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Ich hänge einige Wochen hinterher beim Projekt 52[1] und deswegen habe ich mir gestern bei strahlendem Sonnenschein die Kamera geschnappt mit der Vorgabe, an einem Ort alle Themen der letzten Wochen aufzuarbeiten. Es fehlen noch sieben Themen plus das neue für die kommende Woche. Als Basis hatte ich mir einen Spielplatz ausgesucht und da heute Spieltrieb gezogen wurde, habe ich schon ein passendes Foto parat. Für die drei verbleibenden Themen habe ich andere Motive, die auf einen späteren Beitrag verschoben werden.
Nicht nur den Schauplatz habe ich einheitlich gewählt, sondern auch mit einem Objektiv fotografiert und soweit möglich die Werte gleich gehalten. Beim Nachbearbeiten habe ich alle Fotos auf ein quadratisches Format gebracht.
Eine offensichtliche Wahl, denn Leben auf dem Planeten wäre ohne die Sonne nicht möglich. Es war allerdings nicht so einfach, eine genügend breite Lücke zwischen den Brettern zu finden und es sah sicherlich lustig aus, wie ich da rumgeturnt bin. Technische Details: Belichtungszeit 1/125 Sekunde, Blende f/4.0, Brennweite 10 mm
Man kann erahnen, dass ich hier einen Pfosten als Motiv wollte. Leider ist der blöde Spielturm mit runden Pfosten aufgebaut und so musste dieses Behelfsbretterkonstrukt herhalten. Technische Details: Belichtungszeit 1/250 Sekunden, Blende f/4.0, Brennweite 10 mm
Nach langer Zeit gibt es mal wieder einen pünktlichen Beitrag für das Projekt 52[1] bzw. zumindest theoretisch, denn das Foto wurde am Samstag gemacht und damit noch passend zum letztwöchigen Thema Goldener Herbst.
Ich bin früh morgens los und habe einige sonnenangestrahlte Bäume festgehalten. Witzigerweise oder auch ärgerlicherweise – je nachdem wie man es sehen möchte – sind genau die Bilder, von denen ich mir mehr erhofft hatte, nichts geworden und so wurde ein eigentlich nebenbei entstandenes Foto auserkoren, den goldenen Herbst darzustellen:
Das Bild wurde aufgenommen mit einer Belichtungszeit von 1/45 Sekunde, Blende f/5.3, Brennweite 65 mm und ISO-Empfindlichkeit 200. Nach dem RAW-Entwickeln wurden noch ein wenig die Farben gesättigt, die Kanten geschärft und die Größe auf ein Drittel reduziert. Feddisch.
Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. [↩]
So, Kinners, dat war schon der komplette Beitrag. Einzelansicht des Beitrags (mit 145 Wörtern, 2 Bildern, Lesedauer: 35 Sek)
Für das Projekt 52[1] gibt es einen weiteren Aufholungsbeitrag aus dem Urlaub, den ich gleich mit dem Oktoberthema zum Projekt 42 verbinden kann. Bei Saris Fotoprojekt soll es um Wochenene gehen und Jans Assoziationsprojekt fragt nach Banken, das ich zur Einzahl umfunktioniere und daraus Bänke mache:
Wir sehen hier eine Reihe davon im Princes Street Garden in Edinburgh, die besonders am Wochende voll besetzt sind von Einwohnern wie Touristen. Ich selber habe dort schon in beiden Eigenschaften einige Stunden verbracht, denn es ist einfach herrlich dort mitten in der Stadt ein paar Stunden zu lesen oder sich einfach nur auszuruhen.
Ein weiterer Grund, warum diese Parkbänke hier auftauchen ist ein Beitrag von hombertho, der in Bamberg Bänke mit Widmungen fotografiert hat. In Großbritannien ist das weit verbreitet, dass Familienangehörige für Verstorbene eine Bank stiften. Ich habe im Peak District einige mitten im Nirgendwo gesehen, aber da sind die Fotos nichts geworden und deswegen zwei weitere aus Edinburgh:
Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. [↩]
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Nach drei essenslastigen Tagen in York bin ich noch kurz nach Sheffield gereist (ja, die Stadt mit dem dämlichen Gleislayout), um dort am letzten Abend Slow Club in concert zu erleben.
