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Gestreifte Krawatten

Zum Weiberdonnerstag ist es mir wieder vermehrt aufgefallen: gestreifte Krawatten sind zu 99.9% von links unten nach rechts oben gestreift. Hat das einen bestimmten Grund?

Ich hätte ja fast behaupten wollen, dass es das andersherum nicht gibt. Aber leider habe ich im Januar zum allerersten Mal eine Krawatte gesehen, die von links oben nach rechts unten ging. Bei Guido Westerwelle, die Krawatte war schwarz-grün gestreift. Diese Farbkombi fand ich seltsam unpassend für ihn.

Lieder zum Valentinstag

Hören die Leute nicht genau hin, wenn es um Liedtexte geht? Heute werden wieder einmal Hitlisten für Liebeslieder erstellt und oft sind das gar keine bzw. keine Liebeserklärungen in Valentins Sinne. Heute morgen im Radio kam ein Beitrag dazu. Leute wurden gefragt, was sie von bestimmten Songs halten in Bezug auf den Valentinstag. Die genaue Liste kriege ich nicht mehr zusammen, aber hier eine Auswahl von falsch verstandenen Liebesliedern:

You’re Beautiful (James Blunt)

Ist angeblich in Großbritannien das meistgespielte Lied bei Hochzeiten. Nur kann der Text nicht für das Brautpaar bestimmt sein. Darin sieht der Sänger flüchtig eine Frau (“an angel”) in der U-Bahn. Sie ist leider mit einem anderen Mann zusammen und der Sänger weiß, er wird das nie sein und sie wohl auch nie wieder sehen. (deutsche Übersetzung)

I Will Always Love You (Dolly Parton)[1]

Hier geht es um Abschied nehmen, eine Liebe, die nicht sein darf/kann. Insofern wirklich passend für Bodyguard. Sie wünscht ihm alles Gute und dass sie immer an ihn denken wird. Beim Valentinstag möchte ich sowas von meinem Liebsten nicht hören! (deutsche Übersetzung)

Always On My Mind (Elvis Presley)

Wieder ein Abschiedslied. Diesmal ist es die Schuld des Sängers, dass die Beziehung in die Brüche ging. Hat Elvis nach der Scheidung von Priscilla gesungen. Sehr passend in dieser Situation.

Sexed Up (Robbie Williams)

Im Radio gab es mal einen Wunsch für dieses Lied von einer jungen Dame für ihren Freund “weil sie ihn so lieb hat”. Ui ui ui. Die Zeilen

500 EOF when chunk header expected

Notstand!!!

Warum keine Sidebar? Tja, da gibt es wohl einen Fehler und die Seite wird ab da nicht mehr geladen. Unabhängig vom Theme. Sehr seltsam. Hatte das Problem vor Kurzem schon einmal. Da hat es sich aber nach wenigen Minuten wieder gegen. Das hier hält jetzt seit über zwei Stunden an.

Update: ich konnte es zurückverfolgen auf ein Sidebar-Widget. Aber auf eins, das automatisch bei der Standard-Installation von WordPress dabei ist! Die neueste Version des Widget-Plugins soll WP 2.1 kompatibel sein.

Mein Problem tauchte im Category-Widget auf. Dort wird noch die als deprecated eingestufte Funktion wp_list_cats verwendet. Ich habe mal ausprobiert und die neue Funktion wp_list_categories eingesetzt. Geht rudimentär auch. Die Anzahl der Beiträge pro Kategorie wird nicht angezeigt. Kreuze ich das im Widget an, dann gibt es wieder den EOF-Fehler. Meine Annahme, dass es daran lag, dass das Argument optioncount durch show_count ersetzt wurde, konnte sich nicht bestätigen. Also habe ich den Funktionsnamen und die Argumentbezeichnung wieder zurückgesetzt.

Immerhin habe ich jetzt auch rausgefunden, dass man mit dieser Funktion auch den Feed pro Kategorie anzeigen lassen kann. Ganz noch das Argument feed_image=/pfad/zum/rss/icon einfügen.

Vielleicht stellt sich ja auch hier raus, dass das gar nicht der Fehler war, aber immerhin weiß ich jetzt wieder ein wenig mehr über die WordPress-Funktionen… Vielleicht reicht es irgendwann dazu, mein eigenes Theme zu gestalten. Wir werden sehen.

Update: Es liegt bei mir definiv an den Sidebar-Widgets. Mittlerweile musst ich das Pandora-Widget aus diesem Grund deaktivieren.

