6 Manchester

Die Industriestadt, die in den letzten Jahren zum kulturellen Zentrum gewachsen ist, haelt nicht nur ein grandioses Nachtleben bereit, sondern auch einige sehenswerte, freie Museen. Und natuerlich ein weiteres Konzert…

1. Tag – 26. September – Kultur und Musik

Manchester hat sich vom Abstieg als Industriestadt erstaunlich gut erholt und sonnt sich jetzt im Ruf, die kulturell zweitbeste Stadt des Landes zu sein. Die Innenstadt wurde 1996 bei einer IRA-Bombe stark beschaedigt und neu aufgebaut. Es gibt ein paar alte Haeuser aus dem spaeten Mittelalter und ein paar steinige Reste aus der Roemerzeit, aber ansonsten ist alles innerhalb der letzten zweihundert Jahre entstanden.

Ich habe eine Stadttour von URBIS mitgemacht und das Manchester Museum angesehen und des Rest des Nachmittags die Sonne genossen.

Am Abend dann wieder ein Konzert, namentlich Starsailor bzw. deren Saenger James Walsh, der einen Acoustic Homecoming Gig gespielt hat. Nach vier Vorbands war das eine reine Wohltat und er war sehr gespraechig und hat gleich mit Alcolohic losgelegt. Herrlich!

2. Tag – 27. September – Wissenschaft und Musik

Den groessten Teil des Tages habe ich im fantastischen (und kostenlosen) MOSI (Museum of Science and Industry) verbracht. Dort gibt es viele wirklich interessante Themen und Ausstellungsstuecke, inkl. vieler uralter, noch funktionstuechtiger Maschinen, die froehlich vor sich hin tuckern und klonken.

Unterbrochen wurde der Museumsbesuch nur von einer weiteren Stadttour, eine ziemlich ungewoehnliche allerdings, denn die Factory Records Tour besucht Orte, die relevant fuer die Musikentwicklung von Manchester waren (alles rund um Tony Wilson, Hacienda, Factory Records, Joy Division, New Order).

Die Tourguides haben ein paar Tipps gegeben bzgl. guter Clubs und da werde ich mich mal heute abend umsehen; ist die gleiche Gegend, die ich gestern schon wegen des Konzerts besucht habe.

Leider war der Club geschlossen, in den wir (zwei spanische Maedels und ich) gehen wollten und auch sonst haette man ueberall einige Pfund Eintritt loehnen muessen. Deshalb haben wir einige Pubs besucht und ich war nach nur ein paar Tropfen Alkohol ziemlich hinueber. Liegt wohl an der fehlenden Uebung.

28. September – Rueckfahrt

Das Aufstehen fiel mir ein wenig schwer, aber den Bus zum Flughafen um 9 Uhr habe ich locker geschafft. Der Flug ging puenktlich und verlief ereignislos (meine Nebensitzerin hat waehrend der wackeligen Landung ein paar mal aufgeschrien), doch dann ging es los. Den ersten Zug zum Hauptbahnhof Berlin habe ich knapp verpasst, der naechste hatte einige Minuten Verspaetung, so dass ich den Zug nach Greifswald knapp verpasst habe. Der naechste war ueber eine Stunde spaeter und hatte auch noch Verspaetung wegen eines idiotischen Autofahrers, der eine Bahnschranke ueberfuhr.

2 Gedanken zu „6 Manchester“

  1. Dann warst Du ja auch im Urbis Museum. Ist das nicht klasse? Hast Du die vielen Emu(o) Teenager gesehen vor dem Urbis Museum. Das war auch mal Töchterleins Plätzchen mit ihren Freundinnen. 😀

  2. Da waren nur einige Pärchen auf den Steinen, kaum Teenager. War vielleicht zur falschen Zeit da (am Wetter kann es jedenfalls nicht gelegen haben).

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