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Buchempfehlungen: Edwin A. Abbott – Flatland, Ian Stewart – Flatterland

Heute gibt es eine Doppelbuchempfehlung, die ich schon lange machen wollte und durch die letztwöchige Folge von The Big Bang Theory erinnert wurde. Dort erwähnt einer der Charaktere “the two-dimensional world described in Edwin Abbott’s mathematical fantasy, Flatland.” und genau darum geht es heute und um eine der vielen inoffiziellen Fortsetzungen.

Flatland CoverIch habe die beiden Bücher vor anderthalb Jahren verschlungen, deswegen wird die Inhaltsangabe etwas unsicher, aber auf jeden Fall ist sie ungewöhnlich. Flatland wurde von Abbott im Jahr 1884 mit dem Untertitel A Romance of Many Dimensions veröffentlicht und scheint mit gerade einmal 95 Seiten (Digireads-Ausgabe von 2005) leicht verdaulich. Wie der Name schon andeutet, ist es jedoch etwas komplizierter, denn der Erzähler A Square berichtet von seiner Heimat Flatland und wie die Bewohner (geometrische Figuren wie Fünfecke, Kreise, Linien etc.) leben und zurecht kommen. Er erzählt von der Beschaffenheit der Häuser, den Gesetzen, der Klassenhierarchie (je mehr Ecken und je regelmäßiger, desto besser) und dass Frauen Linien sind. Es beginnt damit, dass er einen seltsamen Traum von Lineland hat und wenig später von einer Kugel besucht wird, die ihn die unglaubliche dreidimensionale Welt von Spaceland entführt. Seine Erfahrungen soll A Square nutzen, um die Regierung vom Evangelium der dritten Dimension zu überzeugen.

Das klingt wirklich seltsam, oder?! Ist es auch und zwar nicht nur die Idee, sondern auch die komplette Ausarbeitung des Lebens in Flatland, z.B. wie sich die verschiedenen Formen untereinander erkennen, dass die Priester (fast) Kreise sind und dass es mal Farben gab und diese nach einer gescheiterten Revolution verboten wurden.

Foto-Projekt 52 (2010) #3: Freundschaft

Projekt 52 (2010)Das aktuelle Thema des Projekt 52[1] wird gerade noch rechtzeitig eingereicht.

Freundschaft fotografisch festzuhalten ist gleichzeitig schwierig und einfach, denn sobald man ein ausdrucksstarkes Detail gefunden hat, muss man es nur noch umsetzen. In beiden Bereichen (Finden und Umsetzen) gibt es Stolperfallen, die man umgehen muss.

Beim Stichwort Stolperfalle sind wir auch schon bei meinem Fund, denn für den vierten Doktor war dies sein meterlanger Schal. Es dauerte eine Weile, bis ich einen mehr oder weniger adäquaten Schalersatz gefunden habe und den trägt Sgt. Pepper nun aus Freundschaft dem Doktor hinterher, damit dieser nicht mehr drüber fällt.

Wer vom letzten Absatz kein Wort versteht, dem sei verraten, dass es sich bei Sgt. Pepper um einen Dalek aus Doctor Who handelt und dass die sich eigentlich feindlich gesinnt sind. Aber das nennt man dann künstlerische Freiheit:

03 Freundschaft

Aufgenommen wurde das Foto mit einer Belichtungszeit von 1/4 Sekunde, Blende f/11.0, Brennweite 20 mm und einer ISO-Empfindlichkeit von 320. Bearbeitet habe ich es nur minimal, d.h. importiert, beschnitten und verkleinert.

Wie findet Ihr Idee und Umsetzung? Es darf auch gerne philosophiert werden, wie realistisch diese Freundschaft ist.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Blick über den Tellerrand vom 23. January 2010

Umfrage erstellen ohne Plugin (22. January 2010)

Aber es geht ja auch ohne WP-Polls (oder ähnlichen Plugins) – und zwar auch hier wieder mit Google Text und Tabellen. Im Folgenden möchte ich beschreiben, wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist.

WordPress: Blog-Archiv mit Bordmitteln (22. January 2010)

Bevor man sich daran macht Plugins zu installieren und der functions.php eine Kaffekochen-Funktion spendiert, sollte man schauen welche Bordmitteln WordPress anbietet, wenn es darum geht ein Blog-Archiv aufzubauen.

Movies of the Zeros (20. January 2010)

So, this post will be something like a Best Movies of the Decade List, widely influenced by my own personal opinion. The Zero-Decade is the decade in which my interest for movies and culture in general developed into what it is today. I was 15 years old when the century began and 25 when it ended. From rhapsodic teenager over nocturnal metalhead, I’ve become a wannabe-cineast with a preference for movies you’ve either never even heard of, or movies you only know because your parents like them.

