Archiv für die Kategorie 'Sehen'

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Frühstückspause passend zur Jahreszeit

Frühstückspause
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[Wer es nicht erkannt hat: das ist Kaffee in einer sehr großen Tasse mit einem Stück Schokolade.]
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[Wer es immer noch nicht erkannt hat: sowohl die Tasse als auch die Schokolade sind mit einem Weihnachtsmann-Motiv bedruckt.]
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[Und es ist schon nach halb zehn, ich weiß...]

Tatort: Die Anwältin

Einer der letzten Ehrlicher-Fälle (zwei kommen dieses Jahr noch, dann ist Schluss) und war sogar wie der letzte (Schlaflos in Weimar) auch ganz gut. Ganz besonders, weil diesmal ja alle des einen oder anderen Verbrechens schuldig waren!

  • Mörder/Körperverletzer (die titelgebende Anwältin und ihr Mann),
  • Wirtschaftkriminalisten (wieder die Anwältin, das Opfer, der Banker),
  • Einbrecher/Dieb (der Handwerker Mühl)
  • Helferinnen (Frau des Handwerkers, Putzfrau),
  • Geldkurier (Mutti des Bankers – herrlich) und
  • Schwarzarbeiter/Schwarzarbeitgeber (entlassender Handwerker/Ehrlichers Friederike!!!)

Da kann man sich die Raterei sparen, weil man ja sowieso den richtigen trifft, irgendwie jedenfalls.

Gar nicht gefallen hat mir der fliederfarbene Kaschmirpulli mit V-Ausschnitt, den der Dr Bischoff (der Banker) ab der zweiten Hälfte trägt. Ganz schrecklich. Und dass die Anwältin im Krankenhaus ihren ehemaligen Professor mit “Herr Professor” anspricht. Hach ja, mach ich auch immer so!

Und irgendwie habe ich das mit dem Telefon (Basisstation/Anrufbeantworter) nicht so ganz mitgekriegt. Also die Anwältin hat die Basisstation mitgenommen, weil der Banker auf den AB gesprochen hat?!? (Kurzer Einschub? Wer ist einerseits so genial und verdient sich mehrere Millionen mit einem Netz von Scheinfirmen und ist dann andererseits so völlig hirnfrei und quatscht sein Geständnis auf einen AB?) Ok, gekoppelte Telefon-AB-Geräte gibt es, das ist nicht das Problem. Aber der Walter sprach immer davon, dass sie den AB wiederherstellen wollen/können/müssen. Woher hatte die Polizei denn nun den AB bzw. die Basisstation, wenn die Anwältin die doch mitgenommen hatte? Große Verwirrung. Und was hatte Walter bei der Besprechung mit dem Wirtschaftsdezernat zu suchen? Der ist doch Kriminaltechniker oder? Warum ist der dann für hübsche Grafiken zuständig?!?

Alle guten Dinge sind drei: Polizeiruf 110

Die gestrige Wiederholung des Schweriner Polizeiruf 110 (Vorwärts wie rückwärts) habe ich nun schon zum Dritten Mal gesehen. Und trotz später Stunde durchgehalten, weil ich das Ende nicht mehr wusste. Eigentlich erstaundlich, aber das Ende war denn auch ein wenig flach und seltsam unkompliziert nach all den Palindromen. Und man wusste ja eh, dass der nach einer Viertelstunde auftauchende Trainer mit Tätowierungen nicht der Täter sein kann.

Das mit dem Indianer war etwas überzogen (treffende Kommentare bei Stralau zur Erstausstrahlung), aber da Henry Hübchen ja mal den Vater aller Klischeeindianer (Karl May) selber gespielt hat, passte das dann doch wieder.

Wer von Palindromen nicht genug kriegen kann, sollte mal bei der Liste auf palidrom.de vorbeischauen. Die drei im Film vorkommenden Palindrome sind auch aufgelistet. Und auch die einzigen, die mir auf Anhieb einfallen würden:

Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie.
Leg in eine so helle Hose nie ‘n Igel!

Tatort als Schlafmittel

Oha, dieses Jahr ist es wohl Mode den Tatort möglichst langsam und künstlerisch wertvoll zu gestalten. Keine nennenswerte Action, mehrere Minuten bis das erste Wort gesprochen wird, lange Kamerafahrten, langsame (geradezu grausame) Musik etc. Das bezog sich jetzt auf den gestrigen Berliner Tatort Dornröschens Rache. Wirklich einschläfernd. Und das Ende…

Viele Themen am Montag morgen

Der heutige Morgen bietet viele Themen, die alle eine ausführliche Würdigung erfahren sollten. Aus Zeitgründen werde ich nur jeweils ein paar Gedanken dazu anbieten.

