Jaja, das sieht hier gerade etwas ungewohnt aus. Ein unvorhergesehenes Theme-Update hat alles durcheinander gebracht. Das Wiederherstellen bzw. Anpassen dauert noch einige Jahre und in der Zwischenzeit kann es hier öfter mal komisch aussehen. Am besten den Feed abonnieren, dann ergibt sich dieses Problem.

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Blick über den Tellerrand vom 6. February 2010

Kameras bequem vergleichen mit Snapsort (6. February 2010)

Bei Snapsort kann man ganz einfach die Bezeichnung zweier Kameras eingeben, klickt auf “Compare” und schon bekommt man den direkten Vergleich schön ordentlich aufgelistet. Dabei werden wichtige Unterschiede & Gemeinsamkeiten herausgestellt und von Snapsort ein “Gewinner” ermittelt.

Die kommende IT-Ära: Halbgeschlossenen, aber konsumentenfreundlich (5. February 2010)

Offenheit gut, Geschlossenheit schlecht. Das ist seit vielen Jahren ein Dogma in der IT-Branche. Aber stimmt dieses Prinzip wirklich? Oder zeigen uns nicht die erfolgreichsten Produkte der letzten Jahre, dass mehr Herstellerkontrolle manchmal gut ist für die Konsumenten?

Zurückgezogene Studie: Das offizielle Ende eines Impf-Skandals (3. February 2010)

Die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln soll Autismus auslösen. Das war das Ergebnis einer Studie vor zwölf Jahren. Jetzt hat “The Lancet” die Veröffentlichung zurückgezogen. SPIEGEL ONLINE über die Chronologie eines Falls von wissenschaftlichem Fehlverhalten und seinen drastischen Folgen.

Kommentar: Grammys 2010 (2. February 2010)

Die Einteilung der Kategorien war auch bei dieser Verleihung eher dem Zufall geschuldet, denn einer durchsichtigen Politik. Aber was will man sich beschweren bei dieser ultimativen Aufgeblasenheit der Rubriken, die neben jeder „Besten Vocal Performance“ noch eine Unterabteilung „Best Female Vocal Pop Performance“ aufmacht und dass insgesamt 280 CDs (!!!) einen Grammy-Nominee-Sticker auf ihre Hülle pappen können, um die Verkaufszahlen wenigstens auf merkliche Niveaus zu heben.

Beetys Projekt Hörsturz: Runde 13

projekthoersturzEs ist Freitag Abend und wie jede zweite Woche setze ich meine Lauscher für die aktuellen Runde im Projekt Hörsturz[1] möglicherweise großen Gefahren aus. Da mir aber endlich mal wieder das Losglück wohlgesonnen war, weiß ich schon, dass der letzte Song gut angenehm werden wird. Mal sehen, ob die anderen Songs da mithalten können.

Zur Einschätzung der Wohlgefälligkeit werden Punkte nach folgender Skala vergeben: 0 = unerträglich, 0,5 = abschreckend, 1 = Müll, 1,5 = schlecht, 2 = lässt mich kalt, 2,5 = Durchschnitt, 3 = so lala, 3,5 = ok, 4 = mag ich, 4,5 = super, 5 = perfekt. Natürlich werden die Songs tatsächlich nur gehört und nicht angsehen!

  • Die Stiele – Das Blatt (von dehkah)
    Dass das Layout der Seite die Playersteuerung verhindert, will ich den Pflanzenteilen mal nicht negativ anlasten, aber diese unmotivierte Gestreiche vom Mittelaltermarkt und die nasale Stimme verschlechtern den Eindruck. Erinnert mich an Kinderkassetten aus der waldorfischen Ecke. Sicherlich die optimale Untermalung zum Tanzen des eigenen Namens (Schulfach Eurythmie).
    Punkte: 1 von 5
  • Le Tigre – Deceptacon (von LemonHead)
    Oha, wenn mein Präsident die Finger im Spiel hat, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wobei hier vor allem die Zupffinger zum Einsatz kamen und dazu die Stimme, um Joan Jett nachzueifern. Ein bisschen quietschig ist letzere, aber die Menge an Elektronik stimmt und irgendwie kommt da die Sonne raus! Zum Ende hin lässt der gute Eindruck etwas nach, aber das würde jede Party bereichern.
    Punkte: 3,5 von 5

Song des Tages: A Sunny Day in Glasgow – Everywhere (Fleetwood Mac Cover)

