gerade (auch wenn es nicht so aussieht).

Damit meine Stöberei in den letztjährigen Fotos nicht ganz umsonst war, zeige ich noch die anderen Kandidaten:

Crossing the Street Ocean Colour Scene Konzert 13. Sep 2009 O2 Academy Birmingham National and Nelson Monument 38 Vergangene Zeiten Sonnenuntergang Museumshafen 05 Greifwald, Wieck (an der Mole)

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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