Die Stadt hat mir erstaunlich gut gefallen, denn erstens war unglaublich viel los, da gerade die Studenten für das neue Semester einfielen und zweitens hat die ehemalige Arbeiterstadt (Stahlindustrie) den Absprung ins neue Jahrtausend geschafft und hat sich architektonisch und kulturell herausgeputzt. Am ersten Tag war ich im Weston Park Museum (Spezialausstellung zu Insekten, Infos zur Stadtgeschichte) und im Showroom Cinema (Fish Tank: sehenswert) und vor meiner Abreise habe ich die interessanten Gebäude inkl. den Winter Garden besucht:
Am Abend stand dann das lang ersehnte Konzert im Plug an und es war einfach nur fantastisch! Es war das beste Konzert des Urlaubs und somit ein würdiger Abschluss. Slow Club haben (wie üblich) den ersten Song Wild Blue Milk mitten im Publikum gesungen und sind dann auf die Bühne geklettert. Als Ausgleich haben sie die Zugabe Christmas TV draußen gespielt, damit eine Raucherpause einlegt werden kann. Bei Let’s Fall Back in Love haben sie einige Freunde und Fans auf die Bühne gebeten und hatten richtig Spaß. Charles und Rebecca haben jeweils einen Song alleine gespielt und ihren Vätern gewidment, die beide am Abend anwesend waren. Genug der Vorrede, hier ein paar Fotos und die Setlist:
Von der Westküste (Blackpool) bin ich einmal quer durchs Land nach York gefahren. Dieses beschauliche Städtchen hatte ich schon vor einem Jahr besucht und für gut befunden. In dem alten Artikel gibt es ein paar Zeilen zur Geschichte und interessante Fotos. In diesem Jahr habe ich erneut drei Tage dort verbracht, was aber hauptsächlich einem Konzert geschuldet war und da ich schon die meisten kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten gesehen hatte, lag der Schwerpunkt dieses Mal auf dem York Food and Drink Festival und Geisterführungen (siehe Reisetagebuch).
Diesmal habe ich nicht so viele Fotos gemacht, aber einige schöne finden sich doch im flickr-Album (im 2008er-Album sind dreimal mehr Bilder). Eine Auswahl:
Am ersten und letzten Abend habe ich eine Ghost Tour mitgemacht (Original Ghost Walk of York: ok, Haunted Walk of York: empfehlenswert) und dazwischen ein Konzert von LoveLikeFire besucht. Das Fibbers war nicht nicht mal halb voll, aber es war dennoch ein sehr schönes Konzert. Und weil ich “extra aus Deutschland gekommen bin”, hat Sängerin Ann hat mir ein Poster und Sticker geschenkt. Ein paar Fotos:
So und jetzt werde ich nochmal das dort gekaufte Album anhören…
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Bevor es mit dem nächsten Urlaubsbeitrag weitergeht, wird einer zum Projekt 52[1] dazwischen geschoben. Es geht um Fellmonster, allerdings heute nicht um dieses Exemplar.
Mangels grüner Puschelmonster in England habe ich in York einen vier Monate alten Shetland Sheepdog rekrutiert und da dessen Besitzerin nichts dagegen hatte, wurde der sofort hier ins Projekt einbezogen:
Das Bild habe ich mit einer Belichtungszeit von 1/125 Sekunde, Blende f/8.0, Brennweite 20 mm und ISO-Empfindlichkeit 200 aufgenommen und nachträglich ein wenig geschärft und verkleinert. Isser nicht süß?!
Für Uneingeweihte: Es handelt sich hier um ein Fotografieprojekt, wo jede Woche ein vorgegebenes Thema bearbeitet wird. Mehr dazu unter obigem Link. [↩]
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Den Club Academy in Manchester habe ich exakt 367 Tage vorher schon mal besucht (Wave Pictures und Jeffrey Lewis), aber da war es lange nicht so voll und ausgelassen wie bei Mando Diao. Die zwei Vorbands (The Hedon Revolution und Sharks) heizten schon mal ordentlich ein und während der Pause wurde die Setlists auf die Bühne geklebt (und fotografiert). Es gab es sofort Diskussionen, welche Songs sie spielen und welche denn nun nicht. Wie zu erwarten, machte das aktuelle Album gut die Hälfte der Songs aus (7 von 13) und meinen Favoriten Down in the Past haben sie sträflicherweise ausgelassen.