Wenn eine Band aus Philadelphia mit einer schottischen Stadt im Titel einen Song einer meiner Lieblingsband covert, dann ist das so over the top fantastisch, dass ich das hier vorstellen muss. Siebeneinhalb Minuten Bliss mit zweistimmigen Harmonien, drei akustischen Gitarren und einer Menge Handgeklatsche:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube DirektÜberall

Aufgenommen wurde das Video für die Zeitschrift The New Gay und gefunden habe ich es bei Stereogum, wo ebenfalls das Video zu So Bloody, So Tight vorgestellt wird. Der Song stammt vom letztjährigen Album Ashes Grammar, das mir bisher noch nicht so zusagte (Spotify-Link), aber da es heißt

a 22-track portrait full of soft vocals floating in lush soundscapes and shifting rhythms, stitched together by scene-setting, gauzy, often synthetic interstitials. It requires a full listening, but is worth it.

werde ich mich die Tage nochmal damit beschäftigen.

Liedzeilen-Quiz #95

Mit großen Schritten nähern wir uns der Dreistelligkeit und da heute das Postpunk vs. Leser-Rätsel verschoben wurde, lastet die gesamte Musikrätselhoheit auf meinen Schultern. Wer aufgrund des angedrohten Lerneffekts hergefunden hat, findet unten eine kleine Regelübersicht. Ihr dürft gespannt sein, wie schwierig es wird und ich bin gespannt, wie schnell Ihr die heutigen Zeilen erratet. Auf geht’s:

  • In zwei Zeilen wird von mysteriösen körperlichen Vorkommnissen berichtet und von aufgelösten Lebensgefährten.
  • Live ließ sich der Interpret nicht ins Bockshorn jagen, sondern eher in die Zwickmühle blasen.
  • Der Songtitel und die gesuchten Zeilen bieten viel Spielraum zur Interpretation. Offensichtlich wäre eine medizinische Auslegung, doch die verbreitetste ist (natürlich) eine sexuelle.
  • Der Interpret hat zuletzt ein verrücktes Cover veröffentlicht, das eine Umkehrung eines Glasvegas-ähnlichen Covers war. Weitere Veröffentlichungen sollte man nicht erwarten. Der gesuchte Song ist schon etwas älter (wenn auch nicht so alt wie das Jahr, das die Popmusik rettete).
  • Der Bandname klingt gewaltig französisch und hat mich beim ersten Zusammentreffen in einem Buch sehr verwirrt.
  • Das Buch wurde mittlerweile verfilmt, aber die Band leider dort nicht erwähnt. In einem anderen, sehr viel besseren Film dagegen wird der gesuchte Song verwendet und eröffnet den Soundtrack.

Auflösung: Gesucht war das fantastische Blister in the Sun der Violent Femmes aus dem Jahre 1983 (Text, Anhören). Laut den meisten Interpretationen geht es um Masturbation, aber auch Herpes oder noch abenteuerlichere Spekulationen machen die Runde (s. Songfacts).

Die Band tourte mit einer Bläsertruppe (Horns of Dilemma) und ich hörte zum ersten Mal bewusst von denen im Buch The Time Traveler’s Wife. Der angesprochene Film ist natürlich Grosse Pointe Blank. Letztes Jahr trennten sie sich, nachdem sie zuletzt Crazy von Gnarls Barkley gecovert hatten, die ihrerseits Gone Daddy Gone neu aufgelegt hatten.

Lösen konnte cimddwc.

Serienkritik: Spaced

Spaced-DVD“Tonight is gonna be a large one” ist der Untertitel des Blogs von bullion und seit einigen Tagen weiß ich endlich, woher der Spruch stammt, nämlich aus der britischen Sitcom Spaced. Bevor jetzt alle schreiend davon rennen, bleibt mir noch ein bisschen gewogen und lasst Euch davon überzeugen, dass wir es hier mit einem Meisterwerk zu tun haben!

Vor über zehn Jahren lief die erste Staffel und in den sieben Episoden erfuhren wir vom Leben einiger durchgeknallter und doch völlig normaler Mittzwanziger in London. Tim ist ein Comiczeichner, der es bisher zum Aushilfsverkäufer in einem Comicshop gebracht hat und er zieht mit Daisy zusammen, die gerne Schriftstellerin wäre, aber bis auf einige fragwürdige Selbsthilfeartikel noch nie was veröffentlicht hat. Rund um die beiden gibt es schrullige Freunde und Hausbewohner und sehr, sehr, sehr viele popkulturelle Anspielungen, besonders Filme und Videospiele, die der typische Geek gut findet und entsprechend auch erkennt.