Google Nexus One: It’s the search, stupid (20. January 2010)

Das ist der Grund, warum Google ein eigenes Handy haben musste und Android 2.1 zunächst nur darauf präsentiert: Erst die ideale Hardware garantiert, dass diese “Beta”-Anwendungen auf eine Art und Weise funktionieren, welche die Anwender überzeugen kann. Innovation, habe ich mir mal sagen lassen, besteht ausschliesslich in dem, was die Leute annehmen, nicht in dem, was Ingenieure entwickeln.

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 12

projekthoersturzDas Dutzend ist voll mit der aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1] und da Beety ab sofort das Zitat der Runde kürt, werde ich mich heute besonders anstrengen.

Treu zur Seite steht meine altbewährte Skala (0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt) für die folgenden Lauscherlebnisse, denn Videos werden nicht geguckt, sondern nur gehört:

  • Major Parkinson – 197 (von beam)
    Die Gitarre ist ok, aber das heisere Geflüster ist nervtötend. Das Geschrammel und Gejaule auf Saitenart haut mich schlussendlich nicht vom Hocker und diese irritierenden Pausen hinterlassen auch keinen guten Eindruck. Nein, der Major und ich werden keine Freunde!
    Punkte: 1,5 von 5
  • WhoMadeWho – Keep me in my plane (von Kamil)
    Es geht beschwingt-chillig weiter. Erinnert an eine Mischung aus Laid Back und Fanta 4 mit ein bisschen Computergeblipse. Sicherlich gut geeignet als Partyhintergrundbeschallung, aber für eine intime Kopfhörerbeschallung zu gewollt beruhigend.
    Punkte: 1 von 5
  • Janus – Anita spielt Cello (von Konna)
    Und schon sind wir beim schwierigsten Stück der Runde. Klingt nach Rammstein meets Rotkäppchen, was dem Thema überhaupt nicht gut steht. Betroffenheitslyrik trifft einsames Chello und schon neigen wir die Köpfe. Sowas hört man nicht nebenher bzw. sowas hört man überhaupt nicht.
    Punkte: 0,5 von 5

Foto-Projekt 52 (2010) #2: Zahlen

Projekt 52 (2010)Schon das zweite Thema beim Projekt 52[1] reiche ich verspätet ein, aber mein Motiv war hinter verschlossenen Türen und erst heute habe ich es kurz befreien können.

Zum Thema Zahlen fiel mir lange nichts ein, dann das Jonglieren mit Zahlen (Umsetzung?!), das Bezahlen einer Rechnung (Sgt. Pepper mag Pizza mit Pepperoni), aber das war nicht originell. So kam ich auf die Sammlung im Rechentechnischen Kabinett (RTK) der Universität. Dort fiel mir der Comptometer auf, eine mechanische Rechenmaschine, die durch das Drücken der Tasten die Grundrechenarten beherrscht, 1887 erfunden und bis in die 1990er verwendet wurde. Hier sieht man das Modell H von ca. 1930, den mein Dalek bedient:

02 Zahlen

Aufgenommen wurde das Bild mit einer Belichtungszeit von 1,5 Sekunden, Blende f/5.6, Brennweite 10 mm und einer ISO-Empfindlichkeit von 320.

Was genau Sgt. Pepper da ausrechnet, wollte er nicht verraten, aber es hat sicherlich was mit der Herrschaft über das Universum zu tun.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Liedzeilen-Quiz #93

Immer noch viel Schnee und immer noch kalt und so bietet das Liedzeilen-Quiz einen hervorragenden Grund, nicht nach draußen zu müssen. Beim letzten Mal habe ich erklärt, wie man beim LyricWiki den Text kopieren kann. Das erspart eine Mene Tipparbeit. Vorher muss man natürlich erstmal die richtigen Zeilen finden:

  • Eine häusliche Szene mit fremden Büchern, Einrichtungsgegenständen und Tieren und der Erzähler stellt sich die Frage, wie es ihn dorthin verschlug. (5 Zeilen)
  • Der Titel spielt auf einen Vorgang an, den man beim benutzten Verb so gar nicht vermuten würde, aber aus dem Zusammenhang ist es dann doch logisch.
  • Weil es gerade aktuell ist, verweise ich auf die neuen Badges von blip.fm. Und weil der Albumname da so ähnlich auftaucht.
  • Der Bandname taucht hierzulande öfter auf, allerdings in völlig anderem Zusammenhang, da eine bestimmte Berufsgruppe den wohl originell findet.
  • Der Song hat Verbindungen zu (mindestens) zwei bisher erratenen (Liste) und zwar beide Male in gesampelter Form.