Doch diese Gedanken waren egal, als nach und nach die fünf Bandmitglieder plus zwei Backgroundsängerinnen auf die Bühne kamen und ein wenig zurückhaltend loslegten. Sie ließen sich aber schnell vom begeisterten und textsicheren Publikum anstecken und sowohl auf als auch vor der Bühne floss der Schweiß in Strömen. Es war ziemlich hampelig und manchmal erdrückend, aber ich habe trotzdem einige brauchbare Fotos machen können:
Ok, das Letzte ist nicht so gut, aber Keyboarder Mats Björke war hinter den Boxen kaum ordentlich abzulichten. Das dritte Foto könnt ihr aus einer leicht anderen Perspektive und eine Zehntelsekunde früher abgedrückt auch hier ansehen. (Der zugehörige Bericht ist in Schwedisch.) Natürlich wurde auch fleißig per Handy gefilmt und hier gibt es einen gut einminütigen Ausschnitt aus Ochrasy, das Björn und Gustav alleine vortrugen:
Nach dem landschaftlich reizenden Peak District ging es in die Glitzermetropole Blackpool! Im September gibt es dort die Illuminations und freitags ein Feuerwerk. Es war einfach herrlich und auch wenn ich über zwei Pfund an die Spielautoamten verloren habe (siehe Reisetagebuch), war es ein aufregender und sehr fotointensiver Besuch. Im flickr-Album tummeln sich entsprechend auch 99 Fotos…
Den Blackpool Tower habe ich von innen und außen festgehalten, bei Wolken und Sonne, bei Ebbe und Flut, bei Tag und bei Nacht, aber der ist auch ein wunderbares Motiv. Und deswegen gibt es ohne Umschweife einige Bilder:
Viel mehr Feuerwerk, Strand, Tower, Doctor Who, Promenade, Central Pier etc. gibt es im flickr-Album. Doch nun zu einem viel wichtigeren Thema: In Blackpool und auch vorher in Manchester hatte ich wieder einige Aufgaben zu erledigen:
endgueltig: “In der Portland Street in Manchester lauf die 150m der Great City Games.”
Jawollja, erledigt wie die Fotos unten “beweisen”.
cimddwc: “Mach irgendwas Besonderes mit der schwarzen Billiardkugel.”
Naja, so etwas richtig Besonderes habe ich nicht gemacht, außer ein verwackeltes Foto zu schießen, kurz bevor die weiße Kugel angreift (siehe unten).
beety: Fotografiere den Blackpool Tower von einer zweistöckigen Straßenbahn aus und umgekehrt.”
Ebenfalls mit Bravour erledigt, wie die Bilder unten zeigen sollten (auch wenn man die Straßenbahn vom Tower aus schlecht erkennen kann – bei Bedarf nachfragen).
LemonHead: “Putze die Schuhe der Statue von Stan “Morty” Mortenson hinter der Haupttribüne der Bloomfield Road.”
Nachdem ich den armen Kerl endlich gefunden hatte, habe ich das Großereignis fotografisch festgehalten und gleichzeitig die Operation Weltherrschaft in Gang gesetzt.
Nach dem urbanen Ungetüm von Birmingham und der vielen Rumlauferei, war Abwechlsung nötig in Form von Natur und Radwandern. Beides im Paket bekommt man bei Peak Tours und so habe ich eine 3-Tages-Tour gebucht und mich mit Fahrrad, Ausrüstung, Karten, Wegbeschreibungen und B&Bs versorgen lassen. Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, in der Gegend einen Aktivurlaub zu machen, kann ich das Angebot von Steve Coackley nur empfehlen[1].
Meine Tour führte mich am ersten Tag von Hathersage rund um drei Wasserreservoire (Ladybower, Derwent, Howden):
So, das müsste genau eine Marathonstrecke sein (26 Meilen, 42 Kilometer), auch wenn Google was von 59 km sagt (weil oben der Bogen nicht ganz geschlossen ist, sondern die Streckenführung 2x hin und zurück über einen Damm läuft). Die passenden Bilder dazu gibt es natürlich auch:
Am nächsten Morgen bin ich nicht sofort los, sondern habe erst noch eine der vier Höhlen besucht und zwar die Treak Cliff Cavern, die teilweise natürlich und teilweise durch Menschenhand entstanden ist und zwar durch den Abbau von Blue John, ein bestimmtes Fluorit, das es nur im Peak District gibt:
Es gibt Touren zum Wandern und/oder Radfahren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden von zwei bis sieben Tage Dauer. Steve ist total nett und verfasst sehr gute Beschreibungen und Tipps. [↩]
Sinnlose und amateurhafte Gedanken hauptsächlich rund um Musik und Fotografieren, ab und zu was über Bücher, Filme + TV, Persönliches, WordPress, Internet und ganz selten auch was zu Politik und Wissenschaft. Das Ganze zu digitalem Papier gebracht von juliaL49.
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