Auja wieder zwei meiner Lieblingsthemen bei den dff Fragen vom 7. April 2006.
- Lieber den Film zum Buch oder das Buch zum Film?
Grundsätzlich tendiere ich eher zum Buch (da größere inhaltliche Fülle), obwohl Bücher, die auf Filmen basieren, auch nicht viel mehr beinhalten, denn ein Film kann nun mal nicht 10 Stunden lang sein. (Wenn man mal von den Extra-Special-Extended Editions von Herr der Ringe absieht.) Früher habe ich auch tatsächlich öfter das Buch zum Film gelesen (z.B. von Sieben). Heute ist es eher umgekehrt. Aber es muss schon ein guter Film sein, damit ich mir den auch ansehe. Und in den allermeisten Fällen gefiel mir das Buch besser als der Film. Es gibt nur eine Ausnahme, die mir spontan einfällt: Breakfast at Tiffany’s von Truman Capote.
- Welche Literatur bevorzugst du?
Ich lese sehr spartenübergreifend, tendiere aber zu populär-wissenschatlichen, musikalisch inspirierten, ungewönlichen Sci-fi und politisch-historischen Themen. (Wer hätte es gedacht?!)
- Gibt es ein oder mehre Bücher, die du so häufig gelesen hast, daß du sie einahe auswendig kennst?
Ich habe nicht sehr viele Bücher mehr als einmal gelesen, aber keines so oft, dass ich es auch auswendig kenne. Die Spannung, dass man nicht weiß, wie es ausgeht ist doch die halbe Miete. Das Buch, dass ich wahrscheinlich am häufigsten gelesen habe, ist Eine Wolke zum Abschied.
Es ist schon eine Weile her, dass ich auf meinem eigenen Laptop SuSE Linux installiert hatte. Ich habe mit Version 7 angefangen und mich damals auch echt darum bemüht und Bücher gekauft und viel damit gearbeitet. Aber ein voller Ersatz für Windows konnte es nicht werden, weil ein wichtiger und umfangreicher Bereich nie funktionierte: Das Internet. Da ich vorher und auch jetzt einen Acer-Laptop besaß/besitze, die ein sog. Softmodem / Winmodem besitzen.
Softmodems sind spezielle Modems, bei denen einige Teile der Hardware-Funktionalität in den Gerätetreiber ausgelagert worden sind. Meistens werden aus Kostengründen Hardwarebestandteile weggelassen, und die dadurch entstehende Lücke muss durch Software geschlossen werden. Winmodems sind Softmodems, die im besonderen für Microsoft Windows hergestellt worden sind. Meistens kann das betreffende Gerät auf alternativen Betriebssystemen, wie zum Beispiel Linux, nicht verwendet werden, da keine Treiber hierfür existieren.
So war alles nicht mehr als eine Spielerei und Erweiterung des Horizonts. Ein bisschen Kommandozeilenprogrammierung habe ich gelernt, aber auch nicht genug, um zu behaupten, dass ich vollen Durchblick habe. Ich kann einen Großteil der lächerlichen Probleme lösen, aber das ist auch alles. Ich habe mich auch mit den Editoren vi und Emacs auseinandergesetzt, aber nie so sehr, als dass ich sie als vollwertigen Ersatz verwenden könnte. Ein Problem, das ich aber scheinbar nicht in den Griff bekam, war die Installation von Software, die nicht bei SuSE mitgeliefert war. Es gibt zwar diesen schönen Paketmanager, mit dem man rpm’s installieren kann, aber was macht man mit Source-Packages, die nach make und install verlangen? Heute habe ich es tatsächlich mehrfach hinbekommen, Software unter Linux zu installieren, angefangen mit Firefox, MySQL, aber auch reine C-basierte Programme und deren “dependencies” habe ich installiert. Der geneigte Leser wird denken, dass das supereinfach und peinlich ist, aber ich freue mich wirklich, diese Hürde überwunden zu haben.
