Ist die Julia plötzlich wahnsinnig geworden oder wurde sie entführt? Nein, die Julia hatte diese Woche kurzfristig die Gelegenheit einzuspringen und John Fogerty live zu sehen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit haben wir es hier mit einem Künstler zu tun, der schon seit Jahrzehnten auf den Bühnen dieser Welt unterwegs ist. Doch da ich sowohl CCR mag als auch seine Soloalben (soweit mir bekannt), habe mich nicht lange überreden lassen, mich in das Gewühl der zum allergrößten Teil älteren Herrschaften zu stürzen. Es befanden sich jedoch auch vergleichsweise viele junge Menschen im Publikum, die meist mit ihren Eltern das Event miterlebten.

Fast pünktlich um 20 Uhr kam die Band auf die Bühne und dann auch der Sänger selbst, dem die man 65 Jahre nicht ansieht. Er rockte gleich los mit Up Around the Bend und legte Klassiker um Klassiker nach, bei denen das Publikum fröhlich mitging. Erst der sechste Song war vom aktuellen Album und davon kamen nur noch ein oder zwei weitere. Auch zwei Coverversionen packte er in die 24 Songs (Pretty Woman und Summertime Blues).

Zwischen jedem (!) Song wechselte er die Gitarre und auch die Begleitmusiker zeigten sich multiinstrumentalisch, besonders der vierte Gitarrist, der öfter mal zur Geige, Basstrommel oder Ukulele griff. Neben zahlreichen Wechseln gab es auch so manches Instrumentalsolo auf Geige, Drums, Mundharmonika und Gitarre. Stimmlich war Fogerty voll auf der Höhe und klang wie eh und eh.


Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Konzert: John Fogerty in der Trier Arena am 21.07.10
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Auch am ungewohnten Freitag kann ein Liedzeilen-Quiz stattfinden. Soeben hat auch Moritz die Lösung zum inoffiziellen Quiz vor drei Wochen bekannt gegeben und so können wir uns unbelastet etwas völlig anderem zuwenden:
- Die moderne Technik! Funktioniert sie mal nicht, muss man in der Ferne um Hilfe bitten. Derweil muss man ohne klarkommen und hoffen, dass es nicht das Leben kostet. (7 Zeilen)
- Einer Gitarre im Umfeld des Interpreten könnte man übernatürliche Fähigkeiten attestieren, wenn es so etwas gäbe. Sie verhalf einem Auszubildenden zu musikalischer Fertigkeit und einem aushelfenden Fan zur ersten (?) Berührung mit der Musikwelt.
- Zum richtigen Verständnis des Titels sollte man gutes Englisch können und sich v.a. mit Mehrfachbedeutungen auskennen. Dann weiß man auch, warum das Versagen der Technik so dramatisch ist.
- Kehren wir nochmal zur Musikgeschichte zurück. Der Song war Teil eines berühmten Vorsingens, das zu einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit geführt hat.
- Und schon wieder wurde der Song durch einen Film bekannt. Diesmal aber tatsächlich während der Handlung gesungen und nicht nur als Untermalung einer Szene. Im Film ging es um hilflose Mädels. Oder so ähnlich.
- Der Interpret wird oft in Verbindung gebracht mit dem Tag, an dem die Musik starb, was nicht direkt stimmt, aber zeitlich, umständlich und freundschaftlich war er nah dran.
Auflösung: Gesucht war Twenty Flight Rock von Eddie Cochran (Text, Anhören). Der Song handelt von einem ausgefallenen Aufzug im Haus der Angebeteten und den 20 Treppen, die der Sänger dementsprechend laufen muss. Zum ersten Mal vorgestellt wurde er in dem Film The Girl Can’t Help It.
Eddie Cochran starb bei einem Autounfall in England während einer Konzerttour. Mit ihm im Auto war auch Gene Vincent, der aber fast unverletzt überlebte. Der Unfall ereignete sich 14 Monate nach dem Flugzeugabsturz, bei dem Buddy Holly und Ritchie Valens ums Leben kamen. Die Gitarre von Cochran wurde sichergestellt von einem jungen Polizisten, der darauf spielen lernte und später als Dave Dee berühmt wurde. Ebenjene Gitarre wurde auf der Tour von einem gewissen Marc Bolan geschleppt, der später mit T.Rex berühmt wurde.
Twenty Flight Rock ging auch in die Musikgeschichte ein, weil Paul McCartney diesen Song John Lennon vorspielte und damit ziemlich Eindruck machte. Das Ereignis fand hier vor ziemlich genau 53 Jahren statt.
Lösen konnte nach langer Zeit mal wieder Herr Postpunk, der sich natürlich in der Musikgeschichte trefflich auskennt.
Aufgrund von Terminkollisionen wird das Quiz auf morgen 16 Uhr verschoben. Erholt Euch alle nochmal gut und reinigt Eure Gehirnwindungen.
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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Dieser Beitrag soll eine Besprechung von Spielfiguren werden und da ich mich damit überhaupt nicht auskenne, wird es wahrscheinlich reichlich seltsam und amüsant werden. Willkommen in Nerdistan! Dass man dabei auf “Bewegungspunkte, Quali der Bemalung, Extras, Größe, Spielmöglichkeiten” achten sollte, hat Marco verraten. Sowas wird z.B. im Action Figure Glossary erklärt. Da habe ich mich nur kurz eingelesen, aber wer spezielle Fragen hat, darf diese gerne stellen und ich versuche dann in Laiendeutsch zu antworten.
Bisher zeigte sich meine Doctor Who-Begeisterung alleine in einer wachsenden DVD- und Hörspiel-Sammlung (und einem Plastik-Dalek), aber im Juni entschloss ich mich spontan das Action Figure Set: The 11 Doctors vorzubestellen und obwohl im Tardis Newsroom von einem Veröffentlichungstermin Anfang August die Rede war, kam es schon Mitte Juli an. Mittlerweile wird wieder Ende September als Lieferdatum angegeben. Ob es sich bis dahin lohnt, auf die ca. 65 € (£ 46,49 plus £7,50 Versand) zu sparen, sollen die folgenden Zeilen zeigen[].
Die (und weitere) Fotos gibt es alle in groß bei flickr und auch unter obigem Link zu Forbidden Planet ist jede Figur einzeln zu betrachten.
Das Set hat eine ordentliche Größe mit 45x30x6 cm und sieht aus wie die Tardis des 11. Doktors (mit dem Sticker “St. John Ambulance” und in frischem Holz). Die Figuren selber sind 13 cm groß (5 inch). Hat man die Klettverschlüsse überwunden, sieht man die elf in ihrem Plastikgefängnis:

Burgentouren machen kann ja jeder und so auch ich. Am Dienstag waren die Burgen Pyrmont und Eltz in Rheinland-Pfalz dran und am Samstag die Luxemburger Burg Vianden. An beiden Tagen war es nicht so heiß, d.h. optimal für einen Ausflug.
Der ursprüngliche Plan sah eine Besichtigung der Burg Eltz vor, aber wenn man schon über 100km fährt, dann nimmt auch die kurz vorher auftauchende Burg Pyrmont mit. Dort gibt es einen Parkplatz direkt an der Burg und einen etwas unterhalb gelegenen, der auf einem knapp drei Kilometer langen Wanderweg durch das Tal zur Burg führt. Dort sieht man schon mal das Ziel auf der anderen Seite:

Der letzte Teil läuft entlang der Klippen und ist einfach herrlich:

Angekommen entdeckten wir dann, dass Montags und Dienstags geschlossen ist. Deswegen war es auch auf dem Weg dorthin sehr ruhig gewesen. Immerhin konnten wir einen Blick auf die Burg werfen:

Der Wanderweg zur Burg Pyrmont hat auch eine Abzweigung zur Burg Eltz und in etwa zweieinhalb Stunden wäre man da. Doch der moderne, bequeme Mensch erledigt das lieber per Auto und parkt dann für 1,50 € auf dem ziemlich überfüllten Parkplatz. Von dort führt ein recht steiler Weg bergab(!) zur Burg. Und da begegnet man sehr vielen Menschen, vor allem englischsprachiger Natur, z.B. englischen Schülergruppen und einer riesigen amerikanischen Radlertruppe, die den Innenhof der Burg ganz bequem alleine ausfüllen. Auf dem Weg nach unten bekommt man schon mal einen guten Eindruck von der seltsamerweise im Tal stehenden Burg:
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Menschenleer, überfüllt und verbaut: die Burgen Pyrmont, Eltz und Vianden
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Jaja, es wird immer später, aber mit einem Internettotalausfall ist es schwierig, noch rechtzeitig meine Bewertungen für die aktuelle Runde im Projekt Hörsturz[] einzureichen. Doch natürlich findet man bzw. ich immer eine Gelegenheit mit Anschluss und so klappt es dennoch. Und losgestürzt:
- Milow – You don’t know (von kasumi)
Kennt man, hasst man mittlerweile. Ist ja prinzipiell ganz nett, doch nach 123985 Mal Hören hat sich der Song abgenutzt.
Punkte: 2 von 5
- Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)
Eine Zufallsentdeckung von mir, wo ich mittlerweile das ganze Album sehr zu schätzen gelernt habe. Schön flott und mit angenehmen Timbre. Warum viele Teilnehmer das als monoton und eintönig eingeschätzt haben, wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
Punkte: 4 von 5
- Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)
Erst Geraschel und dann sehr leises Gejaule. So kann ich doch nicht arbeiten! Das bisschen, das ich höre, klingt jedenfalls interessant. Hier kann ich verstehen, wenn man das als eintönig empfindet, da es mir jedenfalls so geht. Ein bisschen weniger Zaghaftigkeit hätte dem Sänger gut gestanden.
Punkte: 3 von 5
- Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)