Supermarktdichte in Greifswald

Aus aktuellem Anlass[1]möchte ich auf die unglaublich hohe Supermarktdichte in der schönen Hansestadt hinweisen. Ende letzten Jahres gab es einen Artikel in einer kostenlosen Zeitung[2], weil ein neuer Supermarkt eröffnet wurde. Das Besondere daran war, dass es der vierte in derselben Straße auf einer Länge von einem Kilometer ist. In der Anklamer Straße kann man aus Richtung Europakreuzung gemütlich erst in den Plus, dann in den Netto (neu eröffnet), in den Lidl (auch noch nicht allzu lange dort) und zum Schluss noch in den Penny gehen. Und eine Querstraße weiter findet man auch noch einen Aldi und einen Norma. Im Artikel hieß es, dass in Deutschland durchschnittlich ein Supermarkt auf 6000 Einwohner kommt, während sich in Greifswald nur 2000 Einwohner einen Supermarkt teilen müssen.[3]

Die erwähnten sechs Supermärkte kann ich alle ohne großen Umweg auf meinem Heimweg aufsuchen und trotzdem reicht das manchmal nicht, um an sein Essen zu kommen. Als schwache Entschuldigung möchte ich vorbringen, dass der einzige, an dem ich direkt vorbeifahre das gewünschte Produkt überhaupt nicht führt. Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich heute dran denke.

Ein anderes Problem dabei ist allerdings, dass dies alles verhältnismäßig kleinflächige Supermärkte sind und daher alle etwa das gleiche “umfangreiche” Sortiment führen. Sucht man mal etwas Ausgefalleneres, hat man ein Problem bzw. man muss schon etwas weiter raus fahren.

  1. Ich habe zum wiederholten Male vergessen, meinen Lieblingsbrotaufstrich zu kaufen und musste gestern abend und heute morgen wieder ohne auskommen. []
  2. Ich weiß nicht mehr welche und online habe ich auch nichts gefunden. []

Die freundliche Polizei

Verkehrsschild gemeinsamer Rad- und GehwegIch hatte neulich ein unglaubliches Erlebnis mit unserem Freund und Helfer, von dem ich kurz berichten möchte. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und habe einen grün-weißen Bully weiter vorne auf der Straße gesehen, der verdächtig langsam fuhr. Also bin ich pflichtbewusst auf der Straße und nicht wie sonst auf dem Gehweg gefahren. Doch als ich dann an dem Bully vorbeifuhr, sprach mich der Beifahrer an. Ich habe es beim ersten Mal gar nicht mitgekriegt, weil ich meine Kopfhörer anhatte. Aber darauf ist er nicht weiter eingegangen, wo ich wohl großes Glück gehabt habe. Die eigentliche Frage war, ob ich denn nicht das Schild am Anfang des Gehwegs gesehen habe, der diesen neuerdings als gemeinsam für Radfahrer und Fußgänger benutzbar auswies. Hatte ich natürlich nicht, weil ich ja jeden Tag da lang fahre und seit langen nicht mehr auf die Beschilderung achte. Mein Argument war aber, dass die Fußgänger einen immer ansch***, wenn man auf dem Gehweg fährt (habe ich echt so gesagt, ist mir rausgerutscht). Aber das Erstaunliche an der Geschichte war, dass der Polizist meinte, beim nächsten Mal Ansch*** soll ich sagen, dass die Polizei gesagt hat, dass ich auf dem Gehweg fahren soll. Hat der tatsächlich so gesagt. Sehr überraschend, hat vielleicht zuviel Schimanksi geschaut… (Bildquelle: Wikimedia Commons)

Musik als Erinnerungshilfe

Heute morgen bin ich durch den Song Dangerous von Roxette geweckt worden. Der hat sofort einige alte Erinnerungen wachgerufen. Ich muss dabei immer an den Film Flussfahrt mit Huhn Das Wunder von Valby[1] denken, in dem der Song einige Mal auftaucht. Gesehen habe ich den Film im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtbücherei. Das gab es damals über die Sommerferien, ein tolles und dazu noch kostenloses Programm, nicht nur in der Stadtbücherei.

Weiter habe ich mich erinnert, dass einmal Paul Maar da war (der geistige Vater vom Sams). Er hat aus Lippels Traum vorgelesen und lustige Bilder gemalt.

Ja, die gute alte Bücherei… Ich habe praktisch im Wochentakt meine acht Bücher ausgeliehen – mehr durfte man nicht auf einmal, und nur maximal drei vom gleichen Autor. Der Ausweis war eine Pappkarte, deren Rückseite kariert war. In die Karos wurde Datum des nächsten Abgabetermins gestempelt. Ich hatte meine zweite Karte fast voll, als die Bücherei digitalisiert wurde. Der Ausweis war dann laminiert und mit Strichcode. Als Erinnerung an den Abgabetermin bekam man einen Ausdruck vom Plotter – moderne Technik eben! Davon hatte ich einen ganzen Stapel, die Kinderabteilung habe ich sozusagen Regal für Regal durchgelesen. Alles Greifbare, besonders die Serien von Enid Blyton, Wolfgang Ecke, Agatha Christie, Robert Arthur (Autor von Die drei ???, Alfred Hitchcock gab nur seinen Namen) und natürlich mein damaliger Lieblingsautor Karl May.

Web 2.0 mit voller Wucht

Ich hab den neuen, sehr interessanten Blog Web 2.0 – Participate aufgetan und der Beitrag Web 2.0 – The Machine is Us/ing Us integriert ein YouTube-Video zum Thema.