Kinners, dat ist nur eine VORSCHAU auf Tux und ich freunden uns wieder an
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Da ich privat und beruflich im Moment sehr frustriert bin, möchte ich an dieser Stelle für ein wenig Ablenkung sorgen und wende mich den dff Fragen vom 31. Mär. 2006 zu. Dazu heißt es “Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. Heute geht’s um Handgemachtes.” Also denn mal los.
- Liegen Dir handwerkliche Aufgaben?
Im Prinzip ja. Allerdings kann es auch mal schiefgehen. Ganz in der Tradition von Tim Taylor.
- Wann hast du das letzte Mal, was selbst hergestellt, was du einfacher hättest kaufen können?
Kann ich mich nicht erinnern. Ich habe in letzter Zeit selten was selber hergestellt. Und das Einzige, was ich gekauft habe, war billig und hätte ich nicht besser selber machen können.
- Machst du das öfter?
Wie gesagt, nein.
- Dein “Lieblingswerkzeug”?
Akkuschrauber – ist so schön unnötig und macht das Leben sehr viel einfacher. Ich besitze allerdings keinen, sondern eine gesunde Auswahl an Schraubenzieherndrehern.
- Hast du mal irgendwelche Do-It-Yourself Bücher gelesen?
So weit kommt es noch! Nein, auf keinen Fall.
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Es diesmal tatsächlich Freitag und ich fahre fröhlich fort mit den dff Fragen vom 24. März 2006. Und ohne Umschweife geht es los:
- Hast du einen Führerschein / ein Auto?
Einmal ja, einmal nein. Grund für Nein: ist nicht wirklich nötig und außerdem zu teuer
- Welcher Typ von Fahrer bist du oder könntest du dir vorstellen zu sein, falls du kein Auto fährst?
Da ich kaum dreimal im Jahr fahre, bin ich kein sehr sicherer Fahrer. Hätte ich ein Auto, würde sich das wohl schnell ändern, aber ich habe ja (noch) kein Auto.
- Nutzt du häufig den ÖPNV?
Im täglichen Leben in Greifswald gar nicht, da man überall bequem mit dem Fahrrad hinkommt und der ÖPNV hier sehr schlecht ist. Aber in Trier, wo ich meine letzten Schuljahre verbracht habe und meine Eltern wohnen, nutze ich fast ausschließlich den ÖPNV zur Fortbewegung.
- Wie stehst Du zur stufenweise Einschränkung des Individualverkehrs für Innenstädte?
Ist das denn so? Jedenfalls finde ich das nicht gut. Die Innenstädte sollen autofrei werden, wie soll das denn ohne ÖPNV werden? Aber wenn die Preise für Fahrscheine unverhältnismäßig ansteigen, darf man sich nicht wundern, wenn die Kunden wegbleiben. Mein Lieblingsbeispiel: 1996 kostete ein Monatsticket in Trier 60 DM, 1999 kostete es 82 DM. Das ist ein Anstieg um mehr als ein Drittel in drei Jahren! Obwohl sie sich wohl gefangen haben, da der jetztige Preis von 42,80 Euro nur knapp darüber liegt. Aber da kann ich mich täuschen, da es jetzt ein Monatsticket Ausbilung gibt, aber kein normales Monatsticket. Da das Verhältnis Wochenticket Ausbildung/normal bei 3:4 liegt, mache ich jetzt mal die Annahme, dass ein Monatsticket für Normalsterbliche 55 Euro kosten würde…
Nach anderen Themen weiter mit der Aufholjagd der dff Fragen vom 17. Mär. 2006.
Natürlich musste in dieser Woche ein adäquater Nachfolger zu Schöner Wohnen her und so geht es Heute um “gesund Leben” für mehr Lebensqualität.
- Wie beurteilst du deine Ernährung?
Im Großen und Ganzen weder gesund noch ungesund. Ich esse nicht sehr viel Fleisch, aber auch nicht übermäßig viel Obst und Gemüse. Mein Fett- und Zuckerkonsum könnte sicher geringer sein, aber er ist auch nicht bedenklich hoch.
- Lebensmittel lieber aus dem Bioladen oder doch aus dem normalen Handel?