Der Grund für die vielen Anspielungen liegt im Team begründet, die selber große Film-, Comic- und Videospielfans sind. Die Rede ist von Simon Pegg (Tim, Drehbuch), Jessica Stevenson (Daisy, Drehbuch) und Edgar Wright (Regie), die einige Jahre später durch Shaun of the Dead richtig berühmt wurden. Auch Nick Frost ist mit von der Partie und macht in seinem ersten Schauspieljob eine hervorragende Figur. Überhaupt sind alle Charaktere, Haupt wie Neben wie Gast, hervorragend besetzt und Kenner des britischen Fernsehens werden auf viele bekannte Gesichter treffen (Bill Bailey, David Walliams, Mark Gatiss, John Simm, Lee Ingleby, Ricky Gervais, …). Die Besetzung alleine würde keine tolle Serie ausmachen, aber die knackigen Drehbücher und filmische Regie perfektionieren das Unterhaltungspaket.

Nachfolger-Debütalbum-Vergleich: Vampire Weekend – Vampire Weekend / Contra

Vor anderthalb Jahren habe ich einige neue Alben mit dem Vorgänger verglichen (Fratellis, Last Shadow Puppets, Dirty Pretty Things) und da gestern endlich Contra, das zweite Album von Vampire Weekend bei Spotify verfügbar wurde (Link) werde ich das mit dem selbstbetitelten Debutalbum vergleichen.

Alben von Vampire Weekend bei Spotify

Vampire Weekend (Debut von 2008)

Vor zwei Jahren war ich so begeistert von dem frischen Sound aus “Indiepop, Punk und afrikanischen Einflüssen (Paul Simon lässt grüßen)”, dass es einen Platz in meinen zehn besten Alben des Jahres eroberte.

In meiner Albumkritik vergab ich gute vier von fünf Punkten in meinem Fazit meinte ich

[...] angenehm kompakte[s] und kurzweilige[s] Album. Wer einen Song mag, dem gefällt das Gesamtwerk. Eignet sich hervorragend zur Dauerrotation für jede Gelegenheit, sowohl als Untermalung nebenher als auch mit voller Aufmerksamkeit.

Das Album ist mit 34 Minuten wirklich kurz, aber es macht sehr viel Spaß. Kann daran liegen, dass ich Graceland sehr gerne mag. Jedenfalls ein Kracher von einem Debutalbum, der die Erwartungen für den Nachfolger sehr hoch ansetzen ließ.

Contra (Nachfolger von 2010)

Wieder eine Januarveröffentlichung, was für diese Art Musik eher gewagt ist, aber es gab in den letzten Monaten so einige Häppchen, z.B. den ersten Song Horchata als kostenlosen Download. Ich fand den beim ersten Hören nicht so umwerfend, aber die Melodie blieb dann doch irgendwann hängen und die Zeile “In December, drinking Horchata I look psychotic in a balaclava.” ist nun wirklich so dämlich, dass sie schon wieder gut ist.

Foto-Projekt 52 (2010) #4: Wind und Wetter

Projekt 52 (2010)Ein sehr passendes Thema gibt es diese Woche im Projekt 52[1], denn Sari hat Wind und Wetter gezogen. Der deutsche Wetterdienst hat vor zwei Stunden bekannt gegeben, dass 48 cm Schneehöhe in Greifswald erreicht wurden und damit seit Februar 1979 der höchste Stand (via, Bilder).

Ob das ein Grund zu feiern ist, bleibt abzuwarten, aber solange Wochenende ist, sollte es den Alltag nicht allzu sehr beeinträchtigen. Ich bin jedenfalls mit Hamstern versorgt und auch mein Dalek Sgt. Pepper ist fleißig am Eis räumen. Hier z.B. auf dem Fluss:

04 Wind und Wetter

Das Foto habe ich schon am Montag gemacht, als das Begehen des Ryck noch nicht verboten war (und die Sonne schien). Aufgenommen wurde es mit einer Belichtungszeit von 1/1500 Sekunde, Blende f/9.5, Brennweite 10 mm und ISO-Empfindlichkeit 320. Nach dem RAW-Import habe ich das Bild verkleinert und quadratisch beschnitten.

So ganz gefällt mir die Aufteilung nicht, aber ich wollte nicht allzu lange da auf dem gefrorenen Fluss rumkriechen.

