Konzerte: Birmingham, Manchester, Sheffield

Ocean Colour Scene in Birmingham

Die Ankunft in Birmingham war gut abgepasst, denn ich hatte gut Zeit, mich im Hostel einzurichten, etwas zu essen und mich dann auf den Weg zur O2 Academy zu machen.

Dumm nur, dass mir der Typ im Hostel versichert hat, dass den Standort, den ich per Google Maps gesucht hatte, korrekt ist. Seit letzter Woche gibt es naemlich eine neue O2 Academy und ich bin zur alten gelatscht. Dort bestand die Schlange aus seltsam gekleideten Metal Fans und ich habe mich ziemlich gewundert. Aber es gibt Academy 1,2,3 und so habe ich erst spaet nachgefragt. War aber nicht so schlimm, denn die neue Academy ist keine 10 Fussminuten entfernt. Dort war dann auch eine viel laengere Schlange mit vielen Modfrisuren. Bzw. eigentlich waren es drei Schlangen, denn O2-Kunden werden extra schnell reingelassen und wer schon Tickets hat, normal schnell. Nur diejenigen, die ihre Tickets noch abholen muessen (online gebucht = ich) mussten ganz lange warten.

Als ich denn drin war, spielte schon der erste Support Act Steve ??? alleine auf seiner Gitarre. Sehr gut. Danach kamen Moon, die ungefaehr eien Mischung aus Arctic Monkeys und Oasis waren – auch sehr gut.

Dann endlich war es soweit und die fuenf Jungs von OCS namen ihre Plaetze ein und spielten den Riverboat Song. Sie waren richtig gut drauf, machten einige Scherze und spielten insgesamt 18 Songs (endend mit Day Tripper). Das Publikum hat sich oefter am Massenhuepfen und Schunkeln versucht, so war es etwas gedraengt, aber immerhin war ich so am Schluss in der zweiten Reihe. Einige Fotos sind richtig gut geworden!

Nach dem Konzert habe ich mich im Hostel fuer die falsche Wegbeschreibung beschwert und habe dafuer ein Guinness aus der Hotelbar bekommen. Danach habe ich noch Rockstar gespielt bzw. es versucht, denn so grausam hat man The Joker von Steve Miller noch nie gehoert.

Das Hostel (Birmingham Central Backpackers) ist richtig cool! Die Waende sind in knallbunten Farben, der Common Room ist mit einer Playstation und Wiis ausgestattet, die jeder benutzen kann, jeden Abend gibt es ein anderes Motto (Kino, Pub Quiz etc.) zu dem es kostenloses Essen gibt (Pizza, Hot Dogs, Suppe etc.). Leider komme ich nicht in den Genuss, da ich keinen zweiten Abend bleiben kann, sondern heute noch zum Peak District weiterfahre.

Mando Diao in Manchester

Ganz knapp schaffe ich es, vom Zug ins Hostel und dann zur Academy. Die zwei Vorbands (Hedon Revolution, Sharks) sind ganz gut, doch deswegen war ich ja nicht gekommen.

Um kurz vor zehn ging es dann endlich los und die fuenf Jungs waren richtig gut drauf. Ich war wieder (fast) ganz vorne dabei und das Publikum bestand hauptsaechlich aus englischen Jungs und deutschen und schwedischen Maedels. Klingt komisch, war aber so.

Nach vierzehn schweisstreibenden Songs war leider schon Schluss, aber es war einfach fantastisch!

Slow Club in Sheffield

Am letzten Abend noch mal eines der Highlights genießen! Ich kam ein wenig spät und so bekam ich vom ersten Support Act nicht mehr viel mit, aber die sangen schon ganz ordentlich. Danach kam die Waliserin Cate LeBon ganz alleine mit akustischer Gitarre und Mundharmonika – herrlich.

Und dann war es endlich soweit, denn Charles und Rebecca sangen mitten im Publikum ihren ersten Song (Wild Blue Milk) und nach dem Umzug auf die Bühne folgte ein fantastisches Konzert, bei dem Publikum und Band sehr viel Spaß hatten. Während Let’s Fall Back in Love haben sie einige Leute auf die Bühne gebeten und meinten, das werden sie jetzt immer so machen. Den letzten Song (Christmas TV) spielten sie draußen, von wegen Raucherpause und so.