Ich kaufe im Supermarkt ein und auch da greife ich seltenst zu Bioprodukten. Diese sind meiner Meinung nach ihren höheren Preis nicht wert und auch unter den “normalen” Lebensmitteln finden sich ordentliche Produkte. Meistens nehme ich auch die Hausmarke anstatt die teuren Markenprodukte. Ist halb so teuer und meistens genauso gut – muss man halt ausprobieren.
- Gibt es etwas, auf das du deiner Gesundheit zuliebe verzichtest?
Nichts, was mir spontan einfallen würde.
- Bist du eher ein Hypochonder und suchst bei jedem Wehwehchen direkt einen Arzt auf oder hast du noch nicht mitbekommen, daß man zu jedem Quartal eine Praxisgebühr zahlen muß?
Ich nehme eigentlich nur die Vorsorgeuntersuchungen wahr. Obwohl ich schon schlechte Erfahrungen gemacht habe in beiden Richtungen, d.h. ich hätte zum Arzt gehen sollen, wenn ich nicht gegangen bin und ich wenn ich mal zum Arzt gegangen bin, dann hätte ich mir das sparen können. Als Beispiel sei da ein verknackster Fuß zu nennen. Einmal habe ich mich wirklich ernsthaft verletzt und das sah man auch nach über 10 Jahren noch im Röntgenbild. Und woher weiß ich das? Weil ich 12 Jahre später zum Arzt gegangen bin, als es eigentlich nicht nötig gewesen wäre.
Veröffentlicht
vor 3 Jahren, 6 Monaten unter
Alltag von
juliaL49. Bisher .
In Berlin am Samstag hatte ich die Gelegenheit genutzt um mich mit einem neuen CD/DVD-Regal von einem schwedischen Einrichtungshaus zu versorgen. Mein insgesamt viertes. Am Sonntag zurück zu Hause wollte ich das natürlich sofort aufbauen.
- Was muss man da als Erstes machen?
- Richtig, die Verpackung öffnen.
- Womit geht das am Besten?
- Richtig, mit einem Teppichmesser.
- Was ist die hervorstechende Eigenschaft eines Teppichmessers?
- Richtig, es ist sehr scharf.
- Was ist die größte Gefahr beim Hantieren mit einem scharfen Messer?
- Richtig, man kann sich schnell verletzen.
- Was ist mir passiert?
- Richtig, ich habe mir einen schönen, langen, geraden Schnitt an der linken Hand zugefügt.
Zum Glück war der Schnitt nicht sehr tief und jetzt, 60 Stunden nach der Verletzung ist der Schnitt auch schon fast nicht mehr zu sehen. Obwohl es nicht sehr geblutet hat, wurde mir die ersten Minuten doch etwas übel.
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Letzte Woche sind wir durch Neubrandenburg gefahren. Diese Stadt der vier Tore ist Schauplatz besonders interessanter Kandidaten bei der kommenden Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern am 17. September. Am meisten angetan bin ich von den Kandidaten von der SPD und den Linken. Aber auch in der Hansestadt Demmin hat die CDU einen interessanten Kandidaten ins Rennen geschickt.
Bernd Fuhrmann von den Linken
Seite der Linken
NDR Kandidaten-Datenbank
Michael Stieber von der SPD (Foto: SPD)
offizielle Seite
NDR Kandidaten-Datenbank
Marc Reinhardt von der CDU
offizielle Seite
NDR Kandidaten-Datenbank
Wer hat diese Fotos gemacht? Bzw. gibt es da nicht Beratungen und Tipps wie man sowas am Besten anstellt? In Berlin dagegen waren die Fotos der Kandidaten sehr viel professioneller gemacht.
Da waren noch mehr hübsche Plakate, aber ich weiß weder Partei noch Name der Kandidaten. Und eine Seite mit den Wahlplakaten aller Kandidaten in M-V habe ich leider nicht gefunden.
P.S. Wer jetzt hektisch auf die Seite www.landtagswahlen-2006.de geht, wird merken, dass das die offizielle Seite der Linken ist. Da waren ein paar Schlaue am Werk, aber manchmal findet eben auch ein blindes Huhn ein Korn!
