Bei den dff Fragen vom 3. Mär. 2006 geht es philosophisch zu
Wir leben in einer Gesellschaft, die es ermöglicht, daß wir unsere Persönlichkeit und Individualität innerhalb vernünftiger Grenzen auszuleben können. Auch Heute leider noch keine Selbstverständlichkeit.
Ein interessantes Thema, welches mir auch persönlich sehr am Herzen liegt. Werde mich also redlich bemühen.
- Was ist dir deine Individualität wert?
Dass auch mal über Einen der Kopf geschüttelt oder man öfter mal belächelt wird. Und sich trotzdem nicht unwohl fühlt, weil die Anderen ja nicht wissen, warum oder wieso man so ist/etwas tut/an etwas glaubt etc.
- Machst du etwas, um deine Individualität zu unterstreichen?
Nicht bewusst z.B. per Kleidung oder Körperschmuck. Was ist das denn für eine Frage? Solange man nicht jeder Herde und jedem Trend hinterherläuft drückt man doch schon seine Individualität aus, oder?
- Wie weit würdest du gehen, um für die Entfaltung deiner Individualität zu kämpfen?
Nun, da ich das Glück hatte, bisher noch nicht darum kämpfen zu müssen – weder im engeren Sinn (z.B. familiär oder beruflich) noch im weiteren Sinn (z.B. politisch) kann ich das schlecht abschätzen. Ich würde gerne behaupten, dass ich sehr weit gehen würde und auch vor persönlichen Nachteilen nicht zurückschrecken würde. Aber wer weiß, ob ich nicht doch kuschen würde? Hoffentlich kommt es nie so weit!
- Die Blogosphere oder andere Online Communities außen vor gelassen. Bist du aufgrund des Auslebens deiner Individualität freiwillig oder unfreiwillig in eine Randgruppe oder Szene gerutscht?
Ich bin weder Anhänger von Massenkulten noch von Randerscheinungen und deshalb wohl eher der bequemen Mitte zuzuordnen.
- Siehst du einen Widerspruch in der Zugehörigkeit zu einer Szene und Individualität?
Nein, solange die Szene gerade diese Individualität zum Thema macht. Ein berühmtes Beispiele wäre die GLBT-Szene.
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Ein kleiner Schritt zurück um sechs Monate, um die dff Fragen vom 24. Feb. 2006 zu beantworten. Da ich Donnerstag und Freitag in Berlin auf dem BCB-Workshop on Computational Proteomics bin, ist es tatsächlich “Kurz vor dem Wochenende” und deshalb “seien ein paar Fragen zur Arbeit erlaubt”:
- Was macht du gerade? Beruf, Fortbildung, Schule, Studium?
Ich bin so zwischen Studium und Beruf, da ich an der Uni an meiner Doktorarbeit rumdoktore (thematisch einzuordnen unter Computational Proteomics). Aber da ich noch einen Nebenjob in einer Software-Firma habe, falle ich wohl in die Kategorie “Beruf”.
- Hast du für Heute noch eine Aufgabe, die du unbedingt noch vor dem Wochenenden erledigt haben möchtest?
Nach Berlin fahren!
- Übst du nebenher noch eine freiwillige oder soziale Tätigkeiten aus?
Dafür habe ich keine Zeit aufgrund meiner zwei Jobs.
- Bist du zufrieden mit deiner Tätigkeit? Wie wirken sich bei dir Beruf, Schule oder Studium auf dein Privatleben aus?
Ja, sehr. Ich habe genau das richtige studiert (Biomathematik) und es gefällt mir so gut, dass ich sogar noch meinen Doktor darin mache. Einflüsse auf mein Privatleben? Eigentlich nicht besonders. Meine Interessen (bzgl. Bücher etc) gehen zwar in diese Richtung, aber ich glaube mein Beruf ist eher eine Konsequenz davon als umgekehrt.
- Deckt sich deine berufliche Entwicklung mit deinen Zielvorstellungen?
Es war von Anfang an klar, dass es mit meinem Studiengang nicht schwer werden würde, eine gute berufliche Zukunft zu finden. Und solange ich in spätestens zwei oder drei Jahren meinen Doktor habe, auf jeden Fall.
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Ich habe nun schon unzählige Stunden in die Internationalisierung meines Blogs gesteckt, insbesondere die Plugins vom Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Am Anfang habe ich das immer schön im Quelltext durch direktes Suchen und Ersetzen gemacht – worüber man wirklich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen sollte!!! Dann bin ich durch die Lokalisierung von Wordpress auf die Idee gekommen, dass ich das doch auch machen könnte. Hab also schön brav einige Phrasen gettext (soll das Verb gettext in der Vergangenheit sein) mit __("Translate Me") und _e("Translate Me"). Hat aber nüscht gebracht!
