5 York

1. Tag – Fotowetter

Ankunft bei bestem Wetter, so dass ich schon durchgeschwitzt im Hostel ankomme. Ich habe dasselbe Bett wie letztes Jahr, yay!

Da der Himmel so fantastisch tiefblau ist und einzelne Wolken das Bild auflockern mache ich eine Fototour und fuelle meine zweite Karte auch fast randvoll. Abends geht es dann zum Original Ghost Walk, dessen groesster Schock war, dass der Tour Guide fast vom Auto ueberfahren wurde. Positiv war, dass er mir unbekannte Geschichten erzaehlt hat (ok, bis auf die letzte mit der roemischen Legion im Keller, aber die muss einfach sein) und dass die teilnehmenden Kinder sehr ruhig waren. Nicht so gut fand ich, dass wir fast nur an beleuchteten Stellen vorgetragen wurde und keine richtige Geisterstimmung aufkommen wollte.

2. Tag – Essen und Trinken

So schoen wie der gestrige Tag war, so truebe war der heutige und auch ein paar mal geregnet hat es. Doch das war nicht weiter schlimm, denn das Festival of Food & Drink ist groesstenteils ueberdacht. Heute gab es eine Bewertungsrunde, d.h. man bekommt beim infostand einen Zettel, auf dem die Teilnehmer stehen und dort bekommt man dann free samples. Die Bandbreite reichte von Eiskrem und Cupcakes ueber Bier und Likoer hin zu Salat und Rapsoel (getrennt). Ganz hervorragend. Bei einem Vortrag habe ich eine super Idee fuer ein Rezept gesehen, das ich diese Woche noch ausprobieren muss.

Da das Wetter nicht zum Fotografieren einlud und ich bis auf einige bezahlpflichtige Dinge schon alles (mir) Wichtige in York gesehen habe, bin ich erneut ins Kino gegangen. Und Away We Go hat diesen trueben Tag und das vorherige nicht so gute Kinoerlebnis gehoerig aufgehellt. Unbedingt ansehen!

LoveLikeFire-Konzert

Abends dann war der Grund fuer meinen Abstecher in York in Form eines weiteren Konzerts dran. Es gab zwei Vorbands: No Drink on the Dancefloor = Joy Division-Synthies + Glasvegas-Gitarren + Militaerband-Drums, The Galleries = Gitarrenband mit Frontfrau, die Schulband-Spass hatten. Waehrend der ersten Band stand ich zwischen den Saengerinnen von LoveLikeFire und den Galleries – eine interessante Erfahrung.

Endlich war es dann soweit und die drei Jungs und das Maedel aus San Fransisco gaben ihre Vorstellung. Leider war das Fibbers nicht gut besucht, aber diejenigen, die da waren, bekammen eine tolle Show geliefert und hatten ihren Spass. Nach dem Set habe ich mir wieder die zugehoerige Liste geschnappt und signieren lassen. Ausserdem habe ich endlich das Album kaufen koennen und noch Sticker und ein Poster obendrauf bekommen.

Mals sehen, ob das letzte Konzert in Sheffield das noch toppen kann.

3. Tag – Noch mehr Essen und Trinken

Nachdem ich mich am Morgen samt schwerem Gepaeck auf den Weg zum Bahnhof gemacht habe und erst dort merkte, dass ich ja noch einen Tag in York bleibe, war die Freude gross, der Ruecken aber schmerzend.

Ich bin dann ganz ohne alles (= ohne Kamera) in die Stadt und habe das Food & Drink Festival genauer untersucht. Bei einigen Staenden habe ich zugeschlagen und zwischendurch einige Demonstrationen besucht, z.B. Malaysisches Curry, Teeverkostung und Cocktailzubereitung. Bei jedem gab es viel zu kosten und zu trinken.

Nach diesem fuellenden Tag war es am Abend wieder Zeit fuer ein bisschen Geistersuche und ich habe den Haunted Walk mitgemacht. Beinahe waere es nicht dazu gekommen, da mindestens acht Teilnehmer benoetigt werden. Ich habe dann einige Leute auf der Strasse angesprochen und so sind wir dennoch auf die erforderliche Minestanzahl gekommen. Ein Paerchen hat sich zwar sofort wieder in den naechsten Pub verabschiedet, aber die hat immerhin stattgefunden. Hat sich auch gelohnt, denn wieder gab es einige neue Strassen zu sehen und Geschichten zu hoeren.

Und das war wirklich mein letzter Abend in York!