Aha, der gute Doktor und ich könnten Freunde werden, wenn der Song hält, was der Anfang verspricht. Huch, mit siebeneinhalb Minuten hätte ich aber nicht gerechnet – die sollen mal endlich aus dem Knick kommen. Wenn das auf die Hälfte komprimiert worden wäre, wäre es optimal gewesen.
Punkte: 3,5 von 5
Während ich mir die Songs des GSC anhöre, um noch rechtzeitig meine Stimme abgeben zu können, dürft Ihr Eure Ratemuskeln am Liedzeilen-Quiz betätigen:
- Der Protagonist verhält sich sehr ablehnend, besonders gegenüber der angesungenen Person. Doch das ist kein Grund zum traurig sein, wie der Gesichtsausdruck eindeutig verrät. (4 Zeilen)
- Der Name des Interpreten ist sehr irreführend, sowohl vom Ruf als auch vom Erscheinungsbild.
- Das Album ist ein frühes, sehr wertvolles Werk.
- Der Albumname baut auf dem Interpretennamen auf und weist darauf hin, dass das Erscheinungsbild so gewünscht ist.
- Laut Titel könnte man den Song als Liebeslied auffassen, aber der Text belehrt den Hörer schnell eines Besseren.
- Wie so oft wurde der Song durch den Einsatz in einem Film bekannt. Der ist ziemlich exzellent. Nicht.
- Einer der Songschreiber könnte dem Namen nach aus einem uns sehr bekannten Land kommen, was aber nur auf seine Vorfahren zurückzuführen ist.
Auflösung: Gesucht wurde Everything About You von Ugly Kid Joe vom Album As Ugly As They Wanna Be (Text, Video). Das Album war das erste, das mit der damals neu eingeführten Auszeichnung Platin bedacht wurde.
Im FilmWayne’s World wird ziemlich oft “excellent” gesagt und der mittlerweile sehr beliebte Nachsatz “Not.”. Dass Letzteres stimmt, weiß ich nur aus den Angaben in der Wikipedia und Wikiquotes, da ich den Film damals im Kino gesehen habe und seitdem nie wieder.
Lösen konnte erneut Kvn, der sich mal wieder erfolgreich um die Diplomarbeit gedrückt hat, tsts.
Die Hitze drückt, doch das Projekt 52[] noch mehr und so habe ich ein weiteres Thema aufgeholt. Für Puppenkiste war das Motiv schon lange klar, aber ich musste bis diese Woche warten, um es umzusetzen. Gestern habe ich nämlich diese Lieferung bekommen und bin (fast) sofort an die Umsetzung gegangen (größere Version):
Aufgenommen wurde das Bild mit einer Belichtungszeit von 0.3 Sekunden, Blende f/9.5, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Der größte Aufwand war das Aufbauen, denn die Figuren wollten nicht so wie ich wohl wollte und außerdem mussten auch alle ins Bild passen. Die Bearbeitung gestaltete sich auch schwierig, da ich wieder das leidige Lightroom-Problem habe, dass die Farben und Belichtung völlig falsch angezeigt wird und ich ein Dutzend Mal das Bild exportiert habe, bis es endlich wenigstens ansehnlich war. Trotz oder gerade wegen dieser Umstände gefällt mir das Bild sehr gut, was allerdings hauptsächlich am Motiv liegt… Was denkt Ihr?
PS für Doctor Who-Fans: Soll ich eine ausführlichere Besprechung des Figurensets machen oder interessiert Euch sowas nicht?
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag.
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