Dann bin ich auf die Idee gekommen, mit poEdit die sogenannten .po Dateien zu bearbeiten. Ich habe aber einfach nicht herausbekommen, wie man Einträge hinzufügt. Das wäre aber natürlich notwendig gewesen, um die gettexten Phrasen zu übersetzen. Bis mir dann irgendwann (nach mehreren Stunden) aufgegangen ist, dass ich den Quelltext durchsuchen muss. Bis ich dann auf der deutschen WP-Doku-Seite zum Erstellen der Sprachdatei mit poEdit [Edit: geänderten Link angepasst] gefunden habe, wie man poEdit so einstellt, dass die Quellen durchsucht werden. Und tatsächlich wurden dann auch die von mir geänderten Einträge neu aufgenommen! Von da war es nur noch eine Frage der Ausdauer und guter Augen, dass ich alle Textstückchen finde, die übersetzt werden sollen. Hat auch fast komplett alles geklappt.
Nur bei den kniffligeren PHP-Sachen hat es mich dann aus der Bahn geworfen. Ich möchte eine Variable ($time_period) auch übersetzen. Das kann mal year, mal month sein und da soll dann logischerweise Jahr bzw. Monat draus werden. Ok, man kann Parameter z.B. mit der Funktion sprintf() übergeben, wie ich mir dann zusammengelesen und -gereimt habe, aber was ist mit Variablen? Geht das gar nicht? Muss ich eine Fallunterscheidung machen? Hüülfe!
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Localization wenn man kein PHP kann
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Man stelle sich Folgendes vor: ich habe erst diese Woche gemerkt, dass mein Laptop, der im Februar (also vor genau einem halben Jahr) repariert wurde, eine “zu kleine” Festplatte hat. Mit anderen Worten: im Dezember machte die ursprüngliche Festplatte mit einer Größe von 40 GB schlapp. Daraufhin kaufte ich eine neue, größere Festplatte von 60 GB (Einbau war kompliziert). Aber schon zwei Monate später (im besagten Februar) gab es wieder Probleme, was mich zu der Annahme führte, dass wohl das Mainboard kaputt sei. Ich schickte den Laptop bei Acer ein und bekam ihn prompt zurück mit dem Hinweis, dass Teile ausgetauscht wurden. Wie gesagt, ich nahm an, dass es das Mainboard sei und es nicht an der Festplatte liegen konnte.
Die Festplatte des reparierten Laptops habe ich partitioniert, aber da fiel mir nicht auf, dass es 40 GB anstatt 60 GB waren. Was sagt das über meinen Geisteszustand aus? Naja, immerhin hatte ich mich knapp zwei Jahre an die 40 GB gewöhnt und keine zwei Monate mit den 60 GB gearbeitet. Die Diskrepanz fiel mir erst vorgestern auf! Gestern habe ich bei Acer angerufen und da wurde mir bestätigt, dass tatsächlich die Festplatte ausgetauscht wurde (habe jetzt eine Seagate) und da die Spezifikation 40 GB vorsieht, wurde eine Festplatte mit ebensolcher Kapazität eingebaut. Kann man nur von Glück sagen, dass ich beim Kauf keine teurere genommen habe. Bzw. das ist ja ein falscher Schluss, denn dann wäre die “neue” Festplatte vielleicht gar nicht kaputt gegangen!!! Also habe ich unterm Strich 80 Euro in den Sand gesetzt. Und das Schlimmste ist, dass ich es bis jetzt nichtmal gemerkt habe. Ich muss mal in mich gehen.
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Zu den dff Fragen vom 16. Feb. 2006 heißt es “Lange konnte ich mich zurückhalten, aber Heute geht es endlich um Musik”. Freut mich persönlich sehr, da die zwei Schlagworte aus der Überschrift ja auch im Untertitel meines Blogs vorkommen. Also mit Elan zu den Fragen:
- Nutzt du kostenpflichtige Angebote zum Musikdownload? Wenn ja, welche und wenn nicht, warum nicht? Nutzt du kostenfreie (legale) Angebote?
