England

2008, 2009 und 2011 mach(t)e ich Urlaub in England und auf dieser Seite und den Unterseiten werden meine Erfahrungen dokumentiert. Die Beiträge werden während des Aufenthalts verfasst und nach der Reise um Fotos erweitert. Das ist einerseits eine Erinnerung für mich und andererseits Lesefutter und Hilfestellung für die Leser (und Kommentierer).

Die aktuelle Reise vom 12.09.2011 bis zum 25.09.2011 ist oben auf dieser Seite und die älteren gibt es unter 2009 und 2008 nachzulesen.

Reiseverlauf 2011

In diesem Jahr gehe ich eine Schicht nach Süden und sondiere erst einmal grob alle Must-See-Orte zwischen Peak District und London. Nach dem Studium dreier Reiseführer haben sich einige Städte/Gegenden herauskristallisiert und diesmal habe ich die Vernuft walten lassen und habe eine echte Rundreise gebastelt (im Gegensatz zu letztem Jahr, wo Konzertdaten den Ablauf bestimmt haben):

Vorbereitungen

Den Flug habe ich diesmal relativ früh gebucht, damit ich noch Auswahl hatte bzw. danach habe ich die Reise zeitlich und örtlich geplant. Die beste Verbindung von günstig und praktisch bietet mal wieder Ryanair mit Memmingen-Stansted. Die Unterkünfte konnte ich dementsprechend sichern, was in einigen Fällen auch notwendig war. Züge habe ich teilweise schon gebucht, wenn ich die genaue Zeit weiß oder nicht zu Spitzenzeiten reise. Über National Rail sind die „advance“ und „off peak“ Tickets sehr viel billiger (50-80%) und bei längeren Strecken lohnt sich die Bevorzugung von Zug gegenüber Bus.



Reiseverlauf 2009

Die Reise startet dieses Jahr in Edinburgh, das ich aus nostalgischen Gründen (habe dort ein Jahr studiert) noch einmal für ein paar Tage besuchen werde, bevor ich meine Schritte südwärts lenke. In der folgenden Liste sind die Orte, die ich wegen Konzerten besuche, in Klammern angegeben, da ich dort dort nur übernachte und wenig Zeit verbringe. Nach und nach werden die Stationen zu Links, wenn die entsprechenden Unterseiten angelegt sind.

Vorbereitungen

Einen guten Monat vor dem Start habe ich die Flüge gebucht. Da ich An- und Abflughafen flexibel wählen konnte (Schottland: Edinburgh oder Glasgow, England: Liverpool oder Manchester) habe ich mit der Powersuche von Swoodoo relativ billige Flüge bekommen. Zusätzlich gespart habe ich mit einer sog. Entropay-Kreditkarte, für die keine Gebühren bei Ryanair anfallen[1].

Des Weiteren habe ich schon alle Hostels und Züge gebucht, da mein Reiseplan ziemlich schnell feststand, nachdem ich Karten für einige Konzerte gebucht hatte. Wo möglich habe ich die offiziellen Jugendherbergen genommen, ansonsten unabhängige Hostels über Hostelbookers. Dieses Jahr werde ich nur mit der Bahn reisen, da ich die günstigen Voraustickets in Anspruch nehme und damit nur halb so lang, aber genauso teuer wie mit dem Bus fahre. Mehr zum Buchen der Tickets im nächsten Abschnitt.

Da ich letztes Jahr schon in der Gegend unterwegs war, musste ich keine neue Reiseliteratur anschaffen und vertraue weiterhin auf den Lonely Planet Guide „England“ in englisch und den deutschen Reiseführer Dumont Richtig Reisen „Nord- und Mittelengland“ [Amazon-Partnerlinks]. Natürlich sind die Preise nicht mehr ganz aktuell, aber sie sind optimal zur Orientierung, was ich wo besichtigen kann/soll/muss.

Außerdem gilt wieder, dass ich meine Kamera (Nikon D70) mitnehme, aber auf Stativ und Notebook verzichte, sowohl aus Gewichtsgründen und da ich das bisher nicht wirklich vermisst habe. In den Herbergen gibt es Internetzugang für vergleichsweise wenig Geld und auf diese Weise sollte ich die Beiträge hier verfassen können.

Bahntickets und ihre Tücken

Letztes Jahr habe ich schon Bekanntschaft gemacht mit dem eigenwilligen System der National Rail, der etwa 20 private Bahngesellschaften angehören. Man sollte möglichst im Voraus buchen, da die Tickets so 50-80% billiger sind. Die Suche ist zentral, aber das Buchen geschieht auf der jeweiligen Anbieterseite und da gibt es verschiedene Modelle bzgl. Registrierung und Browserkompatibilität. Ganz wichtig ist, dass man immer genau auf Datum und Bahnhöfe achtet, da die Suchkriterien auf einigen Seiten nicht übernommen werden und man Zeitpunkt und Stationen erneut eingeben muss. Mir wurde einmal zum Verhängnis, dass manchmal der Sonntag erster Wochentag ist und so habe ich ein Ticket falsch gebucht.