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Der heutige Morgen an sich hatte keine guten Vorraussetzungen schön zu werden. Als ich aufwachte, regnete es in Strömen, mein Zahn tat leicht weh von einer gestrigen Behandlung und im August erwartet man einfach anderes Wetter. Das Weckerklingeln und das drohende Aufstehen machten die Sache nicht besser. Aber dann machte ich das Radio an und es kam Human Touch von Bruce Springsteen. Ein guter Anfang. Dann ein nicht so gutes Lied von Lisa Standsfield, aber dann: Paperback Writer von den Beatles. Wie oft gibt es sowas im Radio!?! Ich war hellwach und begeistert. Und nach den Nachrichten ging es gleich mit To Be With You von Mr Big weiter.
Das ist ein besonderes Lied für mich, da ich dies die erste Single ist, die ich mir von meinem Taschengeld gekauft habe. Als Vinyl-Single wohlgemerkt! Damals! OK, weiter im Text. Dann wieder ein Tief mit Kelly Clarkson, während dem ich aufgestanden bin. Und danach der Sonnenschein-Song When Smokey Sings von ABC. Da freut man sich doch am Morgen! Ein weiterer Popsternchen-Song und wir freuen uns über The Joker von Steve Miller. Dazu habe ich neulich einen interessanten Artikel gelesen über den Ursprung und die Bedeutung von “the pompatus of love”. Danach ein unvermeidliches Speed Of Sound von Coldplay und dann aber ein würdiger Abschluss mit Celebrate Youth von Rick Springfield und Free Loop von Daniel Powter. Zusammenfassung zum Nachvollziehen (von NDR 2):
- 06:49- Bruce Springsteen – Human Touch
- 06:53 – Lisa Stansfield – If I Hadn’t Got You
Ein polarisierendes Thema in der dff Ausgabe vom 10. März 2006: es geht um die eigenen vier Wände.
- Wo wohnst du? Haus, Wohnung, Appartement etc.?
Was ist jetzt der Unterschied zwischen Wohung und Appartement (außer die Sprache)? Jedenfalls wohne ich in eben einer/m solchen.
- Auf dem Land oder in der Stadt leben. Was ist dir lieber?
Weder noch bzw. fast schon Stadt. Am liebsten ist mir eine mittelgroße Stadt, wo man sowohl die Natur in greifbarer Nähe hat als auch alles Wichtige an Infrastruktur da ist. Zu klein darf die Stadt nicht sein, damit man auch genügend kulturelle und sportliche Angebote hat und eine ausreichende Auswahl an Geschäften für Lebensmittel, Klamotten, Multimedia etc. hat. Was ich meine: auch der ein oder andere Asiashop sollte da sein, und einige sog. große Einfkaufshäuser und Elektronikfachmärkte. In einer zu großen Stadt würde ich mich nicht wohl fühlen, weil ich mir verloren vorkäme und es unübersichtlich wird.
- Leben noch weitere Personen in deinem Haushalt?
Ja, ich habe eine Mitbewohnerin. Wir haben zusammen studiert und man kann sie wohl als meine beste Freundin bezeichnen. Funktioniert erstaundlich gut, obwohl ich vorher immer nur männliche Mitbewohner hatte.
- Welchen Wert legst Du auf eine stimmige Inneneinrichtung? Ergreifst du Maßnahmen um deinen Räumlichkeiten eine bestimmte Stimmung zuteil werden zu lassen?
Nun, die Einrichtung sollte einigermaßen zusammen- und auch zu mir passen. Aber eine bestimmte Stimmung erzeuge ich nicht absichtlich, eher dezent unterschwellig. Funktion kommt bei mir knapp vor Design. Vielleicht ändert sich das noch, wenn ich mal durch einen Zufall richtig viel Geld verdienen sollte und nicht weiß wohin damit.
- Welche Kriterien sind für dich bei der Suche nach einem neuen Heim von Bedeutung?
Die Lage, die Größe, die Zimmeraufteilung, der Preis, der Zustand, … Worauf man halt so achtet.
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