Auflösung: Gesucht war (I Just) Died in Your Arms Tonight der Cutting Crew vom Album Broadcast (Text, Video).

Lösen konnte heute cimddwc.

Englisch lernen mit TV-Serien #26: acrimonious

Heute gibt es erneut ein Zitat zum Englisch lernen aus der laut David “besten Sitcom aller Zeiten”: FRIENDS. Ich sehe gerade wahllos einige Episoden und auch wenn ich das meiste schon mitsprechen kann, so ist es doch immer wieder zum Lachen. Zum Weinen ist eher die Sucherei bis ich eine bestimmte Begebenheit in meinen aus vier Sprachen bestehenden DVD-Boxen gefunden habe, vor allem bei den französischen und spanischen Beschreibungen tue ich mich manchmal ziemlich schwer. Doch das soll hier nicht Thema sein, denn es geht ja um Englisch und so stürzen wir uns gleich ins Getümmel.

Dazu dient die Folge The One With the Fertility Test aus der 9. Staffel, in der der nicht sehr intellektuelle Joey mit der Paläontologe-Professorin Charly ausgeht.

CHANDLER
So a professor, huh?

JOEY
Yeah. She is cool. And she’s so smart. Her mind is totally acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
Guess that’s not how she used it.
[...]
If we want to grab a bite before work, we’d better get acrimonious.
(BLANK LOOKS FROM EVERYBODY)
No? Am I getting close?

Wie wir sehen, benutzt Joey das Wort acrimonious nicht in der korrekten Bedeutung und so ist es für den Zuschauer zwar klar, dass hier etwas falsch ist, aber die richtige Verwendung wird nicht erklärt und Joey bekommt später den Rat, das Wort einfach nicht zu benutzen.

Song des Tages: Race Horses – Cake

An dieser Stelle präsentiere ich wieder einen fluffigen Song mit Instant-Liking-Garantie und sowas braucht man einfach am Sonntag. Nach den Reaktionen auf meinem Blip heute nachmittag zu urteilen geht das auch anderen so. Das lockere “She wanted cake. Cake! Cake!” vertreibt jedes Schneegestöber und eine Tortenschlacht sowieso. Deshalb ohne Umschweife:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektKuchen

Erinnert wurde ich an diesen Song durch eine Albumbesprechung von Goodbye Falkenburg bei MusicFansMic. Zum ersten Mal ist mir der Song – natürlich – bei HeyTube aufgefallen und nach knapp zwei Monaten Reifezeit bin ich bereit für das in einer Woche erscheinende Album. Ich hoffe es wird wie die Single bei Spotify verfügbar sein, denn ich bin in meinem dreimonatigen Kaufverbot. Auf ihrer MySpace-Seite gibt es die Single und die EP Man in My Mind im Stream. Wie die Songtitel verraten, haben wir es hier mit Walisern zu tun.

Blick über den Tellerrand vom 16. January 2010

Medienwandel: Warum sich die Filmindustrie keine Sorgen machen muss (15. January 2010)

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Filmebranche deutlich besser mit der Digitalisierung und ihren Folgen klarkommen wird als ihre Kollegen der musikmachenden Zunft. Vier wichtige Argumenten stelle ich im Folgenden vor:

The Rural Alberta Advantage – Hometowns. “mein name ist hometowns und ich bin dein neues lieblingsalbum” (14. January 2010)

wenn man dann auch noch hinhört, was der gute nils edenloff überhaupt singt (zum beispiel die abschließenden zeilen dieses eintrags aus “sleep all day”), dann möchte man bitte sofort im lotto gewinnen, um allen menschen dieser welt diese cd kaufen zu können, damit sie beim nächsten mal, wenn sie gefragt werden, was denn ihr album des jahres 2009 sei, synchron “the rural alberta advantage mit hometowns” antworten… ich würde mich sehr drüber freuen.

Schwarze Löcher sind keine Staubsauger! (12. January 2010)

Würde es plötzlich “plopp” machen und die Sonne würde sich spontan in ein gleich schweres schwarzes Loch verwandeln, dann würde wir auf der Erde nicht viel davon merken. Ok, es würde dunkel werden und sehr kalt – aber die Erde würde sich genauso um das schwarze Loch bewegen wie vorher um die Sonne. Die Masse ist ja gleich geblieben und daher auch die Gravitationskräfte, die zwischen Erde und schwarzem Loch wirken.

Die besten Alben des Jahrzehnts (11. January 2010)

Nun habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und will euch fleißige Teilnehmer noch die Auswertung meiner Blogparade zu den besten Alben des Jahrzehnts präsentieren.

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