Happy Birthday Johnny Cash

Heute wäre er 75 Jahre geworden. Viele halten ihn einfach für einen Country-Sänger, was viel zu eindimensional wäre. Außerdem hat hat diese Musikrichtung in Deutschland ja keinen so guten Ruf. Sein Spektrum war sehr viel breiter und auch politisch, immmerhin war er der Man in Black. Im gleichnamigen Song von 1971 heißt es:

I wear the black for the poor and the beaten down,
Livin’ in the hopeless, hungry side of town,
I wear it for the prisoner who has long paid for his crime,
But is there because he’s a victim of the time.

79th Annual Academy Awards

Es gab nicht viele Überraschungen, mal wieder hat sich meine Vermutung bestätigt, dass sehr auf Sicherheit gewählt wird. Martin Scorsese hat endlich seinen Regie-Oscar bekommen. Mittlerweile ist der Bann gebrochen, dass auch schwarze Darsteller ausgezeichnet werden (2002 Hauptdarsteller und Hauptdarstellerin, 2005 Hautdarsteller und Nebendarsteller). Diese Tradition hat sich in diesem Jahr mit dem Hautdarsteller und der Nebendarstellerin fortgesetzt.

Ein angebliche Sensation die Auszeichnung des deutschen Films Das Leben der Anderen. In den USA können wohl nur Filme über die deutsch-deutsche Geschichte Erfolg haben, die nicht so ganz wahrheitsgemäß sind. War genauso mit Goodbye Lenin. Die Dankesrede von Florian Henckel von Donnersmarck laut Oscars.com

Oh my God! I was already crying after Tornatore’s film.

Life on Mars = Die Zwei + Zurück in die Vergangenheit

Hat jemand gestern Kabel 1 gesehen und nicht Verstehen Sie Spaß oder Batman? Dort kam gestern abend das Finale der ersten Staffel der britischen Serie Life on Mars (siebter und achter Teil). Hat mir sehr gut gefallen. Den Pilotfilm, d.h. die ersten beiden Teile habe ich leider nicht gesehen. Aber die Vorschau hat mich neugierig gemacht und so habe ich die letzten drei Samstage jeweils zwei Folgen gesehen. Bei Kabel 1 heißt es zur Story

Sam Tyler (John Simm), Kriminalkommissar in Manchester, wird während der Fahndung nach einem Mörder von einem Auto angefahren. Als er erwacht, findet er sich im Jahr 1973 wieder. Hat er eine Zeitreise unternommen? Liegt er im Koma? Oder ist er einfach verrückt geworden?

Besonders fasziniert hat mich die gelungene Kombination einer Polizeiserie aus den 70ern mit einer Zeitreiseserie plus eine Prise Nordengland, sozusagen Die Zwei (The Persuaders) gemixt mit Zurück in die Vergangenheit (Quantum Leap). Das Ambiente erinnert ein wenig an Billy Elliot, das ja auch in der Vergangenheit in Nordengland spielt. Zwei meiner Lieblingsserien, die ich komplett auf DVD besitze in Kombination, muss ich ja mögen.

Die vordergründige Handlung besteht aus den zu lösenden Kriminalfällen im Manchester von 1973. Gespickt wird das Ganze durch kleine Anekdoten, die zeigen, dass die Hauptfigur Sam Tyler eigentlich aus dem Jahr 2006 kommt, z.B. möchte er Täterprofile erstellen und ausführlichere kriminaltechnische Untersuchungen durchführen; er wünscht sich Datenbanken und Suchmaschinen. Die Titelmusik und die Klamotten erinnern sehr an Die Zwei[1], wenn auch die Aufmachung etwas realistischer ist. Hier werden Mordfälle im Arbeitermilieu von Manchester gelöst und keine Jetset-Spionage-Fälle an der Côte d’Azur. Die Musikauswahl ansonsten besteht aus ausgezeichneten zeitgenössischen Titel, die auf der Kabel 1-Seite aufgelistet und zum Download angeboten werden.

MOKO SB aka Tatort: Der Tote vom Straßenrand

Zum gestrigen Tatort sind mir ein paar recht zusammenhanglose Gedanken eingefallen. Die werde ich dann jetzt hier zum Besten geben. Ich habe die ersten zwanzig Minuten verpasst, habe das aber nicht als Nachteil empfunden. Eingeschaltet habe ich in der Szene als Kappl und Deininger sich über das Profil des Täters gestritten haben (irgendwas von intelligenter Autofahrer oder so).