Hat man die Tickets gekauft, hat man noch lange nicht die Tickets, die man dem Schaffner präsentieren muss. Bei der Bezahlung muss die Zustellart angegeben werden (Postweg (teuer), selber Ausdrucken (selten möglich), Automat an bestimmtem Bahnhof). Letzteres ist kostenlos und immer möglich, aber es gilt einiges zu beachten. Zum Ausdrucken des Tickets benötigt man die verwendete Kreditkarte, die Reservierungsnummer und den richtigen Bahnhof. Jawohl, den richtigen Bahnhof! Nicht alle Stationen verfügen über Automaten aller Gesellschaften. Ich hatte Glück und besuche die Bahnhöfe schon vorher, wo ich spätere Tickets ausdrucken kann. Die letzte Hürde sind dann die Ticketautomaten selber, denn die sind manchmal etwas störrisch und das Abholen klappt erst beim zweiten Versuch. Hoffentlich geht alles gut!



Reiseverlauf 2008

Diese Seite soll Reisetagebuch und Dokumentation meines Englandurlaubs vom 12. bis 28. September 2008 werden/sein, wie ich das auch bei meinem Kanadaurlaub im letzten Jahr gemacht habe.

Dieses Tagebuch wird hoffentlich etwas mehr Feedback produzieren, da sich in den letzten anderthalb Jahren ein paar Leser eingefunden haben.

  • Liverpool – 3,5 Tage (12. – 16.)
  • York2 4 Tage (16. – 18. 20.)
  • Hadrian’s Wall – 2 Tage (18. – 20.)
  • Carlisle – 1 Tag (20. – 21.)
  • Lake District – 3 Tage (21. – 24.)
  • Chester – 1 Tag (24. – 25.)
  • Manchester – 2,5 Tage (25. – 28.)

Das ist nach reichlich Überlegung und hin und her so ziemlich der ursprüngliche Plan.

Vorbereitungen

Den Flug habe ich schon vor Monaten gebucht, der dank Billiganbieter relativ günstig ist (Erfahrungsbericht). Zwischen den Städten werde ich Züge und Busse nutzen. Züge sind zwar ein paar Pfund teurer als Busse, aber wesentlich schneller und bequemer. Außerdem gibt es einige Strecken, wo noch Dampfloks fahren und die als landschaftlich besonders schön empfohlen werden.

Die Unterkünfte habe ich zwei Wochen vor Abreise gebucht, was teilweise etwas spät war. Ich werde bis auf eine Ausnahme in den offiziellen Jugendherbergen übernachten, denn ich bin Mitglied, es ist vergleichsweise billig, die Herbergen liegen meist zentral und man kann bequem über die offizielle Seite buchen. Leider gibt es für die Onlinebuchung ein bestimmtes Kontingent und wenn man zu lange wartet, dann muss man telefonisch buchen. Ist umständlicher und teurer! Besonders wenn man sich nochmal umentscheidet und mehrmals anrufen muss. Die Ausnahme (B&B in Carlisle) musste ich sowieso telefonisch buchen, da private Anbieter zwar auf den einschlägigen Seiten inserieren, aber kein Online-Buchungssystem nutzen.

Wie auch für Kanada habe ich zwei Reiseführer gewälzt, einen englischen für den kleinen Geldbeutel und einen deutschen für den mittleren Geldbeutel. Wie üblich ist mein Hauptreiseführer ein Lonely Planet Guide, allerdings für ganz England. Ist jedoch wie immer empfehlenswert und egal wohin man fährt, mit dem LPG ist man gut beraten. Um aber nicht völlig einseitig informiert zu sein, habe ich mir noch aus der Reihe Dumont Richtig Reisen, die Ausgabe Nord- und Mittelengland gekauft. Wurde mir im Laden empfohlen, denn für die neue Auflage wurden die überarbeitet und sind jetzt viel übersichtlicher.

An Equipment werde ich nur meine Kamera (Nikon D70 mit 18-200mm-Objektiv) mitnehmen. Lange habe ich überlegt, ob ich auch Stativ und Notebook mitschleppen soll. Doch das wären je drei Kilo zusätzliches Gewicht nur für evtl. bessere Bilder und einen kostenlosen Internetzugang (WLan in den Jugendherbergen). Da diese auch gestohlen werden können, steht der Aufwand mit dem Nutzen in keinerlei Verhältnis und die Sachen bleiben zuhause.

  1. Mit allen anderen Kreditkarten fallen Gebühren von fünf Euro und mehr an. Die Einrichtung einer virtuellen Kreditkarte dauert nur wenige Minuten und man benötigt eine normale Kreditkarte, mit der die Entropay-Karte aufgeladen wird. Das Aufladen kostet knapp 5% Gebühren, was sich aber trotzdem rechnet. WICHTIG: Entropay-Karte in britischen Pfund aufladen, da Ryanair, die sonst nicht akzeptiert und trotzdem Gebühren berechnet. Mehr hier. []

7 Gedanken zu „England“

  1. Na da bin ich ja mal gespannt auf deine Bilder und Erlebnisse. War zwar auch schon zwei Mal auf der Insel, hab aber außer beide Male London und einmal etwas Cambridge noch nicht sonderlich viel gesehen. Das wird aber hoffentlich auch nochmal, wobei auf meiner Wunschreisezielliste noch so viele andere Orte zu finden sind, die vielleicht erstmal dran kommen werden…

  2. Ach der Sueden wird ueberschatzt 😉 Hab heute einen Amerikaner getroffen, der Freunde in Holland besucht und einen Wochendend-Abstecher nach Liverpool gemacht hat (nur wegen den Beatles)…

  3. Danke für deine Karte!!
    Hatte mich doch tatsächlich anfangs gewundert von wem die ist. Ich kenn ein Paar Julias…aber irgendwie ist keine derjenigen in England. Aber dann hatte ich den Geistesblitz 😉

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