4 Blackpool

1. Tag – Ikonen

Nach der Ankunft am Mittag und einem kleinen Problemchen im Hotel[1] bin ich los und habe die Stadt unsicher gemacht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Orten ist hier fast alles laenger geoeffnet, da es abends erst losgeht.

Der Zufall brachte mich als erstes zum beruehmten Blackpool Tower, der zwar heftig teuer ist, aber auch einiges zu bieten hat, inkl. einer zweistuendigen Zirkusvorstellung. Ich habe nur die zweite Haelfte gesehen, da ich erst die anderen Attraktionen (Ballsaal, Aussichtsplattform) fotografisch festhalten wollte.

Danach bin ich zum Doctor Who Museum, um zu sehen, was die da so im Angebot haben und erfuhr, dass das bin 9pm offen ist, also habe ich auch das noch mitgenommen. Drinnen sieht man viele der klassischen Monster und Kostueme der ersten 26 Staffeln. Was mich ein bisschen stoerte waren die relativ haeufigen Fluechtigkeitsfehler in den Beschriftungen. Aber die ganzen Sprachfeatures (EX-TER-MI-NATE!)machten das wieder wett. Leider war die eine DVD, die ich schon lange suchte (Tomb of the Cybermen) gerade ausverkauft. Im Shop habe ich mich zurueckgehalten und nichts Grosses gekauft, denn so beeindruckend ein mannsgrosser Dalek- oder Captain-Jack-Pappaufsteller auch ist, so schwer laesst sich sowas in Bahn und Flugzeug transportieren.

Am Abend gab es das woechentliche Feuerwerk und es war beeindruckend! Nach einem Spaziergang durch die vielen Amusement Halls bin ich dann wieder zurueck ins Hotel.

2. Tag – Jetzt auch mit Eintritt!

Das Seaside Resort Blackpool ist fuer seine Promenade mit drei Piers und dem Pleasure Beach bekannt. Letzterer ist ein Riesenachterbachpark und laut Lonely Planet Guide kostenlos, d.h. man muss nur fuer die Fahrten zahlen. Dieses Jahr aber nicht, denn jetzt kostet es fuenf Pfund Eintritt, die ich mir gespart habe, denn das ist mir das Angucken von Achterbahnen nicht wert. Also habe ich eine Tram zum North Pier gemacht. Der ist der aelteste und laengste und schoenste und was nicht alles-Pier. Und laut LPG auch kostenlos. Tja, mittlerweile kostet das 50p Eintritt. Nicht mit mir!

Zwischendurch habe ich noch einen Film gesehen[2] und danach die Illuminations fotografisch festgehalten. Es ist unglaublich, wie viele Leute da unterwegs sind. Auch ich habe ein bisschen Geld in die Schiebeautomaten investeiert. Nach anfaenglichem Gewinn (20p Einsatz und 1 Pfund Gewinn) habe ich fast 3 Pfund verspielt, tststs. Den Abend beschlossen habe ich in einer Karaokebar, in der mehrheitlich aeltere Herren gesungen haben. Klingt komisch, ist aber so.

Abreise

Am Abreisetag gab es schon strahlende Sonne am Morgen und so bin ich vor dem Fruehstueck bis zum South Beach gelaufen, um einige (hoffentlich) fantastische Fotos zu machen. Dann ging es drei Stunden mit dem Zug zur anderen Kueste nach York.

  1. Problem: einzelne Reisende am WE eigentlich nicht erlaubt. Loesung: Teilen des Zimmers mit zwei weiteren Deutschen. Das hatte ich so geplant und deswegen war es fuer mich selbstverstaendlich. Die Gastgeberin fand das seltsam, aber sie hat sich als supernett herausgestellt und es war ein angenehmer Aufenthalt. []
  2. The Firm: ueber britische Hooligans in den 80ern – gut aber nichts fuer mich – das kommt davon, wenn man auf gut Glueck ins Kino geht []

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