Die Blog-Startseite alleine ist schon einen Besuch wert wegen der zusammenfassenden Erklärung von Web 2.0. Es gibt erst wenige Beiträge, ich hoffe, dass sich der Blog so weiterentwickelt, wie er angefangen hat.

Diesen Beitrag habe ich jedenfall zum Anlass genommen, auch einmal ein Video einzubinden. Geht ganz einfach mit dem WordPress-Youtube-Plugin von Jörn. (Dort gibt es übrigens auch ein analoges Google-Video-Plugin).

Da ich nun nicht das gleiche Video verwenden wollte (kann man ja bei Web 2.0 angucken) habe ich das Video genommen, das ich selber als allererstes bei YouTube angesehen habe:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Nützliche Skripte für MediaMonkey

Update: Zum Thema MediaMonkey (vs. iTunes) habe ich eine ganze Serie von Beiträgen geschrieben, die aktuellere und ausführlichere Informationen bieten. Und die Skripte haben mittlerweile auch eine eigene Serie.

Schon mein erster Kontakt mit MediaMonkey hat mich zu Luftsprüngen animiert. Mittlerweile verwende ich dieses Musikverwaltungsprogramm schon fast ein Jahr und ich bin immer wieder begeistert. Es gibt noch ein paar Dinge, die Amarok bietet, die meiner Meinung integriert werden sollten. Dazu gehört auch Podcast-Unterstützung. Aber Juice (ehemals iPodder) ist hier die ideale und ausreichende Ergänzung.

Hier möchte ich drei Skripte vorstellen, die ich neu entdeckt habe. Für eine wirklich ausführliche Rezension mit allen Vor- und Nachteilen und Vergleich mit iTunes verweise ich auf den Beitrag MediaMonkey Review: The Ultimate Music Player and Library Organizer for PC auf create digital music. Das Fazit:

Fantastic. iTunes 7 has caught up a little and is on another level in the looks department, but it doesn’t come anywhere near the abilities of this Monkey. If you have a PC you owe it to your music, give MediaMonkey a try.

Ich schreibe diesen Beitrag, weil ich auf deutsch nichts bzgl. MM in der Blogosphäre gefunden habe. Die Zitate übersetze ich allerdings nicht, das sollte einfach genug sein… Ok, nun zu den drei Skripten.

ScrobblerDJ

Das habe ich gestern endlich aus Neugier ausprobiert. Es wurde im MediaMonkey-Forum immer wieder angesprochen und gelobt. Und da habe ich mal bei “ScrobblerDJ: Let your music free!!!” nachgeschaut. Drauf gekommen bin ich durch den Beitrag MediaMonkey + Last.fm = Awesome “Random” Play!, wo die Funktionsweise in Bezug auf Last.fm beschrieben wird:

Was ist so falsch an “zwanzig nach”?

Ich bin ein großer Fan von den Uhrzeitbezeichnungen “Viertel” (= viertel nach) und “Dreiviertel” (= viertel vor), weil ich das ganz einfach für logisch halte: Viertel → Halb → Dreiviertel → Ganz (= um).

Als Nebenbemerkung: das wird oft als Grund für Verständigungsschwierigkeiten von Ost und West genannt (es gab letztes(?) Jahr einen Artikel in der Print-Ausgabe des Neon-Magazins; hab ich beim Arzt gelesen). Aber diese Bezeichnungen sind auch in Süddeutschland gebräuchlich. Bei Wikipedia zur Begriffserklärung Viertel heißt es:

Eine Zeitbezeichnung vor allem im süddeutschen (Baden, Franken, Schwaben, Kurpfalz, Pfalz, Österreich) und ostdeutschen Sprachraum. Zum Beispiel Viertel Sechs = Ein Viertel der sechsten Stunde (5:15 oder auch 17:15), aber auch Dreiviertel Sechs = Viertel vor Sechs (5:45); verbreiteter, aber eben nicht in dem genannten Sprachraum: Viertel nach sechs = Viertel Sieben (6:15).

Und da ich von meinen knapp 27 Jahren mehr als 15 Jahre in Baden, Schwaben oder Ostdeutschland verbracht habe (= 56 %), kann ich gar nicht anders als “Viertel” und “Dreiviertel” zu sagen…

Mein erster Kontakt mit diesem Uhrzeitkonstrukt war im zarten Alter von sieben Jahren. Wir waren gerade vom Ruhrgebiet an den Neckar gezogen und ich war bei einer neuen Freundin. Meine Mutter hatte mir eingeschärft, dass ich an diesem Tag unbedingt um halb sechs zu Hause sein müsse. Also erkunigte ich mich beim Vater meiner Freundin nach der Uhrzeit. Der gab als Antwort “Viertel sechs”. Oh da bin ich aber nach Hause gesaust und war noch überraschter als meine Mutter, als ich erfuhr, dass ich mehr als pünktlich zu Hause war.

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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