  • An der Tür zum Besprechungszimmer hing tatsächlich ein Zettel mit “MOKO” – glaubt man’s denn?!?!
  • Das Thema der rübergemachten Ossis ist nun schon zum wiederholten Male aufgetaucht. Spontan fallen mir da der Lindholm-Tatort 576 Märchenwald, der Münchner Tatort 262 Kainsmale und der Kölner Tatort 573 Verraten und verkauft ein. Obwohl da kamen sie alle nach der Wende, oder?
  • Beim Dinner von Reha Singh und Franz Kappl erwähnt sie, dass Indien nicht so ist, wie immer alle denken. Dass es dort schon eine weibliche Staatschefin gab, als man in Deutschland die Frauenquote eingeführt hat. So etwas habe ich auch von meinen indischen Freunden gehört. Allerdings bin ich nicht ganz davon überzeugt. Es gibt sicher Bereiche, in denen entweder Indien oder Deutschland fortschrittlicher in dieser Hinsicht ist, aber in keinem der beiden Länder sind Frauen wirklich gleichberechtigt.
  • Die Staatsanwältin meinte, Stalking sei leider in Deutschland (noch) kein Straftatbestand. Nun, einen guten Monat nach Beendigung der Dreharbeiten wurde das am 30. November im Bundestag beschlossen. Und am letzten Freitag stimmte auch der Bundesrat zu.
  • Die Strafanzeige der Jugendlichen gegen Kappl wurde ausgerechnet von dem bösen Anwalt/Stalker vertreten?!?
  • Frau Braun sagt “Geh fodd”.

Musik als Erinnerungshilfe

Heute morgen bin ich durch den Song Dangerous von Roxette geweckt worden. Der hat sofort einige alte Erinnerungen wachgerufen. Ich muss dabei immer an den Film Flussfahrt mit Huhn Das Wunder von Valby[1] denken, in dem der Song einige Mal auftaucht. Gesehen habe ich den Film im Rahmen des Ferienprogramms der Stadtbücherei. Das gab es damals über die Sommerferien, ein tolles und dazu noch kostenloses Programm, nicht nur in der Stadtbücherei.

Weiter habe ich mich erinnert, dass einmal Paul Maar da war (der geistige Vater vom Sams). Er hat aus Lippels Traum vorgelesen und lustige Bilder gemalt.

Ja, die gute alte Bücherei… Ich habe praktisch im Wochentakt meine acht Bücher ausgeliehen – mehr durfte man nicht auf einmal, und nur maximal drei vom gleichen Autor. Der Ausweis war eine Pappkarte, deren Rückseite kariert war. In die Karos wurde Datum des nächsten Abgabetermins gestempelt. Ich hatte meine zweite Karte fast voll, als die Bücherei digitalisiert wurde. Der Ausweis war dann laminiert und mit Strichcode. Als Erinnerung an den Abgabetermin bekam man einen Ausdruck vom Plotter – moderne Technik eben! Davon hatte ich einen ganzen Stapel, die Kinderabteilung habe ich sozusagen Regal für Regal durchgelesen. Alles Greifbare, besonders die Serien von Enid Blyton, Wolfgang Ecke, Agatha Christie, Robert Arthur (Autor von Die drei ???, Alfred Hitchcock gab nur seinen Namen) und natürlich mein damaliger Lieblingsautor Karl May.

Web 2.0 mit voller Wucht

Ich hab den neuen, sehr interessanten Blog Web 2.0 – Participate aufgetan und der Beitrag Web 2.0 – The Machine is Us/ing Us integriert ein YouTube-Video zum Thema.

Die Blog-Startseite alleine ist schon einen Besuch wert wegen der zusammenfassenden Erklärung von Web 2.0. Es gibt erst wenige Beiträge, ich hoffe, dass sich der Blog so weiterentwickelt, wie er angefangen hat.

Diesen Beitrag habe ich jedenfall zum Anlass genommen, auch einmal ein Video einzubinden. Geht ganz einfach mit dem WordPress-Youtube-Plugin von Jörn. (Dort gibt es übrigens auch ein analoges Google-Video-Plugin).

Da ich nun nicht das gleiche Video verwenden wollte (kann man ja bei Web 2.0 angucken) habe ich das Video genommen, das ich selber als allererstes bei YouTube angesehen habe:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

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Wer schreibt hier worüber?

49 SunsSinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.

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