Ich nutze kostenfreie legale Angebote, wie z.B. die Music Feeds von IndieFeed. Ich verwende keine kostenpflichtigen Angebote, weil ich es nicht einsehe für nur digital vorhandene Musik zu bezahlen. Ich kaufe regelmäßig und nicht unerheblich viele CDs. Ich mag CDs weil man dann auch ein physisches Produkt in der Hand hat, dass nicht durch einen Festplattenfehler oder Datenbankprobleme verloren geht.
- Spielst du ein Instrument?
Obwohl ich musikbesessen bin (kann keine wache Minute ohne), habe ich es nie geschafft, ein Instrument zu lernen. Ich habe zwar in Kindergarten- und Grundschulzeiten Blockflöte gespielt, mir selber ein Paar Griffe auf der Gitarre beigebracht und kann einige einfache Stücke auf dem Klavier, aber das zählt alles nicht wirklich. Leider habe ich das musikalische Talent meines Vaters nicht geerbt. Der kann Klavier, Akkordeon und besonders Gitarre sehr gut. Geht sogar auf Seminare, da beneide ich ihn sehr.
So, keine Zeit verlieren, es sind 6 Monate voller Freitage aufzuholen. Diesmal mit den dff Fragen vom 10. Feb. 2006. Da heißt es “Ich hatte unlängst den Eindruck als würden Clipshows das Abend- und Vorabendprogramm im Fernsehen zurückerobern.” Das ist nun so gar nicht mein Thema. Wir werden sehen.
- Welche Clipshows kennst du aus dem Fernsehprogramm?
Da sind eine ganze Menge, aber da ich die nicht ausstehen kann, merke ich mir die Namen nicht. Aber aufgrund der dominierenden Präsenz fällen mir Talk, Talk, Talk auf Pro7 und dieses Ups auf Kabel1 ein. Ach ja, zählt TV Total?
- Schaust du selbst welche?
Nope, ganz bestimmt nicht.
- Hast Du jemals mit einem Clip teilgenommen, oder hättest Du einen passenden Clip zur Hand. Wenn ja, erzähl mehr.
Wie gesagt…
- Welche Art von Clip trifft am ehesten deinen Humor?
Keine Art, weil diese peinlichen Clips, seien es nun Homevideos oder Ausschnitte aus Talkshows, so gar nicht meine Art von Humor sind.
- Viele dieser Spots sind im Internet zu finden. Welche Seiten mit amüsanten Spots kennst du?
Nun, da ich nicht daran interessiert bin, kenne ich Internetseiten noch weniger als Fernsehsendungen.
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Wieder zurück zur alltäglichen Aufholjagd und zu den dff Fragen vom 3. Feb. 2006. Ohne besonderen Anlaß fünf Fragen aus den Tiefen des Weltalls:
- Wie stehst Du zu der Frage nach außerirdischem Leben?
Dem steht statistisch nichts im Wege laut der Formel von Frank Drake (s.u.)
- Weltraumforschung? Wichtig für unsere Entwicklung oder nur massive Geldverschwendung? Und warum?
Sowohl als auch. Da man nicht vorher wissen kann, was denn am Ende funktioniert wird ersteinmal viel Geld verschwendet für viele sogenannte unnötige Forschung. Aber ich persönlich bin allgemein wissenschaftlich interessiert und Weltraumforschung ist da keine Ausnahme. Es ist schon unglaublich, sich vorzustellen, was alles möglich sein könnte. Das alles hat natürlich nichts gemein mit den romantischen Vorstellungen, die in Star Wars und Star Trek und Konsorten vorkommen. Obwohl ich selber ein Fan von den obskureren Fantasien bin, wie z.B. tHHttGG.
- Eine Reise ins Ungewisse? Neue Technologie ermöglicht uns interstellare Reisen in weit entfernte und unbekannte Galaxien. Bist Du dabei?
Bestimmt. Wäre sicher interessant. Obwohl mir wahrscheinlich speiübel werden würde.
- Du hast ersten Kontakt zu einer neuen Art. Wie gehst Du vor?
Ein bisschen mehr Info bitte! Wie genau ist die Situation? Hier auf der Erde oder ich woanders? Viele Menschenähnliche von der neuen Art oder nur ein kleines pflanzenähnliches Wesen? In friedlicher Absicht oder bereit die Erde zu zerstören? Da kann man wohl keine pauschale Antwort geben. Bin da wohl etwas durch die Medien (Filme, Serien, Bücher) voreingenommen.
Nachdem ich ja neulich schon mal einen Trackback eingefangen habe, werde ich nun einen weiteren Schritt in Richtung Entblößung gehen und meinen Blog bei Technorati beanspruchen (claim). Und hier ist dann auch mein Technorati Profile.
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