4 Stratford-upon-Avon

Ja, Shakespeare dominiert die Stadt!

Meine Sorge galt aber zunächst meinem schweren Rucksack, den ich im Hostel etwas außerhalb deponierte. Dass ich zwar gebucht hatte, aber erst am nächsten Tag einchecken würde, rief Verwunderung hervor, aber Touris sind manchmal seltsam.

Bis zur Abfahrt meines Zuges nach Nottingham habe ich noch ein bisschen die Stadt erkundet und mich über die Massen an Menschen gewundert.

In Nottingham kam ich genau richtig, um mich in die lange Schlange zu stellen. Das Konzert von Emmy the Great war super und sie hat viel erzählt. Es war einfach bezaubernd und die umständliche Reise hat sich gelohnt. Das Aufstehen um halb sechs am nächsten Morgen war auch ok.

Zurück in Stratford habe ich mich voll auf Shakespeare gestürzt. Neben einem Besuch von zwei der drei Town Houses habe ich eine sehr interessante Tour mitgemacht. Es war sehr informativ und wir haben lauter Gutscheine für Läden bekommen. Einer davon ist ein 5 für 3 für die Häuser. Da das Ticket 12 Monate gültig ist, schaffe ich es vielleicht bis dahin zu den Häusern außerhalb der Stadt.

Abends dann das Highlight im Theater mit „A Midsummer Night’s Dream“. Es war einfach herrlich! Dank der U-Form des Theaters sieht man von überall gut. Alles war beeindruckend, Kostüme, Bühnenbild, Musik, Schauspieler, Publikum… Leider hat die Dame neben mir es mit ihrem Lavendel-Jasmin-Wasauchimmer-Parfüm schrecklich übertrieben hat und mir die ganze Zeit latent schlecht war.

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Am nächsten Morgen stand noch das Geburtshaus von Shakespeare auf dem Programm. Dort habe ich mich lang mit einigen der Schauspieler unterhalten und habe so noch viele weitere Details erfahren. Wäre sicherlich mal interessant, sowas eine Zeit lang selber zu machen, herauszufinden, ob es schnell langweilig wird, die Touristen nerven oder eher den Horizont erweitert.

Im Zug in die Cotswolds habe ich erfahren, dass diese Art der Fortbewegung unnötig teuer und langwierig ist, den,mit dem Bus hätte es ein Drittel so lange gedauert und maximal ein Fünftel so viel gekostet. Dafür habe Marc Wootton (Bottom) im Zug getroffen und konnte ihm sagen, dass ich die Vorstellung toll fand.