  1. Es handelt sich um ein Foto-Projekt, bei dem die Teilnehmer jede Woche zu einem vorgegebenem Thema ein Foto machen. Die Regeln sehen vor, dass eine bestimmte Figur auf den Bildern zu sehen sein muss. In meinem Fall ist das ein Dalek namens Sgt. Pepper. []

Blick über den Tellerrand vom 29. January 2010

«This Is Spinal Tap» von Rob Reiner (Blu-ray)

Bezüglich Bild- und Tonqualität hatte ich keine grossen Erwartungen gehegt. Schliesslich wurde der Film auf 16 mm gedreht, um die damaligen Dokumentarfilme zu imitieren. Die Präsentation auf Blu-ray-Disc ist aber schlicht phänomenal. Manchmal ist das Bild zwar unscharf, aber so soll es auch sein. «This Is Spinal Tap» liegt auf dieser Blu-ray-Disc in optimaler Bildqualität vor. Die Tonspur in DTS-HD Master Audio 5.1 ist in den gespielten Szenen in erster Linie funktional und bietet die Dialoge in klarem Klang. Erstklassig abgemischt sind die Auftritte der Band. So wuchtig waren Spinal Tap noch nie zu hören.

Kommentar-Anzahl anzeigen (ohne Plugin) :: cimddwc

Deswegen hab ich mir – nach einem kurzen Test mit einem simplen internen Cache, der sicher noch etwas schneller als eine Anfrage an den MySQL-DB-Cache ist – eine Lösung gebastelt, bei der alle Kommentaranzahlen für den jeweiligen Beitrag auf einmal eingelesen werden, was meinen Tests zufolge nicht wesentlich teurer ist als eine einzelne Abfrage der oben genannten Art:

Das Kind in Dir – Projektbeschreibung

Jeder Teilnehmer schreibt auf seinem Blog einen Artikel zu dem aktuellen Thema, schwelgt in Erinnerungen und freut sich seines Lebens. Denn das Recherchieren des Themas und Reflektieren auf die eigene Kindheit/Jugend wird einige “Ahs” und “Ohs” hervorrufen. Innerhalb des Beitrag kann gerne eine Top 3 oder Top5 erstellt werden.

Serien legal und zeitnah gucken – Was ist es mir wert?

Liedzeilen-Quiz #94

Heute wagen wir uns an die umgedrehte Nummer des Biests der Autorin und die Zeit wird zeigen, ob das die Auswahl des Songs beeinflusst hat. Sollte sich ausnahmsweise ein Rätsel-Neuling hierher verirrt haben, so möge er oder sie sich die Regeln unten durchlesen und dann fleißig mitraten. Und alle anderen natürlich auch. Los geht’s:

  • Ich hab dich erkannt, du Möchtegern-Bösewicht, du grinsender Frauenheld und in mir hast du einen ebenbürtigen Gegner gefunden. (3 Zeilen)
  • Der Werdegang des Künstlers erinnert an einen Film und einer der Hauptdarsteller hat in einem späteren Film einen Song des Interpreten verwendet.
  • Der echte Bösewicht wird im Titel des Songs genannt und entsprechend dessen geschichtlicher Verortung werden passende Metaphern im Text verwendet.
  • Beim gesuchten Künstler handelt es sich um eine Band, deren namentliche Herleitung hierzulande bekannt sein sollte. Oder auch nicht.
  • Der Song wurde für den Originalinterpreten geschrieben von jemandem, der mir kein Unbekannter ist. (Hinweis auf meine musikalische Vergangenheit – wir sind ja unter uns.)
  • Die gesuchte Coverversion wurde für ein Album aufgenommen, für das viele ähnliche Cover eingespielt wurden und der Titel der Compilation drückt das seltsame Verhältnis von Originalversionen und covernden Künstlern aus.
  • Der Originalinterpret bewies mit diesem (und anderen Songs vorher) stimmliches Talent, was jedoch in späteren Jahren vertuscht wurde.
  • Die im Titel genannte historische Person wurde ziemlich oft filmisch verarbeitet, u.a. vor nicht allzu langer Zeit und dort wurde im Titel eine weitere historische Person genannt.

Auflösung: Gesucht war Just Like Jesse James in der Version von The Mooney Suzuki, das sie für die Compilation Guilt by Association gecovert haben (Text, Anhören). Die Band benannte sich nach zwei Mitgliedern der deutschen Band Can. Das Original des gesuchten Songs stammt von Cher und wurde von Desmond Child geschrieben.

Abräumen konnte heute Sebastian, auch wenn er nur das Original wusste.

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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